Beiträge von Tom123

    Da freue ich mich, dass wir in Deutschland und nicht in der Schweiz leben. Bei uns ist krank wirklich krank. Da hat der Arbeitgeber gar keine Ansprüche.

    Natürlich würde ich und die meisten anderen Kollegen auch, wenn es mein Gesundheitszustand zulässt mich um solche Sachen kümmern. Wenn es geht, bereite ich vielleicht etwas Unterricht vor, schreibe kurze Mails mit wichtigen Infos für die Vertretung oder korrigiere vielleicht auch Arbeiten oder mache Noten. Aber nur wenn ich der Meinung bin, dass das geht. Meine Schulleitung oder wer auch immer hat mich nicht anzurufen und danach zu fragen. Krank ist (in Deutschland) krank.

    Wenn die Eltern, die schwimmen können, es ihren Kindern selbst beibringen würden, wären mehr Plätze in den Kursen frei.

    Die Eltern aus entsprechenden Schichten melden ihr Kind 2 Jahre vorher für den Schwimmkurs an, kennen zufällig über Eck die Leiterin und finden Möglichkeiten, dass ihr Kind perfekte Startbedingungen haben. Diese Kinder sind im Schwimmunterricht auch kein Problem. Ich habe Kinder, die bereits am Anfang des Schwimmunterrichts Silber haben und die 4 m bis zum Boden der Sprunggrube tauchen können. Diese Kinder laufen auch kaum Gefahr beim Unterricht zu verunglücken. Das Problem sind die Kinder, die noch nichts können, Angst vorm Wasser haben und mit ihren Eltern niemals ein Schwimmbad betreten. Davon hast Du inzwischen mehrere. Und diese kannst Du kaum perfekt beaufsichtigen und gleichzeitig Ihnen Schwimmen beibringen.

    Naja, es gibt ja auch die Pflicht eine AU einzureichen.

    Da kann man auch das Paket Klassenarbeiten, in welchen Korrekturzustand sie auch sein mögen, in die Post geben (lassen).

    Kann man heutzutage sogar von DHL abholen lassen, sodass man nicht einmal aus dem Haus muss.

    Wenn ich krank bin, gibt es wichtigere Dinge als irgendwelche Arbeiten für irgendwelche Halbjahresnoten. Vielleicht muss man einfach mal überlegen, was wirklich wichtig ist.

    Wie schon oben geschrieben - diejenigen, die sich hier ständig im Forum befinden, merken es wohl absolut nicht, wie rau und unsachlich sich der Tonfall verändert hat - fast alle reden völlig am Thema vorbei und lesen nicht einmal das, was die anderen geschrieben haben.

    Wenn ich in einem Lehrerforum schreibe, dann erwarte ich Antworten zur Sache. Ich möchte eine Hilfestellung und keine Vorwürfe lesen.

    Wahrscheinlich ist das Problem, dass das ein Lehrerforum und kein Elternforum ist. Du fragst nicht in deiner Eigenschaft als Lehrkraft sondern als Mutter. Da bist Du vielleicht in einem Forum besser aufgehoben. Insbesondere fragst Du Dinge, die Du eigentlich als Lehrkraft des betroffenen Bundeslandes selbst wissen musst.

    Ich habe da eine andere interessante Statistik:

    https://de.statista.com/statistik/date…land-seit-1986/

    Wir hatten also 2023 11 tödliche Schulunfälle.

    Statistisch ist es wahrscheinlich, dass wir auch dieses Jahr um die 8-10 tödliche Schulunfälle haben. Müssen wir uns da nicht viel mehr Gedanken um die anderen Unfälle machen? Ich weiß nicht, welche Ursachen die Unfälle haben aber müssten wir nicht da auch über Maßnahmen reden?

    Keine konkrete. Nur persönliche Vermutungen: Lockdowns in der Coronazeit, generell zunehmende Unsportlichkeit, ...

    Die Zahl der Nichtschwimmer nimmt seit Jahren zu. Auch ohne Corona. Ich denke, dass die beiden Hauptaspekte einmal die veränderte Kindheit (Smartphones etc.) und einmal, dass unsere Kinder tendenziell eher aus immer sozial schwächeren Schichten kommen. Die Schere zwischen arm und reich wird größer und der Mittelstand wird immer kleiner. Dazu gefühlt seit Corona immer mehr Bekloppte. Wahrscheinlich glauben die inzwischen, dass man sich auch beim Schwimmen mit dem MRNA-Impfstoff infizieren kann ...

    Ja, sie können Schwimmen und da stehen, aber sie schubsen sich auch usw. es sind schon Leute in einer Pfütze ertrunken und wie man merkt, eben auch im Nichtschwimmerbecken!

    Wenn man mal fragt, ist es auch erschreckend wie viele Nichtschwimmer im Wasser unterwegs sind. Ich hatte erst letztes mit Eltern darüber gesprochen, dass ob sie mit ihrem Kind auch privat schwimmen gehen könnten. Antwort: Sie gehen nicht ins Hallenbad, da sie beide nicht schwimmen können. Aber im Sommer zum See. Der ist nicht so tief ... Der See genannte See ist deutlich über 10 m tief. Kein weiterer Kommentar...

    Oder so, ja. Dass plötzlich mehr Leute ertrinken würden, gibt keine Statistik her, habe ich verlinkt. Und über 40jährige, denen Mutti den Hintern abwischen muss, schreibe ich jetzt sicher nicht weiter.

    Also wenn wir dann mal beim DLRG nachsehen:

    https://www.dlrg.de/informieren/di…n/sommerbilanz/

    Ich zitiere mal "248 Tote seid Beginn der Badesaison" und "75 Opfer mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2023".

    Sorry, aber ein paar Leute, die hier schreiben, haben -glaube ich- noch nie Schwimmunterricht (in der Grundschule) gegeben. Die Ideen, die hier teilweise geschrieben werden, sind einfach nicht realistisch. Natürlich gibt es Lehrschwimmbecken mit 1,05 m tiefe. Es gibt Schwimmbäder mit Sitzbänken an den Seiten. Es mag auch irgendwo Schwimmbäder geben, wo man Quer schwimmen kann. Aber da fängt das schon an. In vielen Bädern ist auch öffentlicher Schwimmbetrieb. Da kann ich nicht einfach eine Querbahn abtrennen.

    Wenn ich den Vergleich mit Antimon und der Chemie sehe, ist das was anderes. Der Dienstherr sagt, wir sollen den Kindern schwimmen beibringen. Das geht nicht ohne Risiko. Ich kann in der Chemie sicherlich sagen, dass Experiment X oder Chemikalie Y zu gefährlich ist. Da sollte es auch einen Konsens geben. Aber ich kann kein Schwimmunterricht ohne ein Restrisiko geben.

    Wenn jedes Jahr 1 Mio Kinder auf die Art und Weise schwimmen lernen und alle 5 Jahre passiert etwas, würden die meisten von einem Unfall sprechen. Die Frage ist nicht, wie wir Unterricht ohne Risiko machen können. Alles was wir machen hat ein Restrisiko. Ein Kind kann die Treppe runtergeschubst werden und sich das Genick brechen. Muss dann an jeder Treppe eine Aufsicht stehen?

    Und wenn ich diese Idee mit einer Person, die auf die Kinder auf der Bank aufpasst und eine Lehrkraft, die die Kindern beim Schwimmen aufsichtigt, aufgreife:

    Wie viele (Nicht)schwimmer schwimmen dann auf einmal? 1? 2? 3?

    Wir haben ein Jahr lang schwimmen. Das sind max. 40 Schulwochen. 90 min. Inklusive Anreise, inklusive umziehen. Dann fallen Stunden auf: schulorganisatorisch, Revision im Schwimmbad, kranke Lehrkraft, Klasse unterwegs etc. Am Ende habe ich 30 Termine mit vielleicht 45 min im Wasser. Wenn ich jetzt sogar 5 von 20 Kindern in Wasser schicke, hat jeder 8 min Wasserzeit. Da lernt doch keiner was. Dann müssen wir sagen, dass es keinen Schwimmunterricht gibt.

    Und am besten auch keine Fahrradprüfung mehr. Passiert auch viel.

    Und erst Sport.

    Und Werken.

    Meine persönliche Erfahrung ist auch, dass die Anzahl der Nichtschwimmer und vor allem auch die Anzahl der problematischen Kinder zunimmt. Mit problematisch meine ich Kinder, die beispielsweise grundsätzlich Angst vor Wasser haben und irgendwelche negativen Vorerfahrungen haben. Das macht die Sache nicht einfach. Wir setzen auch deutlich mehr Personal als früher ein. Aber es ist natürlich schwierig. Es ist auch schwieriger Eltern oder andere Ehrenamtler zu finden, die uns unterstützen.

    Das Problem ist, man wird keine signifikant besseren Rahmenbedingungen schaffen können. Das fängt schon damit an, dass viele Schwimmbäder geschlossen werden oder auch Lehrschwimmbecken aufgegeben werden. Die einzige Alternative ist aus meiner Sicht, auf Schwimmunterricht weitgehend zu verzichten. Ich denke aber auch, dass das zu deutlich mehr Toten führen wird.

    Trotzdem sollte man natürlich alles dafür tun, den aktuellen Schwimmunterricht zu verbessern. Aber es wird immer ein Restrisiko bleiben.

    Wie war es möglich, dass ein Kind das andere ins Wasser schubst? Warum saßen die Kinder nicht mit Abstand zum Beckenrand angesichts dessen, dass offenbar mindestens ein weiterer bereits Nichtschwimmer im Wasser war? Wenn es nicht möglich ist, dass die Kinder, die außen sind mit Anstand zum Beckenrand sitzen: Warum sind nur zwei, nicht drei Lehrkräfte mit im Bad, obwohl es offenbar mehrere Nichtschwimmer gibt, sowie eine altersgemäß agile Lerngruppe, die im Zweifelsfall eine weitere Aufsichtsperson benötigen?

    Erstmal vorneweg: Beim Vorfall wurde das Kind rausgeholt und es waren genug Erwachsene vor Ort. Die Kinder waren unterwegs von einem Nichtschwimmerbecken zu einem anderen. Wir haben das Glück mehrere ausgebildete ehrenamtliche Helfer zu haben. Allerdings haben die wenigsten Schulen diese Möglichkeiten. Wir müssen aber eine Lösung finden, die zu mindestens für die meisten Schulen umsetzbar ist.

    Zu deiner Frage: Woher kommen diese 2-3 Lehrkräfte? Es ist bei uns nur eine Lehrkraft bei kleineren Klassen und zwei bei größeren Klassen vorgesehen. In der Personalplanung wird immer nur mit einer Lehrkraft gerechnet. Die Schule im Urteil war auch mit 2 Lehrkräften unterwegs. Also bräuchte ich eher 3-4 Lehrkräfte. Drei Schwimmklassen pro Woche und dann 3 zusätzliche Lehrer pro Termin also 9 mal 2 Schwimmstunden? Wo sollen die herkommen? Und dann kommt noch die Ausbildung hinzu. Wir haben momentan nur 1 Lehrkraft, die schwimmen unterrichten darf. Wo bekomme ich die anderen Lehrkräfte her? Wir haben Schulen, die haben gar keine Lehrkraft, die Schwimmen unterrichten darf.

    Mal davon abgesehen sind die Schwimmstunden, die wir haben auch sehr begrenzt. Selbst unter optimaler Ausnutzung schaffen es nicht alle Kinder in dieser Zeit Schwimmen (Bronze erwerben) zu lernen. Wenn wir nun nur noch mit 3 Leuten ins Wasser gehen, ist so wenig Unterricht noch übrig, dass wir gar keinen Schwimmunterricht geben brauchen.

    Ich finde es gut, wichtig und richtig Kathie , dass du ansprichst, dass Vorgaben geschärft werden müssten. Allerdings nicht, weil wie du meinst viele nicht den Mut hätten nötigenfalls Grenzen zu ziehen bei unsicheren Bedingungen bzw. gar nicht auf die Idee dazu kommen würden. Das darf und muss man schlicht jeder Lehrkraft abverlangen dürfen, immer selbst aktiv mitzudenken. Davon werden auch nachgeschärfte Vorgaben seitens der Dienstherrn uns niemals entbinden. Dennoch müssen auch seitens unserer jeweiligen Dienstherrn Nachsteuerungen erfolgen bei den Personalschlüsseln, damit es gar nicht mehr möglich ist, mit über 20 Kindern womöglich sogar alleine ins Schwimmbad zu gehen, nur weil es schon immer so gemacht wurde, immer gut gegangen ist oder man meint, das Risiko einschätzen zu können.

    Sie waren doch schon zu zweit? Was ist denn sinnvoll? 3,4,5 oder 21 Begleitpersonen?

    Das Grundproblem ist, dass immer ein Restrisiko bleibt. So hart das klingt, aber es gibt keine absolute Sicherheit. Ein Kind kann auch in der Schule beim Kippeln sterben. Letztlich muss dann der Dienstherr dann sagen, was er will. Da es sicherlich nicht genug (Schwimm)lehrkräfte gibt, heißt es dann im Endeffekt, dass wir keinen Schwimmunterricht mehr anbieten.

    Das der VBE das fordert ist klar. Er ist eine Interessenvertretung der Lehrer*innen!

    Ich würde mal vermuten, dass der VBE oder auch die GEW durchaus bessere Juristen haben als unser Forum.

    Wenn man das nicht hinbekommt durch Positionierung im Bad, hat man im Bad nichts verloren.

    Wie bitte soll das funktionieren? Ich dachte, dass Du Ahnung vom Schwimmunterricht hast. Wie kannst Du auf einen Nichtschwimmer aufpassen und parallel die Kinder auf der Bank beaufsichtigen? Sobald ich meine Aufmerksamkeit den Kinder auf der Bank zuwende, habe ich meinen Schwimmer nicht mehr im Blick. Das Gericht spricht hier von 1 min Unaufmerksamkeit.

    Dazu ein ganz klassischer Fall aus der Praxis. 2 Kinder haben Stress und Kind A schubst Kind B (Nichtschwimmer) ins Schwimmerbecken. Begleitperson musste Kind B rausholen/retten. Wie klappt das, wenn ich parallel meinen Nichtschwimmer beaufsichtigen muss?

    Am Ende bleibt immer ein Restrisiko. Ich kann unter normalen Umständen keinen Schwimmunterricht mit absoluter Sicherheit anbieten.

    Du im Rahmen deiner Möglichkeiten, wenn das mit 5 Kindern im Wasser nicht möglich ist, sind es halt nur noch 3, oder vielleicht auch mal nur einer, wenn der ein besonderer Fall (absoluter Nichtschwimmer) ist.

    Daran gibt es im Übrigen überhaupt nichts zu diskutieren, es sind nur so viele Kinder im Wasser, wie aus Sicherheitsgründen zu verantworten ist. Die Kinder auf der Bank befinden sich auf jeden Fall nicht in potentieller Lebensgefahr. Genau das ist das den Lehrkräften vorgeworfene Versäumnis.

    Naja, die Gefahr ist doch immer, dass ein anderes Kind ins Wasser fällt, springt oder geschubst wird. Also muss ich permanent alle Kinder im Auge haben. Niedersachsen fordert das sogar explizit. Die Kinder dürfen auch nicht in die Schwimmhalle, bevor die Lehrkraft da ist. Wenn ich mich also als umsichtige Lehrkraft um das eine Nichtschwimmerkind im Wasser kümmere, kann ich nicht parallel Sorge dafür tragen, dass die anderen 15 Kinder auf der Bank ruhig sitzen. Insbesondere da die Kinder dann auch die meiste Zeit des Unterrichts auf der Bank sitzen.

    Also bleibt nur der Theorieunterricht wie oben erwähnt. Also schreibe ich mit Personalrat den Brief an die Eltern, dass die Schule zwar Unterricht mit dem vom Land vorgesehenen Personalschlüssel durchführen möchte, ich aber aufgrund meines gesunden Menschenverstandes entschieden habe, dass das nicht ausreichend ist.

    Und so stellt ihr euch das vor? Das ist so weit an der Realität vorbei.

    Hätte eine Teilung der Gruppe für eine bessere Übersicht über die Lerngruppe gesorgt und somit die Sicherheit der Kinder im Wasser erhöht?

    Ich weiß, dass ist eine rhetorische Frage.

    Selbstverständlich. Besser wäre es noch die Gruppe zu vierteln. Gut wären auch nur 4 Kinder pro Lehrkraft. Am sichersten wäre eine 1:1 Betreuung. Wenn wir dann nur die Schwimmer mitnehmen, ist ein Unfall weitgehend ausgeschlossen. Bleibt die Frage, was ist ein akzeptables Alltagsrisiko und was ist fahrlässig?

    Ähnlich ist es doch auch im normalen Sportunterricht. Grundsätzlich hat fast jede Übung ein Verletzungsrisiko. Deswegen gibt es für viele Bereiche Vorgaben, was machen kann und was nicht und welche Vorgaben gelten.

    Ihr dürft jetzt immer noch verwirrt sein, das habt ihr umsonst. Aber, nochmal. Die Diskussion hier ist nicht die Challenge, die echte Challenge ist die Realität. Ihr könnt hier hundert mal als Siegerin 'rausgehen, weil ihr seit hundert Jahren Schwimmunterricht gebt. Das nützt euch vor Gericht überhaupt nichts. Sorgt einfach dafür, dass es nicht soweit kommt.

    Das Problem ist doch gerade, was angemessen ist und was nicht. Wir wissen letztlich nicht genug, um es zu beurteilen. Aber einfach nur Gruppe muss geteilt werden zu sagen, ist vielen zu wenig.

    Ok, jeder Sporrlehrer ist auch als Schwimmlehrer ausgebildet. Schwimmen gehörte zumindest in den 00 Jahren zu den 4 Pflichtteilen des Studiums.

    Wir reden hier nicht von einer guten Schwimmdidaktik. Da mag ich als Sek. 1 Lehrer ahnungslos sein für Primarschule.

    Wir diskutieren hier über sicheren Schwimmunterricht.

    Ich weiß nicht, wo Du studiert hast. Ich habe Schwimmkollegen mit 2 Veranstaltungen zum Thema Schwimmen im ganzen Studium. Die studierst 2 Fächer plus Pädagogik etc.. Und dann ist Schwimmen nur ein kleiner Teil des Sportstudiums. Der tatsächliche Anteil konkret an Schwimmunterricht kann extrem gering sein. Wir hatten auch schon genug Anwärter mit Sport. Die meisten haben auch kein Schwimmen im Referendariat erteilt. Und gerade im Sek 1 Bereich gibt es zahlreiche Sportlehrkräfte, die kein Schwimmen erteilen.


    Und scheinbar bin ich da trotz älterer Schüler mit all ihren Vorteilen (Vernunft, bessere Motorik usw.) vorsichtiger als es hier so manch P-Kolleg*in ist.

    Der Geist der Verordnungen wird doch überall derselbe sein.

    Gestalte deine Sport-/Schwimmunterricht so sicher das so wenig wie möglich/nix passiert.

    Und da wir nicht ständig zwischen den Ländern wechseln ist es auch egal, ob das in dem einen Land so und in dem anderen so zum Ausdruck gebracht wird.

    Der Geist der Verordnung. Das kannst Du dann einem Richter erzählen. Es geht doch gerade darum, was man als in Ordnung und was nicht ansieht. Weg vom Schwimmen: Wenn wir Fahrrad fahren üben, was ist ok? Was nicht? Für dich ist die Welt vielleicht schwarz oder weiß. Aber oft gibt es keine klaren Grenzen. Wenn der Dienstherr jegliches Risiko vermeiden will, machen wir keinen Schwimmunterricht oder er bietet eine 1:1 Betreuung. Selbst mit 2 Kindern im Wasser kann etwas passieren. Kind 1 gerät in Gefahr und ich rette es. In der Zeit geht Kind 2 unter. Wenn ich warte bis Kind 2 aus dem Wasser ist, ist Kind 1 eventuell schon ertrunken. Also bräuchte ich für jedes Kind eine 1:1 zu Betreuung. Da wir es nicht haben, muss es doch zu mindestens eine grobe Einschätzung geben, was ok ist und was nicht. Dann kann ich in meiner individuellen Situation entscheiden, ob das jetzt passend ist.

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