Ich finde es schlimm, dass Kliniken schon lange, jetzt auch Kinderkliniken heillos überlastet sind, es aber das Gesundheitsministerium nur peripher zu interessieren scheint.
Was schlägst Du denn als zeitnahe Möglichkeit vor? Oder auch langfristig? Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen wäre sicherlich toll. Aber das kostet auch viel Geld. In der Pflege merken wir es gerade, wo die Eigenanteile der Pflegebedürftigen so stark steigen, dass sie zum Sozialamt müssen.
Dazu gibt es auch einfach keine Bewerber. Lehrkräfte werden nun wirklich nicht schlecht bezahlt. Trotzdem haben wir einen eklatanten Lehrermangel. Gleiches gilt übrigens in vielen anderen Berufen auch. Gerüchteweise werden auch Ärzte nicht schlecht bezahlt. Wenn wir jetzt sagen, dass wir mehr ausbilden müssen, hilft uns das auch nur begrenzt. Es fehlen überall Kräfte.
Ich glaube nicht, dass es dort einfache Lösungen gibt.
Natürlich wusste das keiner was kommt. Das verlangt ja auch niemand. Keiner wusste, dass die Impfstoffe die Infektionslage nicht besser machen und auch die Übertragungswege waren länger nicht klar.
Ich fand die Vorgehensweise aber nicht gut. Auch zu den jeweiligen Zeitpunkten nicht.
Die Impfstoffe haben die Lage massiv gebessert. Sie schützen vor einem schweren Verlauf und nur durch die Impfstoffe waren/sind die Lockerungen möglich gewesen.
Zwischen mir gefallen die Entscheidungen nicht und kopfloser Reaktionismus ist aber ein großer Unterschied. Ersteres verstehe ich, letzteres nicht. Es wurden auf Basis des vorhandenen Wissens Entscheidungen gefällt, die damals auch von der großen Mehrheit als richtig erachtet wurden. Die Kritik kam erst deutlich später und oft leider auch auf Basis von Falschaussagen. Guck dir nur an, wie oft bestimmte falsche Dinge hier immer wieder gepostet werden. Wenn man sich die reinen Zahlen ansieht ist Deutschland im internationalen Vergleich ganz gut durch die Pandemie gekommen. Besonders im ersten Teil.