Beiträge von Tom123

    Pass bloss auf, dass deine Statistik-Lese-Kompetenz nicht gleich angezweifelt wird. Du bist nur Lehrer, du hast keine Ahnung. Ausserdem sind es epidemiologische Daten, da hast du als Mathelehrer gleich noch viel weniger Ahnung.

    Moebius zeigt doch gerade wie es richtig geht. Er/sie äußert seine Meinung. Das ganze ohne die Aussagen anderer niederzumachen oder die Oberlehrerin raushängen zu lassen. Da kann man doch viel besser diskutieren.

    Ja, ob eine solche Veröffentlichung wissenschaftlichen Kriterien entspricht, das kann ich bewerten, dafür bin ich in der Tat ausgebildet. Das Fachgebiet spielt bezüglich gewisser grundlegender Kriterien überhaupt keine Rolle, an die hat man sich einfach zu halten.

    Um eine Veröffentlichung seriös zu prüfen brauchen Wissenschaftler, die sich damit auskennen, in der Regel mehrere Tage um das zu beurteilen. Du kannst das nach wenigen Stunden? Dabei dürften dir noch nicht einmal die Studie oder Originaldaten vorliegen.

    Du hast sicherlich auch ein grundlegendes Wissen. Allerdings ist die Art und Weise, wie Du Dinge hier im Forum darstellst oft echt grenzwertig. Man hat manchmal den Eindruck, dass Du alles weiß kannst und die Leute, die Studien erstellen schlechter als deine Schüler sind.

    Herr Drosten wird mit Kritik leben lernen müssen, er hat sich zur Person des Öffentlichen Lebens entwickelt (entwickeln lassen). Davon abgesehen macht es halt schon einen Unterschied, ob jemand Chemie studiert hat und selbst forschend tätig war oder Grundschulpädagogik. Ich darf das sagen, ich hatte Singen und Klatschen im Studium:aufgepasst:

    Ahso, ich dachte *wir alle* können nicht beurteilen, ob die Daten ausreichend und stimmig sind?

    Ich denke, dass jede Person mit Kritik leben muss. Aber bitte erkläre mir wie ein Chemiestudium und von mir aus auch Forschung im Bereich Chemie einen Menschen dazu befähigen, die Aussagen von zwei der weltweit führenden Virologen in Bezug auf ein neuartiges Virus zu bewerten oder zu kritisieren. Ist Humanmedizin inzwischen ein Teil eines Chemiestudiums? Ich sehe da ehrlich keine zwingende Zusammenhänge. Ok, in beiden Fällen wird wissenschaftlich gearbeitet. Aber auch da gibt es durchaus Unterschiede in den verschiedenen Fachrichtungen.

    Um mal ein altes kleines Zitat zu bringen:

    Zum Teil seien Ärzte und Professoren dabei, „die irgendeinen Quatsch in die Welt setzen“, ohne je zu den Themen gearbeitet zu haben. Namen nannte Drosten nicht. ... Drosten betonte, er stehe derzeit in der Öffentlichkeit, weil Coronaviren sein absolutes Spezialgebiet seien. Zu anderen Themen würde er sich nicht in dem Umfang äußern. Was er höre, zum Teil von „scheinbaren Fachleuten“, deren Expertise in anderen Bereichen liege, entbehre oft jeder Grundlage, sagte der Virologe.

    Sicherlich kann/darf/soll man auch durchaus Drosten oder Fauci oder andere kritisieren. Aber bitte auf eine vernünftige Ebene und ohne, dass man raushängen lässt, dass man alles viel besser kann.

    Ich hab nen Dr. Und du? Wie viele Publikationen hast du im Leben schon geschrieben?

    Das erwähntest du bereits. Ich glaube in Chemie, richtig? Und du glaubst das dich dieser Titel in die Lage versetzt die Aussagen von Dr. Fauci und Dr. Drosten zu bewerten? Und aufgrund einer Pressemitteilungen zu bewerten, ob virologische Veröffentlichungen wissenschaftlichen Kriterien entsprechen?

    Herr Drosten hat sich beschwert, dass irgendwelche Ärzte ohne Erfahrungen in seinem Fachgebieten ihn kritisieren und du kannst es aus irgendwelchen Publikationen ohne alle Fakten nur weil du mal einen Dr. in Chemie gemacht hast?

    Ich glaube, dass keiner von uns das wirklich beurteilen kann, zumal uns die Daten fehlen.

    Und wieso hat immer jemand das Bedürfnis, das sagen zu müssen? Keiner der knapp 30.000 Beiträge wurde von einem Facharzt oder einer Epidemiologin verfasst, das wissen wir alle. Aber der eine oder vor allem die andere hat im Laufe ihres beruflichen Daseins häufiger Studien gelesen und ausgewertet als andere hier. ...

    Über regelmäßige Updates und Informationen sind wir doch alle froh. Aber nur weil ich mal etwas naturwissenschaftliches studiert habe und den Podcast von Drosten höre (das tue ich übrigens auch), sollte ich mich doch in der Bewertung zurückhalten. Ich glaube selbst ein normaler wird trotz Studiums und Arbeitserfahrung kaum beurteilen können, ob Dr. Drosten oder Dr. Fauci mehr Recht haben. Dafür fehlen schon die Informationen. Genausowenig würde ich Dr. Drosten nach der besten Zahnbehandlung fragen. Beide können zu den weltweit führenden Experten auf ihren Gebiet und da kommt irgendwo eine Lehrkraft und erklärt, dass das ja eigentlich so nicht richtig ist?

    Genauso der Umgang mit Studien und Ergebnissen. Moebius hat da auch schon genug zu geschrieben. Die Art und Weise wie über wissenschaftliche Arbeiten geurteilt wird, ist so typisch Lehrkraft. Momentan arbeiten viele Experten daran. Natürlich kann man darauf hinweisen, dass eine Studie aus China vielleicht politisch gefärbt ist oder das es irgendwo auch andere Ergebnisse dazu gibt oder von mir aus auch das man inhaltlich nicht übereinstimmt. Aber wiederholte Aussagen nach dem Motto "Eine so schlampige Studie würde ich meinen Schülern aber nicht durchgehen lassen." Ich meine, was nimmt man sich da raus? Wie viele hier haben einen Dr. oder eine Professur im entsprechenden Fachgebiet, um das zu mindestens annähernd beurteilen zu können? Wozu Studien in Fachmagazinen veröffentlichen? Wir stellen sie einmal ins Lehrerforum und die sagen uns dann schon, ob das ok ist. Das Thema hat sicher Herr Drosten übrigens auch schon mal angenommen. Das viele Leute ohne das entsprechende Expertenwissen auf einmal meinen von dem Thema Ahnung zu haben.

    Herr Drosten vermutet was anderes und dessen Vermutung erscheint mir erheblich logischer als die des Herrn Fauci.

    Letztlich sagen sie beide, dass man abwarten muss und noch nichts näheres weiß. Beide sagen, dass sie gerade nur Vermutungen äußern Daher sehe ich da keinen sehr großen Unterschied.

    Ich finde es übrigens schwierig, wenn unsereins sich rausnimmt zu beurteilen, ob Drosten oder Fauci näher an der Wahrheit sind. Ich glaube, dass wir nur an der Oberfläche kratzen und sagen können, dass Argument xy hört sich als Laie logischer an. Wirklich beurteilen, kann das keiner von uns.

    Die STIKO macht, wozu sie berufen wurde. Natürlich warten sie auf ausreichende Daten, sollen sie sich selbst welche ausdenken?

    Sie könnte früher aktiv werden. Sie könnte versuchen sich Daten selber zu besorgen. Sie könnte auf Erfahrungen der anderen Länder zurückgreifen. Wenn die Daten nicht reichen, muss das nicht noch 4 Wochen prüfen. Dann kann man das sofort sagen und parallel prüfen, ob man es doch (für bestimmte Gruppen) empfiehlt und gleichzeitig selber versuchen Daten zu bekommen. Beispielsweise aus dem Ausland, wo bereits Tausende Kinder täglich geimpft werden.

    Sex mit Lego macht (noch) kein Spass. :)

    Deine Gäste kommen zum Sex? :pfeifen:

    die_sozial_tante : Das ist auch ein guter Studentenjob. Lego-Sets und Steine preiswert aufkaufen, aufbereiten und zusammenstellen und dann teurer wieder verkaufen. Dann kann man durchaus den einen oder anderen Gewinn machen.

    Der Held wurde von Lego verklagt und hat wegen dem Rechtsstreit seines Logos weitere Noppensteine ins Sortiment aufgenommen. Seitdem kippte der Ton und er redet Lego noch schlechter. Mit bluebrixx oder anderen Anbietern kann ich mich nicht anfreunden

    Der Held hat böse Briefe von Lego bekommen, weil er andere Anbieter als Legosteine statt als Klemmbausteine bezeichnet hat. Ehrlicherweise finde ich momentan eher, dass Lego eher versucht Anbieter durch Klagen vom Markt abzuhalten. Besonders negativ finde ich, dass sie sich anscheinend vor allem auf die kleinen stürzen. Aber durch Bluebrixx kommt momentan etliches auf den deutschen Markt. Bluebrixx ist ja vor allem auch ein Händler, der fremde Produkte anbietet. Die Eigenmarke macht wahrscheinlich noch nicht mal die Hälfte des Umsatzes aus.

    Übrigens hat Bluebrixx auch die Bezeichnung AFOBs schützen lassen. Ich weiß nicht, was die zu deinem AFOLs sagen. Wenn die wie Lego sind, könnte es da Stress geben... :aufgepasst: Das ist natürlich nicht ernst gemeint.

    Was Tom123 meint (denke ich jedenfalls), dass man nicht so knapp auf Kante finanzieren sollte, dass dann direkt alles verloren ist, wenn ein solcher Notfall eintritt. Ja, da gebe ich Dir auch recht. Dass dann heutzutage in vielen Familien kein Eigenheim mehr finanzierbar ist: Ja, auch das stimmt. Und auch ein Notgroschen sollte immer da sein, der min. 3 Nettogehälter beträgt.

    Danke, du hast mich verstanden. Und sicherlich wird es trotzdem Familien geben, die das aus welchen Gründen auch immer nicht schaffen.

    Der Held ist mir bereits seit 4 Jahren bekannt. Was ich von ihm halte ist eine andere Seite. Zumal er selbst Billigzeug aus China bewirbt. Warum sollte jedem, der seine Entwicklung verfolgt hat klar sein.

    Sorry, aber es ist sicherlich nicht alles Gold was der Held sagt. Aber meine Cobi-Schiffe sind sicherlich besser als das meiste von Lego. Ich habe den Ferrari sorry roten Rennwagen von Cada hier und auch schon einiges von MouldKing ausprobiert. Da kommt Lego nirgendswo ran. Ich habe aber auch schon Zhingbao? gebaut. Das war tatsächlich etwas schlechter als Lego. Aber dafür kostet es nur die Hälfte. Es gibt auch tolle Lego-Modelle. Aber die sind preislich in der Regel deutlich teurer und auch nicht besser. Es gibt natürlich auch Müll. Bluebrixx bietet das natürlich auch an.

    Es ging im Threadverlauf darum, dass du Eltern, die ihr Kind noch zur Schule in Sachsen schicken, mutwillige Durchseuchung unterstellt hast. Ich und viele andere hier sind in der luxuriösen Situation, dass wir in der Regel finanziell gut aufgestellt sind.

    Ich glaube, du musst das echt noch mal nachlesen. Es wäre echt super, wenn Du mir nicht irgendwas unterstellst. Ich habe mich zum Thema "mutwillige Durchseuchung" gar nicht geäußert.

    Ich habe auf die Aussage geantwortet, dass man aus finanziellen Gründen Vollzeit arbeiten muss und keine Möglichkeit hat außerhalb von Kinderkrankentage das eigene Kind zu betreuen. Da habe ich kritisiert, dass es immer mal sein kann, dass man das Kind zu Hause zu betreuen. Zu sagen ich habe gar keine Möglichkeit ist ein Problem. Danach kamen irgendwelche abstruse Diskussionen, darüber wie wenig Lehrer doch verdienen, das man nichts sparen kann und sowieso Krankenschwestern genauso viel verdienen. Plötzlich ist man dann wieder gut aufgestellt.

    Ich werde mich dazu auch nicht mehr äußern. Irgendwie scheinen wir da doch in unterschiedlichen Welten leben.

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