Kleiner grüner Frosch, da bin ich voll und ganz bei dir.
Nein danke, ich kenne den Begriff und kann damit umgehen.
Diskussionen um einen Tag mehr oder weniger sind auch nicht zielführend, es geht darum, dass der ganze Begriff ungeeignet ist zur Bewertung der Situation. "In 11 Tagen haben wir 240k und in 22 Tagen eine halbe Millionen" ist eine Milchmädchenrechnung, bei der es einzig und allein darum geht Angst zu schüren.
Moebius, dass es darum geht Angst zu schüren ist aber deine Interpretation. Das Festmachen an der Verdopplungszeit ist ja dadurch entstanden, dass Frau Merkel als Kriterium genommen hat. Ich habe es bisher nicht so empfunden, dass sie Angst schüren will. Im Gegenteil fand ich sie sehr nüchtern und (natur)wissenschaftlich. Liegt ja auch an ihrem Background. Ich bin mir nicht sicher, ob Herr Trump wirklich alles versteht, was man ihm erklärt.
Grundsätzlich wird man einen Mix aus Zahlen nehmen, um die Situation zu bewerten. Die entscheidende Frage wir doch sei, wie können wir die Ausbreitung so weit reduzieren, dass unser Gesundheitssystem auf keinen Fall überlastet wird.
Und die 10.000 freie Intensivbetten hören sich zwar gut an. Aber haben wir auch genug Personal? Haben wir genug Schutzausrüstung? Und wenn ein Intensivpatient ungefähr 14 Tage auf der Station verbringt, bringt uns ein Anstieg von nur 1.000 Intensivpatietenten pro Tag schon an unsere Grenzen. Wohlgemerkt 1.000 deutschlandweit.