Beiträge von Tom123

    Hm, das hört sich jetzt aber weniger nach einem Problem des Konzeptes und der Möglichkeiten an, sondern eher nach einem internen Problem in der Schule.

    In gewissen Maße hast du Recht. Allerdings ist es auch von Rahmenbedingungen schwierig. Wir haben schon normal keine freien Räume und keine Fachräume. Eine Klasse ist im Container. Für die Notbetreuung steht nur die kleine Turnhalle zur Verfügung.

    Wir haben immer nur 2 Klassen auf dem Schulhof, der ist durch eine Markierung geteilt, so dass sich die beiden Klassen nicht mischen. Allerdings ist gefühlt ständig jemand in der Pause und es ist nicht gerade leise bei den geöffneten Fenstern.

    Grundsätzlich haben wir das System bei uns auch. 2 Klassen sind immer draußen bei weiteren 2 gibt es 5 Minuten Überlappung, wenn die einen reingehen und die anderen rausgehen. Bei uns fehlt es oft an Vorgaben und Disziplin. Dann ist mal keine Pausenaufsicht da und die Kinder bleiben einfach draußen. Dann kommt auf einmal die Notbetreuung zur gleiche Zeit in die Pause. Und durch diese Kleinigkeiten, gibt es damit immer wieder Probleme. Wir haben allerdings auch grundsätzlich wenig Platz. Klassen im Container usw..

    Macht aber nur Sinn, wenn nur eine oder zu mindestens weniger Lehrkräfte pro Klasse unterrichten. Wenn man nach der normalen Stundentafel unterrichten möchte, ist das Ganze weniger sinnvoll.

    Insbesondere ist es bei uns in der GS jetzt schon fast unmöglich, dass Klassen auf dem Schulhof Abstand halten. Wenn alle Kinder wieder da sind und wir wahrscheinlich auch keine versetzten Pausen etc. haben, wird es unmöglich. Da bringt auch der MSN zwischen Lehrern nichts mehr.

    Ich bin promovierte Chemikerin, ich habe selbst 7 Jahre lang wissenschaftlich gearbeitet und publiziert. Was ist Deine Qualifikation in diesem Zusammenhang?

    Ich habe nie behauptet, dass ich qualifizierter bin. Es stört mich, wenn du meinst, beurteilen zu können, welche Studien oder Forschungsergebnisse nun akzeptabel sind und welche nicht. Diese trägst du dann mit einer Gewissheit als offensichtlich und klar belegt vor. Siehe Maskenpflicht oder Öffnung der Schulen. Alle die etwas anderes behaupten, sind entweder unseriöse Studien oder haben irgendwelche Fehler gemacht. Dabei widersprichst du teilweise anerkannten Experten mit deutlich mehr Erfahrung als du.

    Such einfach nach der Gemeinsamkeit aller erfolgreichen Länder und stelle fest: aha, die Anzahl der Tests war von Beginn an sehr hoch.

    Es gibt noch eine Vielzahl weitere Aspekte, die dort mit reinspielen. Zum Beispiel kulturelle Unterschiede, Bevölkerungsdichte, ... Wenn es nur an den Tests liegen würde, könnten wir uns viele Dinge sparen. Letztlich ist es so, wie ich bereits geschrieben habe, wir wissen noch nicht genug.

    Ich schreibe, dass es trillionen mal wirksamere Massnahmen gibt und das denke ich mir nicht aus, das ist einfach offensichtlich.

    Das ist wahrscheinlich für viele Menschen nicht offensichtlich.

    Wenn Du möchtest, kann ich Dir gerne bei jeder der dort zitierten Studien die methodischen Mängel auseinandernehmen (hast Du sie selber eigentlich alle gelesen?).

    Auf der einen Seite propagierst du wissenschaftliche Standards auf der anderen Seite denkst, du in gewissen Fragen die absolute Gewissheit hast. Du bist letztlich auch kein Experte für Coronaviren. Das ist deine persönliche Meinung, die vielleicht etwas qualifizierter als die des Durchschnittsbürgers ist aber nicht mehr.

    Ich brauche einerseits keine "Studie" die mir sagt, dass der Himmel heute grau ist, es reicht wenn ich aus dem Fenster schaue. Andererseits gibt es in allen Fachbereichen zig mangelhafte Studien in denen ganz einfach falsche Informationen veröffentlicht wurden. Gerade im Zusammenhang mit Covid-19 häufen sich derlei Meldungen leider.

    Das ist alles richtig, aber was ist deine Qualifikation zu wissen, welche Studien in Ordnung sind und welche nicht?

    Ich stelle mir da gar nichts vor. Wie schon jetzt sind das in erster Linie Symptome. Es gibt Ärzte, die testen, wenn man sich in ihrer Praxis nur mal räuspert, andere wollen auch bei Fieber und Erkältungssymptomen erst mal nicht testen. Man hat jedenfalls keinen Anspruch auf einen Test, wenn die App einen Kontakt zu einem positiv Getesteten anzeigt.

    Du hast hier aber einen konkreten Verdacht und du arbeitest an einer kritischen Stelle. Wenn dein Arzt das nicht möchte, ist es ja ok. Meldung an die Schulleitung, die informiert das Gesundsheitsamt. Und wie bereits geschrieben, kann ich mir nicht vorstellen, dass man dann auf einen Test verzichten würde. Der das entscheidet kann einpacken, wenn du dann in der Schule irgendwelche Leute infizierst.

    Wollsocken: Das ist wieder deine persönliche Meinung. Mag sein, dass der MSN wenig bringt. Wir wissen es noch nicht genau. Und nur weil in der Schweiz mit ihren 9 Mio Menschen irgendwas klappt oder nicht klappt, heißt das nicht, dass das im Rest der Welt genauso funktioniert. Dafür kommen viel zu viele andere Faktoren zusammen.

    Wenn es eine Maskenpflicht gäbe, würde ich es gut finden. Letztlich würde man es wahrscheinlich doch wieder so machen, dass Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine tragen können, befreit werden. Außerdem sind ja Gesichtsvisiere auch noch eine Alternative.

    Bei Apple soll mit dem nächsten Update irgendwelche Probleme mit der Schnittstelle beseitigt werden. Wahrscheinlich gibt es bei Android ähnliche Kinderkrankheiten.

    Welche weiteren Kriterien stellst du dir denn vor? In der Regel wird man ja nicht feststellen können, wo der Kontakt stattgefunden hat.

    Wenn wir das ganze mal auf den Bereich Schule beziehen, der uns ja eigentlich interessiert. Wenn ich als Lehrkraft eine Warnmeldung bekomme und es dafür keine pausible Erklärung gibt, wird man doch fast immer einen kostenlosen Test durchführen. Und gerade für uns Lehrkräfte ist es mit dem Arbeitgeber doch total einfach. Ich rufe meine Schulleitung an und teile es ihr mit. Jede einigermaßen vernünftige SL, wird mich sofort auffordern zu Hause zu bleiben. Letztlich würde es ja auch auf die SL zurückfallen, wenn man am Ende positiv im Unterricht war. Und wenn die SL doch möchte, dass ich komme, lasse ich es mir schriftlich geben.

    Als Beamter oder auch angestellte Lehrkraft muss ich mir auf keine Sorgen über berufliche Konsequenzen durch Fehlzeiten machen. Also alles gut.

    Ich denke, da haben andere Berufsgruppen ganz andere Probleme. Ich denke, dass es da doch den einen anderen Chef gibt, der kein Verständnis hat und gerne möchte, dass man trotz Warnung zur Arbeit erscheint.

    Warum sollte man 10 kg Papier transportieren? Täglich! Also langsam wird's albern.

    Aber um die Daten zu transportieren, muss ich doch kein Gerät durch die Gegend schieben. Ein USB-Stick wiegt 15g. Und hat schon mal jemand vom Internet gehört?

    Langsam wird es von Dir albern. Wenn du kein Dienstkaptop oder Tablett mit nach Hause nehmen willst, ok. Wenn du keines haben willst, ok. Aber höre doch mal auf mit diesen bekloppten Argumenten von Transportunternehmen die Diskussion kaputt zu machen. Generationen von Lehrkräften haben sogar Bücher durch die Gegend getragen. Und nein sie waren auch keine Transportunternehmen.

    Nee. Die 0.5 % Letalität vermute nicht ich, das ist im Moment die offizielle Zahl. Und dass die Letalität in verschiedenen Altersgruppen erheblich unterschiedlich ist, ist überhaupt keine Vermutung sondern eine Tatsache. Über mögliche Spätfolgen habe ich gar nicht spekuliert sondern festgestellt, dass es die auch bei anderen Virusinfektionen gibt. Das ist auch eine Tatsache.

    Ich zitiere dich noch mal

    "wird am Ende eine ähnliche Zahl herauskommen und sie wird deutlich niedriger sein, als zunächst befürchtet. "

    "dann wird die Letalität noch mal deutlich unter die bislang geschätzten 0.5 % sinken."

    Selbst die 0,5 sind eine Schätzung und keineswegs eine Tatsache. Es mag sein, dass wir nachher noch deutlich niedriger liegen, nur leider weiß das momentan keiner und ich möchte halt ungerne Versuchskaninchen spielen...

    Zu den Spätfolgen hattest du den Vergleich zu Epstein-Barr gezogen und geschrieben: "Gerade bei Epstein-Barr ist es halt auch so, dass etwa 95 % aller Menschen seropositiv sind und die meisten Leute haben von der Infektion gar nichts gemerkt. So wird es irgendwann auch bei SARS-CoV-2 sein." Für solche Prognosen ist es für mich noch deutlich zu früh. Zumal wir noch nicht mal genau wissen, wie es mit der Immunität aussieht und vor allem wie lange sie hält. Was ist wenn die Immunität nach 6 Monaten oder 12 Monaten wieder weg ist? Für eine seriöse Aussage über eine neue Krankheit braucht man einfach viel mehr Zeit. Wir sind immer noch an einem Zeitpunkt, wo wir mehr vermuten als wissen. Das wird gerne vergessen. Insbesondere auch bei den Diskussionen über Schulöffnungen...

    Das ist jetzt natürlich nicht auf dich speziell bezogen.

    In allen Ländern, deren limitierender Faktor nicht ein kollabierendes Gesundheitssystem war, wird am Ende eine ähnliche Zahl herauskommen und sie wird deutlich niedriger sein, als zunächst befürchtet. Sollte es so sein, dass noch viel mehr Infizierte unentdeckt bleiben, weil sie das Virus bereits in der Nasen- und Rachenschleimhaut mit IgA plattgemacht haben (siehe Fakten-Thread), dann wird die Letalität noch mal deutlich unter die bislang geschätzten 0.5 % sinken.

    Das Problem ist, dass das alles deine Vermutungen sind. Wir können nicht seriös abschätzen wie hoch Letalität am Ende sein wird. Vor allem wissen wir auch noch nicht, welche Probleme wir wirklich mit Spätfolgen haben werden. Vor 6 Monaten war die Corona noch (fast) kein Thema. Da kannst du doch nicht jetzt ernsthaft die Spätfolgen mit den Spätfolgen anderer Krankheiten vergleichen.

    Ja ... und mit einer nie dagewesenen Diagnostik und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Bei der Grippe wird üblicherweise überhaupt nicht erfasst, wer wirklich am Virus gestorben ist, man schätzt einfach anhand der Übersterblichkeit. Würden wir in der Schweiz z. B. nur anhand der Übersterblichkeit die Corona-Toten schätzen, wären es signifikant weniger. In Deutschland gäb's nach dieser Methode vermutlich überhaupt keine Corona-Toten.

    In den meisten stark betroffenen Ländern ist doch die Übersterblichkeit deutlich höher als die offiziellen Coronatoten. Wenn du so vorgehst und ggf. die Wirkund des Lockdowns einrechnest, wirst du eher auf deutlich mehr Corona-Tote kommen.

    Ohne zu wissen, welche Langzeitfolgen auf uns zukommen ist es auch mehr als kritisch zu sagen: Wir kriegen es sowieso irgendwann mal, ist doch egal.

    Auch ohne Impfstoff wird sich die Situation voraussichtlich verbessern. Es ist doch sehr wahrscheinlich, dass wir in 6-12 Monaten bessere Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente haben.

    Es ist mir unverständlich, wie angesichts der aktuellen Studienlage man immer noch meint, dass Schulöffnungen so unproblematisch sind. In Deutschland wird doch im Regelfall geplant, ohne Abstandsregeln zu öffnen. Dazu wird in der Praxis kaum getestet. Wir haben einen Schüler, wo Eltern und Geschwister positiv getestet wurden. Nach Ablauf der Quarantäne kommt er ohne Test zurück an die Schule. Nur wer Symptome zeigt, wird bei uns auch getestet.

    Mal eben aus dem NRW-Thread kopiert / geklaut:

    Prof. Barbash, Israel: Schulöffnung ohne Abstand war ein Riesenfehler (ab 1:00)

    https://www.n-tv.de/mediathek/…emse-article21872919.html

    In D wurde auch einige Schulen wieder dicht gemacht als die Infektionen zunahmen.

    Drosten hatte noch mal darauf hingewiesen, dass viele Untersuchungen, die jetzt feststellen, dass Kinder weniger infektiös sind, das Problem haben, dass sie die Zeit der Schulschließungen betrachten. Man müsste eigentlich den Effekt in Schweden untersuchen, da man dort die Schulen nicht geschlossen hatte.

    „Was da rauskommt, spricht Bände“, sagte Drosten. Die Forscher in Schweden kommen zu dem Schluss, dass 7,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen bis zum Alter von 19 Jahren bereits mit dem Coronavirus infiziert waren. Bei den Erwachsenen bis 65 seien es hingegen nur 6,5 Prozent.

    Für Drosten bedeuten diese Ergebnisse aber nicht, dass die Schulen in Deutschland weiter geschlossen bleiben sollten. „Wir müssen die Schulen öffnen – aber sehenden Auges.“

    Bleibt trotzdem die Frage, warum es in der Schweiz anscheinend anders ist.

    Gerne Gegenbeispiele, wenn ihr eine Lehrkraft kennt, die nach zwei Jahren von Keynote/Pages weggekommen ist. Auch wenn ihr nur von einer gehört habt, um zwei Ecken oder so.

    Hier. Am Anfang Pages genutzt. Keynote auch mal. Dann war der Pencil weg und ich bin auf MS Office auf dem Laptop und ipad umgestiegen. Nutze momentan neben Excel und Word vor allem OneNote. Ich mache nur selten Präsentationen. Finde dabei aber sowohl Keynote als auch Powerpoint gut. Frage ist eher, welches Gerät ich dabei habe.

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