Darfst du auch gar nicht, gab riesigen Ärger mit dem Gesundheitsamt als wir das einmal gemacht haben.
In Niedersachsen schickst du die Kinder einfach ins Distanzlernen. Das ist keine Quarantäne aber sie lernen von zu Hause.
Darfst du auch gar nicht, gab riesigen Ärger mit dem Gesundheitsamt als wir das einmal gemacht haben.
In Niedersachsen schickst du die Kinder einfach ins Distanzlernen. Das ist keine Quarantäne aber sie lernen von zu Hause.
ein PCR-Test-Ergebnis war spätestens am Tag nach dem Schnelltest da, er wurde immer umgehend veranlasst. (Dauert es bei euch wirklich so lange?)
Aber wenn du jedes mal 3 Klassen wegen eines falsch positiven Schnelltest heimschickst, nimmt sie niemand mehr ernst.
PCR-Test liegt am GA und an den Eltern. Wenn es einen positiven Schnelltest gibt, informierst du die Eltern und das GA. Das GA arbeitet eher langsam als Schnell. Wenn man Pech hat, meldet man Montag und das GA meldet sich Ende der Woche erst bei den Eltern. Selber sagt man natürlich den Eltern, dass sie umgehend einen PCR-Test machen sollen. Deswegen sagt das GA dann auch gerne, dass die Eltern ja Bescheid wissen. Dann gibt es natürlich solche und solche Eltern. Die einen laufen sofort am Nachmittag los und machen den PCR-Test. Wir sind hier auf dem Land. Die Proben müssen zum Labor usw. mit 48 h sollte man schon rechnen. Es gibt aber auch genug Eltern, die erstmal wichtigere Sachen zu tun haben oder Corona sowieso für ungefährlich halten. Nach dem Motto "Der Test ist sowieso falsch positiv." Da dauert es halt bis sie zum Arzt rennen. Da muss erst das GA Druck machen. Wenn das Ergebnis vorliegt, informieren die Eltern auch die Schule nicht unbedingt sofort. Teilweise kommt es nachmittags und sie können niemanden telefonisch erreichen. Dann kommt das Ergebnis vielleicht am nächsten Tag um 10:00 Uhr. Oder die Eltern informieren das GA und das dann erst die Schule. Was man so von den anderen SL hört, sind 3-5 Tage zwischen Schnelltest und Ergebnis des PCR-Test durchaus normal. 24 h schafft man hier in der Regel nicht. Alleine weil die Proben zum Laboren müssen.
Nochmal: Ich will die Klassen nicht in Quarantäne schicken. Ich möchte erst die Test machen und erst dann den Unterricht starten, wenn die negativen Ergebnisse vorliegen: Kinder kommen mit Maske, Kinder sitzen auf Abstand und machen den Test, Testergebnis liegt vor, Unterricht ohne Maske und Abstand. In Berlin ist es ja anscheinend so, dass die Kinder den Test machen und man dann schon Unterricht macht und dann nach 20 Minuten guckt, ob was positiv war. Aber diese 20 Minuten sind schon das Problem.
Kontaktpersonen sind aber nicht positiv getestet.
(Susanne berichtete gerade, dass in Berlin die Kontakte weiter zur Schule gehen bis der positive PCR-Test vorliegt.)
Das Problem ist, dass die Kinder schon Unterricht machen bevor das Ergebnis des Schnelltest vorliegt. Wenn dann ein Kind positiv getestet wird, hat es sein Sitznachbarn schon infiziert. Bei allen was wir wissen, ist wahrscheinlich, dass ein infektiöses Kind mit Delta in 20 Minuten schon einige andere ansteckt.
Wieso können sich die anderen Kinder anstecken, das Kind was positiv ist, ist doch raus, der Rest ist negativ also vermutlich keine hohe Viruslast und noch nicht ansteckend.
Natürlich gehen sie erst nach einem positiven PCR-Test in Quarantäne, ein Schnelltest ist kein Grund für eine Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen.
Also ... der Schnelltest ist oft dann positiv, wenn das Kind auch infektiös ist. Dazu kommt das Problem, wie sicher Schnelltest sind. Grundsätzlich kann man sagen, je infektiöser ein Kind ist desto eher ist auch der Schnelltest positiv. D.h. du hast ggf. ein hoch infektiöse Kind in der Klasse, dass mind. 20 in der Klasse ohne Abstand sitzt bevor dir auffällt, dass der Test positiv ist. Vorher hat es natürlich auch schon kräftig mit den anderen Schülern interagiert. Für Delta vermutet man, dass selbst ein kurzer Kontakt im Vorbeilaufen ausreichen kann. D.h. das Kind ist unter Umständen schon ohne Maske quer durch das Schulgebäude gelaufen und hätte viele andere Klassen anstecken können. In der Zeit, wo du nun auf das Ergebnis des PCR-Test wartest, können die Sitznachbarn ebenfalls schon infektiös sein. Bei Delta geht man davon aus, dass es schneller geht. Wenn die Eltern des betroffenen Kindes nun nicht mitarbeiten, testet du es vielleicht am Mittwoch mit dem Schnelltest und hast das Ergebnis des PCR-Test vielleicht erst Montag Mittag. Bis dahin laufen die infizierten Mitschüler munter durch die Gegend. Das wird natürlich nicht in jedem Fall so schlimm sein. Aber es reicht ja schon, wenn das 1 von 100, 1 von 50 oder 1 von 10 ist. Deswegen finde ich es unverantwortlich schon mal mit dem Unterricht zu starten, bevor das Ergebnis da ist. Aus meiner Sicht müssten die Kinder Masken und Abstand einhalten bis das negative Testergebnis vorliegt. Alles andere ist viel zu riskant.
Bei uns waren es meist sogar 3 Tage vorher und dann ist es außer Montag eh immer so, dass alle in Quarantäne gehen.
Wenn ein Kind positiv ist muss das abgeholt werden (die Eltern sagen den Kindern dann auch erst, dass der Test positiv ist) und wenn der PCR-Test dann auch positiv ist gehen in der Regel alle in Quarantäne. Bis das geklärt ist bekommt diese Klasse dann einen der zwei transportablen Luftfiltern.
Was denn nun? Gehen alle beim positiven Schnelltest erstmal vorläufig in Quarantäne oder wartet ihr auf die Bestätigung durch einen PCR-Test?
Wenn das Kind am Vortag des positiven Schnelltest in der Schule war (also alle Tests außer Montag) müssen sowieso alle in Quarantäne, wenn nicht geimpft etc. (Es zählten bei uns alle Kontakte 48 Stunden vor dem positiven Schnelltest dazu und manche trafen sich auch am Wochenende.)
Susanne berichtete gerade, dass in Berlin die Kontakte weiter zur Schule gehen bis der positive PCR-Test vorliegt.
Wir machen es auch nicht. Aber die Nachbarschule lässt sich die Testkassetten zeigen und hatte bisher keine Probleme. Es gibt noch nicht einmal ein Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren. Da wird das mit dem Impfen in den Grundschulen schwierig...
Also mir würde das System ganz und gar nicht gefallen, weil man da nicht weiß, ob die Eltern überhaupt testen oder eben nicht.
Das Problem ist doch, dass wenn ich in der Schule teste und das Kind mit Delta infektiös 20 Minuten im Klassenraum saß, ist es doch sowieso zu spät. Vor allem wenn die anderen Kinder dann noch kommen bis der PCR-Test vorliegt. Das ging vielleicht noch mit den bisherigen Varianten. Aber spätestens bei Delta wird das doch ein Problem. Die saßen ja auch vorher zusammen im Bus/Ubahn. Trafen sich auf dem Schulhof etc.. Dann lieber das Risiko, dass ein paar Eltern schummeln. Man darf in Niedersachsen auch die negative Testkassette zeigen lassen.
Angesichts der Aussagen der deutschen Medien, dass Schwedens Strategie gescheitert sei und das halbe Volk für strengere Maßnahmen sind finde ich es sehr seltsam, dass ich, egal wo ich war (auch in zwei größeren Städten) genau zwei (!) Personen mit Maske gesehen habe und die Städte voll von sehr entspannten Menschen jeglichen Alters sind.
Dir ist aber schon klar, dass die Zahlen aktuell auch in Schweden sehr niedrig sind? Die sind jetzt bei 30 und waren mal 400. Da ist doch klar, dass momentan alle zufrieden sind. Bei uns meckern gerade alle, dass Discotheken schließen soll. Wenn die Zahlen wieder steigen, wird man auch wieder härtere Maßnahmen fordern.
Ja, das ist bei uns erlaubt, es wird eh im Klassenzimmer getestet, also macht das keinen Unterschied. Wenn ein Kind positiv ist muss das abgeholt werden (die Eltern sagen den Kindern dann auch erst, dass der Test positiv ist) und wenn der PCR-Test dann auch positiv ist gehen in der Regel alle in Quarantäne. Bis das geklärt ist bekommt diese Klasse dann einen der zwei transportablen Luftfiltern.
Oh Gott, ihr tut mir echt leid. Vor allem als ob die transportablen Luftfilter dann ausreichen würden. Wenn man auf den PCR-Test warten muss ist es sowieso schon zu spät. Da gefällt mir Nds. besser. Die Kinder werden grundsätzlich zu Hause getestet. Wir testen nur die Schüler nach, die das vergessen haben etc.. Offiziell dürfen wir sie auch wieder nach Hause schicken. Also separieren und Eltern anrufen Aber ohne negativen Test kommt niemand in die Nähe der anderen Kinder. Das ist auch der Vorteil, dass zu Hause getestet wird. Die Kinder sind schon vor dem Schulweg getestet. Nachteil ist natürlich, dass es immer Eltern gibt, die beschummeln.
Und selbst die brauchst du nicht. Wir brauchen 3 Minuten zum Testen ca. der Rest läuft während des normalen Unterrichts ab.
Da brauchst du ganz schön viele Tests bis du die Quarantäne Zeit hast.
Das ist bei euch erlaubt? Bei uns dürfen die Kinder erst am Unterricht teilnehmen, wenn das Testergebnis vorliegt. Finde das auch schwierig. Gerade mit Delta. Wenn die Kinder schon die ersten 20 Minuten im Unterricht saßen, was mache ich wenn ich dann erfahre, dass Schüler positiv sind. Alle nach Hause schicken? Nur das betroffene Kind oder alle?
Die SIKO (sächs. Impfkomission) empfiehlt Impfung jetzt ab 12. Hat die Empfehlung eigentlich irgend eine rechtliche Relevanz, weiß das jemand?
Die Stiko spricht ja auch nur Empfehlungen aus. Ich glaube wichtig ist, dass bei Haftungsfragen. Da kann der Arzt sich dann nicht auf die Stiko berufen. Aber die Zulassung erfolgt letztlich durch die EMA.
Meinst du, das weiß ich nicht?!?
Das hatte ich vermute. Es geht ja darum, dass man aufgrund des Infektionsgeschehen die Schulen geschlossen hat aber bei VW trotzdem noch 1000 Leute am Band stehen. Die Aussage ist doch, dass die Industrie eigentlich nicht unter Corona-Auflagen "leiden" musste. Man sieht ein Problem darin, wenn sich 20 Grundschüler in einer Klasse treffen. 20 Leute im Großraumbüro/Produktionshalle sind aber kein so großes Problem. Da sagt man nur, es wäre schön wenn ...
Es gab schon eine ganze Reihe von Industriebetrieben, die aufgrund von Corona in Kurzarbeit gegangen sind, u. a. in der Autobranche, ...
Die Schulen sind aber wegen dem Infektionsgeschehen geschlossen worden. Ebenso Gastronomie etc.. Die Betriebe sind in Kurzarbeit gegangen, weil die Lieferketten nicht mehr funktionierten. Auch die Sache im Suezkanal führte zu Probleme in Deutschland.
Bekommst du ja nicht. Der Staat holt es sich ja über eine Steuererhöhung wieder. Die Frage ist doch nur, wie bekommt man die Leute möglichst schnell zur Impfung.
Bei der nächsten Sache, die einem selbst und dem Gemeinwohl dienlich ist, fragen die Leute dann: „Was kriege ich dafür, dass ich es mache.“ und zögern noch länger, damit sie nach hinten raus die angeblich besseren Prämien mitnehmen können.
Das wäre bei meinem Vorschlag ja nicht das Problem. Es würde ja jeder geimpfte jährlich 200 € bekommen. Ggf. mit einer kleinen Mehrwertsteuererhöhung refinanzieren.
Es gibt doch eine ganz einfache Lösung. Wir machen einen Impfbonus. Jeder geimpfte erhält einmal jährlich bis spätestens 1.10. gegen Vorlage seiner Impfbescheinigung 200 €. Ich bin sicher, dass die Impfquote schnell steigt.
Zu meiner Zeit hatte ein Gymnasialkollege im fachlichen Bereich exakt eine (große) Vorlesung mehr als die Sek 1 Leute. Das waren 4 SWS plus 2 Tutorium. Ich weiß zwar nicht, wie das heute ist, aber ich würde davon keine Studiumsentscheidung abhängig machen. Wer vernünftig durch das Studium für Sek 1 kommt, wird auch kein Problem mit dem Sek 2 Zusatzkram haben. Wer Probleme im Studium hat, sollte sich generell überlegen, ob er sich das richtige Fach ausgesucht hat. In höheren Klassenstufe sollte ich schon eine Affinität zu dem Fach haben. Wenn ich mich durchs Studium quäle kann ich vielleicht bei jüngeren trotzdem ein guter Lehrer sein, aber spätestens im Sek 2 Bereich bin ich dann meiner Meinung nach fehl am Platz.
Für die Entscheidung, was man studiert, sollte imho viel wichtiger sein, wo und wie man später arbeiten möchte. Die Arbeit an der HS/RS ist doch deutlich anders als am Gymnasium und insbesondere an der Oberstufe.
In der Praxis war es bei uns auch so. Wobei wir die AB bereitgestellt und auch wieder eingesammelt und kontrolliert haben. Also ganz alleine waren die nicht. Und mind. einmal die Woche haben wir auch mit den gesprochen.
Ich glaube tatsächlich, dass es juristisch nicht haltbar ist, gar nichts zu machen. Die Kinder verlieren ja ihr Recht auf Bildung nicht, wenn sie zu Hause bleiben. Bei kurzer Krankheit kann man sicherlich erwarten, dass ein Kind sich selber darum kümmert. Aber spätestens wenn es länger nicht in der Schule ist, würde es ja total durch das System fallen. Dann hast du nachher Kinder aus bildungsfernen Schichten, die gar nichts gemacht haben. Das sollte man zu mindestens versuche zu verhindern.
Ich bezog mich auf den Abschnitt, der uns genau so mitgeteilt wurde vom Schulamt, dass Kinder zuhause sich selber darum kümmern müssen, wie sie an ihre Sachen kommen. Sie könnten in der Regel ja kommen.
Ok, das wäre aber hart. Hier steht das allerdings anders:
"Die Lehrkräfte bereiten den Unterricht, auch in Verbindung mit den Phasen des Lernens zu Hause bzw. ggf. für einzelne Schülerinnen und Schüler (z. B. für diejenigen, die zur Risikogruppe gehören), vor und ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, altersangemessen eigenverantwortlich und selbstorganisiert zu arbeiten."
"Soweit Schülerinnen und Schüler keinen Präsenzunterricht erhalten, muss
die Schule mindestens einmal die Woche Kontakt mit ihnen
aufnehmen."
"Das Delegieren von Verantwortung für das Lernen zu Hause an die Eltern ist nicht angebracht. Die Schulleitung verantwortet in Abstimmung mit dem Kollegium der
Pädagoginnen und Pädagogen, die Schülerinnen und Schüler nunmehr in ihren individuellen Lernprozessen mit einem Lernangebot in der Schule und zu Hause
zu fördern."
Quelle:
https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/…use_Schulen.pdf
Persönlich würde ich es auch hart finden. Wenn ein Kind, weil es oder die Eltern zur Risikogruppe gehören, nicht am Präsenzunterricht teilnehmen kann, hat es ja trotzdem ein Recht auf Bildung. Dann einfach zu sagen "Kümmere dich selber darum" ist schon hart. Zumal du dann ja auch gar nicht mitbekommst, ob es läuft und wie der Lernerfolg ist.
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