Leider nein, der Schulträger ist nämlich der Meinung, der Umzug ist nicht notwendig (und für nicht notwendige Sachen gibt es kein Personal), das Gehbehinderte Kind kann doch problemlos jeden Tag die Treppe in den 1. Stock nehmen, so wie sie uns auch mitgeteilt hatten, dass er dann eben nicht am Schwimmunterricht teilnehmen kann, wenn er die Strecke nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß zurück legen könnte. So funktioniert leider gerade in Berlin Inklusion (und das war nicht das ist leider kein Einzellfall).
Aber ich habe doch schon mehrmals geschrieben, dass es hier um genau die von dir beschriebenen Sachen geht und eigentlich nicht ständig und immer. Aber natürlich stehen nach der Grundreinigung noch Sachen auf dem Flur, weil falsch wegsortiert oder niemand will sie haben oder nicht, wo liegt dann das Problem, wenn da die Fachlehrer, die am ersten Tag keinen Unterricht haben, mit anfassen?
Mit anfassen mache ich auch. Aber es endet dort, wo es als meine Aufgabe angesehen wird. Der Schulträger hält den Umzug für nicht sinnvoll? Also machen wir ihn nicht. Gleiches für den Schwimmunterricht.
Den Eltern teilt man es so mit, ggf. mit dem Hinweis auf entsprechende Beratungsstellen. "Frau M. leider hat XY den Vorschlag abgelehnt. Leider sind mir da die Hände gebunden. Sie oder ihr Rechtsbeistand können sich aber gerne mit XY in Verbindung setzen und prüfen, ob sie eine andere Lösung finden." Ein guter Elternrat oder noch besser Fachanwalt wird das Problem in diesem Fall sicherlich äußerst schnell im Sinne der Eltern lösen, sofern sie im Recht sind. Und das ist übrigens auch keine Frage von Berlin.
Wie gesagt, mit anfassen gerne. Mal eben ein paar Tische oder Stühle verschieben, habe ich auch kein Problem mit. Aber einen kompletten Klassenraum aus dem 1. Stock ins Erdgeschoss zu verlegen ist sicherlich nicht meine Aufgabe.
Nach diesen Ferien auch? Die Anweisung kam kurz vor den Sommerferien, dass sie das eben nicht dürfen und es noch NIE ihre Aufgabe war.
Das weiß ich nicht. Ich hatte sie gefragt und sie sagte nur, dass es in ihrer Schule der Hausmeister macht. Es hätte mich auch gewundert. Die Dame ist in solchen Sachen sehr resolut.
Aber das Grundproblem ist, dass wenn Lehrkräfte so etwas mit sich machen lassen, es sich nie ändern wird. Ich war früher in der Privatwirtschaft. Da hat man auch mal mit angepackt, wenn Not am Mann war. Aber da wäre niemand auf die Idee gekommen, dass wir irgendwelche Umzüge oder Reinigungsaufgaben oder Transporte privat selber erledigen. Im Gegenteil.