Beiträge von Tom123

    Es gibt kaum Berufe, bei denen man sich im Vorfeld bestens über diese Modalitäten informieren kann - so man denn möchte.

    Ich denke, dass sich die wenigstens bei der Berufswahl darüber informieren, ob Kinderzuschläge etc. angemessen sind. Man informiert sich über den eigenen Verdienst. Alles andere interessiert einen Berufseinsteiger kaum. Zumal es auch schwierig einzuschätzen, was sich in den Jahr(zehnten) politisch ändert.

    Ich habe kaum Alternativen. Wenn ich Lehrkraft werden möchte, muss ich mit dem Besoldungssystem leben.

    Andererseits sollte auch das Land ein Interesse daran haben, dass die Besoldung als fair empfunden wird und vor allem, dass sich bestimmte Funktionsstellen auch finanziell "lohnen". Ich lehne Familienzuschläge etc. nicht ab, aber man hat da manchmal das Gefühl, dass die Verhältnisse nicht mehr stimmen. Das führ natürlich auch dazu, dass der Job vor allem für Menschen attraktiv ist, die eine große Familie gründen wollen. Ob das nun so sinnvoll ist, ist die Frage. Am Ende ist es auch bei den nicht verbeamteten Lehrern so. Die verdienen auch nicht schlecht. Aber der Unterschied zu Beamten sorgt für Frust. Und Frust sorgt -egal ob gut begründet oder nicht- für schlechtere Leistungen. Die Bereitschaft zur Mehrarbeit oder auch besonderes Engagement ist sicherlich bei Kollegen, die ihre Bezahlung als unfair empfinden nicht so hoch.

    Angesichts der vielen, teilweise recht eindeutigen Meinungen zur Sache samt Aufrufen zur Solidarität mit der SL: Weiß denn jemand von denen, die sich so eindeutig Positionieren tatsächlich Genaueres zur Sache und kann den Fall insofern realistisch beurteilen über zahlreiche Spekulationen, persönliches Bauchgefühl oder eben auch eine- durchaus verständliche- allgemeine Frustration/ Wut über die diversen Probleme im System hinaus?

    Die Frage ist für mich, wie rum man an die Sache ran geht. Entweder sagt, dass man erstmal davon ausgeht, dass die Schulbehörde schon alles richtig gemacht hat und man erstmal das Gegenteil beweisen muss. Oder man sagt, dass es so viele Ungereimtheiten gibt und der Vorgang an sich so ungewöhnlich ist, dass man von der Schulbehörde/Politik eine Prüfung erwartet. Ich würde mich zur zweiten Gruppe zählen.

    Aber genau das zeigt, dass der öffentliche Druck wirkt.

    Dazu stelle ich auch immer wieder einen großen Unterschied zwischen Schulbehörde und Politik fest. Du Schulbehörde ist oft weniger flexibel und lehnt Dinge ab. Wenn ich bei uns mit der Stadtverwaltung rede, heißt es in der Regel kein Geld, geht nicht, wollen wir nicht, können wir nicht, ...

    Wenn man mit guten Argumenten die Politik anspricht, wird oft nach einer Lösung gesucht. Es ist natürlich nicht sinnvoll, sich jedes Mal über die Verwaltung hinweg sich an die Politik zu wenden aber gerade bei größeren Projekten macht es durchaus mal Sinn.

    Aus der Berichterstattung geht es doch eindeutig in die Richtung, dass es einen Konflikt mit Schulträger und AWO gab und sie deshalb abgeordnet wurde. Wenn das nicht der Fall ist und die Begründung in der fehlenden Schulleitung der anderen Schule liegt, würde man es sicherlich klarstellen. Auch die Schulbehörde hat einen Pressesprecher.

    Ich finde es auch schwierig, von Kompromissbereitschaft zu sprechen. Es gibt Dinge, die sind "nice to have". Neue Möbel müssen oft nicht sein, wären aber nett. Und es gibt Dinge, die sind nicht in Ordnung. Hier muss aus meiner Sicht eine Schulleitung auch klar Stellung beziehen. Wenn es im konkreten Fall um den Kellerraum gehen soll, würde ich erwarten, dass die Schulbehörde als erstes Verständnis für die Forderung der Schule äußert. Als zweites würde ich erwarten, dass man sich zu einem gemeinsamen Treffen in der Schule verabredet. Entweder kommt die Schulbehörde in dem Gespräch zu der Auffassung, dass die Schulleitung Recht hat, dann sollte die Schulbehörde alles tun, um sie unterstützen. Oder man stellt fest, dass die Forderungen zwar gut gemeint aber übertrieben ist, dann weist man die Schulleitung entsprechend an, die Wünsche der Stadt umzusetzen. Alles aber kein Grund eine Schulleitung zu entfernen.

    In der Praxis läuft es leider oft anders. Und daher finde ich es absolut wichtig, dass in den Vordergrund zu holen und es möglichst publik zu machen. Am besten unterschreiben 100.000 Leute die Petition. Dann wird sich Schulbehörde oder die Politik erklären müssen. Und entweder man hat gute Gründe oder man muss zurückrudern.

    Vor allem hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Wenn state Recht haben sollte, würde ein Unrecht an anderer Stelle das nicht ausgleichen.

    Kann man nur hoffen, dass das Eltern und Verbände genau hinsehen und ggf. Druck auf die Politik machen. So wie sich das liest, ist das eine Schweinerei.

    Bei uns hat sich die ganze Familie zu Hause gegenseitig mit Corona angesteckt. Ja, das war stark. Ganz sicher ist man doch nur, wenn man auch zu Hause mit Maske herumrennt, was ich höchstens bei meiner Mutter ab und zu mache, wenn ich etwas angeschlagen bin.

    Für die meisten Menschen geht es nicht um absolute Sicherheit. Die meisten werden eine Infektion relativ gut überstehen. Trotzdem muss ich mich nicht unbedingt anstecken. Also schütze ich mich, wo ich es notwendig finde. Aber ich würde weder zu Hause noch bei Freunden (grundlos) mit Maske rumlaufen. Wenn ich ins Pflegeheim oder zum Arzt gehe, würde ich aber auch freiwillig eine tragen ...

    Bitte lass doch den Unsinn sein. Es ist ziemlich egal wie viele Viren man bei der Infektion "abbekommt".

    Das ist doch auch wieder falsch. Es ist schon lange bekannt, dass bei Infektionskrankheiten, die Virendosis eine wichtige Rolle spielt. Das wurde auch von Anfang an bei Corona vermutet. Da macht es auch einen Unterschied, ob ich jemanden im Freien begegne oder in geschlossenen Räumen. Genauso wird vermutet, dass das Maskentragen zu einem leichteren Verlauf führen kann.

    Ist für mich als Laie auch logisch, dass das Immunsystem es einfacher hat, wenn erstmal nur eine kleine Menge des Virus abbekommt als wenn es gleich mit einer großen Mengen konfrontiert wird. Aber Du kannst deine Aussage doch sicherlich belegen?

    Nein, da muss man kein Querdenker sein. Da reicht eigentlich der normale Menschenverstand.

    ...

    Corona ist vorbei. Wenn ihr Maske tragen wollt dann macht das. Aber dank der Impfung ist Corona kein Schrecken mehr; außer für Dauerpaniker.

    Wenn ich deinen Beitrag lese, ist der gesunde Menschenverstand gerade ausgeschaltet.

    Also weit vor Corona hat man schon Abstand gehalten, wenn jemand krank war. Kaum eine Mutter hätte ihr Kind zum kranken Nachbarskind zum Spielen geschickt. Wenn jemand als Erwachsener krank war, hat man versucht andere zu schützen. Man hat sich nicht die Hand gegeben oder hat auf die Umarmung zur Begrüßung verzichtet. Man wusste, dass es nicht die cool/clever/mutig ist krank zu werden. Die eigene Gesundheit war wichtig. Man hat sich aufgeregt, wenn Eltern Kinder krank zur Schule geschickt haben.

    Um das ganze auch noch mal wissenschaftlich zu betrachten:

    Das Immunsystem ist kein Muskel, der trainiert werden muss. Es ist nicht sinnvoll sich möglichst vielen Erregern auszusetzen.

    Insbesondere bei Corona aber auch bei anderen Krankheiten kommt hinzu, dass mehrfache Infektionen immer ein Risiko von Schäden und Langzeitfolgen mitbringen. Warum soll ich mich fahrlässig oder absichtlich dem Aussetzen?

    Sind nicht die Menschen die dummen, die sich selber gefährden nur weil sie eine politische Aussage treffen wollen?

    Hast du all die Jahre davor in der Hochzeit der Influenza immer Maske getragen?

    Wir reden gerade darüber, wie man sich mit einem positiven Test verhalten soll. Da sind wir uns einig, oder?

    Also wenn ich vor Corona krank war, bin ich natürlich zu Hause geblieben. Wenn ich gewusst hätte, dass ich Grippe habe und andere anstecken könnte, wäre ich auch zu Hause geblieben. Ohne Test, konnte man das natürlich kaum wissen. Wir hatten aber mal eine Klassenfahrt abgebrochen mit Noro-Virus. Die betroffenen Kollegen sind am Folgetag auch zu Hause geblieben. Ebenso wurde es den Schülern geraten. Finde ich sinnvoll. Heute würden das einige Querdenker wahrscheinlich als Angst bezeichnen...

    Es geht auch nicht darum grundlos eine Maske zu tragen. Es ging darum unnötige Infektionen zu verhindern. Beispielsweise dass man nicht positiv und ohne Maske in den Unterricht geht. Wer argumentiert, dass Leute die Schutzmaßnahmen wünschen, haben nur Angst, haben da irgendwas grundsätzliches nicht verstanden. Es geht nicht um Angst. Es geht um ein sinnvolles Verhalten. Und dazu gehört es Infektionen nach Möglichkeit zu verhindern.

    Gleiches ist es bei mir auch bei PSA. Die Wahrscheinlichkeit beim Schleifen etwas ins Auge zu bekommen ist zwar nicht 100%, aber mir deutlich zu hoch. Ich habe leider schon ein paar Unfälle miterlebt.

    Und warum nutzt Du hoffentlich beim Autofahren den Sicherheitsgurt? Auch Angst? Redest Du auch so? Mache bitte deinen Gurt an. Ich habe Angst ...

    Antimon: Ich dachte, dass du meine Beiträge ignorierst....

    Wortklauberei, oder?

    Nicht wirklich. Bei der Aussage "Man will nur Corona-Maßnahmen, weil man Angst hat." geht es doch darum, dass Maßnahmen eigentlich nicht sinnvoll sind und einzelne Menschen nur viel zu viel Angst haben. Also dass ihr Handeln falsch ist, weil es von der Emotion Angst geleitet wird. Dazu kommen dann die Argumente, dass diese Menschen lieber alleine sein wollen und sowieso keine Kontakte haben usw.. Haben wir auch schon in diesem Thread lesen dürfen.

    In den von dir genannten Fällen spricht man natürlich umgangssprachlich auch von Angst aber es meint etwas anderes. Da geht es eher um sinnvolles Verhalten. Es wird dich doch auch niemand ansprechen, dass beim Autofahren nur einen Gurt nutzt, weil Du Angst hast. Obwohl man auch dort sagen könnte. Man hat Angst vor einem Unfall / vor Verletzungen bei einem Unfall.

    Die Aussage war aber nicht man will sich vor Corona schützen sondern ihr habt nur Angst und deswegen wollt ihr unnötige Maßnahmen. Und das ist natürlich ein ganz großer Unterschied.

    Aus welchem Grund soll man sich sonst schützen? Wenn ich mit einem Winkelschleifer arbeite, ziehe ich eine Schutzbrille auf, weil ich angst um meine Augen habe.

    Wenn es keine Gefahr gäbe vor der ich Angst habe, brauche ich keinen Schutz.

    Weird flex :D

    Man könnte auch sagen, dass Du die Schutzbrille aufsetzt, weil es sinnvoll ist. Ich hoffe nicht, dass Du da stehst und wirklich Angst hast.

    Nun, die sollten es wissen. Warum dann manche immer noch Panik schieben, erschließt sich mir nicht. In meiner Welt ist das auch kein Thema mehr. Manchmal hört man: Der und der ist krank, hat Corona. Bei den meisten hört man einfach nur: ist krank. Reicht mir auch.

    Warum andere Leute krank sind, finde ich auch nur zweitrangig. Ich verstehe auch nicht, warum man das immer als Panik schieben abtut. Das erinnert mich ein wenig an die Querdenker-Rhetorik. Wer sich schützt, hat Angst.

    Es geht doch einfach darum, dass man versuchen sollte, unnötige Infektionen zu vermeiden. Dazu gehört es für mich (und viele andere auch), dass ich Kontakte vermeidet, möglichst zu Hause bleibt und eine Maske trage, wenn ich positiv bin. Ebenso teste ich mich freiwillig, wenn ich einen kritischen Kontakt habe oder ins Pflegeheim gehen. Wenn das alle machen würden, würde uns das viel ersparen. Ich wasche mir sogar die Hände nach dem Toilettengang.

    Es würde doch niemand zu jemanden, der bestimmte Lebensmittel meidet sagen, dass man nur Angst hat. Oder weil man ins Fitnessstudio geht.

    Diese Angst-Argument soll den anderen nur klein machen. Ich denke immer, dass man das braucht, wenn man auf sachlicher Ebene keine Argumente hat. Ich meine man kann auch einfach sagen: Mir ist das egal, wenn ich krank werde. Oder: Meine Mitmenschen interessieren mich nicht. Oder: Corona gibt es nicht / Ist nur ein Schnupfen / Gibt es nicht mehr ...

    Ich glaube nicht, dass die Praxen bei mir das aus Angst vor Covid19 machen. Sonst fände ich es echt maßlos übertrieben.

    Also mein Hausarzt sagt immer noch, dass man gerade bei Corona eine Infektion möglichst vermeiden soll. Man geht wohl davon aus, dass mit jeder Infektion Schäden (lang-? mittel-? kurz-?fristig) bleiben. Seine Helferin erzählte mir beim Blutabnehmen, wie sehr sie von den Leuten genervt ist, die reinkommen nach dem Motto: "Ich habe zwar Corona aber das ist ja kein Problem." Wie bereits gesagt, Corona wird anscheinend sehr unterschiedlich wahrgenommen. Wenn man dann auf der anderen Seite liest, dass anscheinend Corona selbst auf Intensivstationen nicht als problematisch angesehen wird.

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