Beiträge von Tom123

    Eine Zeit lang lief eine wöchentliche Sendung von Mario Barth im Fernseher, in der es um Steuerverdchwendung ging. Es wurden regelmäßig öffentliche Projekte vorgestellt, die von vorne bis hinten vermurkst wurden und gerne mal sechsstellige Beträge kosten.

    Die Sendung war der letzte Mist. Am Anfang habe ich da auch mal reingeguckt. Der hat zwei Projekte aus meiner Region vorgestellt. Beides mal vollkommen falsch dargestellt, Fakten weggelassen und Gründe nicht genannt. Entweder extrem schlecht recherchiert oder einfach nur Populismus. Aber wenn man mal bei Wikipedia guckt, scheint das durchaus auch anderen aufgefallen zu sein:

    „Populistisch, einseitig, falsch: Für schnelle Gags und gute Quote leistet RTL mit der fragwürdigen Sendung ‚Mario Barth deckt auf‘ den journalistischen Offenbarungseid. Das empört, auch im eigenen Haus, weil es andere Ambitionen untergräbt.“

    DWDL.de[2]

    „Diesem Investigativ-Komiker ist kein Vorurteil zu dumm, um daraus nicht doch eine Show zu machen: ‚Mario Barth deckt auf‘ heißt sie und mehr als vier Millionen schauen zu. Unfassbar.“

    FAZ.NET[3]

    Mario Barth rief Spott hervor, als er aufzudecken vorgab, dass Demonstrationen in den USA vor dem Trump Tower eine Erfindung der Medien seien. Dieser Einschätzung von Mario Barth wurde entgegengehalten, dass die Demonstrationen abends stattgefunden hätten, Barth aber am Vormittag vor dem Trump Tower gewesen sei.[4][5]

    Auch solche Sachen tragen dazu bei, dass die AfD etc. Zulauf bekommen.

    Welche Verleumdung? Es mag kein Haus oder was auch immer gewesen sein. Das ist doch vollkommen unerheblich. Es ging um den Beitrag von Quittengelee, dass Du es mit Regeln nicht so genau nimmst. Es ist doch egal, wo du das Geld gespart hast. Es geht darum, dass wir nicht über Pragmatismus reden sondern darüber, dass man sich schlicht nicht an Vorgaben hält.

    Such genau! Ich hatte schon vorher bereits geschrieben, dass es NICHT das Haus war.

    Es waren EURE Überlegungen was es gewesen sein könnte!!

    Naja, du schreibst, dass es euer Projekt war und man dann halt das preiswerte Angebot nimmt. 15.000 € sparen sind auch kein Pappenstiel. Ob es nun die Ferienwohnung oder was auch immer war, spielt doch keine Rolle. Letztlich geht es darum, dass Du kein Problem hattest 15.000 € durch Schwarzarbeit einzusparen.

    Wurden in Frankreich eigentlich gerade die Reste vom Primeur weggesoffen - oder was bewegt Macron dazu, mit Bodentruppen in die Ukraine marschieren zu wollen? Und Strack-Zimmermann will auf der Taurus nach Moskau reiten? War sie beim Gelage dabei?

    Wenn wir die Ukraine unterstützen wollen, sollten wir auch den Taurus liefern. Entweder wir machen das richtig oder gar nicht. Wäre es nicht sinnvoll jetzt alles an Wehrtechnik zu liefern damit man diesen Krieg schnell beendet.

    Ich halte auch nichts von Bodentruppen. Aber irgendwie, irgendwann, irgendwo muss man Russland auch Grenzen setzen. Vielleicht zwingt eine solche Ankündigung Russland auch an den Verhandlungstisch?

    Danke, Chilipaprika!

    Wenn man mal ins Ausland guckt, geht es noch viel schlimmer. In China stehen ganze Städte komplett leer. In Ungarn geht viel Geld durch Korruption verloren usw..

    Sicherlich kann man viel verbessern. Aber es ist bei weitem nicht so, wie es die Populisten immer behaupten. Dazu muss man sich überlegen, dass selbst in der freien Wirtschaft. Je größer der Konzern desto mehr Verschwendung passiert. Es gibt etliche Beispiele, wo Gelder in sinnlose Dinge gesteckt wurden. Das passiert nun mal.

    Absolut unverschämte Unterstellung!

    Kein einziger Handschlag unseres Hauses ist schwarz gebaut worden!

    29.12.2023: Aussage von dir:

    Und ja… haben wir wie gesagt schon gemacht … bin ich nicht stolz drauf war aber ganz klar eine Geldentscheidung .. bei 15.000€ überlegt man halt …

    Es ist aber auch egal, welches Projekt das war. Letztlich ist es egal, ob es für deine Putzfrau, das Haus oder was auch immer war.

    Schwarzarbeit hat mit meiner Arbeit absolut nichts zu tun… und dieses übermoralisierende nervt mich tierisch … schlau wäre es vielleicht es nicht zuzugeben .. es wird genug auch im lehrerforum geben die schon jemand „ unter der Hand“ beschäftigt haben …

    Die sind dann wahrscheinlich auch nicht stolz darauf. Das Problem ist, dass Du auch noch Stolz darauf bist. Nach dem Motto ohne viel Schwarzarbeit hätten wir uns das Haus gar nicht leisten können.

    Ja, ich sehe Dinge gerne pragmatisch.

    ...

    Pragmatisch sehe ich manche Dinge auch. Aber alleine wenn ich an das Schwarzarbeit-Thema denke, reden wir nicht darüber Sachen pragmatisch zu sehen. Wir reden darüber, dass Du auf der einen Seite Lehrkraft und wahrscheinlich auch Beamtin sein möchtest und auf der anderen Seite dir Gesetze und Regeln relativ egal sind. Das passt für einige im Forum nicht. Und da ist es egal ob es um Datenschutz, Schwarzarbeit, Corona oder halt um Vorgaben zum Einsammeln von Gelder geht.

    Sagt wer….mal anekdotisch … an einer anderen Schule hat sich mal jemand beschwert, dass dort mehr als erlaubt eingesammelt wurde …im Endeffekt gab es nur eine Ansage des Schulamts an die SL … seitdem bestellen die Eltern wieder „ freiwillig“ das zusätzliche Material.

    Du scheinst Dir irgendwie die Situation nicht bewusst zu sein. Du handelst im staatlichen Auftrag. Wenn Du in dieser Rolle wissentlich von den Eltern gesetzeswidrig Gelder einforderst, ist das kein Kavaliersdelikt mehr.

    Es wäre für die Politik vielleicht sinnvoll, das ungelöste Einwanderungsproblem zu lösen und mehr auf den Mehrheitswillen der Bevölkerung zu achten.

    Das wäre gut. Und vielleicht könnte sie dann gleich noch den Fachkräftemangel und den Klimawandel lösen. Dann haben wir auch noch ein strukturelles Probleme, dass wir keine Rohstoffe haben. Ein paar größere Erdölfunde in Deutschland würden unsere Situation auch deutlich verbessern.

    Aber mal im Ernst. Es gibt einfachen Lösungen für solche komplexen Probleme. Mir ist momentan keine nachhaltige, umsetzbarer und gleichzeitig mit unseren Grundrechten konforme Lösung bekannt. Die AfD tut zwar so als ob es alles easy wäre aber auch mit einer absoluten AfD-Mehrheit hätten wir noch die gleichen Probleme plus ein paar Bonusprobleme.

    Es gibt zB Urteile darüber, dass die Kosten für Anschaffung und Ausstattung eines Arbeitszimmers nicht vom Arbeitgeber erstattest werden müssen, auch wenn die Notwendigkeit nicht in Frage gestellt wird. Urteil

    Eingeführte Bücher müssen zur Verfügung gestellt werden, aber nur leihweise und die Lehrkraft muss sie ohne Eintragungen oÄ zurück geben.

    Ok, Arbeitszimmer ist klar. Wobei du natürlich formal auch nicht verpflichtet bist die ein Arbeitszimmer anzuschaffen. In der Praxis sieht es natürlich anders aus.

    Bei Büchern ist es so, dass sie soweit nutzen kannst, wie es für den Unterricht notwendig ist. Ebenso sind die üblichen Gebrauchsspuren unproblematisch. Sollte ich ein Buch beschädigen, sollte es auch nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit ein Problem sein. Bei grober Fahrlässigkeit greift die Versicherung. Letztlich bleibt nur das Arbeitszimmer, wo ich einen gewissen Druck sehe, dass ich es anschaffen muss.

    Es soll Schulen geben, an denen die Lehrkräfte die für den Unterricht benötigten Lehrbücher selbst anschaffen müssen -

    Diese Schulen und diese Argumentation gab es in Niedersachsen auch. Es ist aber meines Wissens inzwischen höchstrichterlich klargestellt, dass das nicht der Fall ist. Daher wunderte ich mich über die Aussage, dass im geringen Umfang Arbeitsmittel aus dem Gehalt bezahlt werden müssen.

    https://www.rechtsanwalt-ratering.de/b/land-nieders…lehrer-bezahlen

    Bei der SKAN in Allschwil ....

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    • Zuzahlung VWL
    • Jobrad
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    ebenso bei OLS Bio, sowohl in Bremen als auch in Basel.

    Da gebe ich das doch einfach mal in google ein und siehe das finde ich bei den Stellenangeboten:

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    Dr. Andreas Friese | andreas.friese@ols-bio.de
    OMNI Life Science GmbH & Co KG | Karl-Ferdinand-Braun Str. 2 | 28359 Bremen

    Bei der SKAN in Allschwil schafft es auch jeder selber seine Kaffeetasse sauber zu machen. Ebenso bei Bucher Biotech, ebenso bei OLS Bio, sowohl in Bremen als auch in Basel.

    Hier schreiben einige, die noch Kontakt zum "wahren Leben" haben. Ich wäre etwas vorsichtiger mit markigen Worten. Meine Arbeitsbedingungen sind nicht schlechter, in einigen Bereichen sogar besser als die meiner Partnerin.

    Noch mal: Anscheinend war mein Beitrag schwer zu verstehen. Es geht nicht darum, seine eigene Kaffeetasse wegzustellen.

    Aber: Stellt der Arbeitgeber bei den oben genannten Firmen kostenlose Getränke? Stellt der Arbeitgeber Geschirr oder bringt jeder seinen eigenen Becher mit? Wer hat Geschirr und Kaffeemaschine bezahlt? Wer wischt ab und zu mal die Küchenzeile ab und macht eine Grundreinigung?

    Würth im Hohenlohischen. Den eigenen Kaffeebecher in die Spülmaschine ein-oder selbige in der Früh wieder auszuräumen gehört sich dort auch für die persönlichen Assistenten der Eignerfamilie (teilweise promovierte Leute, die zusätzlich noch einen Lehrstuhl innehaben), weil diese Art Bodenständigkeit, statt sich über andere Angestellte mit geringerem Einkommen zu erheben und von denen nach Strich und Faden bedienen zu lassen dort dazugehört und durchaus Teil des guten Betriebsklima ist.

    Du bringst Da aber zwei Sachen durcheinander. Gutes Verhalten und Vorgaben des Arbeitgebers. Selbstverständlich finde ich es richtig, wenn auch Lehrkräfte ihre Kaffeebecher selbst in die Maschine räumen. Und es muss auch morgens keine Putzfrau kommen, um die Maschine auszuräumen. Aber wenn irgendwo ein Becher noch rumsteht, dann sollte der auch von Reinigungskräften wegeräumt werden. Wir hatten mal ein paar Tage in einem Nebenraum einen leeren Kaffeebecher von Eltern stehen, die dort die Bücherei machten. Die Reinigungskraft hat mir das dann gezeigt und meinte, dass das nicht ihre Aufgabe sei. Oder auch einfach eine Kaffeemaschine zur Verfügung zu stellen. Ist in den meisten Betrieben normal.

    Ich räume auch am Ende des Schultages mein Pult auf und werfe alte Arbeitsblätter etc. weg. Trotzdem erwarte ich, dass ab und zu jemand durch die Klasse geht und reinigt. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Das hat auch nichts mit bedienen lassen zu tun. Sondern einfach mit Wertschätzung der Arbeitnehmer. Auch unsere Reinigungskräfte trinken in ihrer Pause gerne einen Kaffee und haben sicherlich nichts dagegen, wenn die Stadt das Geld hätte um jeden Monat für 20 € ein wenig Kaffeepulver für die Mitarbeitenden zu finanzieren.

    Da könnte ich Dir z. B. meinen Arbeitgeber empfehlen. Und das ist keineswegs eine "Klitsche". Es kommt einfach sehr stark auf die Branche an. "Kostenlose" (sprich: im Gehalt eingepreiste) Mitarbeiterverpflegung ist übrigens in der Gastro traditionell üblich, das ist nun gerade kein Vergleich.

    Ok, ich war selbst bei drei Arbeitgebern in der Finanzbranche. Da war es normal.

    Mercedes und BMW haben es auch. Enercon bei uns auch. In den Arbeitsstätten meiner Eltern gab es das schon als ich Kind war. Achja, unser örtlicher Lebensmittelhandel hat es auch.

    Ich meine man muss doch nur mal in den Stellenanzeigen gucken. Fast jeder Betrieb wirbt inzwischen mit irgendwelchen Benefits. Aber vielleicht lebe ich auch einfach in einer Blase und Fachkräftemangel etc. sind alles Erfindungen der Medien.

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