Beiträge von Tom123

    Es ist beängstigend, wie selbstverständlich hier manche die Bestimmung über den eigenen Körper durch den Staat gutheißen.

    Der Vergleich hinkt doch vollkommen. Es zwingt dich doch keiner zur Impfung. Eine geimpfte Person soll einer Person mit negativen Schnelltest gleich gestellt werden. Also kannst du einfach jedes Mal einen Schnelltest machen, wenn du nicht impfen lassen möchtest.

    Aber warum sollen alle anderen das Risiko einer Infektion in Kauf nehmen, weil sich andere weder testen noch impfen lassen wollen?

    Ach, dann dürfen Kinder ab sofort nicht mehr fliegen, auch Familien ist dies dann verwehrt. Ähm sorry, aber das kann und darf so nicht hingenommen werden.

    Die Grundaussage ist doch, dass ein geimpfter jemanden mit negativen Schnelltest und ggf. jemanden mit kürzlicher Infektion gleichgestellt wird.

    Letztlich ist es auch vollkommen egal, ob uns das gefällt oder nicht. Das wird schnell passieren, dass Länder/Hotels/Reiseunternehmen das einfach festlegen. Sobald es genug geimpfte gibt, werden Reiseunternehmen sicheren Urlaub anbieten. Schwierig wird es halt für die, die weder Test noch Impfung wollen.

    Aber letztlich ist es doch gut für uns alle. Dadurch wird der Druck erhöht sich impfen zu lassen. Und das ist letztlich im gesellschaftlichen Interesse.

    dazu müsste der test einerseits immer und überall gratis vorrätig sein. und ebenso ausreichend impfstoff für ALLE.

    [...]

    Vielleicht solltest du mal einer deiner Ausdrucksweise arbeiten. So reden manche Schüler.

    Die Gerichte haben relativ deutlich gemacht, dass eine Einschränkung der Grundrechte nur mit einer sehr guten Begründung möglich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gericht eine Beschränkung durchwinkt für Personen, nur weil dir die Verfügbarkeit der Test nicht ausreicht.

    Grundsätzlich finde ich aber auch, dass sich die Verfügbarkeit der Test stark verbessert hat. Wir haben hier neuerdings ein Testzentrum vor der Tür. Einmal pro Woche kannst du einen kostenlosen Test. Ich fände es aber auch vollkommen legitim, wenn man ein Test kostenpflichtig wäre, damit ich ein Konzert etc. besuchen kann.

    Bezüglich der Verfügbarkeit von Impfstoffen solltest du dir mal das Interview des "Nichtskönners" Sahin zur Produktion der Impfstoffe ansehen. Man kann halt nicht einfach eine Fabrik aufmachen, um Impfstoffe zu produziere. Er redet von einer Vorlaufzeit von mindestens einem Jahr, wenn man bei 0 startet. In Südamerika gibt es gerade eine Fabrik, die den Südamerikanischen Raum bedienen soll. Die stand aber still, weil man lange Zeit keine Abfüll-Fläschen auf dem Weltmarkt bekommen konnte. Man hätte sicherlich bei der Impfstoffbeschaffungen im Nachhinein vieles besser machen können. Vieles läuft dann natürlich auf ein Deutschland first hinaus, was ja politisch nicht gewollt war.

    Abgesehen davon sollte dir klar sein, dass die Beschaffung über die EU erfolgt ist und entweder der EU oder Frau Merkel die Schuld geben sollte. Das wird sicherlich eher Frau Merkel als Herr Spahn. Entschieden haben.

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    Edit by Mod: der zitierte Beitrag wurde entfernt, ich habe die Ausdrucksweise hier daher auch einmal entfernt. kl. gr. frosch, Moderator

    KLare Diskriminierung für Kinder z.B. die ja nicht geimpft werden dürfen aktuell oder auch Personen, die nicht geimpft werden dürfen generell.

    Das ist doch keine Diskriminierung. Du denkst falschrum. Du kannst die Grundrechte einschränken, um die Gefahr einer Pandemie abzuwehren. Wenn bei Geimpften die Gefahr der Übertragung nicht mehr besteht, besteht auch keine Rechtsgrundlage die Rechte einzuschränken. Willst du die Maßnahmen für immer aufrecht erhalten, weil es Menschen gibt, die nicht geimpft werden können?

    Außerdem bietet der Staat doch Alternativen an. Du kannst den gleichen Status auch durch einen negativen Schnelltest erreichen. Aber warum sollte man Geimpfte noch einen Schnelltest machen lassen, wenn man sowieso weiß, dass der negativ ist. Das ist doch total blödsinnig.

    Vielleicht zitierst du dann vollständig und reist nicht aus dem Zusammenhang, hier ging es explizit um Berlin, nur danach war gefragt worden!

    Ich vermute mal mit BW meinte Tanis Baden-Württemberg und nicht Berlin. Daher auch mein Hinweis, dass es nur begrenzt Sinn ergibt, dass zu vergleichen. Wenn Berlin es anders macht, ist das sicherlich für interessant, hilft aber jemanden in BW nicht wirklich weiter. Daher habe ich auch Jaein geschrieben. Du hast ja sicherlich Recht mit deinen Aussagen aus Berlin.

    Grundsätzlich ist der Umgang der Bundesländer nicht fest an die Vorgaben der Bundesregierung gebunden. Es gibt ja inzwischen zahlreiche Beispiele, wo die Bundesländer es anders machen. Alleine schon die Frage, wann die Lehrer innerhalb der Gruppe 3 dran sind, macht einen großen Unterschied. Fange ich direkt damit an Lehrkräfte in Gruppentermine zu impfen oder lasse ich sie einzeln einen Termin machen ...

    Nein, es gibt eine deutschlandweite Prioritätenliste und da sind nur Grund- und Förderschullehrer in Priorität 2, das vorziehen der Oberschullehrer war nur aufgrund von AZ so, denn damit hätten diese ja dann geimpft werden können, nun sind die aus Priorität 3 mit Ü60 vorgezogen und können AZ bekommen.

    Jaein, es ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Nds. gab es zum Beispiel bisher gar kein Angebot für die SEK1/2. Und das obwohl man immer betont, dass man die ja so gerne impfen möchte.

    Daher machen bundeslandübergreifende Vergleiche auch nur begrenzt Sinn.

    Die Lehrkräfte im HO zählen voll aufs Soll, die Schule ist 1a versorgt und darf noch abordnen,

    die PM -Stunden sind verbraucht und alle Anträge auf Nachschlag werden abgeschmettert.

    Keine Lehrer- keine Schule.

    Genau. Theorie und Praxis in Niedersachsen. Kein Wunder, dass die Eltern in Niedersachsen teilweise unzufrieden sind...

    Die Rechnung geht nicht auf, wenn man in der Woche 2x testen soll.

    Mal sehen, was nach den Ferien passiert. Da wird dann wohl häufiger mal Unterricht in Distanzform stattfinden müssen, wenn wir zeitgleich Testungen und Notbetreuung stemmen sollen.

    Das ist tatsächlich schon jetzt bei einigen Grundschulen bei uns der Fall. Wir hatten vor kurzem eine Grundschule, wo ein Jahrgang immer nur 1 Tag und in der Folgewoche 2 Tage Präsenzunterricht hatte. Kleine Grundschule mit mehren Lehrkräften im Homeoffice.

    Quelle?

    Lies dir doch einfach mal die ersten 20 Beiträge durch. Da geht es gerade um die Frage, wie die Zeit zu bewerten ist. Das es Freizeit ist, habe ich auch nicht behauptet. Ich habe behauptet, dass man grundsätzlich damit rechnen muss, dass sich der Stundenplan ändert und man Vertretungen machen kann. Im konkreten Fall muss man dann die Interessen der Schulleitung und der Lehrkraft prüfen und eine Entscheidung fällen. Ich kann es aber nicht pauschal ablehnen mit dem Argument, dass der alte Stundenplan gilt.

    Aber ich denke auch, dass die Argumenten nun hier mehrfach ausgetauscht wurden. Da wird sich auch nichts mehr ändern. Daher bin ich auch raus.

    Ohne Scherz: Wir sind mal wieder so schlecht versorgt, dass uns schon die Stunden für die Notbetreuung ausgehen, da weiß ich nicht, wo weiteres Personal für Testungen herkommen soll.

    Die, die sich nicht vorab testen, sind vermutlich auch die, die meinen, wenn sie ganz spät kommen, fällt nicht auf, dass sie keine Maske tragen.

    Wenn ich es richtig im Kopf habe, ist die Vorgabe die Notbetreuung auf jeden Fall anzubieten. Da auch die Test zwingend sind, müsste dann am Unterricht gekürzt werden. Also einen Tag weniger Unterricht pro Woche.

    Wo soll denn "woanders" sein oder seid ihr die Schule, die das Testzentrum gleich neben an hat?

    Schaffen die sämtliche Tests vor Schulbeginn?

    Wir haben tatsächlich ein Testzentrum vor Ort. Das hat auch am Wochenende geöffnet. Die Kinder könnten da also am Sonntag mit ihren Kids und dann am Montag in die Notbetreuung. Ist natürlich Aufwand.

    Ja, schon, schafft aber gleich wieder die nächsten Probleme: Alle müssen informiert werden, eine hohe Hürde, an dem Tag muss die Abholung organisiert werden, es braucht vermutlich eine Notbetreuung, die darf man aber auch erst nach einem Test besuchen...

    Oder die Kinder müssen sich entweder vorher woanders testen oder direkt vor Ort einen Selbsttest machen.

    Weil sie uns monatelang erzählt haben, Impfen sei wichtig, AZ sei sicher und manche sogar eine mögliche Impfpflicht oder eine "Rückerlangung von Grundrechten" nur nach Impfung ins Spiel gebracht haben?

    Wir machen immer einmal im Jahr ein Projekt gesunde Ernährung. Da erzählen wir auch den Kindern, was alles zum gesunden Frühstück gehört. Trotzdem haben wir auch Lehrkräfte, die das nicht umsetzen. Wir haben rauchende Ärzte. Deswegen ist rauchen nicht weniger schädlich.

    Eine Impflicht würde ja auch für Politiker gelten. Genauso bestimmte Privilegien. Trotzdem kann doch jeder selber bestimmen, was er möchte.

    Ich warte mal auf Angebote mit der Bestellung. Was mich aber nervt:

    Es ist schon jetzt für 100 € mehr bei Ebay drin ...

    Ich schon! Es sollten doch wohl zuallererst diejenigen geimpft werden, die momentan direkt mit den kleinen Kindern arbeiten und nicht diejenigen, die gerade für einen Bürojob abgeordnet sind.

    Ich bin ausnahmsweise mal ganz bei dir. Bei uns wurde Reinigungspersonal geimpft. Die kommen, wenn die Kinder gehen und könnten problemlos Abstand halten. Bei uns wurden Lesemütter geimpft, obwohl sie momentan nicht in der Schule sind. In den Kindergärten wurden teilweise die Elternvertreter geimpft.

    Aber es war tatsächlich die Vorgabe das großzügig umzusetzen.

    Auf der anderen Seite haben wir noch Kindergärten, wo die Erzieher nicht geimpft wurden und die ganzen Sek 1/2 Lehrerkräfte warten auch noch. Aus meiner Sicht ist die Priorisierung da falsch. Aber gut vielleicht hat man einfach Angst, dass sich die Grundschulen zu Hotspots entwickeln und möchte deshalb jedes Risiko vermeiden.

    Natürlich haben die meisten Menschen einen leichten Verlauf. Aber das ist doch bei vielen Krankheiten so. Wenn in einem Glas 100 der bestens Bonbons sind und 1,2,3, ... wie auch immer sind vergiftet, nimmst du einen?

    Einige sagen ja, die meisten eher nein. AZ hat nur ein extrem geringeres Risiko auf tödliche Nebenwirkungen, trotzdem nehmen es viele nicht.

    Bei Corana kommen halt noch das Risiko von Langzeitfolgen hinzu...

    Tom123: Es fällt mir zugegebenermaßen schwer, weil die Zahlen mich eben eher dahingehend überzeugen, dass die Situation nicht schlimm ist, aber ja, ich kann mir vorstellen, dass sich aufgrund bestimmter Risikofaktoren nicht jeder diese gemäßigte Position hierzu erlauben kann.

    Wir haben dir doch schon ein paar Mal geschrieben, dass 40% der Deutschen zur Risikogruppe gehören?

    Außerdem gibt es auch bei allen anderen schwere Verläufe und die Langzeitfolgen sind unklar.

    Natürlich kann man sagen, dass einem das egal ist. Es gibt genug Menschen, die aus welchen Gründen auch immer bereit sind ein Risiko für ihr Leben oder ihre Gesundheit einzugehen. Aber du solltest doch verstanden haben, dass das nicht die Mehrheitsmeinung ist.

    Das klingt als ob es dir lieber wäre, wenn die Notbremse früher eintritt :ohh:.

    Kannst Du dir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die Corona für eine schlimme Krankheit halten und nicht möchten, dass sie sich infizieren?

    Daher sind solche Menschen auch für Maßnahmen, die Infektionen vermeiden.

    Ich würde auch in meinem Landkreis strengere Maßnahmen begrüßen.

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