Beiträge von Tom123

    Und wenn das Amt nachfragt, musst du halt überlegen, warum Du das Gerät brauchst. Vielleicht möchtest Du das Dienstgerät nicht mit nach Hause nehmen. Vielleicht hast du da Sachen drauf, die du nicht auf dem Dienstgerät haben möchtest / kannst. Bei uns: Vielleicht möchtest du den Leihvertrag nicht unterschreiben, weil er nachteilige Bedingungen für dich hat. Vielleicht brauchst du das Gerät, da du das Leihgerät bei einem Schulwechsel wieder abgeben müsstest...

    Du hast aber ja nicht nur 2 Kinder gehabt, sondern vermutlich auch eine andere Lebensführung, nachdem du vorher nicht studiert hast, sondern bereits voll berufstätig warst. Das ist dann einfach etwas völlig anderes alsdie Situation, in der sich die Mehrheit der Anwärter :innen befindet und darf man nicht vergessen.

    Aber darum geht es doch gar nicht. Du hast als Anwärter ein in der Regel vierjähriges Vollzeitstudium hinter dir. Da kann ich doch erwarten angemessen, entlohnt zu werden. Natürlich nicht so wie eine fertige Lehrkraft. Aber so etwas mehr als der Durchschnittslohn wäre doch angemessen.

    Ich verstehe nicht, warum diejenigen, die Cotona-Beschränkungen gut finden, sich nicht selbst beschränken, sondern eine Pflichtvorgabe vom Staat erwarten. Was für ein Problem haben die?

    Es ist schlimm, wenn man das nach 2 Jahren Corona noch nicht verstanden hat. Ich kenne eine Kollegin mit einem kaputten Knie. Sie hatte große Schmerzen und die dringend notwendig OP wurde durch Corona fast 20 Monate verschoben. Was hilft es ihr, wenn sie eine Maske trägt?

    Wie groß ist mein Schutz, wenn nur ich in der Klasse eine Maske trage? Wie groß ist der Schutz, wenn alle eintragen?

    Die Maske schützt vor allem auch andere Menschen.

    Du kannst es mit dem Verkehr vergleichen. Es reicht aus, wenn die das wollen in der Stadt 50 fahren. Die anderen würden durch ihr rücksichtloses Verhalten die anderen gefährden.

    Genauso ist es bei Corona. Es gibt kein 100% Schutz. Daher ist man darauf angewiesen, dass sich alle daran beteiligen.

    Also ja, die Stimmung kippt evtl. langsam wieder in Richtung mehr Vorsicht, aber nach diesem Stand sieht immer noch die Mehrheit keine persönliche Gefährdung und findet die Mehrheit es immer noch gut, dass es kaum Maßnahmen gibt.

    Wir reden aber auch gerade von der Sommersituation mit einem Rückgang der 5. Welle. Für den Herbst befürworten viele die Maßnahmen.

    Diese Haltung würde ich mir auch hier im Forum wünschen.

    Naja, aber wenn du hier einige Beiträge im Forum liest, fehlt da halt eine sachliche Grundlage zur Diskussion.

    Es bringt, Tom123 , aber auch nicht viel, alle, die die geplanten Maßnahmen für übertrieben halten - gerade im Vergleich mit der weitgehenden Aufhebung aller Maßnahmen im Rest Europas -, in die Querdenker- und Coronaleugner-Ecke zu drängen.

    Das habe ich ja auch nicht. Ich kenne viele Menschen, die bestimmten Maßnahmen kritisch gegenüber stehen und das auch gut begründen. Ich finde es sogar bereichernd darüber zu diskutieren. Ich wünsche mir auch nicht nur Verschärfungen. Bestimmte Maßnahmen halte ich auch für falsch. Aber das sind auch nicht die Menschen, die lautstark in den sozialen Netzwerken zum Aufstand aufrufen oder mit der AFD auf Montagsspaziergang gehen.

    Meine Aussage war ja nur, dass nicht, was von einer kleinen Minderheit lautstark skandiert wird, der Wunsch der Bevölkerung ist. Die Politik nimmt dort aus meiner Sicht zu viel Rücksicht und das hat nichts mit falschen Demokratieverständnis zu tun.

    Woher? Ich wurde nicht gefragt. Wenn es so wäre: Würden dann nicht die meisten freiwillig eine Maske tragen? Ist in meinem Umfeld eher nicht der Fall. Im Supermarkt kann ich hier in der Gegend die Leute an einer Hand abzählen.

    Genau das ist so ein Punkt. Es gab damals von fast allen Instituten repräsentative Meinungsumfragen. Die waren auch fast alle sehr deutlich für eine Maskenpflicht. Natürlich kann es sein, dass du es ablehnst oder dein soziales Umfeld. Genauso wird es Menschen geben, wo fast alle im Umfeld für eine Maske sind.

    Wenn eine Umfrage repräsentativ ist, heißt das, dass sie ungefähr Meinungsbild in der Bevölkerung widerspiegelt. Dann gibt es vielleicht noch eine kleine Schwankung. Vielleicht sind es nur 58% statt 61%. Vielleicht sind es auch 64%.

    Aber wenn wir uns noch nicht mal einig sind, dass solche Zahlen stimmen, wie soll man dann diskutieren? Willst du jeden Bundesbürger persönlich fragen?

    Das ist ein einer Demokratie ihr gutes Recht.

    Hat das irgendjemand angezweifelt?

    Du musst den Leuten schon selbst überlassen, wofür/wogegen sie demonstrieren. Es steht auch dir frei, für Masken in der Schule zu demonstrieren.

    Vielleicht liest du meinen Beitrag noch mal richtig. Ich glaube, dass du das nicht verstanden hast.

    Es geht nicht darum, dass die Leute demonstrieren. Es geht auch nicht darum, dass man für Masken demonstrieren sollte.

    Es geht darum, dass nicht derjenige, der am lautesten schreit Recht hat bzw. in diesem Fall die Mehrheit hat.

    Nur weil ein paar Leerdenken meinen, dass ihre Freiheit an der Maskenpflicht hängt oder das Impfungen Mord sind, muss man ihnen nicht entgegenkommen. Sie sind nicht die Mehrheit.

    Letztlich ist auch eine Aufgabe der Politiker sich in ihren "Bereichen" bei echten Experten zu informieren und dann zu entscheiden und ihre Entscheidung gegenüber ihren Wählern zu vertreten.

    Im Gegensatz dazu vertreten zwar viele Menschen ihre Meinung lautstark, haben sich aber nicht unbedingt wirklich informiert. Da bekommst du dann als Begründung ein paar Links von irgendwelche Verschwörungstheoretikern. Daher wäre es eine Aufgabe von Politik, den Menschen ihre Entscheidungen zu erklären und Nahe zu bringen.

    Leider klappt es bei vielen nicht mehr, da sie inzwischen so weit radikalisiert wurden, dass man sie nicht mehr erreicht. Aber soll man deswegen Politik auf Basis ihrer Forderungen machen?

    Diese Aussage lässt tief blicken in puncto Demokratieverständnis.

    Nur, wenn die Wünsche der Bevölkerung auch den Wünschen der Mehrheit entsprechen. Wir wissen aber, dass das nicht stimmt. Bei der Maskenpflicht war die Mehrheit nach repräsentativen Umfragen für eine Beibehaltung. Trotzdem wurde sie abgeschafft. Sogar die Mehrheit der Wähler der aktuellen Bundesregierung waren dafür? Was sagt dir das über das Demokratieverständnis?

    Wir haben leider eine sehr laute Minderheit, die ohne echten Diskussionswunsch einfach nur dagegen sind. Das merkt man teilweise auch im Forum oder in den Schulen. Man kann/muss über Corona-Maßnahmen diskutieren. Man kann/muss überlegen, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht. Welche Maßnahmen angemessen sind und welche nicht. Man muss über das Risiko einer Impfung reden.

    Aber dieser Austausch ist von vielen gar nicht gewollt. Die Problematik fängt damit an, dass diese Menschen die Fakten, die der Entscheidung zugrunde liegen nicht akzeptieren. Wir wissen relativ genau durch Übersterblichkeit, Obduktionen, ... wie viele Menschen an Covid sterben. Trotzdem lehnen diese Menschen das ab. Oder Menschen, die immer noch meinen, dass die Maske kein Effekt hat. Oder diese als Lappen, Mundwindel, etc. bezeichnen. Wie willst du mit solchen Menschen diskutieren?

    Auf der anderen Seite machen sie lautstark ihren Protest publik. Das war doch schon so in der Flüchtlingskrise. Keiner geht auf die Straße um für Masken in Schulen zu demonstrieren. Aber wer der Meinung ist, dass die Regierung seine Freiheit raubt und Deutschland vor dem Untergang steht, ist zu allem bereit.

    Nein, ernst gemeint. Stell mal vor niemand gäbe Lauterbach kontra. Ich finde die Partei unwählbar und fand sie auch zu Beginn der Pandemie unmöglich. Seit dem Fortschreiten der I mpfkampagne gibt es aber keinen Grund es immer weiter mit Maßnahmen zu übertrieben.

    Bei Twitter sind die meisten sauer und fühlen sich von der FDP betrogen, weil es überhaupt Maßnahmen gibt...

    Mich stört ehrlich gesagt schon die Suggestion, Bewerber in der 2. Runde seien grundsätzlich schlechtere Lehrkräfte.

    An den Grundschulen ist es zu mindestens tatsächlich ein Problem. Zu mindestens wenn wir davon ausgehen, dass die Examensnote die Qualität der Lehrkraft widerspiegelt. Ich habe schon oft genug Personal erlebt, dass bei uns zugesagt hat und dann wieder abgesagt, weil sie in Uni-Stadt noch eine Stelle bekommen haben. Ich hätte es genauso gemacht. Es hätte es in meiner Uni-Stadt eine Stelle für mich gegeben wäre ich ohne zu zögern dort geblieben und da es nach Noten geht, bekommen, die die besten Bewerber. Wer irgendwo in der Pampa sitzt, bekommt was übrig bleibt...

    Die Idee ist ja nicht all zu schlecht. Aber dann sollte man Fairness halber auch die Bezüge aller Lehrkräfte in den betreffenden Fächern mit anpassen. Also auch die bestehenden Planstellen usw. ... und da hört dann der Spaß für die meisten schon wieder auf :D

    Letztlich ist das in der Praxis nicht umsetzbar. Aber jede SL kennt das Problem, dass bestimmte Fächer beliebt oder unbeliebt sind...

    Fairer wäre es dennoch, wenn gleich zu Beginn klar wäre, welche Standorte oder Regionen Prämien ausloben.

    Denn so bekommen die Schulen auch die schlechteren Bewerber:innen, die dann mehr Geld erhalten.

    Klar, sonst macht das ja keinen Sinn...

    Die mit den überlaufenen Fächern haben doch schon einige Nachteile: Evtl. keine Planstelle, keine Wunschschule etc

    Trotzdem laufen Sie über ... Also scheinen die Vorteile zu überwiegen ...

    Und in Düsseldorf, wo das Leben teurer ist und alle hin wollen wird dann weniger gezahlt, als in Höxter, wo Stellen leer laufen?

    Ja, warum nicht. Meines Wissens gibt es in Niedersachsen gerade Zuschläge für Stellen an unattraktiven Orten.


    Wie ist es denn jetzt? Bestimmte Städte sind überlaufen und können sich die Leute aussuchen. Auf dem Land will keiner hin. Entweder man bekommt die schlechten Leute oder gar keine. Schon in meinem Studium hat mein Prof das schon so erzählt. In der Unistadt gibt es nur gute Schulen, denn die können sich die Lehrer aussuchen. Auf dem Land sind die Schulen deutlich schlechter, da man dort die Rest nehmen muss. Ich war damals schockiert von seiner Aussage. Auch heute denke ich, dass das so pauschal nicht richtig ist. Aber da ist auch was wahres dran. Gleiches gilt auch vor Ort. Die Schule mit dem guten Einzugsgebiet kriegt bessere Bewerber als die Schule mit 80% Migrationsanteil.

    Das stimmt auch nicht immer... Z.B. als "normaler" Ref mit "Mangelfach" macht man die gleiche Ausbildung nur mit weitaus mehr Geld. Auch das ist unfair.

    Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist. Aber man könnte natürlich auch mit Angebot und Nachfrage argumentieren. Die Fächer, die allen wollen werden halt schlechter bezahlt. Dadurch überlegen sich vielleicht einige lieber andere Fächer zu unterrichten...

    Ich kenne einige Referendarinnen, die alle keine Standardstunden abgeliefert haben, sondern immer etwas eigenes, z.T. ganz neue Sachen.

    Trotzdem können sie Standard für den schnellen Alltag.

    Das sowieso. Die eigentliche Aussage war ja auch, dass man sich durch das Ref "mogeln" kann ohne das auffällt, dass man für den Job ungeeignet. Es gibt Leute, die machen ihr Ref mit 3,x und merken anschließend, dass das nicht ihr Job ist. Das Ref ist nur begrenzt dazu geeignet schlechte Leute auszusortieren.

    Tell me something new. Das ist ja wohl vollkommen klar.

    Aber dann ist es doch auch klar, dass das Ref nicht alle Leute aussortieren kann, die nicht fürs Lehramt geeignet sind.

    Trotzdem glaube ich, dass ich (zum Glück!) niemanden kenne, die/der in ihrem/seinem Ref. dermaßen von anderen "abgekupfert" hat oder sich gar die Master-/Staatsexamensarbeit von jemand anderem hat schreiben lassen. Sorry, vielleicht bin ich da zu naiv, aber so ein Vorgehen finde ich einfach sch... :(

    Sch... finde ich das auch.

    Aber vielleicht haben wir auch einfach andere Kriterien. Ich kenne ein Fall, wo der Lebensgefährte große Teile geschrieben hat. Ich kann aber auch einen Fall, wo jemand eine schlechte/ungenügende? Arbeit von X Freunden nacheinander Korrektur lesen lassen hat. Jeder hat Teile verbessert / umgeschrieben / Vorschläge gemacht. Das was am Ende raus kam, hätte die Person nicht alleine geschafft. Wo ist die Grenze erreicht?

    Und im Ref. habe ich kaum (keine?) Anwärter erlebt, die nicht irgendwelche bekannten, vorgefertigen was auch immer Stundenentwürfe als Grundlage genommen und dann ihren eigenen Entwurf daraus gemacht haben. Gerade für viele Einführungsstunden gibt es halt auch Standardstunden. Einführung schrifltlicher Addition, Einführung 1x1, ... Da gibt es halt nur wenige verschiedene Stundenideen und wenn ich in die Literatur gucke, treffe ich immer auf die gleichen. Was ist abschreiben und was ist noch ok? Zitat meiner Seminarleiterin: Sie müssen das Rad nicht neu erfinden.

    Aber das alle zeigt am Ende nicht, ob ich am Ende auch mit 20+X Stunden meinen Unterricht hinbekomme.

    Du erzähltst oft Falsches über Österreich.

    Österreich ist groß. Ich vermute, dass es da auch regionale Unterschiede gibt. Vielleicht kennt Susannae Leute, bei denen es anders ist. Ich habe mich auch schon mal bei Aussagen von dir gewundert, weil ich das von unseren Freunden aus Wien anders kenne. Aber wie in Deutschland gibt es wahrscheinlich auch in Österreich immense Unterschiede.

    Niemand muss sich im übrigen bei 1500 netto im Ref darauf konzentrieren "wie sie die nächsten Monate finanzieren".

    Ich hatte vor vielen Jahren rund 950 € netto. Das war damals schon wenig. Insbesondere da bei uns zwar die Mieten niedrig dafür aber das eigene Auto Pflicht war. Ob 1500 € heute ausreichend sind, mag ich nicht beurteilen. Das hängt sicherlich auch viel mit den persönlichen Umständen zusammen.

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