Herr Drosten wird mit Kritik leben lernen müssen, er hat sich zur Person des Öffentlichen Lebens entwickelt (entwickeln lassen). Davon abgesehen macht es halt schon einen Unterschied, ob jemand Chemie studiert hat und selbst forschend tätig war oder Grundschulpädagogik. Ich darf das sagen, ich hatte Singen und Klatschen im Studium
Ahso, ich dachte *wir alle* können nicht beurteilen, ob die Daten ausreichend und stimmig sind?
Ich denke, dass jede Person mit Kritik leben muss. Aber bitte erkläre mir wie ein Chemiestudium und von mir aus auch Forschung im Bereich Chemie einen Menschen dazu befähigen, die Aussagen von zwei der weltweit führenden Virologen in Bezug auf ein neuartiges Virus zu bewerten oder zu kritisieren. Ist Humanmedizin inzwischen ein Teil eines Chemiestudiums? Ich sehe da ehrlich keine zwingende Zusammenhänge. Ok, in beiden Fällen wird wissenschaftlich gearbeitet. Aber auch da gibt es durchaus Unterschiede in den verschiedenen Fachrichtungen.
Um mal ein altes kleines Zitat zu bringen:
Zum Teil seien Ärzte und Professoren dabei, „die irgendeinen Quatsch in die Welt setzen“, ohne je zu den Themen gearbeitet zu haben. Namen nannte Drosten nicht. ... Drosten betonte, er stehe derzeit in der Öffentlichkeit, weil Coronaviren sein absolutes Spezialgebiet seien. Zu anderen Themen würde er sich nicht in dem Umfang äußern. Was er höre, zum Teil von „scheinbaren Fachleuten“, deren Expertise in anderen Bereichen liege, entbehre oft jeder Grundlage, sagte der Virologe.
Sicherlich kann/darf/soll man auch durchaus Drosten oder Fauci oder andere kritisieren. Aber bitte auf eine vernünftige Ebene und ohne, dass man raushängen lässt, dass man alles viel besser kann.