Werden die Dinger sonst noch irgendwie sinnhaft in iPad Klassen eingesetzt, oder ersetzen sie nur Stift, Block und Buch.
Es nervt mich nur noch. Wir haben Unmengen an iPads für unsere GS-Kinder. Aber außer Nutzung der Anton-App und hin und wieder mal der Einsatz vom Bookcreator oder die Bearbeitung von Rechercheaufgaben läuft damit auch nicht viel. Mangels Zeit, tlw. mangels Kenntnisse der KuK, .... .
Ich sehe gerade die Kinder, die zur Schulanmeldung kommen. Da liegt sooooo viel im argen. Die brauchen alles mögliche, aber ein iPad gehört nicht dazu.
Gucke doch mal in den Nachbarthread. Da gibt es schon eine ganze Reihe von Beispielen. Außerdem darfst Du nicht vergessen, dass viele eurer Kinder spätestens in Klasse 3/4 mit digitalen Medien in Kontakt kommen. Da ist sicherlich ein ganz wichtiger Punkt, in der Schule den Umgang damit zu thematisieren und üben.
Natürlich liegt auch in anderen Bereichen ganz viel im argen. Aber das hat doch nichts mit der Digitalisierung zu tun. Die Digitalisierung hat viele Vorteile und kann uns auch viel Arbeit. Beispielsweise habe ich den Unterrichtsmanager auf den Tablet und habe alles vom Buch über Arbeitsheft, Kopiervorlagen, didaktische Kommentare und Förderhandbuch dabei. Und wenn ich im Unterricht bin und die Kinder Aufgaben auf dem Buch abschreiben sollen, kramen die Kinder kein Buch mehr raus sondern ich werfe die Seite auf die digitale Tafel. Das Buch bleibt zu Hause und wird nicht mehr mitgeschleppt. Das sind alles Kleinigkeiten aber sie helfen.
Henry Ford soll mal gesagt haben: Wenn ich die Leute gefragt hätte, hätten sie schnellere Pferde haben wollen.
Irgendwie ist es bei der Digitalisierung ähnlich. Sie bietet Vorteile, die man nutzen kann. Aber dadurch werden keine anderen Probleme gelöst. Und es ist sicherlich auch reichlich naiv, wenn man glaubt, dass das Geld, was in die Digitalisierung fließt sonst woanders in den Bildungsbereich geflossen wäre.