Beiträge von Tom123

    Hier wird ständig mit den Umständen und der Anordnung durch die SL argumentiert um die Kolleginnen ihre individuelle Verantwortung abzusprechen.

    Ich finde den argumentativen Unterschied jetzt nicht so groß.

    Der Unterschied ist, dass hier (anscheinend) eine Situation vorherrscht, die täglich vorkommt und von vielen Schwimmlehrkräften also ok angesehen wird. Ob das nun angemessen war oder nicht, wird die Zukunft zeigen. Aber dieses generell wie konnte man die Gruppe nicht teilen oder wieso nur 2 Personen ohne Hintergrundinformationen kann ich nicht nachvollziehen.

    Es mag sein, dass Möbius oder Antimon da weiteres Hintergrundwissen haben. Ich bin keine ausgebildete Schwimmlehrkraft.

    Ich weiß aber, dass Leute, die davon sehr viel Ahnung haben, ähnlich vorgehen. Es mag sein, dass es in dieser besonderen Situation Anforderungen gab, die die Lehrkräfte nicht berücksichtigt haben. Es kann aber auch genauso sein, dass der Richter einfach eine unrealistisches Bild vom Unterricht hat. Der Fall hat auf jeden Fall einen Beigeschmack. Genauso wie man jetzt irgendwelche unrealistische Forderungen an die Lehrkräfte stellt.

    Unsere Bezahlung wird auch mit unsere hohen Verantwortung gerechtfertigt. Wenn man ihr gerecht werden muss 13 Seiten Debatte.

    Ein Unfall kann natürlich passieren und wenn er passiert hoffe ich, dass man urteilt, dass ich nicht falsch gehandelt habe. Hier wurde aber laut Urteil falsch gehandelt. Ich mache nicht die Umstände verantwortlich sondern das Handeln der Kollegin.

    Du und einige andere tun so als gebe es einen Befehlsnotstand (dieser ist nicht mal für das 3. Reich belegt).

    Der Vergleich ist vollkommen unpassend. Viele Klassen gehen mit Schwimmern und Nichtschwimmern gemeinsam ins Wasser. Auch die Aufsicht ist grundsätzlich ähnlich. In dieser Hinsicht kann man die im Raum stehenden Vorwürfe nicht nachvollziehen. Das heißt nicht, dass die Lehrkräfte nichts falsch gemacht haben. Aber wir sollten Ihnen nicht das vorwerfen, was Standard ist.

    Einige machen hier Vorwürfe ohne jemals Schwimmen in der Grundschule unterrichtet zu haben.

    Ich denke, dass man erstmal die weiteren Fakten und die Berufsverhandlung abwarten muss. Aber eine generelle Verurteilung, man die Gruppe nicht getrennt hat, entspricht einfach nicht der Realität. Und das es Schwimmkräfte es so machen, ohne das andauernd Kinder ertrinken, zeigt zu mindestens dass nicht vollständig abwegig ist.

    Ich finde, dass Susannea viele richtige Dinge geschrieben hat. Bei uns und in den anderen Grundschulen sieht der Schwimmunterricht auch nicht viel anders aus. Auch beim DLRG haben wir hier keine Gruppengrößen von nur 6-8 Personen. Dazu haben die teilweise Wartelisten von weit über einem Jahr.

    Viele, die das Verhalten der Lehrkräfte hier kritisieren haben keine Ahnung wie Schwimmunterricht in der Praxis abläuft. 2 Lehrkräfte plus eine Klasse sind da vollkommen normal. Auch sind in der Regel alle Kinder im Wasser.

    Alleine aus dem, was bekannt ist, zu erkennen, dass die Lehrkräfte einen Fehler gemacht haben, mag ich mir nicht zutrauen. Das kann sein, kann aber auch nicht sein. Dazu müsste man mehr wissen.

    Was ich kritisch finde, ist die Begründung (des Urteils?), dass man die Klasse teilen müsste und Nichtschwimmer und Schwimmer trennen müssen. Wenn das per se so ist, muss es auch vom Land vorgegeben sein. Dann müssen die Stunden dafür sein und es muss klar geregelt sein. Grundsätzlich sollte sich eine Lehrkraft darauf verlassen können, dass die Vorgaben des Landes den Normalfall abdecken. Ich muss mir dann "nur" klar werden, was es in meiner Situation für Besonderheiten gibt. Ob die Lehrkräfte das ausreichend gemacht haben, mag ich nicht zu beurteilen.

    Es ist auch nicht nur eine Ausbildungssache. Mir ist hier in der Gegend nur ein kritischer Vorfall bekannt. Da waren als Aufsicht zwei Ausbilder vom DLRG (also nicht nur einfache Rettungsschwimmer) und eine erfahrene Sportlehrkraft vor Ort. Es ist auch alles gut verlaufen aber es kann immer etwas passieren. Ich weiß auch von den DRLG-Leuten, dass sie selbst sagen, dass es nie eine 100% Sicherheit gibt.

    Die Frage ist, was man jetzt aus dem Vorfall lernt. Mehr Personal? Mehr Ausbildungsvoraussetzungen? Wäre schön.

    Letztlich muss einem aber auch klar sein, dass wenn wir es wirklich sicher gestalten wollen, können wir in den meisten Fällen aufgrund der personellen und baulichen Gegebenheiten keinen Schwimmunterricht durchführen. Wir haben hier Schulen, die noch nicht mal eine einzige eigene Lehrkraft mit Rettungsfähigkeit haben. Dann werden die Kollegen schon abgeordnet. Es wäre schön, wenn jede Klasse von 3-4 Kollegen mit Rettungsfähigkeit begleitet würden und jeder max. 6 Kinder betreut. Das wird aber in den nächsten Jahren nicht umsetzbar sein.

    State hat nicht ganz unrecht. Es gibt sicherlich gerechtfertigte Gründe, um auf Lehrkräften mit jüngeren Kindern Rücksicht zu nehmen. Auf der anderen Seite gibt es auch immer wieder Eltern, die meinen, dass sich alle nur nach ihren Bedürfnissen ausrichten müssen.

    Wenn wir hier der Termin beim Kinderarzt länger dauert, gibt es in der Praxis sicherlich ein Telefon mit dem man die Schule informieren kann. Und auch als Lehrkraft mit Kindern und ggf. alleinerziehend muss ich damit leben, dass man vielleicht alle Wünsche beim Stundenplan berücksichtigen kann. Auf den ersten Blick scheint der Stundeplan der TE doch sehr angenehm. Alles an einem Tag. Das ist doch erstmal schön. Die erste Überlegung sollte da doch sein, ob man eine alternative Betreuung für die Kinder organisieren kann. Vielleicht gibt es auch einen Hort oder ähnliches.

    Nicht, dass ich wüsste wie Firmen das machen, aber solche "Kleinigkeiten" fallen doch eher weniger auf als das Firmen-KfZ, was auf einmal als defekt abgeschrieben wird und angeblich verschrottet wurde. Dass ein EDV-Gerät nach nem Jahr mal einfach den Geist aufgibt, klingt da schon plausibler. Wenn es runterfällt, war es das meistens.

    Noch mal:

    Deine Frage war: Wie mache ich es korrekt?

    Deine Frage war nicht, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich erwischt werde.

    Wenn das Gerät kaputt ist und Du ein neues kaufst, ist alles ok. Dann wird "nur" die Frage sein, ob das FA das Gerät generell anerkennt und die Höhe für gerechtfertig hält. Oft ist es kein Problem, es gibt aber auch Ausnahme.

    Wenn Du es gegenrechnen müsstest und es nicht angibst, ist natürlich die Gefahr erwischt zu werden relativ gering. Macht die Sache aber nicht unbedingt besser. Ich kenne es von früher so, dass Restwerte gegengerechnet oder als Gewinn verbucht werden müssen. Ich gehe im Gegensatz zu Wolfgang auch davon aus, dass 99% der Firmen das so machen. Die müssen das Geld auch irgendwie verbuchen. Oder sie verschenken es halt. Wie die aktuelle Rechtslage bezüglich Lehrkräften ist, weiß ich natürlich auch nicht.

    Du machst es wie jeder gute Firmeninhaber:
    Du nimmst das Altgerät aus dem "Betriebsvermögen" und schreibst es im laufenden Jahr als "defekt/nicht mehr benutzbar" vollständig ab.

    Das geht aber nur, wenn es defekt ist. Ich denke, dass die meisten Firmen bei solchen Kleinigkeiten nicht betrügen. Eine Firma mit X Euro Steuern hat kein Interesse wegen 100 € Steuerersparnis dort falsche Angaben zu machen.

    Grundsätzlich kann das Finanzamt eine Anerkennung als Arbeitsmittel verweigern, wenn die Anschaffung wirtschaftlich nicht sinnvoll oder notwendig ist. Zu mindestens hat mein Steuerberater mir das damals so erklärt. Grundsätzlich kann das FA auch darauf verweisen, dass der AG für eine Anschaffung zuständig ist. Eine Möglichkeit ist, dass man z.B. darauf verweist, dass man das Gerät im häuslichen Kontext nutzt und in der Schule nur feste PCs zur Verfügung stehen.

    Frage ist aber eher, ob es dem Finanzamt überhaupt auffällt. Einfach eintragen.

    Den Restwert des Altgerätes würde ich aber angeben. Für die paar Euros würde ich da keine Ärger riskieren.

    Wenn Du das alte Gerät nicht mehr nutzen und es verkaufen oder privat weiter nutzen möchtest, musst Du den Restwert wieder angeben. Wie das im Zweifel geht, kann dir dein Finanzamt erklären.

    Das Finanzamt könnte auch argumentieren, dass die Anschaffung des neuen Geräts nicht notwendig oder unwirtschaftlich ist. Im Zweifelsfall wird ein Steuerberater helfen können. Letztlich ist es eine individuelle Entscheidung. Eine Bescheinigung der SL kann helfen, ist aber auch nicht bindend. Wenn die SL es bescheinigt, wäre es letztlich auch an der SL, dir ein entsprechendes Dienstgerät zur Verfügung zu stellen. Insbesondere dann, wenn Du es aufgrund einer besonderen Tätigkeit an der Schule benötigst und die Anschaffung nicht normal für eine Lehrkraft ist.

    Ob es erlaubt ist das Gerät privat weiternutzen ohne es anzugeben und ob es dem Finanzamt auffällt, sind zwei verschiedene Dinge. Ich denke, dass das Finanzamt viele Dinge nicht bemerkt. Das heißt aber nicht, dass sie erlaubt sind.

    Das Völkerrecht müsste insofern optimiert werden, dass die Staatengemeinschaft das Recht erhält, dass im Falle einer offensichtlichen Menschenrechtsverletzung eine Art Polizei (wie auch immer das genau aussehen mag) die Staatsgrenze übertreten, das Staatsoberhaupt festnehmen und zur Not durch Gewalt die Fortsetzung der Gräueltaten unterbinden darf.

    Wie soll das gehen? Sobald einer dieser Staaten Atomwaffen hat oder unter dem Schutz eines Staates mit Atomwaffen steht, wird man kaum da einfach einmarschieren können. In der Welt regiert das Gesetz des Stärkeren. Trotzdem ist es wichtig, dass wir zu unserer Moral und unseren Werten stehen.

    Israel befindet sich auch in einer Lage, die für uns nur schwer nachvollziehbar ist. Einerseits die permanente Bedrohung von außen durch Staaten andererseits der Terror einzelner Gruppen. Sicherlich sind auch die Europäer dafür mitverantwortlich. Man hatte die Hoffnung, dass die Verhandlungen Anfang der 90er-Jahre einen Weg zum Frieden ebnen. Aber auch das hat sich ja verschlagen. Ich denke, dass die aktuelle Situation nur zu einer weiteren Eskalation der Gewalt führt und Israel auf Dauer vor große Probleme stellt. Durch den weltweiten Fortschritt werden auch die arabischen Ländern irgendwann in der Lage sein, Israel mit wenig Aufwand sehr zu schaden. Wenn dann ein Attentäter mit einem Virus oder einem chemischen Kampfstoffen in einer israelischen Schule ein Attentat ausübt, hat wenig Chancen. Oder jemand zündet eine schmutzige Atombombe. Vielleicht aus alten Sowjetbeständen gebastelt. Je mehr der Hass der Araber steigt desto gefährdeter ist Israel. Andererseits muss man sich auch vor Terror und Angriffen schützen. Schwierig.

    Ich denke aber, dass es für wichtig ist klarzumachen, was nach unseren Empfinden falsch ist. Dazu gehören für mich sowohl die Terroranschläge und Entführungen als auch die Raketen auf Israel aber auch die Reaktionen der Israelis.

    P.S.

    Ich finde immer witzig wer bei solchen Themen verwirrend-Smileys verteilt. Wenn jemand substantiell etwas beizutragen hat, sollte man das man doch schreiben. Aber einfach verwirrend unter einem Beitrag, dass Angriffe auf einen anderen Staat völkerrechtlich bedenklich sein, ist doch sehr mau.

    Ja, und die israelische Auffassung ist, dass das Entflechtungsabkommen (ein Waffenstillstand war es ja nicht, es geht konkret um die Entflechtung an der Grenze) mit dem Abzug der syrischen Truppen hinfällig geworden ist. Daher die israelische Aktion.

    Dass die UN Israel kritisiert ist jetzt auch nichts neues. Die UN kriegt nichts geschissen, aber gegen Israel schießen die immer sehr schnell.

    Ob die UN nun antisemitisch ist oder nicht, mag ich nicht beurteilen. Ich verstehe auch inhaltlich, dass die Israelis versuchen gefährliche Waffen zu zerstören. Aber ich halte es sowohl für völkerrechtlich als auch für moralisch nicht akzeptabel. Dazu stellt sich mir die Frage, ob die Israelis das Problem nicht durch ihr Verhalten vergrößern und am Ende schlechter dastehen.

    Es ist sicherlich auch so, dass Menschen, die gut ausgebildet waren und in Syrien ein gutes Leben hatten, eher zurück wollen aus Menschen, die arbeitslos oder krank waren. Die soziale Sicherung ist hier einfach besser. Wenn ich in Syrien keine Aussichten auf ein gutes Leben habe, bleibe ich natürlich in Deutschland. Schwierig, wie man damit umgeht.

    Natürlich. Nur hat die Entwicklung in Syrien auch Auswirkung auf Asylentscheidungen in diversen Ländern.

    Es ist natürlich etwas früh. Erstmal abwarten, was dort passiert. Spannend wird auch, wie einzelne Bereiche zurecht kommen, wenn plötzlich Mitarbeiter weggehen. Wenn wir Pech haben, gehen die, die wir behalten wollen und die, die wir nicht wollen, bleiben ...

    Deutschland und Polen befinden sich nicht im Krieg und es gibt auch kein Truppenentflechtungsabkommen, dass die militärische Situation der deutsch-polnischen Grenze regelt.

    Zwischen Israel und Syrien gab es das aber, und da war genau festgelegt, welche Einheiten wo stationiert sind. Da die syrische Seite ihre Stellungen geräumt hat, geht Israel davon aus, dass das Abkommen beendet wurde und hat Maßnahmen ergriffen, damit diese Stellungen nicht an feindliche Kräfte geraten.

    Zwischen Syrien und Israel gab es einen Waffenstillstandabkommen. Selbst die UN, die ja nicht gerade für klare Worte bekannt ist, verurteilt die Angriffe Israels.

    Und da die Assad-Truppen vollständig zusammengebrochen sind, sah sich Israel gezwungen, seine Sicherheit durch das Abkommen nun anders durchzusetzen.

    D.h. weil die Ampelregierung zusammengebrochen ist, darf uns Polen jetzt angreifen?

    Die Grundaussage ist es doch, dass keinem Staat erlaubt ist, ein anderes Land anzugreifen. Es gibt weder einen aktuellen Angriff auf Israel noch war mit einem bevorstehenden Angriff auf Israel zu rechnen. Damit hat Israel keinerlei Recht ein anderes Land anzugreifen. Letztlich erzeugt man nur mehr Hass und ich frage mich, ob die Angriffe Israel wirklich nützen.

    Nur dass Syrien den Krieg 1948 begonnen hat und sich seitdem nicht um ein Ende bemüht hat. Aber was sind Fakten schon.

    Die Fakten sind doch, dass ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Syrien gab. Die Angriffe mögen aus israelischer Sicht sinnvoll sein aber es kann doch nicht sein, dass Israel einfach ein fremdes Land angreift. Sie zerstören auch nicht nur Material sondern töten Menschen. Aus meiner Sicht ist das vollkommen inakzeptabel.

    Ob das hier jemand tut, wollte ich wissen! Lies nochmal genau nach und überlege, ob deine Antwort zu meiner Frage passt!

    Vielleicht solltest Du deinen Ton etwas mäßigen. Vielleicht sollte dir einfach bewusst sein, dass es ein breites Spektrum von Antworten gibt und weder Wissenschaft, noch Gesellschaft, noch Religion eine klare Antwort geben können. Entsprechend sollte man auch damit leben, dass jeder den Beginn des Lebens anders definiert.

    Letztlich kann man doch darüber streiten, wann das Leben beginnt.

    Ich kann es nachvollziehen, wenn es für Menschen mit der Befruchtung der Eizelle beginnt.

    Genauso extrem ist die Einstellung, dass es mit der Geburt beginnt.

    Aus meiner Sicht muss man sich letztlich die Frage stellen, ab wann ein Bewusstsein vorliegt.

    - Förderverein kostenübernahme strikt untersagt (mit Hinweis auf Vorteilsnahme und entsprechenden dienstrechtlichen Folgen

    Das solltet ihr dann vielleicht noch mal prüfen. Ich habe gerade gesehen, dass in Niedersachsen sogar auf dem Reisekostenformular direkt eingetragen werden kann, welche Zuschüsse von Dritten gewährt werden. Ich würde mal vermuten, dass hier jemand es sehr genau nimmt und verschiedene Aspekte durcheinander wirft.

    Ich gebe dir Recht, dass es nicht in Ordnung ist, wenn der Lehrkraft privat irgendwie mit dem Förderverein eine Kostenübernahme, die womöglich sogar über den Erstattungssätzen liegt vereinbart.

    Aber das sicherlich kein grundsätzlich Problem. In der Praxis wird der Förderverein diese Förderung erstmal in irgendeiner Form per Satzung, Ordnung oder Beschluss der Organe festlegen. Das könnte z.B. lauten: Der Förderverein unterstützt Klassenfahrten mit einem Betrag von XY. Dieses Geld soll zur Finanzierung der Reisekosten verwendet werden.

    Dann wird doch ein solcher Beschluss immer mit der SL besprochen. An dieser Stelle wäre ich als einzelne Lehrkraft in der Regel sowieso raus. Wenn die SL hier eine offizielle Absprache mit dem Förderverein trifft, kann ich davon ausgehen, dass es genehmigt wurde.

    Und selbst wenn nicht, mache ich mich auch nicht strafbar wenn ich es gemäß §331 (3) sofort anzeige. Förderverein sagt also mir die Kostenübernahme zu und ich teile das der Schule mit. Die Schule/Behörde genehmigt es entweder oder lehnt es ab. Alles kein Problem für die Lehrkraft.

    Davon losgelöst stellt sich natürlich auch die Frage, ob überhaupt eine Vorteilsnahme entsteht. Aufgrund des gesetzlichen Anspruches auf Kostenerstattung kann eine Vorteilsnahme aus meiner Sicht nur entstehen, wenn die Lehrkraft zusätzliche Gelder erhält.

    Wenn der Förderverein das Geld an den Schulträger überweist (in der Regel Haben Brandenburgs Schulen kein eigenes Konto) mit der Zweckbindung von Fahrten, wäre es durchaus legitim.

    Also grundsätzlich ist die Frage aus meiner Sicht sind nicht bundeslandspezifisch. Der Schulträger wird in der Regel nicht die Reisekosten bezahlen. Daher hätte ich es eher an das Land überwiesen. Wohin überweisen denn die Eltern?

    Aber letztlich sind das nur organisatorische Feinheiten. Inhaltlich ist es so, dass ein Förderverein durchaus finanzielle Zuwendungen zu einer Klassenfahrt/Tagesausflug/etc. machen kann und damit Reisekosten decken kann. Beim ERASMUS-Programm gibt es das beispielsweise auch.

    Losgelöst davon steht natürlich die Frage, ob der Förderverein es will. Ich würde es schon als Elternteil komisch finden, wenn ich den Förderverein dafür beitrete, dass dieser Landesaufgaben übernimmt.

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