Beiträge von Tom123

    Bei uns ist auch schon eine Gebäude abgebrannt o.ä. da war nach zwei Tagen der Unterricht wieder sichergestellt oder aber die Betreuung ab Tag 1, genauso bei Ordnungsmaßnahmen, das kann man mal kurzfristig mit Krankmeldung oder Homeoffice z.B. abdecken, ich halte es für vollkommen übertrieben sich darüber vorher Gedanken zu machen

    Also letztes Jahr ist bei einer unserer Nachbarschulen ein einziger Raum abgebrannt. Durch den Rauch waren aber 5 Räume nicht benutzbar. Für Jahrgang 3 und 4 gab es 3 Wochen Homeschooling. In Wittmund ist vor ein paar Jahren eine ganze KGS abgebrannt. Da hat es 4 Wochen gedauert ein Containerdorf aufzubauen. Waren aber gerade auch Ferien. Durch die Impfzentren etc. waren Container letztes Jahr aber auch extrem schwer zu bekommen. Ich habe mal was von einer Lieferzeit von bis zu 6 Monaten gehört.

    Man muss das sicherlich nicht vorher planen. Aber die Aussage war ja, dass man außerhalb kurzfristiger Krankheit keine Betreuung leisten könnte. Und das geht halt nicht. Letztlich muss ich halt auch damit rechnen, dass das Kind mal warum auch immer 2-3 Wochen zu Haus ist. Und da kann ich nicht sagen, dass das nicht geht, weil meine Hausfinanzierung dann kollabiert.

    Humblebee : Was ist daran verwirrend?

    Also eigentlich sagst du, dass man keine Kinder bekommen sollte, wenn man es sich nicht leisten kann, dass ein Elternteil dauerhaft zuhause bleiben kann? Denn mit 3 Wochen ist es während dieser Pandemie ja wahrlich nicht getan, es geht seit fast zwei Jahren und kein Ende ist in Sicht.

    Nein, das habe ich doch auch nicht geschrieben?

    Ich habe geschrieben, dass man sich auch auf eine Betreuung von 2-3 Woche zu Hause einstellen muss. Unabhängig von Corona. Wer sagt, dass er außerhalb von kurzer Krankheit keine Betreuung sicherstellen kann, handelt fahrlässig. So etwas kann immer mal passieren. Das hat auch nichts mit Corona zu tun. Der Ursprungsbeitrag war sinngemäß, dass man es sich nicht leisten kann nicht zu arbeiten und außerhalb kurze Krankheiten keine Betreuung möglich ist.

    Außerdem wenn jemand seine Finanzierung so kalkuliert, dass jeder Ausfall ihn in wirtschaftliche Probleme bringt, ist das in keinster weise sinnvoll. Es kann ja auch mal ein Schaden am Haus entstehen.

    Das sind Dinge, die so unwahrscheinlich sind, dass man dann in dem Moment anfangen muss Lösungen zu suchen und ich finde, eine Pandemie dieser Art ist etwas, was man nicht mit einplanen konnte.

    Uns fliegt auch gerade die Kinderbetreuung um die Ohren, denn meine Eltern sind beide positiv, das beide gleichzeitig ausfallen könnten und die Kinder nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können ist etwas was ich mir vor 7-14 Jahren nicht überlegt habe! Das war überhaupt keine mögliche Option, die eintreten konnte.

    Das mag keine Option gewesen sein. Aber wir redeten darüber, dass Kinder auch mal länger zu Hause bleiben könnten. Das passiert zu mindestens bei uns an der Schule durchaus öfters mal. Das muss ja auch nicht immer Krankheit sein. Vielleicht 2-5 Fälle pro Jahr. Mit den Großeltern hattest du ja auch ein Backup. Aber sich voll darauf zu verlassen, dass das Kinder immer in die Schule gehen kann, ist doch unrealistisch. Klassisches Beispiel Heizungsschaden im Winter und die Schule bleibt 2-3 Tage zu. Da bekomme ich kein Attest vom Arzt. Oder bei uns Brand bei der Nachbarschule. Gut 3 Wochen Unterrichtsaufall. In den beiden Nachbarkreisen sind in den letzten Jahren auch 2 Sek 1 Schulen abgebrannt. Auch jeweils mit mehrwöchigen Unterrichtsausfall. Das ist sicherlich nicht der Normalfall. Und mit 90% Wahrscheinlichkeit passiert es auch nicht. Aber ich muss mich doch trotzdem darauf vorbereiten? Oder das Kind bekommt eine Ordnungsmaßnahme und muss zu Hause bleiben?

    Gruppen-Impftermine gibt es nicht, unser Schulträger kümmert sich, hatte aber offenbar noch keinen Erfolg, das Impfzentrum ist geschlossen, das Portal zur Terminvergabe auch,

    die mobilen Teams sind klein und impfen ohne Termine, die Wartezeit ist entsprechend und wer erst später kommen kann, geht leer aus, wer die 6 Monate nicht erfüllt, wird weggeschickt.

    Bei uns haben die Schulen selber eine Hausarztpraxis angesprochen und die impft dann immer alle, die aus dem Kollegium wollen. Ich meine, dass bei uns inzwischen ab 5 Monate gilt. Da bin ich mir aber nicht sicher. Die mobilen Impfteams sind bei uns vor allem für die Pflegeheime etc. da. Dafür hat das Impfzentrum auf.

    Das stimmt aber eben nicht für ganz Niedersachsen, in deinem Landkreis mag es so sein,

    einen Landkreis weiter in den Süden sieht es dann anders aus - hatte ich oben schon geschrieben,

    Humblebee schreibt ähnliches aus dem Osten :_o_D

    Ich habe doch geschrieben "bei uns (auch Niedersachsen)". Ich glaube du hast dich verlesen. Bei den Nachbarkreisen ist es übrigens auch so. Aber wie die Situation in jeden einzelnen Landkreis ist wird wohl keiner genau wissen.

    Schon mal darüber nachgedacht, dass beide Eltern berufstätig waren, bevor jemand schwanger wurde?

    Kurze Kinderbetreuung im Notfall bzw. Kind-Krank-Tage nehmen oder Omas / Freunde bitten, mal einzuspringen, geht alles, wenn es KURZE Notlagen sind. Da sind wir aber weit darüber hinaus.

    Schon mal darüber nachgedacht, dass man in der Regel nicht einfach so schwanger wird? Schon mal darüber nachgedacht, dass man sich dann Gedanken machen sollte, wie es weiter geht?

    Bitte nicht falsch verstehen. Ich finde es vollkommen ok, wenn beide Eltern arbeiten.

    Ich kann auch nicht beurteilen, ob die Coronasituation bei jemanden vor Ort so kritisch ist, dass man Kinder zu Hause lassen sollte.

    Aber wenn jemand schreibt, dass er keine Möglichkeit hat zu Hause auf seine Kinder aufpassen, weil beide Eltern arbeiten müssen und man das Geld für den Hauskredit braucht, hat man etwas falsch gemacht. Es besteht immer bei Kinder die Gefahr, dass vielleicht mal 2-3 Wochen zu Hause bleiben müssen. Was macht ihr, wenn die Schule eurer Kinder abbrennt? Den Fall hatten wir letztes Jahr. Da gab es auch für Klasse 3 Wochen Schulausfall. Das sind Dinge, für die ich als Eltern eine Lösung haben muss.

    Sehr witzig. Das hatten wir schonmal, man soll sich bei der Familienplanung Gedanken machen, wie man bei einer Pandemie mit möglichen Schulschließungen die Kinderbetreuung organisiert?

    Nein, aber bevor beide Elternteile berufstätig werden, sollte man sich darüber Gedanken machen, wie man damit umgeht wenn das Kind für einen Zeitraum zu Hause betreut werden muss. Jedes Kind kann auch mal über mehrere Wochen krank sein. Soll es dann so lange in ein Krankenhaus? Oder soll es dann zur Schule geschickt werden, weil man arbeiten muss. Es können Schulen wegen Unwetter geschlossen werden. In einer Schule im Landkreis gab es letztes Jahr einen großen Brand mit drei Wochen Schulausfall.

    Letztlich gibt es eine Reihe von Gründen, warum ein Kind mal eine längere Zeit zu Hause betreut werden muss. Und das sollte ich mir als Eltern vorher überlegen. Wenn das Argument ist, dass wir keine Möglichkeit haben, weil wir die Kreditrate vom Haus abzahlen müssen, läuft echt etwas schief.

    P.S.

    Gerade in Coronazeiten gebe es übrigens auch noch andere Möglichkeiten. In meiner alten Klasse haben die Eltern kleine Betreuungsgruppen gebildet und sich abgewechselt ...

    Zur Zeit hat meine Frau starke Erkältungssymptome und vor zwei Wochen hatte Sie engen Kontakt mit coronapositiven Personen.

    Alle Schnelltests zu Hause zeigen negative Ergebnisse.

    Ein PCR Test kommt nicht in Frage, da beim positiven Ergebnis eine Kündigung von ihrem Arbeitgeber erfolgen wird.

    Ich selbst habe nur Kopfschmerzen und eine laufende Nase. Schnelltests sind auch negativ. Wir beide sind doppelt geimpft Morgen stehe ich wieder vor 30 Schülern.

    Überlege, wie ich damit umgehen soll. Zu Hause bleiben und Online-Unterricht machen?

    Natürlich zu Hause bleiben. Wenn die Geschichte so raus kommen würde und du positiv vor der Klasse stehen solltest, hast du ganz andere Probleme. Symptome und engen Kontakt zu einer positiven Person. Ist da nicht sowieso schon ein Test vorgeschrieben? Bei uns gibt es ansonsten eine Vorgabe, dass man bei Verdacht einer Infektion nicht ins Gebäude kommen darf sondern die erst abklären muss. Wenn der Hausarzt dann sagt, dass es geht, darf man kommen. Wenn man ohne kommt, drohen dienstrechtliche Konsequenzen.

    Mein Mann oder ich kündigen einfach, wir hoffen inständig auf den Lottogewinn. Die Kreditrate des Hauses und die laufenden Kosten können nämlich nicht von einem Gehalt gedeckt werden und außerhalb von Bullerbü bekommen wir keine Finanzspritzen, Erbschaften etc. von den Verwandten.

    - ...? Dein Vorschlag ???

    Sollte man sich solche Gedanken nicht vorher machen? Ich meine was machst du, wenn dein Kind mal längerfristig erkrankt? Das ist ja auch nie auszuschließen. Wir haben immer mal wieder den Fall, dass Kinder 3-4 Wochen nicht in die Schulen kommen können. Ich muss doch bevor ich mir zwei Jobs suche und ein Haus kaufe über so etwas Gedanken machen. Ganz losgelöst von Corona. Notfalls muss ich auch einfach mal die finanziellen Reserven aufbauen, dass ich auch mal ein halbes Jahr zu Hause überbrücken kann. Dann kann ich unbezahlten Urlaub nehmen. Die normalen Arbeitnehmer könnten auch mal arbeitslos werden. Da finde ich auch nicht sofort einen Job. Das soll nicht bedeuten, dass man jetzt unbezahlten Urlaub nehmen sollte, damit das Kind zu Hause bleiben kann. Aber man sollte sich zu mindestens für solche Fälle wappnen. Man kann doch als Elternteil nicht davon ausgehen, dass das alles schon gut laufen wird und eine solche Situation nie auftritt. Das mag in 90% der Fälle sein aber ich muss trotzdem einen Plan für die anderen 10% haben.

    Welche Entscheidung??? Wenn du zur Arbeit musst, weil du sonst deinen Job verlierst, dann hast du dich gar keine Wahl!!! Eine Entscheidung kann man nur treffen, wenn man eine Wahl hat.

    Oft gibt es aber auch eine Wahl. Die Eltern ohne andere Betreuungsmöglichkeiten sind schon in der Minderheit. Und ggf. kann man sich auch bei anderen Gleichdenkend zusammentun. Ob das nun sinnvoll ist, sei dahin gestellt.

    Ich meine, es wäre gut, wenn Lehrkräfte weder gegen die Impfung wettern, noch dafür werben würden, um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen.

    Den Rest deines Beitrages würde ich so unterschrieben und ich denke auch die meisten Lehrkräfte verhalten sich so. Bei den Impfungen muss man natürlich noch zwischen werben und aufklären unterscheiden. Wir hatten sogar an der Grundschule schon den Fall, dass eine Lehrkraft einen Tag wegen der Impfung nicht da war. Ein Kind (Eltern Impfgegner) äußerte sich ganz besorgt, dass man ja auch davon krank wird, weil man sich "Gift" spritzt. Die Vertretungslehrkraft hat das richtig gestellt. Und ich fände es auch im naturwissenschaftlichen Unterricht der Sek 1 und 2 wichtig, dass man das Thema behandelt. Einfach um den ganzen Fake-News entgegen zu wirken. Dazu gehören selbstverständlich auch berechtigt Kritik. Man soll die Kinder ja in die Lage versetzen sich eine eigene Meinung zu bilden. Aber solche Fragen wie: Wie wirkt so eine Impfung? Wie kann man die Wirksamkeit messen? Schützen Masken wirklich? Können und müssen aus meiner Sicht auch im Unterricht ehrlich beantwortet werden. Dazu zählt auch die Interpretation von Zahlen in Mathematik. Wir bereiten auf das Leben vor und können uns nicht in einen Glaskasten zurückziehen.

    SLH ist als Lehrer/in eine einzige Katastrophe. Es wandern viele Junglehrer, die nicht zu stark verwurzelt sind, nach HH und Niedersachsen aus, wo die Bedingungen um Längen besser sind (in Niedersachsen 2 Stunden weniger pro UND dafür sogar auch noch Weihnachtsgeld).

    In Niedersachsen gibt es seit 2020 ganze 300 € Brutto Weihnachtsgeld.

    Dafür sollen bei euch die Grundschullehrkräfte bis 2026 stufenweise auf A13 steigen. Ich würde wechseln :aufgepasst:

    Gehalt ist aber nicht alles. Arbeitszeit, Erreichbarkeit, Zeiteinteilung, Unkündbarkeit ... Pensionsansprüche ...

    Genau. Pensionsansprüche und Beamtenstatus sind gut. Schlecht ist eine steigende Arbeitsbelastung, die nicht ausgeglichen wird. Es gab vor ein paar Jahren in Niedersachsen eine unabhängige Kommission, die das bei uns untersucht hat. Außer leerer Worte ist noch nicht viel passiert. Ausstattung mit Arbeitsmitteln ist auch ein Thema. Die Lehrerendgeräte, auf die wir natürlich noch warten, dürfen wir nur für Unterrichtsgestaltung einsetzen aber nicht um Zeugnisse oder Gutachten zu schreiben. Wie sieht es sonst mit der sächlichen Ausstattung meines Arbeitsplatzes aus? Habe ich alles um meinen Job gut zu erledigen? Wie erfolgt Anrechnung und Ersatz für Dienstfahrten, Klassenfahrten, ... Ich war mit dem Schulträger auf einer Fortbildung. Das war eine ganz andere Kategorie als bei uns Lehrkräften. Wie ist es mit Unterstützungssystemen? Z.B. gegen Burnout? Werde ich vom Land mit den Problemen alleine gelassen oder gibt es ausreichend Unterstützung. Beispielsweise bei der Inklusion. Wie wird Mehrarbeit vergütet? Und Corona. Hat der Arbeitgeber versucht uns zu schützen?

    Je nachdem wie man die Fragen beantwortet, wird man zufriedener oder unzufriedener sein. Ich wäre durchaus zufrieden damit, wenn das Gehalt stagniert oder sinkt und sich dafür die Rahmenbedingungen ändern. Pro 100 Lehrerstunden 5-10 Anrechnungsstunden für besondere Belastungen und ich brauche keine Gehaltserhöhung und keinen Bonus. Und nein, das wäre keine versteckte Arbeitszeitreduzierung. Wir machen die Sachen ja jetzt schon. Wir machen sie nur oben drauf.

    In Tschechien soll jetzt die Impfpflicht für Leute ab 60 kommen. Antimon schrieb sowas schon vor ein paar Tagen, das finde ich 1000 mal sinnvoller als Pflegekräfte zu verpflichten, die eh die Gearschten der Nation sind. Was will man sich da mit den Frauen rumstreiten? Es wird auch kaum die Überlastung der Krankenhäuser stoppen.

    Ungeimpfte Pflegekräfte tragen das Virus in die Krankenhäuser, Pflegeheime etc.. Dadurch gefährden sie auch geimpfte Bewohner, wenn der Impfschutz nicht mehr so gut funktioniert oder Bewohner bei denen keine Impfung möglich ist. Eine Impflicht für bestimmte Berufe ist überfällig.

    Das sollte sicherlich der Fall sein, ist es aber in vielen Bereichen nicht. Darauf wollte ich vor allem heraus, kaum jemand bekommt immer die Inflation ausgeglichen. Abgesehen davon, dass die individuelle Inflation sehr stark von der allgemeinen Inflation abweichen kann. Ich kaufe aktuell kein Haus, dann brauche ich keinen Ausgleich für steigende Hauspreise.

    Ich würde es gar nicht an der Inflation festmachen. Ich würde mich fragen, was verdienen Personen mit ähnlicher Ausbildung/Verantwortung/Aufgabengebiet in der freien Wirtschaft bzw. wie entwickelt sich die Gehälter dort. Aber das ist natürlich schwer vergleichbar. Letztlich bleibt es wahrscheinlich bei einem subjektiven Empfinden, ob man die Gehaltssteigerung angemessen findet oder nicht. Ich finde auch, dass wir durch Corona ziemlich viel Mehrarbeit hatten. Das hätte ich auch gerne anerkannt gewusst.

    Honoriert wird ausschließlich nachdem Gesichtspunkt, wie viel von der Führungsverantwortung mir übertragen wird.

    Das ist ja blödsinn. Der Leiter eines Supermarktes hat sicherlich Führungsverantwortung. Sein Bezahlung ist aber unter der eines durchschnittlichen Bankkaufmannes ohne jegliche Führungsverantwortung. Ein Freund von mir ist Personaler ohne jegliche Personalverantwortung. Er verdient deutlich mehr als ich. Es gibt im Maschinenbau zahlreiche Ingenieure ohne Personal- oder Führungsverantwortung, die fürstlich bezahlt werden. Oder in der Informatik.

    Wie honoriert wird, liegt an ganz vielen Dingen. Ganz stark an Angebot und Nachfrage und der Frage, was der Chef mit einem verdienen kann. Dadurch gibt es bei manchmal sehr ungewöhnlich Gehaltsstrukturen. Und da wird auch klar, warum Erzieher, Pflegekräfte, etc. so wenig verdienen. Einfachstes Beispiel, wenn ich Nachhilfe für Mathematik Oberstufe anbiete, kann ich locker 30 € pro Stunde nehmen. Mit Deutsch vielleicht die Hälfte.

    Die Einstufung von Lehrern in die Besoldungsstufen A12 ff. (in manchen BL A11) erfolgt aus den Voraussetzungen, die der Dienstherr für die Ausübung dieses Amtes fordert. Zwei Staatsexamen bzw. äquivalent ein abgeschlossenes Hochschulstudium lassen eine Besoldung unter E12/A12 (bzw. A11 s.o.) nicht zu. Das drückt der Begriff der Amtsangemessenheit aus. Hier sind dann auch wieder die Parallelen zu den Ärzten, den Juristen u.ä. zu finden.

    Um die Einstufung ging es ja auch nicht unbedingt. Sondern darum was A12/A13 bedeutet. Wenn der Abstand die Gehälter in A12/A13 kaum wachsen und dafür die unteren Gehaltsgruppen überproportional wachsen, wird das irgendwann zu einer Unzufriedenheit führen. Ich verdiene zum Beispiel als GS-Lehrer in Niedersachsen in A12 im Jahr 3.000 € weniger als als GS-Lehrer in A12 in Bayern. Das gefällt mir nicht. Wechsle ich nach Bremen bekomme ich sogar A13 statt A12.

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