Ich finde das schon ok, wenn das Land in dieser Krisensituation Samstagsunterricht anbieten würde. Allerdings natürlich nicht als unbezahlte Mehrarbeit. Sondern so, dass sich unsere 28 Stunden dann halt anders verteilen. Wer Samstags kommt, hat dann halt einen anderen Tag frei.
Beiträge von Tom123
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Wegen *einer* infizierten Lehrperson die ganze Schule schliessen? Seltsames Konzept. Naja. Hauptsache den deutschen Medien wird nicht langweilig.
Lehrperson unterrichtet mehrere Klassen. Klassen halte kein Abstand mehr. Du erkennst das Problem?
Letztlich ist es ja genau, was Herr Drosten als neue Strategie vorschlägt. Cluster erstmal vorsichtshalber in Quarantäne. Dann Testen oder halt einfach ein paar Tage abwarten.
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Es war vermutlich eine unglückliche und wenig professionelle Kommunikation.
Genau das denke ich auch. Die Gesundheitsämter haben ja etliche Fälle. Wahrscheinlich sind auch einige deprimiert, dass einige sich nicht daran halten. Das es dann mal mit Kommunikation schief läuft, ist zu erwarten. Doof aber letztlich, wo Menschen arbeiten entstehen Fehler. Wird viel zu sehr aufgepusht.
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Kannst du sie verlinken? Ich konnte es heute Mittag nicht glauben (und habe es deshalb hier nicht verlinkt).
Ich hatte den Link gerade nicht aber ich habe es mal gegoogelt:
https://www.kreis-offenbach.de/Themen/Gesundh…=2896.1061&La=1
Am Ende ist es wahrscheinlich eine unglückliche Kommunikation.
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Ich habe es mehrfach gelesen (und war auch geschockt). Gerade bei kranken, kleinen Kindern
Es gibt eine Stellungsnahme des Landkreises. Da hört es sich anders an.
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Dazu gibt es auch noch die Steigerung der Testzahlen. Also die Zahlen steigen, keine Frage. Aber ein Teil der Steigerung ist auch auf deine Steigerung der Testzahlen zurückzuführen.
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Bemerkenswert? Ernsthaft?! Sollen es ernsthaft NUR 6 mal mehr sein? Du lieber Himmel, das wäre ja verheerend für Italiens Letalitäts-Statistik. In Genf und im Tessin zeigen die Auswertungen von serologischen Untersuchungen eine 10 x höhere Prävalenz als per PCR offiziell erfasst... Im Vergleich mit Genf wäre das eine 4 x höhere Sterblichkeit und selbst im Vergleich mit dem Tessin, wo praktisch ausschliesslich alte Leute in Pflegeeinrichtungen gestorben sind, wäre sie noch doppelt so hoch.
Habe ich auch als erstes Gedacht. Dann wäre Italien irgendwo bei knapp über 2%. Wenn wir davon ausgehen, dass wir in D irgendwo bei 0,5 % liegen. Wahrscheinlich tatsächlich durch die Überlastung des Gesundheitssystems zu erklären. Wenn die Leute gar nicht mehr in die Kliniken kamen und teilweise zu Hause ohne ärztliche Behandlung gestorben sind, lässt sich das durchaus erklären. In Deutschland gab es ja nie eine wirkliche Überlastung.
Auf der anderen Seite ist die Letalität in Italien sogar noch deutlich höher. Man muss ja auch noch davon ausgehen, dass nicht alle Corona-Toten erfasst wurden....
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Aber das steht doch dann meistens in der Zeitung, welche Schulen von Corona betroffen sind?! Außerdem müssen doch die Erziehungsberichtigten immer informiert werden, wenn meldepflichtige Erkrankungen an einer Schule auftreten, oder ist das bei Corona-Fällen anders?
Habe auch gedacht. Deswegen hatte ich hier auch mal einen Thread gemacht. Aber es ist wohl, dass das Gesundheitsamt das entscheidet. Ein Argument war, dass in der Schule keine Infektionen passieren da ja bisher der Abstand eingehalten werden muss. Was in der Praxis ist, interessiert nicht.
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Also ich finde das mit den Fotos und dem Schattenwurf etc. absolut interessant, das lässt sich doch alles ganz wunderbar im Unterricht verwerten, wie überhaupt die ganze Corona-Zeit aus naturwissenschaftsdidaktischer Sicht ausgesprochen ergiebig ist.
Auch wenn es selten ist, würde ich das Wollsocken vollkommen zustimmen. Das wäre doch eine super Aufgabe. Wie viele Menschen passen auf die Straße? Wie viel Platz hätte jeder, wenn wirklich 1,3 Mio Mensche da waren? Wie schätzt man überhaupt solche Zahlen?
Erinnert mich an die Reihe von Jan-Martin Klinge mit Filmphysik in der richtigen Welt.
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Nicht in der öffentlichen Diskussion und medialen Berichterstattung.
Wenn man sich da kritisch zu Coronamaßnahmen äußert, steht man gar schnell in einer Ecke mit einem bunten Haufen von Spinnern. War schön zu sehen, bei der Demo in Berlin am Wochenende. Natürlich laufen ein Großteil der Leute da mit, weil sie wirtschaftlich hart getroffen sind und Existenzängste haben. In den Nachrichten sieht man hinterher aber überwiegend die Interviews derjenigen, die von Bill Gates und Echenmenschen schwadronieren.
Wenn ich Angst vor einem Lockdown habe, habe ich doch ein Interesse daran, dass die Zahlen niedrig bleiben. Dann ist es doch total kontraproduktiv ohne Maske an einer Riesendemonstration teilzunehmen. Wenn sich die Coronaleugner irren und wir ihnen folgen kommt es zum nächsten Lockdown, wenn wir die Zahlen nicht mehr unter kontrolle haben. Da sollte mein Interesse immer sein, dass zu verhindern.
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Und die Karte ist nicht vollständig, ich weiß von 2 weiteren betroffenen Schulen bzw. Kita in meinem Landkreis (vielleicht noch zu neu, war erst vorletzte Woche).
Ich weiß bei uns alleine 4 Schulen, die alle nicht drin stehen. Bei uns durfte es auch nicht den Eltern gesagt werden, wenn es Coronafälle gibt.
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Die Sache ist doch ganz einfach: Am Ende könnte es entweder heißen Schule mit Maske oder Homeschooling.
Wenn wir mal davon ausgehen, dass die Studien richtig sind, dass Masken helfen.
Momentan scheint ja in fast allen Bundesländern der Weg hin zur Maske zu sein.
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https://rp-online.de/panorama/coron…en_aid-52556715
2,5% der Reiserückkehrer auf Risikogebieten sind positiv getestet worden. Allerdings 40-50% machen vom Angebot Gebrauch. Dazu noch die ganzen, die wahrscheinlich mit dem Auto fahren und gar nicht bemerkt werden. Da freut man sich auf den Schulstart.
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Unter 1000 Coronatests sind in D aktuell etwa 10 positiv. Weniger als einer davon dürfte auf der Intensivstation landen.
Den 11 000 € für die Intensivstation stehen also 39 600 € für die Tests gegenüber.
Ich bin sicherlich kein Anhänger der Trump'schen Theorie "Wir müssen nur weniger testen, dann haben wir auch weniger Fälle", aber auch Tests müssen intelligent gemanaged und da eingesetzt werden, wo es sinnvoll ist.
Ja, aber du vergisst den wirtschaftlichen Schaden. Was kostet uns die Quarantäne? Was kosten uns Lockdowns? Wir wirken sich hohe Fallzahlen auf die wirtschaftliche Entwicklung aus? Denke nur mal an die Rettungspakete. Wenn ich die Kosten für die Test in Verhältnis zu den wirtschaftlichen Schäden stelle, können wir gar nicht genug testen. Alleine neun Milliarden? (oder?) für die Lufthansa-Rettung. Es gibt kaum etwas preiswerteres als wenn wir die Pandemie mit viel testen in Griff bekämmen...
P.S.
Hamburg und MVP prüfen wohl auch eine Maskenpflicht auf den Gängen ...
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Wenn die Chance, der nächste deutsche Bundeskanzler zu werden, proportional mit der Anzahl der durchgeführten Tests steigt, müssen Fragen nach Sinnhaftigkeit und Kosten einfach mal zurückgestellt werden.
Naja, was kostet uns eine "Coronabehandlung" im Krankenhaus / Intensivstation? Was ist der wirtschaftliche Schaden wenn mal 10 Leute für 14 Tage in Quarantäne müssen? Wie viele Milliarden hat uns der Shutdown gekostet? Ich glaube man kann gar nicht zu viel testen.
Laut Netz kostet ein Fall in der Intensivstation rund 11.000 €. Dafür kann ich reichlich testen...
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Eine neuere Metastudie zum Maskentragen, zur Information und ohne dass ich die inhaltlich bewerten möchte.
Letztlich kann das keiner von uns bewerten. Aber wieder ein Argument mehr für das Masken-Tragen.
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Im Juli sind durchschnittlich 4-5 Personen täglich an Corona verstorben, übrigens bis jetzt auch ohne steigende Tendenz.
Entspricht knapp 1% der getesteten Neuinfektionen.
Wobei du da natürlich immer die Zeitverzögerung mitrechnen musst. Die Toten von Juli müsstest du wahrscheinlich mit den Neuinfektionen von Juni in Bezug setzen. Wenn wir die 9.000 Tote in Deutschland in Bezug auf die 200.000 Infizierte setzen, sind wir bei 4,5 %. Ich halte das für sinnvoller.
Wenn du dazu noch die Dunkelziffer mitrechnest, käme man laut der Streeck-Studie auf 0,5 %. Das hielt auch Drosten für möglich. Aber die kannst natürlich nicht auf die Neuinfektionen anwenden, weil da ja auch die Dunkelziffer fehlt. Wenn wir also 1.000 Neuinfektionen hätten, müssten wir von ungefähr 45 Toten ausgehen.
Jetzt kannst du natürlich argumentieren, dass sich momentan vor allem gesunde, junge Menschen anstecken und die Zahlen deswegen niedriger sein werden. Ich denke aber nicht, dass man das wirklich nachweisen kann.
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Voilà. Das ist der Grund, warum ich mich an den Masken so nerve. Die Fallzahlen steigen, wir wissen offenbar, wo die Probleme sind und jetzt sollen 8.6 Millionen Menschen demnächst wohl auch noch Masken beim Einkaufen tragen. Warum?
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Ich finde es allerdings unangemessen mit Massnahmen genervt zu werden (ja, es nervt einfach), die erkennbar am Problem vorbeigehen.
Genau das ist das Problem. Du glaubst, dass Masken "erkennbar am Problem vorbeigehen". Viele Wissenschaftler, die wahrscheinlich vom Thema viel mehr Ahnung als du hast, sehen es anders. Jetzt kann es ja sein, dass du und die Wissenschaftler, die sagen, dass Masken nichts bringen, Recht haben. Dann sind wir tatsächlich ein halbes Jahr oder ein Jahr mit Masken zum Einkaufen gegangen, die nichts gebracht haben. Naja, wird keiner dran sterben. Aber wenn es doch sein könnte -natürlich nur theoretisch-, dass du dich irrst dann könnten die Masken viele Leben retten oder Menschen vor Langzeitschäden bewahren oder nur davor bearbeitet zu werden. Wie viele Menschen müssten gerettet werden, damit sich Masken lohnen? 10.000? 1.000? 100? 10? 1? Ich meine die Maskenbefürworter werden ja auch ihre Gründe für ihre Meinung haben. Und du wirst ja sicherlich zugeben, dass einige von denen durchaus fachlich kompetent. Vielleicht sogar kompetenter als manche hier im Forum.
Sollten wir also das Risiko eingehen und auf Masken verzichten, da wir sonst eventuell die Masken umsonst getragen haben?
Oder sollten wir auf Nummer sicher gehen und den Vorgaben von Regierung und Experten vertrauen auch auf das Risiko, dass wir vielleicht umsonst mit Masken rumgelaufen sind.
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Gleichzeitig haben wir eine nur noch sehr niedrige Mortalität von aktuell unter 1% und keine Überlastungstendenzen im Gesundheitswesen.
Wie kommst du auf die 1%? mit einer fiktiven Dunkelziffer schon?
Bei 5.000 Infizierten und 1% wären es aber auch schon 50 Tote pro Tag. Im Jahr 18.000. Auch nicht wirklich schön.
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Ich wette, spätestens bis Weihnachten sind wir bei mindestens Stufe 3...
Das befürchte ich auch. Gerade nach den Nachrichten aus den USA. War wohl nichts mit Kinder stecken Kinder kaum an...
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