Beiträge von Tom123

    In Niedersachsen ist Schnupfen alleine auch kein Symptom. Nur gemeinsam mit Fieber darf nicht zum Unterricht. Oder bei allgemeinen Krank sein.

    Das Rki sagt doch nur, dass 21% der Fälle Schnupfen hatten. Bei uns kommen die Vorgaben, was man daraus macht, vom Landesgesundheitsamt.

    Es geht doch um das Sport unterrichten?

    In Niedersachsen kann grundsätzlich jede Lehrkraft Sport unterrichten. Du musst die "fachlichen Voraussetzungen" haben. Ob du sie hast, entscheidet der Schulleiter. Es gibt auch öfters Fortbildungen für Lehrkräfte, die fachfremd Sport unterrichten.

    Für bestimmte Bereiche brauchst du eine besondere Ausbildung. Für Schwimmunterricht musst du beispielsweise alle drei Jahre, die Rettungsfähigkeit nachweisen (auch als studierte Sportlehrkraft).

    @primarballerina: Es geht nicht um eine konkrete Situation, es geht um den Grundsatz.

    Wenn ein Kind bei uns auftaucht, bekommen wir normalerweise eine Information der Meldebehörden. Wenn wir keine bekommen, fragen wir beim Einwohnermeldeamt nach, ob das Kind bei uns richtig ist.

    Wenn ich darauf verzichte, weil ich glaube, dass das Kind illegal in Deutschland ist, ist das nicht in Ordnung.

    Schwarzarbeit des Nachbarns etc. sind private Sache, die nichts mit dem Dienst zu tun hat.

    Nochmal: Es ist nicht in Ordnung im Dienst Informationen zu unterschlagen, um Menschen zu schützen.

    Und nochmal: Es geht nicht um Informationen, die ich nicht weitergeben muss. Es geht darum Informationen bewusst nicht weiterzugeben, weil ich mit der möglichen Entscheidungen nicht einverstanden ist.

    Mit Blockwart hat das nichts zu tun. Wir leben heute in einem demokratischen Rechtsstaat. Wenn ich die BRD mit dem dritten Reich gleich stelle, habe ich einiges nicht verstand.

    Im konkreten Fall:

    Wenn ich nicht weiß, wie ich mich verhalten muss.

    Ich rufe (als Schulleiter) an und frage z.B. bei der Schulbehörde nach, wie ich mich verhalten muss. Gerne auch ohne Nennung von Schülernamen.

    Wenn die mir mitteilen, dass ich die Daten an die Ausländerbehörde geben muss/soll, mache ich das. Wenn die sagen, dass ich nichts unternehmen muss, mache ich nichts.

    Was aber nicht geht: Ich rufe anonym an und die sagen mir, dass ich die Daten weitergeben muss. Ich mache das aber nicht, weil ich eine negative Entscheidung der Ausländerbehörden befürchte.

    Ich denke, dass mein Standpunkt klar wurde. Ich bin dann auch raus hier.

    Wow, jetzt wird's krude. Du kannst doch nicht eine Straftat vermuten, nur weil möglicherweise ein Aufenthaltstitel nicht geklärt ist?

    Was ist, wenn du ein gesuchter Kriegsverbrecher bist? Weiß man nie. Könnte sein.

    Genau, man weiß es nicht. Deswegen gebe ich (sofern es so vorgesehen ist) die Information weiter: Hier ist Kind xy. Was sollen wir machen. Und die Leute, die das bewerten sollen, müssen dann den Hintergrund prüfen.

    Und nicht, ich behalte das für mich, weil wenn ich die Information weitergebe, könnten die etwas entscheiden, was ich nicht gut finde. Immer vorausgesetzt, dass ich die Information weitergeben müsste.

    Selbstverständlich muss jeder Bürger Entscheidungen des Staates reflektieren und selbstverständlich auch ablehnen dürfen. Dass ich für diesen Staat arbeite bedeutet doch nicht, dass ich alles zustimmend abnicken muss. Seltsame Vorstellung.

    Nein, als Bürger musst du die Entscheidungen des Staates reflektieren und kannst sie auch ablehnen. Du kannst auch bei der nächsten Wahl dein Kreuz entsprechend woanders machen.

    Aber als Beamter bist du dem Staat zu Treue verpflichtet und muss seine Regeln umsetzen.

    Das ist gar keine seltsame Vorstellung.

    D.h. wenn ein Polizist ein Tempolimit oder ein Verbot weicher Drogen persönlich doof findet, verfolgt er die Taten nicht? Auf die Idee würde auch keiner kommen.

    Ich kann persönlich die Schulpflicht ablehnen und ein Fan von Homeschooling sein. Da kann ich mich auch privat engagieren. Aber wenn Familie Müller ihr Kind nicht zu unserer Schule schickt, da sie lieber Homeschooling machen, melde ich sie den Ordnungsamt. Warum? Weil es nicht darum geht, was ich gut finde, sondern was die Gemeinschaft sprich der Staat als Regeln hat und diese vertrete ich als Beamter.

    Gleiches Beispiel gerade dieser Schulleiter aus Brandenburg. Nur weil ich persönlich Masken doof finde, kann ich nicht beschließen, dass die Pflicht an meiner Schule nicht gilt. Das ist nicht meine (seine) Entscheidung.

    P.S.

    Bevor das Thema kommt: Natürlich gibt es auch Anweisungen, die ich nicht beachten muss. Dagegen kann man dann ja remonstrieren. Aber auch das heißt nicht "untern Tisch fallen lassen".

    Der Vergleich hinkt, Chilipaprika. Da geht es ja um eine Beratung.

    Ausgangspunkt war ja die Aussage, dass es manchmal sinnvoll ist Informatioen zu verschweigen, um die betreffenden Personen zu schützen. Das war ja bei dir in Post 6 und 12 zu lesen. Ich hoffe, dass ich das richtig wiedergebe.

    Das halte ich für falsch. Damit verlegst du die Entscheidung von der staatlichen Stelle zu dir. Wir sind Teil des Staates und sollten diesem grundsätzlich vertrauen. Wir können nicht den Staat repräsentieren und gleichzeitig seine Entscheidungen in Frage stellen.

    Wenn wir das mal vollkommen loslösen von den Fall. Deine Einstellung führt dazu, dass wir uns als Richter aufspielen. Wir nehmen unsere private Moralvorstellung und stellen sie vor den gesetzlichen Regeln, die ja auf einer demokratischen Legitimation beruhen.

    Beispielhafter Fall. Der Vater verhaut das Kind oder vielleicht noch besser die Nachbarin. Oder er dealt Drogen. Oder er war ein Kriegsverbrecher. Oder er plant einen Anschlag. Oder was auch immer. Du erfährst davon. Behältst du die Information für dich, um die Familie vor einer drohenden Abschiebung zu retten? Wo setzt du die Grenze? Was gibt man weiter, was nicht? Ich will damit sagen, dass du dann zum Richter wirst und entscheidest.

    Letztlich wäre ich der Meinung, dass ich die Information -sofern es so vorgesehen ist- an die entsprechende Behörde weitergebe. Wenn es vorgesehen ist, dass die Information vertraulich ist, dann natürlich nicht. Das regeln die entsprechenden Erlasse der Bundesländer.

    Dann müssen die zuständigen Behörden auf Basis der Gesetze entscheiden. Nicht ich.

    So ich hoffe, dass ich meinen Standpunkt deutlich machen konnte und was meiner Problem mit der Aussage ist.

    Auch als "guter pflichtbewusster Beamter" kann ich Gewissensentscheidungen treffen. Und wer schon mal mit Behörden zu tun hatte, die Abschiebungen organisieren, sollte wissen, welche Informationen man weitergibt und welche man besser für sich behält. Menschlichkeit und gesunder Menschenverstand ist oft wichtiger als blinde Treue dem "Staat" gegenüber. Weiß man doch schon länger...

    Sorry, aber dann hast du aus meiner Sicht den falschen Job gewählt. Es geht nicht um blinde Treue. Es geht darum, dass du Informationen vorenthalten möchtest, da du eine negative Entscheidung fürchtest. Sollte die Ausländerbehörde eine Entscheidung fällen, die aus deiner Sicht falsch ist, ist es vollkommen richtig, wenn du die Familie unterstützt ihr Recht zu bekommen. Aber vornherein Informationen vorzuhalten, um eine mögliche negative Entscheidung zu verhindern, ist nicht in Ordnung. Du kannst gar nicht beurteilen, warum es eventuell zu einer negativen Entscheidung kommt.

    Genau das ist der Punkt: ICH entscheide das nicht. Ich erfrage vielleicht nur anonym, welche Möglichkeiten ich hätte, etwas zu machen, damit ich bei Namensnennung keine ungewollte Gefahr für die Familie / das Kind auslöse.

    In dem du der Stadt / dem Landkreis mitteilst: Kind XY ist bei uns aufgelaufen. Was sollen wir machen? Kannst du ihm keiner Gefahr aussetzen. Dann wird die Behörde prüfen, ob er nach geltendem Recht hier bleiben darf. Was ist, wenn der Vater ein gesuchter Kriegsverbrecher ist, der hier untergetaucht ist? Du unterstützt ihn, indem du Informationen nicht weiter gibst.

    Ich gebe Hans Wurst vollkommen Recht. Wir sind als Beamte Vertreter des Staates. Ich würde den Eltern ggf. entsprechende Kontaktdaten raussuchen, wo sie Unterstützung, Hilfe oder Beratung bekommen. Ansonsten sind wir der Staat. Ich würde mir nicht herausnehmen zu entscheiden, ob die Familie hierbleiben darf oder nicht und womöglich die Arbeit anderer Behörden zu erschweren.

    Hi! Ich liebäugle auch mit dem Gedanke, mir das neue iPad Pro zu kaufen. Tatsächlich hatte ich bereits überlegt, mir aus praktischen Gründen die größere Variante zu holen. Da es aber auch das teuerste iPad momentan ist:

    - Kannst du es mir empfehlen?

    - Warum hast du dich für das iPad Pro entschieden?

    Vielen Dank im Voraus und schöne Grüße :)

    Also ich glaube, dass es in der Praxis keinen wirklichen Vorteil zwischen der 2018er und 2020er Version gibt. Ich wollte den Apple Pencil 2. Der haftet magnetisch an dem Ipad. Das fand ich gut. Den alten Stift habe ich immer verloren.

    Das MagicKeyboard ist natürlich auch toll. Aber mir zu teuer. Nachdem ich mir das 11 Zoll geholt habe, habe ich beim Videounterricht gemerkt, dass mir die Schreibfläche zu klein war. Vor allem zu meiner Kollegin mit ihrem Surface. Dann hat ein Kollege das 12,9 mit Stift und MagicKeyboard bekommen. Das finde ich zum Arbeiten deutlich besser. Gerade mit dem Stift. Werde natürlich jetzt nicht wechseln, es sei denn ich bekomme ein super Angebot für mein 11er. Problem ist natürlich die Größe. Da muss man überlegen was einem wichtiger ist. Arbeiten oder Mobilität. Wenn du das große haben willst, führt ja sowieso kein Weg am Pro vorbei.

    Solange du das beruflich nutzt, kannst du noch bedenken, dass du einen Teil der Anschaffungskosten über die Steuererklärung (Werbungskosten) wiederbekommst. Das gilt natürlich bei anderen Geräten genauso.

    Ich hab auch das Pro mit 11 Zoll (refurbished). Mir war das 12,9er im direkten Vergleich zu groß und ich stelle mir das im Unterricht zu unhandlich vor. Man sollte unbedingt mal im Laden vorbeischauen und beides mal in die Hand nehmen, um zu schauen, was einem besser zusagt.

    Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich auch vom 10.5. komme und immer dachte, dass das 12.9 zu groß ist. Allerdings habe ich dann beim Homeschooling gemerkt, dass zum Schreiben das große echt besser ist. Also muss man sich genau überlegen, was man will. Beim 11 ist der Platz schon schreiben schon deutlich weniger.

    Welches gebrauchte iPad könnt Ihr empfehlen? Also ab welchem Herstellungsjahr macht es Sinn? Ich bin Sprachlehrer und möchte vor allen Dingen mit dem Pencil korrigieren.

    Ich habe mir dieses Jahr das aktuelle Ipad Pro 11 Zoll geholt. Ich ärgere mich, seitdem ich bei einem Bekannten mit dem großen 12,9 Zoll gearbeitet habe, dass ich nicht das größere geholt habe. Zum Schreiben ist das echt schön. Aber da gibt es natürlich viele Facetten, die man beachten sollte. Bei Ipad Pro würde ich das 2018 oder 2020 nehmen. Aber die sind natürlich auch teuer. Denk daran, dass die Kosten bei der Steuer ggf. als Werbekosten absetzen kannst.

    Ansonsten würde ich halt einfach das aktuelle normale Ipad nehmen. Geht aber wahrscheinlich auch preiswerter...

    Moin Susanne,

    das mag sein. Ich fand die Antwort mit dem Zombi-Virus ziemlich überheblich. Vielleicht war ich da auch zu empfindlich.

    Meinung ist ja in dem Sinne, dass bei uns geplant ist, dass bei einem Infektionsfall alle getestet werden. Auch dann, wenn man Maske getragen hat und Abstand gehalten hat. Zu mindestens ist das momentan die Ankündigung. Bei ihr werden die Schüler ja anscheinend nicht getestet, weil sie eine Maske tragen. Das hielt ich grundsätzlich für risikoreich. Auch wenn die Masken schützen, gehen wir ja nicht davon aus, dass alle Infektionen damit verhindert werden und wenn ich einen Tag mit einem Infizierten in einem Raum gesessen hätte, würde ich mich testen lassen wollen.

    Aber du hattest doch sie gefragt, wie es bei ihr läuft ;)

    Es läuft eben überall anders und auf irgendeinen Weg muss sich die jeweilige Landesregierung (Kantonsverwaltung?) halt einigen. Wir hatten sogar 16 verschiedene Wege und werden auch im neuen Schuljahr verschiedene Wege gehen...

    Es ist das denn so schwer. Ich hatte Wollsocken gefragt, ob sie bei einem positiven Test des Schülers auch in Quarantäne muss. Das fand sie doof und meinte, dass sie ja 3 m Abstand hatte und Maske auf. Warum ich denn frage, es wäre ja kein Zombie-Virus. Darauf habe ich geantwortet, dass sie vergisst, dass wir hier nicht in der Schweiz sind. Einem Schweizer wäre eventuell klar gewesen, wie es in den Schweizer Schulen läuft. Mir nicht.

    Ich finde das Problem ist, dass einzelne einfach ein Problem damit haben, wenn man ihre Meinung nicht vertritt.

    Es ist doch noch gar nicht sicher, ob Wollsocken80s Schüler infiziert ist, oder? Insofern eine umsichtige Maßnahme, seine ersten Kontaktpersonen erstmal rauszunehmen. Die anderen, die erst heute mit ihm Kontakt hatten, kann man dann immer noch in Quarantäne schicken, falls ein positiver Befund vorliegt.

    Deswegen hatte ich ja gefragt, ob alle anderen noch getestet werden, falls sich der Schüler als positiv rausstellt. Aber das war wohl nicht in Ordnung.

    Ob die Sache mit den sog. Kohorten aufgeht, weiß auch noch niemand, zumal das Wort in den BL als Platzhalter für „Schülergruppen unterschiedlichen Ausmaßes“ dient und der Jahrgang einer SekI mit 4 Klassen größer als eine komplette Grundschule sein kann.

    Danke Palim, aber ich denke die Sache macht keinen Sinn weiter zu diskutieren.

    Das mit den Kohorten ist bei uns auch blöd. Sie sollen möglichst klein sein. Eigentlich nur eine Klasse. Sie dürfen aber bis zum einem Jahrgang groß sein. Bei der Betreuung und im Ganztag dürfen sie dann 2 Jahrgänge groß sein. Und ich darf auch Jahrgangsübergreifende Kohorten von bis zu 120 Schülern bilden. Das wäre bei den meisten Grundschule schon die komplette Schule.

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