Beiträge von Tom123

    Nach deiner Definition sind wir also für alle verantwortlich, die es irgendwie zu uns schaffen. Dann müssen die Grenzen um Europa mit Zäunen und permanenter intensiven Meeresüberwachung geschützt werden. Dann spielen sich die Dramen vor diesen Grenzen ab.

    Nein, nicht nach ihrer Definition. Nach unseren Gesetzen. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich ... Hast Du doch sicherlich auch schon mal gehört? Sobald ein Asylant deutschen Boden betritt, hat er ein Recht auf das volle Programm des Rechtsstaates. Wenn er in Griechenland festsitzt, hat er Pech.

    Und ja, es ist ein Problem, wenn so viele Leute zu uns kommen. Früher haben die anderen Länder die Drecksarbeit für uns gemacht und die unschönen Bilder produziert. Es gab doch mal ein Bild von einem Jungen, der bei der Flucht nach Griechenland ertrunken ist. Was ist wenn das Bild ein Kind zeigt, dass von uns erschossen wurde als es versucht hat, die Grenze zu übertreten?

    Das Problem wird auch in den nächsten größer werden. Mehr Kriege, Klimakrise und Hungersnöte, ...

    Ich sehe durchaus das Problem. Es lässt sich nur nicht einfach so lösen...

    Und andere Krankheiten sind wieder anders als noch andere Krankheiten. Am besten es gibt für jede bekannte Krankheit eine Verordnung.

    Genau darum geht es nicht. Das ist das Schwarz-Weiß-Denker, dass man auch immer bei den Querdenkern findet. Corona ist keine Grippe und erst recht keine Erkältung. Deswegen kann ich es nicht gleichsetzen. Corona ist momentan noch deutlich gefährlicher und Corona ist noch nicht gut erforscht. Daher ist es momentan sinnvoll jede unnötige Infektion zu vermeiden. D.h. natürlich nicht, dass ich nur noch mit Maske rumlaufe oder einen neuen Lockdown brauche. Aber einen vernünftigen Umgang sollte man anstreben. Leider zeigt es sich immer mehr, dass das viele Menschen überfordert bzw. da eine Schwarz-Weiß-Malerei entsteht. Es gibt z.B. Menschen für die ist es keinster Weise akzeptabel eine Maske zu tragen, wenn sie eine positive Test haben. Was willst Du da besprechen?

    Und auch mit Schule. Es ist ein Unterschied, ob ich engeren Kontakt zu einen Haufen Schüler habe oder alleine in meinem Büro sitze. Entsprechend muss ich mir als Person und als Schule überlegen, wie ich mit einem positiven Test umgehe. Das kann z.B. bedeuten, dass ich einfach eine Maske trage und Abstand halte. Oder das ich halt Papierkram im Homeoffice erledige. Aber wenn ich dann Leute habe, die glauben, dass es Corona gar nicht gibt oder es für einen Schnupfen halten, ist es halt nicht mehr viel mit vernünftigen, eigenverantwortlichen Handeln...

    Tom123 : Du stellst die AfD als deutsches oder gar ostdeutsches Phänomen dar. Vielmehr ist es eher ein europaweites, bei dem Deutschland erst relativ spät nachgekommen ist. Daher wäre ich gespannt, welche Ausweichmöglichkeiten dem syrischen Zahnarzt vorschweben, sollte ihm Deutschland zu rechts sein. Vor allem, da Syrien im Gegenzug ja auch nicht gerade seinen Schwerpunkt im linken Teil des politischen Spektrums hat.

    Natürlich gibt es überall Rechtspopulismus. Das ist es in Deutschland erst später aufgekommen ist, liegt sicherlich auch daran, dass vielen Menschen unsere Vergangenheit bewusst ist/war und man empfindlicher auf Populismus reagiert. Leider fallen heute anscheinend wieder viel mehr Leute auf Demagogen rein. Das ist sicherlich auch ein Bildungsproblem. Viele verstehen einfach nicht, dass die AfD unsere Gruppierungen dort mit billigen Methoden auf Stimmenfang gehen. Beispielsweise haben ich bei X heute ein Post gehabt, wo behauptet wird, dass die Wahlen in Nordhausen von den Altparteien manipuliert wurden. Wann marschieren AfDler los und stürmen a la Trump den Reichstag?

    Es gibt aber durchaus relativ viele Staaten und Städte, die deutlich liberaler sind. Es ist auch in jedem Staat so, dass es solche und solche Gegenden gibt. In Köln, Stuttgart oder München wird es sicherlich weniger Rassismus als in Thüringen geben. New York statt Texas. In Europa bin ich mir nicht sicher. Aber ich denke, dass gerade die großen Städte auch weltoffener sind. London? Amsterdam? Skandinavien? Aber du hast Recht. Es ist ein großes Problem, dass Europa seit Jahren immer mehr nach rechts driftet. Wahrscheinlich muss es irgendwann erstmal wieder einen großen Knall geben, damit es besser wird.

    Die Menschen sind ja nicht von Syrien nach Deutschland geflogen, sondern in der Regel gelaufen oder sie wurden gefahren. Daher haben sie auf dem Weg Ländergrenzen überwunden, z.B. über Polen oder Tschechien. Der ordentliche Weg wäre natürlich die Rückführung direkt nach Syrien, aber wenn Assad die eigenen Landsmänner nicht zurücknimmt, dann machen wir es zu unserem Problem, wenn wir die Optionen auf Syrien oder Deutschland beschränken. Das Problem geht auf den Asylsuchenden über, wenn er zur Grenze gebracht und gesagt wird "Hier nicht! Probiere es in einem anderen Land!".

    Das Asylrecht gibt keinen Grund, warum Deutschland einen Syrer aufnehmen muss, dafür liegen beide Länder zu weit auseinander.

    Das ist eine gute Idee, aber auch das scheitert in der Praxis. Wenn wir ihn zur Grenze bringen, wird Polen sagen, nehmen wir nicht. Jetzt können wir ihn natürlich einfach ohne Polens Zustimmung rüberschieben aber Polen sitzt am längeren Hebel. Die Leute wollen nach Polen. Polen braucht die Leute nur an die Grenze fahren losschicken. Und wenn wir die Grenze dicht machen, schaden wir unserer Wirtschaft und Polen macht die Grenze auch einfach dicht. Die Schleuser finden schon Wege. Und selbst wenn wir das Polen Problem lösen, spätestens in der Türkei kommen die Flüchtlinge nicht weiter. Ist am Ende wie Belarus das gerade macht. Flüchtlinge mit Bussen an die Grenze fahren und laufen lassen. Flüchtlinge als Waffe. Ich empfehle noch einmal das Buch die Satten und die Hungrigen. Da wird die Problematik schön bewusst.

    Zu 2) Vor was genau sollen "indische Programmierer" denn abgeschreckt werden? Ich kenne keinen einzigen indischen Ingenieur der Angst vor Rechten hat. Im Gegenteil, die politische Ausrichtung von Menschen aus dem asiatischen Raum ist gerade zu erfrischend offen. Da gibts keine Angst etwas politisch inkorrektes zu sagen oder gar zu denken.

    Also ich weiß ganz konkret von einem großen deutschen Autohersteller, dass ausländische Mitarbeiter nicht nach Ostdeutschland wollen und diesem auch entsprochen wird. Ein guter Freund ist Personaler dort und hat das mal berichtet. Das ganze gilt auch für bestimmte europäische Standorte. Er ist momentan im Ausland an einem positiven Standort und dort rennen sie ihm die Bude ein. Für die Industrie heißt das aber im Umkehrschluss auch, dass bestimmte Einrichtungen an attraktiven Standorten gebaut werden. Wenn ich weiß, dass ich internationale Fachkräfte brauche, baue ich nicht in Thüringen oder Sachsen. Trotz höherer Lebenshaltungskosten wollen die Menschen nach München und nicht nach Dresden.

    Zweites Beispiel: Ein Zahnarzt aus meiner Stammpraxis kommt aus Syrien. Seine Frau ist ebenfalls Ärztin. Wir kennen die auch privat. Rund 1 Jahr nach seiner Flucht wurden sie bei uns auf dem platten Land von irgendwelchen rechten Spinnern angemacht, dass sie nach Hause gehen sollen und nur unser Sozialsystem ausnutzen. Danach haben sie auch überlegt, ob sie nicht in ein anderes Land gehen. Bei uns sind solche Vorfälle die Ausnahme. Bei der letzten Wahl hatte die AfD ein Hoch mit 15%. Aber was wäre wenn der Kollege im Sonnebergkreis wohnen würde. Afd-Landrat, Wahlplakate mit Sprüchen gegen Ausländer, ... ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendwer freiwillig macht.

    Drittes Beispiel: Wir müssen gar nicht über die qualifizierten Zuwanderer sprechen. Selbst die ganzen unqualifizierten. Wer pflegt denn in Zukunft die Leute im Pflegeheim oder Krankenhaus? Wer bringt die Pakete?

    Ohne irgendwelche unqualifizierten Flüchtlinge, die dort bereit sind zu lernen, wären beide Branchen kaputt.

    Ist das beschriebene Problem nicht das Problem der Syrer? Warum machst du es denn gerade zum Problem von Deutschland?

    Wenn die Leute hier sind, wollen wir sie loswerden. Wenn Sie Syrien nicht aufnimmt, haben wir ein Problem. Wir können sie ja schlecht in ein Flugzeug setzen und über Syrien abwerfen. Oder über die Grenze schubsen. Unsere einzige Möglichkeit ist es, sie dort hin zu fliegen. Und wenn Syrien sagt, dass man sie nicht aufnimmt, wird auch sicherlich keine Airline sie mitnehmen. Das ist doch auch das Problem mit den Dokumenten. Es reicht nicht, wenn wir selbst ein paar Ersatzdokumente erstellen. Die Airlines haben Angst, dass die Syrier sie nicht akzeptieren und sie dann das Problem haben. Und es wird auch keine Airline dort das Risiko eingehen Stress mit dem Staat zu bekommen und am Ende gar nicht mehr landen zu dürfen. Wir sind also auf das Goodwill von Assad angewiesen.

    Zum anderen: Warum sollten für Corona andere Regeln gelten, als für andere Krankheiten? Wer symptomatisch erkrankt, bleibt zu Hause. Viele Kinder zeigen bei Corona-Folgeinfektionen aber keine oder nur schwach ausgeprägte Symptome, und können, so wie es die derzeitige Rechtslage auch vorsieht, an schulischen Aktivitäten jeglicher Art weiter teilnehmen.

    Weil Corona anders ist, als andere Krankheiten. Die Problematik wird auch weniger bei den Kindern und mehr bei den begleiten Lehrkräften liegen. Wenn sich die begleitenden Lehrkräfte infizieren und dann mit Fieber im Bett liegen, hast Du ein Problem. Das Risiko eines Ausfalls ist sicherlich bei Corona deutlich größer als bei einem normalen Schnupfen oder ähnliches.

    Du rätst also zu einem Verhalten entgegen der bestehenden Rechtslage? Arbeitnehmer sind dort, wo keine Isolationspflicht vom Land angeordnet ist, bei Symptomfreiheit verpflichtet, zur Arbeit zu gehen, unabhängig von Testergebnissen.

    Ich wüsste nicht, wieso das für Beamte nicht gelten sollte. Ausnahmen bestehen meines Wissens nach nur im Gesundheitsbereich. Ob das von dir vorgeschlagene Handeln wohl ein Dienstvergehen darstellen würde?

    Ich glaube, dass Du die aktuelle Rechtslage nicht verstehst. Arbeitnehmer (Beamte oder nicht) müssen wegen eines positiven Corona-Test nicht mehr zu Hause bleiben. Trotzdem kann der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern dass sich andere infizieren. Im Rahmen der Schule reden wir hier auch noch erschwerend von der Fürsorgepflicht der Schulleitung gegenüber Lehrkräften und Schülern.

    Sicherlich wird man hier den Einzelfall betrachten müssen. Aber es gibt beispielsweise Kollegien mit vielen älteren Kollegen. Vielleicht unterrichtet die Lehrkraft in ihrer Klasse ein Kind mit vulnerablen Elternteilen. Im Zweifel muss die Schulleitung hier entscheiden. Dabei wird sicherlich auch die Personalsituation und die Möglichkeiten der Schule eine Rolle spielen. Es spricht aber rechtlich überhaupt nichts dagegen, wenn die Schulleitung die Lehrkraft ins Home-Office schickt. Problematisch wird es eher andersrum. Wenn die Schulleitung von besonders gefährdeten Personen weiß und keine Schutzmaßnahmen ergreift. Solche Maßnahmen können natürlich auch sein, dass man eine Maske trägt, die betroffene Person Abstand hält oder was auch immer.

    Was davon wäre bei einer Grundgesetzänderung berührt?

    Also wenn wir bei Australien bleiben, kann ich mir gut vorstellen, dass Abweisen von anerkannten Flüchtlingen sich mit der Würde des Menschen beißt.

    Wenn wir bei der AfD bleiben, bin ich mir sicher, dass ein Schiessbefehl an der Grenze auf unbewaffnete Flüchtlinge Frauen und Kinder sich mit der Würde des Menschen beißt.

    Am Ende muss natürlich das BVG entscheiden, aber generell Flüchtlingen, die Deutschland erreichen, den Zugang zum Rechtssystem zu verweigern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas durchkommt.

    Hier mal der Gegenentwurf aus Australien und Neuseeland, nur um zu sehen, wie es auch laufen kann:

    Dir ist aber klar, dass das mit dem Grundgesetz unvereinbar wäre?

    Als kleine Ergänzung:

    Wenn die Leute über das Mittelmeer fliehen reden wir von 300 km, die überbrückt werden müssen. In Australien reden wir von Entfernungen von mehreren 1.000 km. Die macht man auch nicht eben im Schlauchboot.

    Denkt an den Familiennachzug.

    Denkt mal daran, dass alleine das Sondervermögen für die Bundeswehr 100 Mrd sind. Oder was wir an die Ukraine an Unterstützungen zahlen. Oder was Stuttgart 21 oder der BER kostet.

    Und dann noch mal das Grundproblem. Diese 300.00 können nicht so einfach abgeschoben werden. Nehmen wir mal an, dass davon 100.000 Syrer sind. Meinst Du Assad nimmt die einfach so wieder auf? Und dann die ganzen Flüchtlinge ohne Papiere. Raten wir wo sie herkommen und wo wir sie hinschicken. Und vor allem: Was hindert den frisch abgeschobenen Syrer oder was auch immer sich gleich wieder auf den Weg zu machen?

    Da ist aber jemand sauer.

    Habe mir deine Quellen mal angeschaut und findet, dass dort schwarz auf weiß die extremen Migrationszahlen verdeutlicht werden.
    Seit 2015 herrscht ein besonders hoher Strom nach Deutschland und es werden bei weitem nicht ausreichend Ausreisepflichtige zurückgeschickt, punkt.

    Wie bereits mehrfach erwähnt, können wir sie nicht einfach zurückschicken. Logistisch, rechtlich, Verweigerung der aufnehmende Länder ....


    Ich hätte auch eine tolle Lösung:

    Nehmen wir doch 1-2 Bundesländern z.B. Thüringen und Sachsen und schicken die ganzen Rechtsradikalen, AfD-Wähler, da hin. Da können Sie dann einen eigenen Staat nach ihren Vorstellungen machen. Deutsches Reich oder wie auch immer. Dann können sie dann Lösungen finden, sich mit Putin zusammentuen, was auch immer. Alle sind glücklich.

    Auch habe ich null Toleranz gegenüber Zugewanderten aus Eritrea, die meinen ihren Bürgerkrieg, vor dem sie angeblich geflohen sind, hier austragen zu müssen.

    —> https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/eritrea-104.html

    Wie dumm ist das eigentlich. Weil da ein paar Idioten aus Eritrea sich nicht benehmen können, hast du ein Problem mit den Leuten? Meinst Du nicht, dass es auch gute Menschen aus Eritrea gibt? Du weißt das AI z.B. von Massakern, Massenvergewaltigungen und Folter berichtet. Das ist für dich kein Grund zu fliehen?

    In Deutschland Mörder, Vergewaltiger etc.. Die Deutschen haben in der Nazizeit schreckliche Verbrechen begangen. Sind deswegen auch alle Deutschland schlimm?

    Solche Aussagen sind einfach nur rassistisch.

    Zumindest das Problem mit den Ärzten könnte man eigentlich leicht lösen, indem man ausschließlich von Amtsärzten begutachten lässt, wenn der Gesundheitszustand als Kriterium für eine Nichtabschiebung angeführt wird.

    Also erstmal zu den Anwälten. Es ist im Rechtsstaat dein gutes Recht, dass ein Anwalt versucht deine Interesse durchzusetzen.

    Jetzt mal zu Ärzten: Also erstmal ist es schon mal ein Ding, dass Du pauschal den Ärzten unterstellst falsche Atteste auszustellen. Die gibt es sicherlich aber in Mengen? Dann mal zu den Amtsärzten. Wir haben doch bei Corona gesehen, wie gut der öffentliche Gesundheitsdienst aufgestellt ist. Bei uns schaffen sie nicht mal mehr die Erstklässler vor Schulbeginn zu untersuchen. Dazu gibt es massenhaft offene Stelle, da dort schlechter bezahlt wird. Wie soll es nun laufen, wenn die Gesundheitsämter sich noch um ein paar Hunderttausend Flüchtlinge pro Jahr kümmern sollen? Und wer bezahlt das? Wer baut entsprechend neue Gebäude, Untersuchungsräume etc.? Und können Sie dann nicht auch gleich die Bürgergeldempfänger untersuchen, ob die nicht auch alle nur simulieren? Und vielleicht noch die Lehrkräfte, ob die wirklich krank sind oder nur krank feiern...

    Das ist wieder so klassisch. Einfache Antwort auf schwierige Fragen. Klappt nur leider nicht...

    Tom123 : Du solltest an der Stelle die verschiedenen Migrationsformen unterscheiden. Sie werden leider erneut durcheinandergeworfen, was uns keinen Schritt weiter bringt, da unterschiedliche Migrationsformen unterschiedlich behandelt werden müssen.

    Grundsätzlich ja. Aber es hilft nichts, wenn wir die Leute nicht nach Hause bekommen. Ob jemand illegal einreist oder der Asylantrag abgelehnt wird. Wenn wir sie nicht zurückbekommen, hilft es nichts...

    Im Moment schnieft und hustet mindestens ein Drittel meiner Klasse. Ich habe an Schüler und Eltern appelliert, kranke Kinder zu Hause zu lassen und im Zweifelsfall zu testen, wenn möglich. Ich hoffe auf Einsicht. Tests haben wir noch aus dem Fundus der Schule auf Wunsch bekommen, auch ein paar Masken. Mal sehen, wie es Anfang Oktober aussieht, wenn wir fahren müssen. Und ja, ich finde den Termin auch suboptimal.

    Idealerweise hätte man das vorher auf einem Elternabend besprechen können. Wir uns beispielsweise damals darauf geeinigt, dass sich die Kinder freiwillig testen. Letztlich ist es im Interesse aller, dass sich niemand infiziert. Ist natürlich doof, wenn Du da irgendwelche Querdenker dazwischen hast. Ansonsten könnten man auch dort festhalten, wie im Falle einer Infektion zu verfahren ist. Das kann dann auch bei der Anmeldung schriftlich bestätigt werden. Hier kann man auch überlegen, inwieweit man angesichts der besonderen Situation einer Klassenfahrt strengere Regeln als im normalen Schulbetrieb vorgeben kann. Wenn in der Schule sich jemand ansteckt und krank wird, bleibt er zu Hause. Wenn auf der Klassenfahrt mehrere Schüler oder Lehkräfte erkranken, hat man ein Problem.

    Als Lehrkraft würde ich überlegen, in kritischen Situationen eine Maske zu tragen oder eine Auffrischimpfung zu nehmen. 4 Wochen nach der Impfung sollte die Infektionsgefahr relativ gering sein.

    Wenn Du das Ertrinken im Mittelmeer verhindern willst, gibt es da meiner Meinung nur ein wirklich sinnvolles Mittel: Die Migranten müssen durch Mundpropaganda bereits vor dem Aufbruch ihrer Reise nach Europa wissen, daß sie illegal nie in Europa ankommen werden und das Unternehmen von Beginn an aussichtslos ist, so daß sie es gleich bleiben lassen.

    ...

    Die Lösung entsprícht also dem Vorbild von Australien und Groß Britannien.

    ...

    Australien hat geografisch doch gewisse Vorteile. Davon abgesehen, dass es viel einfacher ist eine riesige Meeresgrenze zu verteidigen, sind auch die Länder aus denen die Menschen kommen deutlich weniger und vor allem ist der Weg schwieriger. Dazu gibt es auch weniger Bilder, wenn man Flüchtlingsboote alleine auf hoher See abdrängt als wenn Menschen an der Deutschen Grenze stehen.

    GB ist anscheinend auch noch nicht wirklich erfolgreich. Nach einigen Toten Flüchtlingen rumort es dort auch. Dazu haben sie ein viel größeres Problem mit dem Fachkräftemangel.

    Davon mal abgesehen. Die Leute hungern in ihren Heimatländern. Sie müssen teilweise damit rechnen überfallen und ermordet zu werden. Du glaubst ernsthaft, dass es das Problem löst, wenn wir Ihnen sagen, dass sie hier nicht willkommen und illegal sind? Was machen wir denn mit den dann illegalen Flüchtlingen hier? Die USA haben das Problem auch. Ok, wir zahlen weniger Bürgergeld etc. Dafür haben wir mehr Armut und Kriminalität. Und was sagt wohl die Bevölkerung und die Gerichte, wenn die Bundespolizei dann kleine Kinder aus ihren Verstecken holt um sie abzuschieben? Oder wenn die Leute betteln, weil sie nichts zu essen haben?

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