Beiträge von Lemon28

    Also in meiner 10 sind fast alle grottig in Rechtschreibung, Zeichensetzung usw.
    Das zählt in den Klausuren ja nicht so viel, also an sich nicht so schlimm. Aber mit dem Inhalt der Texte haben sie auch Probleme, mit richtiger Verwendung von Fällen usw.
    Das Problem ist, dass die nicht mehr lesen heutzutage. Die haben dadurch null Sprachgefühl, kaum Wortschatz usw.
    Ich sehe es aber ähnlich wie Brick in the wall, die haben auch keinen Grund, wirklich was dran zu machen, wenn die Rechtschreibung grad mal 2 Punkte von 50 kostet...


    In meiner 8 und 9 kann ich teilweise die Texte nicht lesen, so schlimm ist das. Manche sind mündlich total gut, aber schriftlich ist es eine Katastrophe. Sämtliche Tipps wie "plane deinen Text vorher" etc. interessiert keinen. Das fängt ja schon da an, dass sie bei der Besprechung des Primärtextes nicht zuhören, den nicht lesen können und auch nix anstreichen und keine Notizen machen, bevor sie anfangen zu schreiben.


    Andererseits: helfen kann man da auch nicht mehr wirklich, vor allem nicht, wenn das Fach nicht Deutsch ist, was man bei denen hat. Die müssen einfach auch selber üben.


    Ich bin allerdings auch nicht wirklich überzeugt davon, dass isolierte Rechtschreibübungen und Diktate beim Verfassen längerer Texte helfen. Da ist es vielleicht sinnvoller, wenn die SuS gleich ganze Formulierungen auswendig lernen oder direkt Formulieren nach Schema F üben. Den Einleitungssatz bei einer Gedichtanalyse kriegen meine z.B. alle fast fehlerfrei hin, weil sie bei jedem Aufsatz so einen immer gleichartigen Satz formulieren müssen.

    Mir kommt das alles ehrlich gesagt merkwürdig vor.
    An meiner Schule ist es so, dass neu zugewanderte Schüler egal woher in eine IV-Klasse gehen für 2 Jahre. Danach erfolgt, normalerweise mit Übergangszeit, die Integration in eine dem Alter entsprechende Regelklasse. Das ist hier in meiner Umgebung eigentlich quer durch alle Schulformen so (außer in Klasse 1 der Grundschule, da werden alle Kinder in Regelklassen eingeschult, weil dort eh Alphabetisierung, Erwerb der dt. Laute, des Wortschatzes usw. erfolgt). Daher denke ich, dass das in NRW Standard ist bzw. es da eine offizielle Regelung für geben muss.


    Wenn Schüler nach dem Besuch der IV-Klasse nicht in eine Regelklasse integrierbar sind, erfolgt die Feststellung eines besonderen Förderbedarfs oder sie werden eben vom Gym auf die Gesamtschule versetzt wegen schlechter Noten etc. Irgendwann müssen halt auch Schüler mit Deutsch als Zweitsprache im Schulsystem wie "normale Schüler" behandelt werden, weil der Schulbesuch in Deutschland eben Anforderungen stellt.


    Wegen dem Bocken: ich kann es persönlich zu 100% nachvollziehen, dass es richtig frustrierend ist, wenn man als jemand, der kein Wort Deutsch kann z.B. in normalem Deutschunterricht am Gym mitarbeiten muss. Das ist ja eine permanente Überforderung. Aber dennoch hat man dann nicht zu bocken oder sich nen Wunschlehrer auszusuchen und das ist eine reine Erziehungsfrage, unabhängig von der Leistungsfähigkeit. Und im Deutsch-Förderunterricht oder DAZ-IV-Klassenunterricht o.ä. ist es auch sicher nicht immer leicht für die SuS, aber das ist nunmal das, was angeboten wird und was haufenweise andere Schüler in ähnlichen oder schwierigeren Situationen erfolgreich meistern (z.B. ist Deutsch lernen für die syrischen oder türkischen Kinder rein obektiv betrachtet schwerer als für spanischsprachige, weil die Sprachen weniger verwandt mit unserer sind).


    Die Schülerin kann sich doch nicht aussuchen, bei wem sie das Klassenzimmer auseinandernimmt und bei wem sie brav ist. Dürfen das andere Schüler auch bei euch? Ich würde in so einem Fall also eher die Schulsozialarbeit ins Boot holen, die Zusammenarbeit mit den Eltern intensivieren oder nen Antrag auf Feststellung eines ESE-Förderbedarfs anleiern, statt das ganze "schulorganisatorisch" so zu gestalten, wie es die Schülerin will. Wenn wirklich überhaupt kein Lernzuwachs zu beobachten ist, selbst in Deutschförderklassen, und sie nicht IMMER komplett bockt, kann auch eine Lernbehinderung o.ä. vorliegen.


    Irgendwelche extra Förderstunden erteilen, ohne dass diese in meine Pflichtstunden integriert sind (d.h. dass diese 1:1 durch Wegfall anderer Stunden ausgeglichen werden), würd ich nicht machen. Ggf. lässt sich über Mehrarbeit noch was regeln, wenn du das machen willst.

    Ich beziehe mich mal vor allem auf die UB-Stunde.
    Du hast da erstmal kein Thema und kein Ziel formuliert, sondern eher Stichpunkte und so kann die Stunde nicht wirklich "rund" werden.
    Ziel ist, was die SuS am Ende der Stunde können sollen. Bezogen auf deine Reihe würde ich z.B. ein Ziel so formulieren:


    Die SuS beurteilen die Flugeigenschaften von Papierflugzeugen, indem sie geeignete Papiersorten auswählen, (einen) Papierflieger falten und zurechtschneiden und die Flugeigenschaften ausprobieren und vergleichen.


    Du hast dann Teilziele in Anforderungsbereich 1-3, solltest du auch haben. Die Teilziele in der Reihenfolge, wie die SuS sie erreichen, wären dann:


    1. Vermutungen anstellen, welches Flugzeug gut fliegt (du könntest selbst 3 Flugzeuge gebastelt haben, die sie testen können > das ist der Einstieg und motiviert die sicher gut ;) außerdem haben sie dann das Gefühl, selbst bestimmt zu haben, welches Flugzeug sie falten lernen...
    2. passende Papiersorte auswählen (hier kannst du nochmal kurz aus Stunde 2 und 3 wiederholen: welches Papier ist gut zum falten, schneiden, fliegen geeignet etc.) > das würd ich kurz in einem Unterrichtsgespräch machen
    3. einen Papierflieger nach Anleitung falten (hier würde ich in Klasse 5 einer Erziehungshilfeschule ein grundschulmäßiges Vorgehen empfehlen: Lernen am Modell, du machst vor, sie machen die einzelnen Schritte nach... ggf. Zeit für einen zweiten Versuch einplanen, wo sie einen Plan haben und es alleine probieren können, Stärkere den Schwächeren helfen können, du es nochmal vormachst und dir einen pfiffigen Schüler dazu holst, der mit vormacht o.ä.)
    Das Schneiden gehört wohl am besten mit zu dieser Phase, also du machst Falten und Schneiden zusammen vor. Weil die sicher nicht alle gleichzeitig fertig sind, dass du das Schneiden als Extraschritt erklären kannst... Schneiden hatten sie ja auch schon, es reicht, wenn du hier ggf. nochmal kurze "Sicherheitshinweise" gibst und nicht die Methode des Schneidens lang und breit einführst.
    4. SuS probieren ihre Flieger aus und vergleichen (schätze, das passiert quasi "von alleine" ;) du musst dann vermutlich nur das "Boah, deiner fliegt voll weit!" kurz kommentieren, loben, wiederholen o.ä.)
    5. SuS beurteilen die Flugeigenschaften (abschließendes UG: alle SuS sind ruhig, Flieger auf dem Tisch und du fragst: "Welcher fliegt am besten? Warum, warum nicht?" etc. und die SuS können ja dem besten Flieger nen kleinen Preis zusprechen am Ende)

    Ich habe auch aus Arbeitsgründen ziemlich lange studiert, bin mit 29 ins Ref. Da hatte ich drei Kollegen, die noch ca. 4 Jahre älter waren als ich, ebenfalls lange studiert... Die haben alle direkt nach dem Ref ne Stelle bekommen, also ich würd mal sagen, das juckt keinen. Bei mir dauerts nur länger mit der Stelle, weil meine Fächerkombi nicht so ideal ist. Das ist bei dir ja auch so, aber ich sag mal so eher wird das der Grund sein, wenn du ne Weile ne Stelle suchst, als dass es die Studienzeit ist.
    Nebenbei mal außerhalb der Schule gewesen zu sein sehe ich außerdem als Vorteil. Deine SuS werden nämlich nicht alle Lehrer, sondern vielleicht mal Einzelhandelskaufleute und denen kannst du dann besser Tipps geben, als Leute, die außer Schule nix kennen...

    Ich finde das Kriterium "im Stoff neu anfangen" total unsinnig. Einmal, weil sich Lehrpläne öfter ändern, dann weil Unterricht einen Aktualitätsvbezug haben soll, weil alle Schüler individuell und unterschiedlich sind, weil sich die Interessen und das Vorwissen der Schüler unterscheiden und ändern und das alles bedeutet, dass man sich keinen Ordner mit Material hinstellen und diesen 20 Jahre benutzen kann.
    Ich muss ehrlich sagen, ich würde 95% meiner Stunden, die ich im Ref gehalten hab und jetzt in dem Jahr danach NIE wieder genauso halten. Momentan z.B., weil meine Schüler jetzt das was ich im Ref mit der gleichen Klassenstufe gemacht hab absolut nicht packen, weil die völlig anders sind. Eine Klassenstufe die ich grad hab, hat JEDES Jahr ein anderes Heft zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung, was ich mit denen bearbeiten muss und da muss ich jedes Mal die Texte selber neu lesen und vorbereiten. Das einzige, wo da Routine entsteht, sind die Prozeduren, die ich so im Unterricht ablaufen lasse, also bestimmte Methoden, bestimmte Lernwege usw., an Inhalt und Anforderungen (und auch noch an Lernwegen...) muss ich aber ständig noch schrauben.


    Die Entscheidung für die sichere Stelle find ich deshalb auch die einzig richtige. :) Da muss man sich am wenigsten neu einstellen, weil man wenigstens nicht ständig auch noch das Kollegium wechselt und sich da auch noch neu drauf einstellen muss...

    Ich hab über sowas auch noch nie nachgedacht und mein erster Gedanke dazu ist eigentlich auch: mir doch egal. Ich komme erstmal nicht wirklich auf die Idee, dass mein Berufsleben sich so weit erstreckt, dass nach meinem Tod noch irgendwelche Tests bei mir geholt werden. Ich denk mir halt ist dann eben Pech, dann gibt eben durch "höhere Gewalt" keine Klassenarbeit zurück und die muss von meiner Vertretung ggf. nachgeschrieben werden, kann halt passieren. Ich denke jedenfalls, dass mein Tod nun wirklich entschuldigt, dass dann irgendwelche Sachen unerledigt bleiben, bei Schulleitung, Eltern und Schülern... man kann mich ja dann eher schlecht dafür verantwortlich machen. ;)


    Andererseits im Falle dass ich Abiturprüfungen bei mir rumliegen hab, sollte ich mir vielleicht auch Gedanken machen, was im Falle eines Falles wäre. Was ist denn z.B., wenn das Haus von jemandem abbrennt und die Abiture liegen im Arbeitszimmer? Hab ich schonmal irgendwo so ähnlich gelesen...

    Ich schätze, das ist nicht so einfach möglich. Ich krieg mit 1. und 2. Stex, also voller Laufbahn, in der Sek I nämlich auch nur E11. Du bist ja ohne die ganze Laufbahn schon nur eine Stufe drunter und ich kann mir schlecht vorstellen, dass diese pädagogische Einführung mit einer kompletten klassischen Lehrerausbildung gleichgesetzt wird.
    Die Stufen müssten sich bei dir aber mit der Zeit erhöhen, da geht es ja nach einschlägiger Berufserfahrung, also nach einem Jahr an deiner Schule bzw. im Lehrerjob solltest du eine leichte Erhöhung bekommen und in Stufe 2 aufsteigen.


    Gibt es auch für fertige Lehrer mit "doofen" Fächern die Möglichkeit, über eine Fernuni Mathe nachzuholen, so dass das dann anerkannt wird (statt einem Zertifikatskurs, für den man eine Planstelle braucht)? Ich würd das nämlich gern machen, muss aber von irgendwas leben und neben der Arbeit an der Schule ne Präsenzuni besuchen ist schwierig...

    Im Grundschulbereich ist es ziemlich üblich, die Klasse als Person anzusprechen sozusagen. Da werden Arbeitsaufträge als "Du schneidest jetzt mal das Bild aus" formuliert, beziehen sich dabei jedoch auf die ganze Klasse. Das hat jedenfalls an der Schule wo ich war jeder Lehrer so gemacht und hat wohl mit der Unmittelbarkeit zu tun, also die Kinder sind ja teilweise noch "egoistisch" und können noch gar nicht anders denken.


    Ansonsten passieren mir so Pauschalisierungen (Ihr seid alle grad zu laut!) auch häufig und ich find es schon vom Effekt her nicht so toll, weil sich wirklich auch die Ruhigen angesprochen fühlen, was eigentlich nicht so sein sollte. Aber es rutscht einem halt mal so raus in so Momenten, wo man eigentlich nur noch Lärm wahrnimmt und maximal genervt ist. Da kann man auch ggf. nicht über jede einzelne Formulierung nachdenken und es kommt ggf. die eigene Person durch, die vielleicht gerne mal pauschalisiert. Ich finde, man kann das aber gradebiegen, indem man an anderer Stelle mal besonders die Ruhigen lobt usw. oder ich hab auch schonmal gesagt, dass ich eigentlich nicht wirklich alle meinte, sondern XY ja vorbildlich arbeitet und mir das nur so rausgerutscht ist, weil es eben so laut und unruhig war.


    Ansonsten ist es völlig normal, dass es auch mal unfair zugeht, weil wenn 20 Leute quatschen kann man nicht alle 20 zum Nachsitzen, Trainingsraum etc. schicken, bei allen 20 die Eltern anrufen oder so, sondern man muss die schlimmsten rauspicken und greift dann eben auch mal daneben und selbst wenn nicht, wird ja fast immer herumdiskutiert, wie unfair man schon wieder war. "Unfair" ist ja auch sehr oft eine klassische Schülerausrede.

    Der Einsatz als Gym-Lehrer in der Grundschule ist doch gar kein Einsatz im erlernten Bereich. Ich bin bewusst nicht Grundschullehrer geworden. Und Geschichte unterrichten kann ich in einem Bundesland, was 4-jährige Grundschule hat, dort auch nicht. Fakt ist, dass es ein völlig anderer Beruf ist. Für den zumindest ich auch wenig geeignet bin, denn ich habs ja ne Weile probiert.
    Eine unbefristete Stelle am Gym oder an einer Gesamtschule muss man mit Deutsch, Englisch, Geschichte etc. ne Weile suchen, aber befristet findet man schon einiges und früher oder später werden die zahlreichen Grundschulkinder auch älter. Letztlich will ich mich auch wirklich nicht mein restliches Berufsleben mit so kleinen Kindern rumschlagen, das ist einfach nicht mein Ding. Eher noch würde ich dann dem Schuldienst ganz den Rücken kehren, sollte ich entsprechend meiner Ausbildung und in dem Beruf, den ich gerne und einigermaßen gut mache, wirklich jahrelang nichts finden.
    Dass man sich evtl. auch komplett die beruflichen Perspektiven verbaut, wenn man in dem völlig anderen Beruf des Grundschullehrers auf einmal nur noch schlechte Beurteilungen kassiert, weil es nix für einen ist, daran sollte man auch denken.
    Außerdem ist es absoluter Schwachsinn für mich, eine "niedrigere" Ausbildung nachzuholen, wenn ich schon eine höhere hab (also wer bildet sich denn bitte weiter, damit er danach nur noch A12 statt A13 kriegt??).


    Aber ich bin ja nicht allein mit meiner Ansicht. Laut einer ehemaligen Mitreferendarin, die später fertig wurde und einiger Mitbewerber, die ich bei Vorstellungsgesprächen getroffen habe, wird an den Seminaren von dem Grundschuleinsatz nur abgeraten und keiner denkt auch nur drüber nach, sowas zu machen. Es ist befristet ein nützlicher Einblick in die schulische Entwicklung von Kindern und man kann damit verhindern, zum Amt gehen zu müssen, aber langfristig nein danke...


    Ich würde mich mehr über erleichterte Möglichkeiten freuen, ein weiteres Mangelfach dazuzulernen, wie z.B. Mathe. Da hätte ich wirklich Bock drauf. Geht aber momentan nur, wenn man auf einer Planstelle sitzt (wenn auch bis zum Abschluss berfristet) oder wenn man nochmal studiert, was dann wieder mit Berufstätigkeit nicht so leicht vereinbar ist. Also es wäre doch schön, wenn man z.B. von vornherein auch befristete Stellen oder Stellen im Angestellenverhältnis für solche Weiterbildungsmöglichkeiten öffnen würde.

    Ich würde, bezüglich der Zusammenarbeit generell, dem Referendar sagen, wann ich Zeit habe, seine Entwürfe anzuschauen. Dafür würde ich ihm vielleicht 2-3 Termine pro Woche nennen oder sowas sagen wie: "wenn du mir das schickst, rechne nicht vor Samstag mit ner Antwort auf die Mail, weil ich noch XY zu tun hab..." o.ä.
    Wenn irgendwas wirklich dringend gemacht werden muss, würd ich versuchen, entgegenzukommen, aber wenn ich z.B. noch 50 Abiklausuren auf meinem Tisch liegen hab in der Woche, dann gehts halt nicht... ich würd den Referendar ggf. dazu anhalten, mir möglichst frühzeitig sein Zeug zu schicken. Meine eigenen Ausbildungslehrer haben mir das meist freigestellt, die meisten wollten keinen oder nur einen kurzen tabellarischen Entwurf haben, das ist halt der Alltag. Mir haben auch viele wirklich sehr dabei geholfen, wie man die Stunden noch verfeinern kann usw.
    In einem Praktikum wurde ich aber auch schon verdonnert, alles drei Tage vorher fertig zu haben, dazu gabs dann absolut null konstruktive Rückmeldung (erst nach der Stunde so "hilfreiche" Aussagen wie: "war scheiße, war dem Entwurf aber anzusehen"...) und wenn ich wagte, um 22 Uhr zwei Tage vorher was zu schicken, kam ne Meckermail, wieso ich so spät schreibe.


    So will ich als Ausbilder/Mentor nie sein. Abgrenzung ist aber dennoch möglich, einfach durch konkrete klare Absprachen wann ich was mache/machen kann und wann nicht.


    Was die Entwürfe angeht, müsste mir der Referendar schon einen Entwurf schicken (Tabelle, Stundenziele etc.) und diesen auch selber erstellen. Das bedeutet, dass er sich fachlich einarbeiten muss und erste Ideen haben muss. Wenn er gar keine hat, würd ich ihm vielleicht zwischen Tür und Angel was vorschlagen, wenn mir dazu auf Anhieb was einfällt, aber mehr auch nicht. Wenn allerdings dieser Entwurf dann nicht ganz rund ist, würde ich schon dabei helfen, ihn rund zu machen... wenn erstmal was da ist, kann man das in ner halben Stunde, die man sich zusammensetzt oder auch mal in 15 Minuten am Telefon gut besprechen. Ein total unmögliches Stundenziel mal eben besser formulieren dauert nun auch nicht so lange.


    Aber generell ist das alles sicherlich typabhängig, ich hab mit Stundenentwürfen im Ref nie Probleme gehabt und immer die Fachleiter von den Socken gehauen, meine Schwäche ist eher die Umsetzung in die Praxis...

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