Beiträge von Tom123

    Ich überlege jetzt seit einer viertel Stunde, was für Gründe es fürs Durchgängig nicht Sombrero Tragen geben könnte. Oder Burka... also so pflichtgemäß, meine ich. Was spricht gegen das durchgängige Tragen von Masken, Sombreros, Burkas, Maleranzug, Baseballhandschuhen, Schnorchel, Schnurrbart, Epauletten, Birkenstocks, Zweispitz, Spazierstock oder der Latexmaske mit dem feschen Reißverschluss? Ich komm nicht drauf. Mist, dann muss ich wohl jetzt zwangsläufig...

    Das zeigt mal wieder, dass einige Menschen selbst nach 2 Jahren Corona das Problem immer noch nicht verstanden haben.

    Was ist an der Studie zum Long Covid bei Kindern falsch?

    Zur anderen Studie. Du wolltest wissen woher ich die 0,03% habe.

    Daher beide Links.

    Du hast behauptet, dass die Omikron eine Letalität von 0,03% hast. Du verweist auf eine Studie, die selber schreibt, dass es nur eine grobe Schätzung ist. Die sich auf ganze 3 Todesfälle bezieht und vor allem die eine ganz andere Variante untersucht hat. Da versteht du ehrlich nicht das Problem?

    Aber es kommt gefühlt wieder was ..jetzt ist es long covid...nach 2 Jahren ist meine Solidaritätsgrenze erreicht. Jetzt bin ich mal ( brav nach Gesetz) unsolidarisch.

    Und das ist traurig. Das Problem war ja bisher, dass du so vorgibst, dass dein Verhalten vollkommen in Ordnung ist. Und nein, dass ist es nicht. Wenn eine ältere Person vor mir etwas runterfällt, gibt es kein Gesetz, dass ich ihr helfen sollte und es wieder aufhebe. Trotzdem ist es Mist, wenn ich es nicht mache.

    Du hast für dich entschieden, dass Corona für dich keinen Schrecken hat. Aber dass du als Lehrkraft auch eine Verantwortung für die vielen anderen Menschen hast, die von deinem Verhalten abhängig sind, ignorierst du...

    Grundsätzlich habe ich eigentlich kein Interesse daran über die Maskenpflicht zu diskutieren, da ich meine persönliche Entscheidung bereits getroffen habe.

    Dass ich überhaupt eine persönliche Entscheidung treffen kann nach ca. 2 Jahren finde ich sehr positiv.

    Das finde ich auch vollkommen ok. Das Problem ist aber, dass sich die Leute dann aufregen, wenn man ihnen erklärt, dass ihre persönliche Entscheidung unsolidarisch ist.

    Das ist nicht frech?

    Im Endeffekt geht es um die Studie..und ob sich die Bild/ TAZ/ FAZ/ Focus etc. darauf bezieht ist völlig schnuppe...

    Hier wurde nur auf Deutsch zusammengefasst was in der englischen Studie stand. Aber ich ahnte ja schon, dass sich immer die Gleichen daran hochziehen...wie vorhersehbar.

    Vielleicht ist dann sinnvoll die Studie auch zu lesen oder zu mindestens zu überfliegen? Ich habe dir gerade zu deiner Letalitätsstudie schon geschrieben, warum sie keine Aussagekraft hat. Wobei das sogar in der Studie selber klar wird.

    Im Endeffekt ging es mir eigentlich nur darum, dass die Lehrer*innen die Entscheidung der Politik zumindest soweit akzeptieren, dass sie die Kinder nicht mit ihren persönlichen Ansichten unter Druck setzen die Maske weiter zu tragen.

    Und ich teilte nur mit, dass sich meine Befürchtung bewahrheitet haben,wenn sogar offizielle Mails und Elternanschreiben aufgesetzt werden, um die Eltern eindringlich zu Bitten, die Kinder weiter Maske tragen zu lassen ( ohne zeitliche Begrenzung). Das finde ich sehr übergriffig.

    In Niedersachsen hat das sogar der Kultusminister gemacht. Wo ist das Problem? Ist doch genau auf der Linie der FPP und des mündigen Bürgers. Nur weil die Bundesregierung bzw. eine Partei in der Bundesregierung meint, dass die Pandemie nun vorbei ist, muss man das doch nicht gut finden? Warum sollte man Eltern! nicht bitten sich weiterhin solidarisch zu verhalten? Wir reden von Erwachsenen Bürgern. Dass das bei jüngeren Kindern anders ist, will ich gar nicht bestreiten.

    Ich finde es sehr übergriffig, dass die Bundesregierung obwohl sowohl die Mehrheit der Deutschen als auch die Mehrheit ihrer Wähler als auch die meisten ihrer Abgeordneten ein Ende der Maßnahmen ablehnt, sich trotzdem dazu entschieden hat. Ist so viel Koalitionsdisziplin wirklich sinnvoll? Ich weiß es nicht.

    Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die FDP traditionell eng mit Gaststätten, Restaurants und Hotels verbunden ist. Darf man sich nicht dagegen aussprechen?

    Danke für den Link. Aber dann ist das nicht die aktuelle Variante. Das bezieht sich auf die erste Omikron-Variante. Dazu schreiben Sie selber, dass es nur eine frühe Schätzung ist. Dazu nur 3 Todesfälle. Für eine seriöse Schätzung sind das viel zu wenig Fälle. Wir haben momentan am Tag 300.000 Neuinfektionen. Dazu ist die Letalität regional unterschiedlich. Ist Ontario wirklich mit Deutschland vergleichbar? Wie ist es mit den Impfungen? Abstand zur Impfung usw.?

    Und das Omikron überwiegend milde verläuft ist auch statistisch belegt.

    Omikron hat eine Letalitäsrate von 0.03%.

    Also erstmal müsstest du mild definieren. Sind alle Fälle ohne Intensivstation und Beatmung mild? Dann hast du Recht. Gucken wir auf die Hospitalisierung sieht es schon anders aus.

    Worauf bezieht sich die Letalitätsrate? Auf die aktuelle Untervariante? Dann wären das ziemlich neue Zahlen. Das meiste sind noch Prognosen.

    Nichts genaues weiß man nicht..könnte/ möglich/ eventuell.. etc..

    Und das es auch Long Covid Fälle gibt ist mir bewusst. Bei Kindern allerdings selten länger als 4 Wochen.

    Dann sind die Meisten wieder fit.

    Was denn nun? Man weiß nichts genaues oder bei Kindern sind die Falle selten länger als 4 Wochen? Und dann sind die meisten Menschen wieder fit? Magst du das mal belegen...

    Und genau das ist es, dieses unempathische, arrogante Von-oben-herab.

    Ekelhaft.

    Pepe hat doch vollkommen Recht. Man muss nicht jeden Mist hier stehen lassen. Es gibt Meinungen, wo man andere Meinungen akzeptieren muss und es gibt Fakten. Wenn ich schreibe, dass ich trotz der Gefahren gegen eine Maskenpflicht bin, dann ist das die eigene Meinung.

    Wenn ich aber schreibe, dass sich Kinder nicht infizieren oder dass Omikron nur milde Verläufe hat oder dass es kein Long-Covid gibt oder der Klassiker Corona ist eine Grippe oder ... ist das keine Meinung sondern einfach widerlegt.

    Jeder hat hier eh seinen Standpunkt.

    Jeder liest die Studien so, dass sie passen.

    Für mich zeigen alle long Covid Studien ein sehr dünnes Bild...und unterm Strich steht da eigentlich immer, dass Kinder meist einen milden Verlauf haben und nach wenigen Wochen wieder voll gesund sind.

    Und genau das ist nicht die Lösung. So machen es die Querdenker. Suchen sich eine passende Studie und ignorieren den Rest. Letztlich geht es darum, die Gesamtheit der Studien zu betrachten und daraus die Fakten abzuleiten. Natürlich wissen wir noch nicht, wie gefährlich/dauerhaft Long-Covid am Ende wirklich ist. Man kann aber durchaus abschätzen, dass es bei hohen Infektionszahlen zu viele Menschen trifft und es ein Problem wird.

    Was daran merkwürdig ist? Dass die Eltern in 99% der Fälle entscheiden, ob ein Kind zur Schule geht. Und wenn die Eltern das Kind zur Schule schicken (aus welchem Grund auch immer), und dann kriegt das Kind in der Schule einen drüber?! Wenn ein Kind in Quarantäne ist, ist das ja was ganz anderes, hier liegt ja die entsprechende Quarantäneanordnung vor.

    Die Eltern haben sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Die Vorgaben sind, dass das Kind bei eindeutigem Krankheitssymptomen und bei uns beispielsweise Fieber über 38,5 Grad nicht in die Schule darf. Wenn die Eltern ihr Kind trotzdem zur Schule schicken, können sie dafür belangt werden. Die Frage ist nur, ob man es beweisen kann. Aber auch da gibt es immer mal wieder Leute, die so dumm sind allen zu erzählen, dass sie sich nicht an die Regeln halten.

    Versetzungsantrag. Alles andere macht kein Sinn. Wenn plötzlich viele Anträge gestellt werden, wird auch der Dezernent hellhörig.

    In NDS haben SL eine Menge Macht bekommen, die GK wurde reichlich beschnitten, da kann man wirklich nur an wenigen Stellen einhaken. Die Dezernent:innen mauern oder sind froh, dass die SL-Stellen besetzt sind.

    Vielleicht könntet ihr meine Frage noch beantworten? Wo finde ich in Nds. die Regelungen, dass eine Klassenkonferenz auf Verlangen von 1/5 der Mitglieder einzuberufen ist?

    Rechtlich ist das aber meiner Meinung nach sehr fragwürdig, dass hier schulische Sanktionen verhängt werden.

    Was ist daran merkwürdig? Der Besuch der Schule mit Symptomen ist verboten. Das ist eindeutig. Die einzige Frage ist, ob man das beweisen kann. Aber es gibt inzwischen so viele Fälle, wo man denkt, dass kann doch gar nicht sein. An der Nachbarschule wurde ein Kind trotz Quarantäne in die Schule geschickt. Das Kind hat sich verquatscht und es gab ein dickes Bußgeld.

    Wie ich bereits erwähnt habe, der Grund für die Maskenpflicht war eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern und nicht eine individuelle Infektion. Das ist aktuell nicht gegeben. Einige Krankenhäuser jammern zwar, aber hier ist die Ursache ja eher in der langen Isolationsdauer & dem Aufwand für die Isolierung von infizierten Patienten gegeben, das kann man ja entsprechend auch ändern. Machen unsere Nachbarländer ja auch.

    Also wir haben bei uns in der Schule überwiegend Kollegen, die auch Symptome zeigen. Wir hatten in den letzten Wochen einen einzigen Fall, wo die Person überhaupt nichts gemerkt hat.

    Aber auch losgelöst davon. Meinst du es ist wirklich sinnvoll, wenn irgendwelches infektiöses Personal durch die Krankenhäuser rennt und Hochrisikopatienten pflegt? Dann steigt auch ganz schnell die Belegung der Intensivstationen an.

    Und die Mär, dass das Gesundheitssystem keine Probleme hat, kann man auch vergessen. Ja, auf den Intensivstationen ist die Situation deutlich besser. Aber auf den Normalstationen oder auch in den Arztpraxen sieht es ganz anders aus.

    Zu mindestens bei uns werden schon wieder Eingriffe verschoben.

    Bitte noch einmal meinen Beitrag #21 lesen: Die Klassenkonferenz ist auch auf Verlangen von mind. 1/5 der Mitglieder innerhalb einer Woche einzuberufen. Das folgt direkt aus der Konferenzordnung als Teilkonferenz der Gesamtkonferenz. Insofern ist dafür auch kein besonderer Beschluss der Gesamtkonferenz notwendig.

    Mir ist nicht klar, auf welche Rechtsgrundlage du dich beziehst. Mag sein, dass du Recht hast, aber wo steht das? Eine Konferenzordnung kann/wird doch eigentlich von einer Gesamtkonferenz beschlossen. Bei uns ist es tatsächlich so, dass die GK grundsätzlich einmal jährlich stattfinden und Klassenkonferenzen ausschließlich durch die Schulleitung angesetzt werden. Daher wäre die Rechtsquelle interessant.

    Das bedeutet aber nicht, dass eine SL eine Klassenkonferenz untersagen kann.

    Da dreht sich das ganze im Kreis. Am Ende wird es der Dezernent entscheiden. Du darfst als KL nicht einfach zur Klassenkonferenz einladen. Die SL sagt, ich will keine Konferenz. Außerdem geht es hier um Ordnungsmaßnahmen. Da hat die SL per Amt den Vorsitz. Dazu kommt noch, dass bestimmte Maßnahmen der Zustimmung der Schulleitung bzw. der Schulbehörde unterliegen. Ich glaube ein "Ich mache mal einfach eine Konferenz" ist ohne besondere Beschlüsse der Gesamtkonferenz nicht so einfach möglich. Da ist der Weg über die Schulaufsicht sicherlich einfacher.

    Eine Klassenkonferenz, in der es um Erziehungsmaßnahmen geht, kann auch die Klassenleitung einberufen, für eine zu Ordnungsmaßnahmen braucht es die SL.

    Termine von Klassenkonferenzen sind unabhängig vom Inhalt immer im Einvernehmen mit der Schulleitung festzulegen. Die Schulleitung darf an jeder Konferenz teilnehmen und den Vorsitz übernehmen. Der Unterschied ist nur, dass du Erziehungsmaßnahmen ohne Klassenkonferenz verhängen darfst während Ordnungsmaßnahmen eine Klassenkonferenz oder eine Entscheidung der SL voraussetzen. Im letzteren Fall wird die Konferenz dann nachgeholt.

    Grundsätzlich wird die Konferenz ja auch ergebnisoffen einberufen. Letztlich dient die Konferenz dazu über den Vorfall zu beraten und angemessene Maßnahmen festzulegen.

    Eine Ausnahme wäre, wenn die Schule hat sich eine besondere Ordnung für diese Konferenzen gegeben hat. Dann wäre tatsächlich eine Konstellation möglich, dass Erziehungsmittel auch auf einer entsprechenden Konferenz besprochen werden.

    @Cappuccino: So wie du dich äußerst, würde ich mich auf jeden Fall noch mal schriftlich an die Schulleitung wenden. Ggf. remonstrieren und parallel an die Dienstvorgesetzten. Die Frage ist natürlich, ob du an der Schule deine Zukunft siehst.

    Bei uns ist auch keine Maskenpflicht mehr am Sitzplatz. Bei den Klassen, die ich unterrichte, tragen noch fast alle Schüler die Maske. Wir hatten aber auch viele Fälle in letzter Zeit. Bei Umfragen sagt aber auch die Mehrheit der Menschen, dass man die Lockerungen für zu früh hält. Das scheint sich momentan bei uns wiederzuspiegeln.

    Dann kommt es sicher aufs Reiseziel an. Bei Flügen in die USA muss man m. E. noch immer einen negativen Coronatest vorlegen (das sagte mir zumindest am Wochenende eine Bekannte, die nächste Woche dorthin fliegt).

    Es sind zwei verschiedene Sachen. Einmal die Frage, welche Regelungen im Zielland gelten und einmal welche Regelungen in Deutschland gelten, wenn ich ein Flugzeug besteigen möchte. Wenn in D ein Test zum Fliegen vorgeschrieben ist, sind die Regelungen im Zielland erstmal sekundär. Dann kann es sein, dass ich für das Zielland nichts brauche oder halt sogar eine Impfung oder was auch immer. Und zu mindestens für eine Zeit war 3G beim Fliegen in D vorgeschrieben.

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