Beiträge von Tom123

    Kommt wohl darauf an, wo du mit deinem Hobby hausieren gehst.

    Überall. Auch gerne bei Kollegen, die das gar nicht hören wollen aber zur falschen Zeit im Lehrerzimmer rum sitzen. Ich weiß gar nicht wie vielen Leuten ich schon das Held der Steine Ferrari-Video gezeigt habe auch wenn sie es nicht wollten. Man sollte halt nicht behaupten, dass Lego toll und die Konkurrenz billiger China-Kram ist. Vielleicht sollte ich mal Prozente vom Helden einfordern. Außer einem "Interessiert mich nicht" habe ich übrigens noch nie ein negatives Feedback gehabt.

    Wenn dich nicht stört, wie die Kollegen tuscheln oder sich die Schüler lustig machen, wenn du Bibi und Tina hörst und das laut rum posaunst, ist es doch super für dich.

    Also bei Lego bzw. Klemmbausteinen habe ich es noch nie erlebt, dass sich jemand darüber lustig macht oder tuschelt. Kann das irgendwie gerade nicht nachvollziehen ...

    Über Lehrergehälter wurde hier ja schon viel gestritten-überdurchschnittlich ist das sicher nicht in meinen Augen, wenn man den Verdienstausfall von Studienzeiten und ein späteres Berufseintrittsalter gegenrechnet.

    Warum soll ich also mein Leben mit dem anderer vergleichen? Wo wir hier grad so schön anekdotisch argumentieren: Eine befreundete Krankenschwester verdient durch ZUschläge ein ähnliches Nettogehalt wie ich. Arbeitet eben allerdings auch schon seit sie 18 ist.

    Es geht doch nicht um das Lebenseinkommen? Es geht darum, dass du als Lehrkraft überdurchschnittlich verdienst. Das sind doch einfach reine Zahlen zu vergleichen. Es gibt Werte vom statistischen Bundesamt und die kannst du vergleichen.

    Ich weiß ja nicht, was du verdienst oder ob du beamtet bist.

    Aber eine Krankenschwester, die ein durchschnittliches Nettogehalt von über 3.000 € hat? Wir sollten der Bundesregierung sagen, dass mit den schlecht bezahlen Pflegekräften alles gelogen ist. Sorry, aber das sollte doch die Ausnahme sein.

    Das schafft man mit Sicherheit, wenn man 2 Gehälter rechnet - es gibt aber auch Alleinerziehende.

    Auch mit zwei Gehältern kommt es eben auch ein wenig auf das Alter an, ob es da großartig Ersparnisse gibt. 10.000 Euro müssen erstmal angespart werden - das dauert. Möglicherweise kamen eben schon Sonderausgaben dazwischen. WIe gesagt, ich halte es für ein wenig weltfremd so starr zu rechnen.

    Es wurde aber explizit geschrieben, dass beide Vollzeit arbeiten. Es gibt auch Lehrkräfte, die Teilzeit arbeiten. Aber darum geht es ja nicht. Bei Lehrerfamilien, die beide Vollzeit arbeiten, sprechen wir von einem Nettoeinkommen von mindestens 5.000 €. Da die Person ja verheiratet ist und mindestens ein Kind hat fangen wir in Nds bei A12 mit 3200 € an. Bei A13 bei 3500. Wobei du als Lehrkraft nicht in der untersten Stufe beginnst. Da wird das Studium und das Ref noch angerechnet. Realistisch bist bei beamten Lehrkräften jenseits der 7.000 € Familien-Nettoeinkommen. Bei Angestellten mag es nur 5.000 € sein. Das ist auf jeden Fall ein Haufen Geld.

    Die Ansparungen sind eben für die von dir genannten Dinge, und nicht für eine völlig abstruse Situation, die so nicht vorhersehbar war, wie wir sie jetzt haben.

    Punkt 4: Du möchtest selbst richtig zitiert werden. Ich schrieb in Reaktion auf deine Rechnung, dass bei den Zahlen, dann ja nichts zum Sparen bliebe. NIcht, dass ich garnichts spare oder keine Rücklagen habe.

    a) Zum gefühlt 100. mal: Ich habe nicht gesagt, dass ich es sinnvoll finde, dass man nun wegen der Kinder zu Hause bleibt. Ich habe nur gesagt, dass ich es sinnvoll, wenn man die Option dazu hat und ggf. ein paar Monate auf ein Gehalt verzichten kann. Ob man das nun macht oder nicht, ist doch vollkommen egal. Ich finde es sinnvoll, dass man die Möglichkeit hat und nicht finanziell so eng angebunden ist, dass man gezwungen Vollzeit durchzuarbeiten, weil sonst die Finanzierung nicht klappt. Vielleicht möchte man einfach auch in ein paar Jahren mal reduzieren?

    b) Ich habe keine Rechnung gemacht. Ich habe lediglich behauptet, dass die meisten Lehrkraftehepaare genug Erspartes haben sollten um auch mal 3 Monate auf ein Gehalt zu verzichten ohne in Existenznot zu kommen. Wie willst du das denn sonst als mit Statistiken belegen? Wenn nicht Lehrkräfte stark unterdurchschnittlich sparen, ist meine Aussage gemäß den offiziellen Zahlen richtig. Das bedeutet nicht, dass Du es dir leisten kannst. Das interessiert mich auch gar nicht. Es gibt sicherlich Lehrkräfte, die das nicht können. Aber das wird nicht der Normalfall sein.

    Und dann gibt es noch Menschen, die meinen, dass man mit Kindern mal eben ohne Gehalt zuhause bleiben kann. :victory:

    Vielleicht solltest du mal mit den Eltern deiner Schüler reden, was so andere Leute verdienen. Man verdient als Lehrkraft schon überdurchschnittlich und wenn dein Partner dann sogar noch mehr verdient wirst du sicherlich im Vergleich sehr gut dastehen. Wie machen das Altenpfleger oder Menschen im Einzelhandel? Ein Freund von mir ist bei DHL. Der geht mit unter 2.000 € nach Hause uns hat mehrere Kinder. Seine Frau arbeitet stundenweise an der Kasse und passt sonst auf die kleinste auf. Die haben für 4 Personen in der Summe nicht mehr als du alleine verdienst. Wie machen die das?

    Ich verdiene keine 3000€ netto, 10.000€ habe ich nicht auf der hohen Kante. Womöglich ist deine persönliche finanzielle Lage weniger repräsentativ, als von dir vermutet...

    Naja, die meisten Lehrkräfte sind verbeamtet und fangen dann bei A12 an. Ich weiß gar nicht, mit welcher Stufe man anfängt. Aber selbst mit A12 im Einstieg sollte man über die 3.000 € netto kommen. Darunter kommen wohl nur die Tarifbeschäftigte. Aber die sollten tatsächlich in der Minderheit sein.

    Oder meinst du Teilzeit? Wir reden ja hier über 2 Vollzeitstellen. Dann sind wir dann bei Beamten wahrscheinlich zwischen 6.000 und 8.000 € netto. Mit Familienzuschlag und Kindern. Aber selbst als angestellte Lehrkräfte sollte man fast auf 5.000 € netto kommen. Gibt ja auch nur Kindergeld und so. Und dann schafft man es nicht 10.000 € als Notgroschen zurückzulegen? Mit 2 Vollzeitstellen?

    Das vermute ich doch auch. Aber die Rechnung geht ja auch garnicht auf: Bei 3000 € netto zur Erhaltung des Lebensstils und einem Verdienst von A12 bleibt nichts zum Sparen. Und woher sollen diese ominösen Ersparnisse, die man mal eben zur Überbrückung zur Seite gelegt hat, dann kommen?

    Und wenn das Auto dann noch zusätzlich kaputt geht, hätte ich das wahrscheinlich auch vorher bedenken müssen. Also besser noch mehr zur Seite gelegt haben. Für mich völlig an meiner Lebensrealität vorbei.

    Also mal ehrlich. Das Durchschnittsnettoeinkommen in Deutschland liegt irgendwo bei 2.100 €. Wir sind mit in der Regel deutlich über 3.000 € netto gut 50% darüber und du willst mir wirklich sagen, dass man keine Möglichkeit zum sparen hat?

    Ich würde ganz dringend mal das ansehen:

    https://www.youtube.com/results?search_query=was+verdient

    Da sind überwiegend Menschen, die deutlich weniger verdienen und trotzdem einen Notfallgroschen haben.

    Das statistische Bundesamt gibt übrigens eine Sparquote von 16% für das vergangene Jahr und 10% für die Vorjahre an. Basierend auf unserem Einkommen und dem durchschnittlichen Geldvermögen der Deutschen sollte der überwiegende Teil der Lehrkräfte mehr 10.000 € an Geldvermögen haben. Dazu natürlich auch schnell verfügbaren andere Anlageformen. Statistisch sind wir irgendwo bei 8.000 € Geldvermögen pro Deutschen. Alleine bei einem Ehepaar wären das schon 16.000 €. Und sicherlich wären die Arbeitslosen, Empfänger von Sozialleistungen und Menschen aus dem Niedriglohnsektor eher weniger als wir sparen.

    Und nebenbei: Was machst du denn jetzt ohne Sparguthaben, wenn dein Auto kaputt geht? Oder die Waschmaschine?

    Darum geht's doch gar nicht! Sondern darum, dass sich jemand, der nicht einer richtig gut bezahlten Tätigkeit nachgeht und "auch noch" Kinder hat, laut Toms Aussage nie und nimmer ein Haus finanzieren könnte (es sei denn, sie/er hätte gut geerbt o. ä.)

    Aber ich werde mich jetzt hier nicht um die Finanzierungsmöglichkeiten fürs Eigenheim herumstreiten. Das ist schließlich nicht Thema dieses Threads ;) .

    Jetzt höre endlich mal auf irgendwelche Unwahrheiten zu verbreiten. Du unterstellst mir Dinge, die ich so nie gesagt habe. Vielleicht einfach mal meine Aussagen nicht aus dem Kontext reißen, um da irgendwelche Verleumdungen anzustellen.

    Das habe ich so nie geschrieben. Ich habe geschrieben, dass eine Finanzierung, die darauf beruht, dass man beide Vollzeitgehälter braucht (und dabei noch nicht mal einen Notgroschen hat) höchst riskant ist und eher unüblich ist. Ich habe ebenfalls geschrieben, dass man sogar versucht eine Finanzierung so zu gestalten, dass auch mit einem Gehalt die Fixkosten abgedeckt sind und das zweite Gehalt für weitere Ausgaben zur Verfügung steht. Eine Finanzierung, die darauf beruht, dass beide Ehepartner durchgehend Vollzeit arbeiten müssen, ist extrem unsicher. Mal losgelöst von Corona gibt es auch solche Sachen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Berufsunfähigkeit, unvorhergesehene Ausgaben. Wer ein Haus hat, weiß dass da schnell mal ein größerer Betrag anfallen kann. In einer normalen Finanzierung werden sogar rund 10% für unvorhergesehen Ausgaben eingerechnet. Du bist doch an einer Berufsschule. Da kannst du ja mal eure BBL fragen, wie so eine Finanzierung aussieht und ob man die auch auf Kante machen sollte.

    Das ganze hat auch überhaupt nichts mit Corona zu tun.

    Zu den anderen Antworten

    Ebenso habe ich überhaupt nicht gesagt, dass man sein Kind nun zu Hause lassen soll oder jedes Jahr auf 10.000 € verzichten soll. Ich würde mir für mich aber wünschen, dass ich notfalls die Möglichkeit habe auch 2-3 Monate auf ein Gehalt zu verzichten. Wenn nicht gerade beide im öffentlichen Dienst arbeiten, ist ja auch durchaus die Gefahr von Arbeitslosigkeit oder längerer Krankheit real.

    Zweitens ging um eine ganz konkrete Aussage, dass man außerhalb der Kinderkranktage keine Möglichkeit hat, dass Kind zu Hause betreuen. Darauf habe ich geantwortet, dass man aus meiner Sicht auch immer damit rechnen muss, dass das Kind einmal länger zu Hause bleiben muss. Ich habe nie gefordert, dass man monatelang zu Hause bleiben soll. Ich explizit geschrieben, dass man damit rechnen muss auch mal 2-3 Woche das Kind zu Hause zu haben.

    Aber ja, ich würde mir als Elternteil auch die Option wünschen, dass ich notfalls auch eine Auszeit von mehreren Monaten nehmen kann, wenn es nötig ist. Als Lehrkraft wäre das beispielsweise durch unbezahlten Sonderurlaub möglich. Ich würde mir für mich wünschen, dass diese Entscheidung dann bei mir liegt. Beispielsweise wenn ich wirklich ein vorerkranktes Kind zu Hause habe und die Inzidenzen durch die Decke gehen. Ich würde mir einfach wünschen, dass ich die Option habe. Wenn es natürlich so ist, dass ich finanziell oder beruflich so stark eingeschränkt bin, dass das mich in den Bankrott treibt und ich dadurch das Haus verliere oder was auch immer, würde ich das als Fehlplanung sehen. Immerhin schrieb da jemand, dass er gar keine Möglichkeiten sieht, das Kind zu Hause zu betreuen.

    Und du kannst auch nicht pauschal behaupten, dass der Impfschutz nach 6 Monaten "stark nachlässt", das Impfschema wird unterdessen einfach erst nach 3 x als komplett betrachtet.

    Das ist nicht pauschal behauptet, sondern momentan der Stand der Forschung. Die Impfung lässt irgendwo ab ca. Monat 4 nach und deswegen empfiehlt die Stiko die Impfung nach 6 Monaten. Ob das alles so passt und ob man dann wieder jährlich boostern muss, weiß man natürlich nicht. Aber es gibt einige, die das Szenario für plausibel halten.

    pasted-from-clipboard.png

    Das Verhältnis beträgt etwa 1 (geimpft) : 8 (ungeimpft). Mit deinem Zahlenverständnis ist offensichtlich was nicht in Ordnung. Mehr als 80 % der Patienten im Spital sind nicht geimpft. Wären diese 80 % nicht im Spital hätten wir überhaupt kein Problem.

    Nee, das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Wir haben aktuell ein Problem mit den Ungeimpften. Da muss man nicht drüber streiten.

    Trotzdem haben wir auch das Problem, dass der Impfschutz nach rund 6 Monaten stark nachlässt. Deswegen ist es wichtig, die Menschen zu boostern. Würden wir es jetzt einfach laufen lassen, bekommen wir ein Problem. Da scheint sich auch die Politik relativ einig zu sein. Immerhin soll die Gültigkeit der Impfung für 2g auch auf 9 Monate oder so begrenzt werden.

    8|

    War jahrelang in der Baufinanzierung durchaus normal. Ansonsten ging es halt nur als Beamter oder mit einer anderen sehr sicheren Stelle oder sonstigen Sicherheiten und natürlich mit Zinszuschlag. Kommt natürlich auch auf die Situation an. Zwei große Gehälter sind sicherlich etwas anderes als groß und klein.

    P.S.

    Es wäre vielleicht sinnvoll, wenn du Kritik an meinen Beiträgen direkt formulierst. Bei den Smileys denkt man immer, dass du das nicht verstehst.

    Finaziell wäre das kein Problem, aber nochmals: Ich werde gerade nicht beurlaubt. Meine SL würde es nicht genehmigen. Wie oft soll ich das noch betonen? Ich könnte nochmals Elternzeit nehmen, aber das hat auch eine Vorlaufzeit von 12 Wochen.

    Ich würde dich noch bitten, meine Frage nach eigenen Kindern zu beantworten. Du gibst ja wahnsinnig wertvolle Tipps zur Kinderbetreuung, ich gehe von einer eigenen Fußballmannschaft aus :)

    Du hast doch geschrieben, dass beide Arbeitgeber Vollzeit erwarten und etwas anderes finanziell auch nicht möglich ist. Genau genommen hast du geschrieben, dass du beide Gehälter für die Hausfinanzierung brauchst. Darauf habe ich geantwortet. Ich weiß ja nicht, wie deine Situation wirklich ist sondern kann nur darauf antworten, was du geschrieben hast. Wenn das nicht stimmt, kann ich ja nichts dafür.

    - F) Ich suche mir einen Babysitter, der (wenn ich ihn denn fände) jeden Tag von 7.00 bis zum Ende meiner Unterrichtszeit zu mir kommt. Sorry, das kann ich mir nicht leisten über den langen Zeitraum (das wären nämlich knappe 2000 Euro pro Monat).

    - H) Mein Mann oder ich kündigen einfach, wir hoffen inständig auf den Lottogewinn. Die Kreditrate des Hauses und die laufenden Kosten können nämlich nicht von einem Gehalt gedeckt werden und außerhalb von Bullerbü bekommen wir keine Finanzspritzen, Erbschaften etc. von den Verwandten.

    Zu meiner eigenen Situation:

    Das geht dich rein gar nichts an. Ich rede von einer organisatorischen Frage. Ich sage nur, dass immer die Gefahr besteht, dass Schule über 2-3 Wochen nicht stattfindet. Losgelöst von Corona. Das ist eine schulische Sicht der Dinge. Hat nichts mit eigenen Kindern zu tun.

    Und du könntest tatsächlich einfach so von heute auf morgen ein paar Monate aufhören zu arbeiten? Ich meine damit nicht nur das Finanzielle, aber auch so als Lehrkraft? Das glaube ich eher nicht...

    Natürlich, du nicht? Ich könnte finanziell sicherlich auch ein Jahr nicht arbeiten gehen. Natürlich mit Einschränkungen. Aber 3 Monate? Als Lehrkraft brauche ich rund 3.000 € netto im Monat, um meinen normalen Lebensstil zu finanzieren. Wenn ich nun 3 Monate finanzieren müsste, wären das rund 9.000 €. Lass es 10.000 €. Aber das ist doch kein Geld? Ich bin sicher niemand, der viel spart. Eher im Gegenteil. Aber ich kenne persönlich keine Lehrkraft, die nicht 10.000 € als Notgroschen hätte. Was macht man, wenn das Auto plötzlich kaputt ist oder sonst was?

    Aber anscheinend gibt es auch Lehrkräfte, die ihr Geld komplett ausgeben.

    Zur Coronasituation:

    Ich habe nie behauptet, dass man das Kind momentan zu Hause lassen sollte. Ich habe gesagt, wenn man das wollte und es einem wichtig ist, sollte das nicht daran scheitern, dass man zwingend arbeiten gehen muss. Wenn ich ggf. ein Vorerkranktes Kind zu Hause habe und in Sachsen wohne, würde ich anders darüber denken als mit einem gesunden Kind in Ostfriesland.

    Die einzige respiratorische Virusinfektion, gegen die meines Wissens überhaupt geimpft wird, ist neben Covid die Influenza. Dass diese beiden Viren jetzt nur sehr bedingt miteinander vergleichbar sind, auch das ist unterdessen als gesichertes Wissen zu bezeichnen.

    Es gab aber auch schon den Hinweis von Drosten und Co., dass man sich zu mindestens auf jährliche Impfung einstellen muss. Wenn es besser läuft, ist es ja gut. Aber anscheinend sind die Experten auch eher skeptisch. Und die wissen es sicherlich besser als wir.

    Die Intensivstationen sind nicht voll wegen Leuten, die sich kein 3. mal impfen lassen wollen, oder kein 4. mal oder kein 100. mal. Sie sind voll wegen Leuten, die überhaupt nicht geimpft sind. Komm einfach mal wieder runter.

    Dem widersprechen aber die aktuellen Zahlen. Wir haben zunehmend ein Problem mit Impfdurchbrüchen, wenn die Impfung schon länger her ist.

    Nee, ursprünglich ging es darum, seine Kinder aufgrund der Infektionsgefahr nicht in die Schule zu lassen. Und da reden wir nicht von 2-3 Wochen.

    Ich nehme jetzt mal mich als Beispiel, natürlich gibt es noch zig andere Konstellationen.

    Familie mit einem Kleinkind, Mutter und Vater in VZ Arbeit, Großeltern nicht vor Ort (und auch tw. noch keine Rentner)

    Beide Arbeitgeber bestehen auf VZ, spontane Reduzierung wird vom AG abgelehnt

    Die Eltern der Freunde meines Kindes arbeiten ebenfalls alle entweder VZ/VZ oder VZ/TZ

    ...

    ...

    - H) Mein Mann oder ich kündigen einfach, wir hoffen inständig auf den Lottogewinn. Die Kreditrate des Hauses und die laufenden Kosten können nämlich nicht von einem Gehalt gedeckt werden und außerhalb von Bullerbü bekommen wir keine Finanzspritzen, Erbschaften etc. von den Verwandten.

    - ...? Dein Vorschlag ???

    Und darauf habe ich geantwortet, dass man aber als Elternteil damit rechnen muss, dass Kind auch mal ein paar Tage länger zu Hause bleibt. Bei Alterra hört es sich so an als ob sie gar keine Möglichkeit hat, ihr Kind auch nur ein Tag zu Hause zu betreuen (Da kommt noch eine lange Liste, was alles nicht möglich ist.) Ich habe weder von der ganzen Pandemie noch von sonst etwas gesprochen.

    Aber ja, wenn mir als Elternteil das Risiko einer Infektion zu hoch wäre, würde ich es tatsächlich auch über mehrere Monate zu Hause lassen. Vielleicht habe ich ein Kind mit Vorerkrankungen oder was auch immer. Auch ein gesundes Kind kann noch krank werden etc.. Oder einen Unfall haben. Ich denke, dass man so etwas immer einplanen muss. Und eine seriöse Hausfinanzierung sollte in der Tat so aussehen, dass man das auch mit einem Gehalt irgendwie schaffen kann. Eine Finanzierung so aufzubauen, dass man auf 2 Gehälter angewiesen ist und den Faktor Kinder noch hat, ist schon risikobehaftet. Wenn keine Möglichkeit der Beurlaubung besteht, scheinen beide ja auch nicht im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Da sind auch noch solche Risiken wie Jobverlust zu berücksichtigen. Wenn man im öffentlichen Dienst arbeitet, sollte man auch mal 2-3 Monate unbezahlten Urlaub nehmen können, wenn es einem das Wert ist ohne das man Bankrott geht. Das heißt nicht, dass man das in der aktuellen Situation machen sollte. Aber es gibt sicherlich verschiedenste Lebenssituation, wo das der sinnvoll sein kann.

Werbung