Beiträge von Tom123

    Werden die Dinger sonst noch irgendwie sinnhaft in iPad Klassen eingesetzt, oder ersetzen sie nur Stift, Block und Buch.

    Es nervt mich nur noch. Wir haben Unmengen an iPads für unsere GS-Kinder. Aber außer Nutzung der Anton-App und hin und wieder mal der Einsatz vom Bookcreator oder die Bearbeitung von Rechercheaufgaben läuft damit auch nicht viel. Mangels Zeit, tlw. mangels Kenntnisse der KuK, .... .

    Ich sehe gerade die Kinder, die zur Schulanmeldung kommen. Da liegt sooooo viel im argen. Die brauchen alles mögliche, aber ein iPad gehört nicht dazu.

    Gucke doch mal in den Nachbarthread. Da gibt es schon eine ganze Reihe von Beispielen. Außerdem darfst Du nicht vergessen, dass viele eurer Kinder spätestens in Klasse 3/4 mit digitalen Medien in Kontakt kommen. Da ist sicherlich ein ganz wichtiger Punkt, in der Schule den Umgang damit zu thematisieren und üben.

    Natürlich liegt auch in anderen Bereichen ganz viel im argen. Aber das hat doch nichts mit der Digitalisierung zu tun. Die Digitalisierung hat viele Vorteile und kann uns auch viel Arbeit. Beispielsweise habe ich den Unterrichtsmanager auf den Tablet und habe alles vom Buch über Arbeitsheft, Kopiervorlagen, didaktische Kommentare und Förderhandbuch dabei. Und wenn ich im Unterricht bin und die Kinder Aufgaben auf dem Buch abschreiben sollen, kramen die Kinder kein Buch mehr raus sondern ich werfe die Seite auf die digitale Tafel. Das Buch bleibt zu Hause und wird nicht mehr mitgeschleppt. Das sind alles Kleinigkeiten aber sie helfen.

    Henry Ford soll mal gesagt haben: Wenn ich die Leute gefragt hätte, hätten sie schnellere Pferde haben wollen.

    Irgendwie ist es bei der Digitalisierung ähnlich. Sie bietet Vorteile, die man nutzen kann. Aber dadurch werden keine anderen Probleme gelöst. Und es ist sicherlich auch reichlich naiv, wenn man glaubt, dass das Geld, was in die Digitalisierung fließt sonst woanders in den Bildungsbereich geflossen wäre.

    Die Ideen zur Medienerziehung finde ich auch gut.

    Aber eine Frage hätte ich: wer sorgt dafür, dass all diese Fotos auch wieder gelöscht werden?

    Am Ende natürlich die Lehrkraft. Aber wir haben auch viel "Hilfspersonal". Wir sind Ganztagsschule und haben beispielsweise mehrere Bufdis, die auch am Vormittag zur Verfügung stehen. Notfalls setzt man die dann daran. Ggf. muss man auch unterscheiden, was auf dem Fotos ist. Bei Bäumen im Wald muss es auch nicht sofort gelöscht werden. Schwierig ist es, wenn die Kinder beispielsweise Porträts im Kunstunterricht bearbeiten. Eine Kollegin hat das letztes Jahr gemacht. Da haben die Kinder das Gerät am Ende nach vorne gebracht und sie hat es per Airdrop auf ihr Lehrergerät gezogen. Unabhängig vom Datenschutz wäre sonst auch die Gefahr groß, dass da irgendjemand rumspielt oder es löscht. Bei Projekten haben wir auch schon mal einzelne Geräte einfach für eine Gruppe reserviert. Im Ganztag hat mal ein Angebot einen Film erstellt. Dafür haben wir dann 4 iPads reserviert und die separat weggeschlossen. Da konnten die Aufnahmen bis zum Ende des Projektes auf dem Gerät bleiben. Die Kinder haben dort mit mehreren an einem Gerät gearbeitet. Das geht natürlich für die ganze Klasse.

    Ihr müsstet wahrscheinlich auch ein Medienkonzept haben. Theoretisch könnten da auch Ideen drin stehen. Mir fällt noch ein: Recherche im Sachunterricht, Texte schreiben, Anton App, Lernwerkstatt, Bookcreator, ... Es gibt etliche tolle Apps. Man muss halt nur gucken, was zum Unterricht passt. Welche Themen stehen an und wo kann ich digitale Medien sinnvoller als analoge einsetzen.

    In Klasse 5 kommen die SuS inzwischen mit so vielen Kompetenzlücken in grundlegenden Bereichen bei uns an, dass ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde, wenn eine unser Grundschulen in größerem Umgang iPads einsetzen wollen würde.

    Das zeugt eher von wenig Ahnung deinerseits.

    Wir nutzen die iPads regelmäßig. Ich kann vor allem etwas zu Mathematik sagen. Gerade Blitzrechnen und die neue App zum Zahlenbuch sind zum Üben super. Da geht es auch gerade um grundlegende Kompetenzen. In Klasse 2 / Anfang 3 beispielsweise darum das 1x1 zu üben. Die Kinder nehmen sich im offenen Anfang ihr iPad und üben bestimmte Aufgaben. Das gleiche gibt es natürlich auch im Unterricht. Statt das Aufgaben abgeschrieben oder im Kopf gerechnet werden, machen wir es mal am iPad. Ggf. kann ich auch anschließend rumgehen und mir die Ergebnisse ansehen. Natürlich ist das nur 1 Baustein und auch das Abschreiben etc. darf nicht zu kurz kommen. Aber dreimal die Woche 5-10 Minuten schaffen die meisten Kinder. Auch für den Ganztag ist es möglich. Wir haben eine Lernzeit. Kinder die ihre Aufgaben erledigt haben, dürfen mit iPad üben aber auch ein Buch nehmen etc..

    Es gibt eine Reihen Vorteil, die dafür sprechen zwischendurch auch das iPad als eines von vielen didaktischen Mitteln einzusetzen. Die Kinder sind motiviert und arbeiten gerne mit den Geräten. Die Apps sind auf die Bücher zugeschnitten. Ich habe die gleichen Aufgabentypen, das gleiche didaktische Material etc.. Die Kinder erhalten sofort eine Rückmeldung, ob ihr Ergebnis richtig ist. Ich kann als Lehrer auch relativ einfach den Lernfortschritt beobachten. Teilweise bieten Apps sogar Auswertungen an. Eine Differenzierung ist relativ einfach möglich...

    Ich weiß, dass die Deutschkollegen gerne Antolin an den Geräten nutzen. Wir hatten letztes Jahr eine Lesestunde und da durften die Kinder anschließend auch in Antolin die Fragen zu ihren Buch beantworten.

    In Sachunterricht ist die Kamera auch eine tolle Funktion. Die Kinder können beispielsweise bei einer Exkursion bestimmte Dinge suchen und mit der Kamera festhalten oder andersrum Dinge aufnehmen, die wir in der Klasse besprechen wollen. Arbeitsauftrag beispielsweise: Wir gehen in den Wald und ihr macht Fotos von den und den Bäumen. Das ist natürlich auch in Mathematik spannend. Eine Anwärterin hatte etwas zu Würfelgebäuden gemacht und die Kinder haben ihre Zwischenergebnisse mit der Kamera festgehalten.

    Man sollte auch gerade den Bereich der Medienerziehung nicht vergessen. Unsere Dritt- und Viertklässler sind durchaus schon in Facebook und Whatsapp etc. unterwegs. Beispielsweise kann man Fotos einmal am iPad bearbeiten und zeigen, wie die Aussage eines Fotos dadurch verändert wird. Dient auch als Warnung mit eigenen Fotos im Internet vorsichtig umzugehen.

    Am Ende gibt es ganz viele Dinge, die man sinnvoll machen kann. Es darf halt nicht zu viel werden. Aber ich denke, dass es durchaus sinnvoll ist das Tablett regelmäßig im Unterricht einfließen zu lassen.

    P.S.

    Was natürlich besonders toll ist, sind die Möglichkeiten für Kinder ohne Deutschkenntnisse.

    Weil es eben Geräte gibt mit denen du nicht arbeiten kannst, weil sie die Voraussetzungen für deine Arbeit nicht erfüllen.
    Beispiel unsere Schul-PCs, aus Datenschutzgründen dürfen wir die kostenlose Office Variante für Schulen nicht installieren, also haben wir libre Office drauf. Damit kann ich zwar die Zeugnisformulare öffnen, aber leider stimmen dann alle >Formatierungen nicht mehr, somit kann ich damit dann kein Zeugnis in angemessener korrekter-Form drucken.
    Über die Lehrerendgeräte geht es auch noch nicht, also bleibt mir ja sogar nur mein privates Gerät mit Personendaten zu nutzen. Denn nein, die Sekretärin kann nicht für alle die Zeugnisse schreiben und drucken bei uns.

    Naja, aber wenn ich jetzt euer Schulgesetz lese, darfst Du es an deinem privaten Gerät auch nicht. Also das löst das Problem natürlich nicht. Es ist also eher die Frage, wo Du etwas machst, was Du nicht darfst. Dass deine Schulleitung Dir es schriftlich erlaubt, wird es sicherlich nur begrenzt besser machen. Am Ende kann man immer darauf hinweisen, dass Dir die Rechtsgrundlage bekannt sein müsste und Du dich an geltendes Recht halten musst.

    Wenn Du sagst, dass Du dir das Privatgerät anschaffst, weil Du dann die Fahrten zu Schule sparst, ist es doch genau das, was ich die ganze Zeit sage. Du kaufst ein Privatgerät, weil Du dir dadurch privat ein Vorteil versprichst. Du musst es aber auch nicht. Es gibt keine Pflicht. Du kannst auch nach dem Unterricht in der Schule bleiben und ein Gerät dort nutzen. Und wenn dort die Software nicht vorhanden ist, die Du brauchst, meldest Du es und kannst die entsprechende Arbeit nicht so erledigen. Notfalls haben die Zeugnisse halt die angemessene Form.

    Die Datenschutzprobleme bei MS-Office beziehen sich übrigens auf die Cloudversion. Du kannst auch einfach Office kaufen und installieren und die Cloud zu nutzen.

    Der Schulträger behauptet doch aber eines gestellt zu haben, dass das nicht wirklich nutzbar ist, das interessiert ihn nicht, ist genauso wie mit dem Stethoskopen.

    Aber das bedeutet doch nicht, dass Du verpflichtet bist dir ein eigenes Gerät zu kaufen? Gerade im öffentlicher Dienst ist das doch kein Problem:

    Sehr geehrter Chef,

    leider läuft XY nicht auf den zur Verfügung stehenden Dienstgeräten. Daher kann ich Aufgabe YZ nicht erledigen. Ich bitte ggf. um Bereitstellung eines Gerätes, dass ZZ kann.

    Gruß

    Oder Du kaufst Dir halt ein Gerät, weil es deine Arbeit erleichtert. Aber freiwillig. Eine rechtliche Verpflichtung besteht da in keinster Weise.

    Ob es das ist, ist mir ehrlich gesagt egal, wir haben schriftlich, dass wir das dürfen, das reicht mir ;)

    Immerhin können Schulen ja nicht abgemahnt werden.

    Darf ich mal rein aus Interesse fragen, was Du schriftlich hast? Gibt es einen Erlass, dass Du dein Privatgerät ohne Beschränkungen zur Verarbeitung schulischer Daten einsetzen darfst? Oder wie ist das geregelt?

    Wenn man mal den Tagesspiegel folgt, scheinen Schulbehörde und Datenschutz es doch anders zu sehen und auch in eurem Schulgesetz findet man ein entsprechendes Verbot.

    Wie der Tagesspiegel exklusiv berichtet hatte, waren die Schulen zum Ferienende durch die Datenschützer alarmiert worden. Darin stand, dass die Verarbeitung von personenbezogenen Daten „nur noch auf dem mobilen Lehrkräfte-Endgerät erfolgen darf“. Hingegen betont die Senatorin jetzt, dass „weiterhin die von der Schulbehörde zur Verfügung gestellten stationären Schul-PCs im Lehrkräftezimmer oder im Schulsekretariat genutzt werden dürfen“. Eine Verpflichtung zum Einsatz der dienstlichen mobilen Endgeräte bestehe nicht, „da mobiles Arbeiten nicht verpflichtend ist“.

    Das mag in NRW so sein, bei uns aktuell nicht, weil eben z.B. das Zeugnisprogramm darauf nicht läuft und andere Dinge.

    Es ist deutschlandweit problematisch, personenbezogene Daten auf privaten Rechner zu verarbeiten. Ich bezweifle, dass es Länder gibt, die es DSGVO konform umsetzen.

    Nein, im Krankenhaus. Weiß ich definitiv. Es gibt im Krankenhaus zwar Stethoskope, aber die sind von so minderwertiger Qualität, dass man da quasi nicht mit arbeiten kann. Es sei denn, du willst gar keine Diagnose stellen. Oder machst das Alles nur so zum Schein. Außerdem will ja jeder Arzt sein eigenes haben, dass nur von ihm benutzt wird und nicht immer jeden Tag sich eins suchen müssen, das er dann wieder zurücklegt am Ende des Tages.

    Aber das ist dann doch freiwillig. Wenn die Stethoskope des Krankenhauses minderwertig sind und ich lieber ein privates Geräte anschaffe, ist es Luxus. Ich könnte auch das Gerät des Arbeitgebers nutzen. Und wenn es nicht in Ordnung ist, melde ich es dem Arbeitgeber. Aber muss kein Arzt seine Materialien selber anschaffen. Oder bringt er auch seinen privaten Laptop mit, um Arztbriefe zu schreiben?

    Genauso ist es in der Schule. Wenn der Schulträger, dir ein Gerät zur Verfügung stellt, du aber lieber ein anderes möchtest und es privat kaufst, ist es ok.

    Wenn der Schulträger dir aber kein Gerät zur Verfügung stellt, Du es aber für deine Arbeit brauchst, ist es nicht ok.

    Ärzte haben ihre eigenen Stethoskope, selbst finanziert.

    Du meinst, wenn sie selbstständig sind und sowieso alles finanzieren? Für Krankenhäuser möchte ich das sehr bezweifeln. Vielleicht freiwillig. Aber grundsätzlich ist das rechtlich eindeutig.

    Das ist auch nicht so einfach, das muss man ganz klar sagen. Da muss man schon ein gewisses Grundverständnis für haben, wie das läuft. Ich bin z.B. einer derjenigen, der das gemacht hat. Und ich werde das nie so professionell können, wie Leute, die einen entsprechenden Background als z.B. Fachinformatiker Sys-Integration haben und das auch den ganzen Tag machen. Zumal das auch sehr fehleranfällig ist, wenn man z.B. bei Jamf School ein Profil für alle iPads hat und in dem Profil einen alternativen DNS-Server "aktiviert", aber keine Einträge macht und dann speichert- sind alle iPads erstmal aus dem Netz ausgesperrt und müssen händisch wieder reingebracht werden, weil die Korrektur des Profils kann nicht mehr empfangen werden.

    Danke, ich habe das gleiche "Problem". Ich mache es bei uns auch. Aber a) bin ich kein Profi und b) war es ganz schön viel Arbeit. Der Schulträger war so "clever" eine Einführungsveranstaltung in JamF mitzubuchen. Problem war, dass die meisten Teilnehmer gar nichts verstanden haben...

    Es hat auch Vorteile, wenn der Schulträger das MDM verwaltet. Bei uns sollen das die Schulen machen. Wir können selber installieren aber viele Schulen haben Probleme jemanden zu finden, der sich in das MDM einarbeitet... Man muss dem SL nur klar machen, wie es läuft. Ihr sagt, was ihr braucht. Er stellt es bereit.

    Auch in Niedersachsen gibt es durchaus Grenzen bei der pädagogischen Freiheit der Lehrkraft. Und selbst wenn nicht, würde sicherlich irgendwann der erste Fall vor einem Verwaltungsgericht landen. Und da sind sie mit dem Einhalten der Vorgaben sehr genau. Nichtsdestotrotz hast du natürlich als Lehrkraft im Vergleich zu herkömmlichen Berufen eine immense Freiheit.

    Bezüglich der Bereitstellungszinsen sieht es offenbar anders aus:

    https://www.kredit-widerrufen.com/bereitstellungszinsen/

    In dem Urteil geht es aber um das 14tägige Widerrufsrecht. Laut Urteil war das noch möglich, da die Widerrufsbelehrung nicht formgerecht war.

    Es mag aber trotzdem sein, dass eine Rückabwicklung, wenn das zugrundeliegende Immobiliengeschäft entfällt. Da bin ich gespannt was deine Bank sagt.

    Unabhängig von Aviators Fall verstehe ich aber auch Ärzte nicht, dass diese kein Onlinebuchungssystem mit Stornierungsmöglichkeit (48Std) einsetzen.

    Das würde der Arzthelferin Stunden an Arbeit einsparen und die Zufriedenheit erhöhen. Die Gebühren, die ein solches System verursacht sind vernachlässigbar. Zumal es mittlerweile sehr ausgereifte Systeme am Markt gibt, bei der auch zwischen GKV/PKV unterschieden werden kann (falls der Arzt das möchte) und aufgrund von selektierten Eingaben eine Dringlichkeit festlegt usw. usf.

    Gibt es auch. Ein Krankenhaus in der Nähe hat das für seine Orthopädie. Ich wollte damals mit akuten Schmerzen im Rücken einen Termin machen. Wartezeit 4-6 Monate. Für Notfälle möchte man bitte den Hausarzt aufsuchen...

    Nochmal, die schalten während der Öffnungszeiten einen AB oder auch während anderer Zeiten, einen AB extra für Absagen usw. das spart einfach viel Zeit und ja, man muss auch außerhalb der Öffnungszeiten absagen können, sonst kann man eben nicht sagen, das die Zeit nicht eingehalten wurde. Dazu bedarf es keinesfalls mehr Personal

    Das ist aber deine private Meinung oder hast Du dafür irgendeine Rechtsgrundlage? Wäre auch für den Arzt etwas doof, wenn der Patient um 8:00 Uhr am Samstag auf dem AB absagt, dass er am Montag nicht kommt. Oder übertragen wir das mal. Ich bestelle für Montag 8:00 ein Catering Personal und allem. Am Freitag um 18:00 Uhr sage ich dann auf dem AB ab?

    In der Regel stehen in solchen Vereinbarungen auch immer werktags. Aus meiner Ausbildung kenne ich noch die Formulierung "zu den üblichen Geschäftszeiten". Das galt immer, wenn nichts anderes vereinbart ist. Mag aber sein, dass sich das inzwischen geändert hat.

    Für die Examensnote kann ich dir sogar den verrufenen Schuppen namentlich nennen, der das so abgezogen hat und in der ich mein Referendariat ableisten "musste". Man könnte sich ein paar ehemalige Absolventen aus verschiedenen Jahrgängen heraussuchen und diese anschreiben und fragen ob die Vornote mit der Examensnote korrelierte und du wirst staunen, wie oft das der Fall war. 99% sicherlich.

    Also das widerspricht meinen Erfahrungen deutlich. Natürlich gibt die Vornote ein Richtung vor. Aber wir hatten bei unseren Anwärtern, sowohl Ausreißer nach oben als auch nach unten.

    Mittlerweile haben wir man im Darlehensvertrag nachgeschaut, was im Falle eines wirksamen Widerruf des Kredits passieren würde. Da steht (sinngemäß), dass alle Zahlungsströme wieder zurückfließen müssen, so dass alle Parteien am Ende wieder so gestellt sind, als ob der Kaufvertrag / Kreditvertrag nie geschlossen wurde. D.h. wir müssten von der Bank alles was wir an Bereitstellungszinsen gezahlt haben, zurückbekommen. Das wär doch schon einmal was. Nämlich fast 10.000€.

    Ich würde mal vermuten, dass Du da was falsch versteht. Ich denke, dass es da um die Widerrufsbelehrung geht. Da geht es um 14 Tage manchmal auch 30 Tage. Aber nicht um ein Jahr. Du wirst den Vertrag nicht widerrufen sondern kündigen müssen. Und dafür wird die Bank Geld haben wollen ...

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