Beiträge von state_of_Trance

    In den Bürojobs meiner Familie läuft die Uhr weiter, wenn man bei einem Kaffee Smalltalk hält oder online Privatemails abruft oder nach neuen Schuhen sucht. Niemand arbeitet wirklich konzentriert 8 Stunden durch ohne Leerlauf. Ich hoffe, die KuK verstehen das und halten die Stoppuhr nicht an, nur weil sie sich in der Küche einen Kaffee machen oder zwischen Klausuren mal 15 Minuten im Lehrerforum lesen, was es Neues gibt.

    Die Frage ist ja, wo man die Grenze zieht? Ich sitze auch mal 8 Stunden am Rechner und arbeite davon vielleicht zwei ernsthaft. :D

    Selbstverständlich. Wenn man nur ein und ausstechen muss, ist es eh für die Füße. Eigentlich müsste man die Zeit kontextbezogen erfassen.

    Auch kontextbezogen würde ich deutlich mehr für die "Unterrichtsplanung" ansetzen.

    Ich lass mich doch nicht verarschen von dieser Erfassung, nur weil ich effizienter bin als meine Kollegen. Da setze ich wöchentlich exakt 46 Stunden an und in den Ferien nichts, egal was gelaufen ist.

    Es ist doch ohnehin egal. Niemand außer ein paar Überängstlichen interessiert sich jetzt noch für Corona.

    Wer es doch tut, darf nur noch mit FFP3-Maske, oder am besten gar nicht mehr, arbeiten, rausgehen, ÖPNV nutzen oder sich in irgendeiner Form dieser "Gefahr" aussetzen. Außerdem sollten diese Person um Entlassung aus dem Dienst bitten, der Lehrerberuf ist zu Corona gefährlich. Da muss es schon ein reiner Home Office Job sein.

    Wer all diese Dinge nicht tut? Der braucht sich auch nicht wundern, wenn Leute ohne Maske rumlaufen.

    Nö, ich halte mich definitiv nicht für "maßlos überqualifiziert" zum Kopieren ^^ [EDIT: Ganz ehrlich: Solch' eine Aussage finde ich peinlich!]. Wenn ich Arbeitsblätter, Klausuren oder was auch immer für meinen Unterricht benötige, halte ich es das Erstellen und auch das Kopieren der Materialien für einen Teil meines Jobs.

    Ich kenne eine ganze Reihe von Personen, die in Ämtern oder Büros arbeiten und die ähnlich qualifiziert sind wie wir als Lehrkräfte (und auch in einer ähnlichen Gehaltsklasse "spielen") und auch dort ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sie Unterlagen selbst kopieren und dafür keine "Kopiergehilf*innen" haben. Es sei denn natürlich, sie beauftragen die armen Azubis damit... ;)

    Nur weil es "normal" ist, ist es nicht gut.

    Mir wäre es sehr recht, wenn ich meine Arbeitsblätter und Klausuren an eine zentrale Stelle schicken könnte und dann lägen sie am Folgetag in der gewünschten Anzahl kopiert im Fach. So ist es in so einigen Ländern.

    Für die weltweite Kategorie bin ich denkbar schlecht geeignet. Ich bin 2006 oder so das letzte Mal geflogen, war noch nie auf einem anderen Kontinent als Europa und bin nur in Deutschland oder angrenzenden Ländern unterwegs.

    Poste ruhig ein Bild aus einem Nachbarland, ich meine mich zu erinnern, dass der "weltweit" Thread ursprünglich als Gegenstück zum "deutschlandweit" Thread entstanden ist.

    Ich administriere in einem kleinen System Webuntis, zusammen mit einem Kollegen. Er war bei der Fortbildung, ich nicht, aber er hat mich angelernt.

    Alleine die Administration zu übernehmen und das auch noch in einem größeren System ohne Schulung halte ich für absolut unsäglich. Das sollte man der Schulleitung um die Ohren werfen. Entweder wird die Schulung bezahlt, oder sie kann es selbst administrieren.

    Für so seltene Fälle sitzen da jedes Jahr zig Leute einfach so rum? Was für eine Verschwendung von Ressourcen. Welche Prüfung kann denn einfach so weiterlaufen, wenn der Prüfer einen Herzinfarkt hat und der Krankenwagen kommen muss? Wird einem schlecht, kann man auch auf anderem Wege noch Hilfe holen. Wir haben zB immer Leute, die in Notfällen einspringen.

    Ohne Handy geht das halt nicht, da schließt sich der Kreis zu Germans Horrorschule.

    Aber auch hier: sicher deutlich weniger schwierig als für Familien, bei denen beide Eltern nicht in Schule arbeiten und die mit ihrem Jahresurlaub schnell ins Straucheln kommen, wenn sie über 60 Ferientage im Jahr abfangen sollen. Spätestens dann war es das nämlich auch ganz schnell mit "Flexiblen Urlaubstagen außerhalb des Schuldienstes".

    Es ist ja keiner gezwungen, Kinder in die Welt zu setzen.


    Die Beschränkung auf 30 Urlaubstage im Jahr ist tatsächlich ein Grund, wieso ich aktuell nicht wirklich nach Behördentätigkeiten schaue, obwohl sie mich durchaus reizen würde.

    Andererseits ist das freie Wählen dieser 30 Tage, wenn man Reisen möchte, unfassbar attraktiv.

    Dafür zahlst du auch fürstlich, für eine unnötige Dienstleistung. Darfst du machen wie du magst. Aber ich mache meine Bankgeschäfte gerne dann wann ich möchte und nicht nach den Öffnungszeiten der Spaßkasse.

    Und erst recht nicht zu deren Kontoführungsgebühren.

    Statt Gebühren zahle nehme ich lieber Zinsen ein, aber das muss ja jeder selbst wissen.

    Wie naiv sind die denn? In Konferenzen wird korrigiert und Candy Crush gespielt.

    Ehrlich: Wen die Sache interessiert und wenn Konferenzen auch wirklich so gestaltet sind, dass man mitwirkt, der ist dann auch dabei. In den anderen Fällen verstehe ich auch das gedankliche abschweifen. Es gibt wirklich ganz schreckliche Konferenzen.


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    Die Unterscheidung in ältere Semester und ältere Semesterinnen ist sooo wahr. Genial :D

    Auch wenn Du das blöd findest, aber Du gehörst da zu der aussterbenden Gruppe an Personen. Es kann sein, dass Du in Zukunft nicht mehr an allem teilhaben kannst, da zB Tickets nur als Code verfügbar oder auch nur online gekauft werden können. Ist dann im Urlaub schwierig.

    Ich würde zB nie ohne Smartphone aus dem Haus gehen. Es ist für mich Telefon, Kommunikationsgerät, Navi, Fotoapparat, Lexikon, Ticket-Buchungssystem, Parkscheibe, Spielekonsole, Radio, Musik/Hörbuch/Podcast-Player, Bank, Fotoalbum...Mehr fällt mir grad nicht ein.

    Richtig. Ohne Handy geht gar nix.


    Mir fällt auf, dass ich immer häufiger (unbewusst) ohne Geldbeutel rausgehe. Den brauche ich nämlich in der Regel tatsächlich nicht. Zahlen kann ich auch mit dem Handy. Bargeld nutze ich schon lange nicht mehr (Und die meisten Läden, die immer noch meinen nur bares wäre wahres, die meide ich so gut es geht, was leider nicht immer der Fall ist.)

    Leider sehr wahr. Ich erwische mich selbst manchmal bei Suchtverhalten mit meinem Smartphone.... :(

    Ich mich auch. Fairerweise muss ich aber sagen, dass ich beispielsweise diesen Beitrag jetzt am heimischen PC tippe. Auch da kann man sich wunderbar von dem ablenken, was man eigentlich vor hatte. Dazu braucht es nicht zwingend ein Smartphone :D

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