Sissymaus ich habe seit 2018 kein Physik unterrichtet. Ich vermisse ein wenig die Abwechslung, aber meine Bedingungen sind insgesamt so gut, dass ich das sehr gerne in Kauf nehme. Bei mir ist aber auch Mathe das "Interessensfach".
Beiträge von state_of_Trance
-
-
Das liegt wohl eher an den wenigen Kolleginnen und Kollegen, die trotz ganz guter Arbeitsbedingungen in dem Beruf auch an kleinsten Dingen immer wieder das Haar in der Suppe suchen und gefunden haben wollen

Meine Arbeitsbedingungen sind super. Es läuft aber vieles an Schule generell trotzdem schlecht. Ich kommentiere häufig auch das, was ich bei anderen mitbekomme. Ich habe ja beispielsweise keine Busaufsicht. Außer Klausuren wird bei uns sogar gar nichts beaufsichtigt. Darüber bin ich sehr glücklich.
-
BKs nehmen dich auch gerne mal, wenn das zweite Fach nicht oder kaum an der Schule unterrichtet wird, solange das Erstfach gesucht ist.
Bei meiner Stellensuche hat ein BK (das einzige, was ich gefragt habe) durchaus Interesse gehabt am Fach Mathematik, obwohl Physik an der Schule eine Randerscheinung war.
-
Kennst du dich echt so gut mit den Schulen im Rest der Welt aus?
Ich kann mir bei vielen anderen Kulturen echt keine Busaufsichten vorstellen. Ausnahme natürlich USA.
-
Freu mich auch , dass wir wieder Ferien haben.
Allerdings ist der Fasching dieses Jahr viel zu früh und damit sind im Sommer nach den Pfingstferien viel zu viele Wochen Schule !!!
Krass, fast zwei Monate am Stück arbeiten? Das ist ja nun wirklich nicht zumutbar.
Kein Wunder, dass keiner diesen Berufsstand noch ernst nehmen kann, bei solchen Aussagen.
-
Das Problem ist ja, dass man einen guten Fluchtmechanismus braucht, wenn man in Deutschland merkt, dass einem die "großen Schöfli" mehr liegen als die kleinen.
-
Und was hat dir Schule damit zu tun?
-
Du sagst nichts dazu, wieso das "chaotisch im gleichen Klassenzimmer" geschehen soll.
Ich sehe da auch keinen guten Grund für, darunter leiden die leistungsstarken Kinder UND die Inklusionskinder.
Es möchte sich nur keiner eingestehen, dass die aktuelle Form der Inklusion ja wohl krachend gescheitert ist.
-
Ich kann gar nicht genug DANKE sagen für diesen letzten Beitrag.
-
Was schließen wir daraus? Die Kinder südlich von Niedersachen benehmen sich einfach besser.
-
Ich habe 2 feste Nachmittagstermine pro Woche. Einmal DB mit anschließender Projektplanung, einmal treffe ich mich mit meiner Parallelkollegin, um den Unterrichtsstoff und die Klassenarbeiten zu planen. Die müssen wir parallel schreiben.
Jede Woche? Was zur Hölle für "Projekte" werden da geplant?
Noch schlimmer ist das mit dem parallelen Unterricht und Klassenarbeit. Das halte ich für illegal. Das ist eine Einschränkung deiner pädagogischen Freiheit. Ich möchte meinen eigenen Unterricht planen.
-
Soll ich nochmal was zu den Themen Teilzeit, Corona, selbstgekauftem Material, nach oben heiraten oder Lehrergehalt posten? Damit es nicht zu kuschelig wird mit uns?
-
In deinem konkreten Fall: Nichts.
-
Und doch findet diese Aufsicht an den mir bekannten NRW Schulen allesamt nicht statt.
-
Du kannst aber nicht alles über einen Kamm scheren. Ich fände eine Busaufsicht bei euren erwachsenen Schülern auch ziemlich albern.
Ich finde sie für die Grundschule schon passend, aber für weiterführende Schulen kenne ich sie nicht und finde sie, ich wiederhole es nochmal, lächerlich.
-
Es geht nicht darum, ob die Busaufsicht anstrengend ist. Gäbe es sie nicht, müssten weniger Kollegen insgesamt Aufsichten machen.
-
Ich schüttele über alles genannte den Kopf.
-
Dieser All Inclusive Wahn in der Schule geht mir sowas von auf die Nerven. Da sind wir uns glaube ich sehr einig.
-
In unserer Stadt gibt es 7 Gymnasien, jedes davon hat mindestens eine Bushaltestelle direkt am Haus. Es spielt keine Rolle, ob die Haltestelle auch Teil des offiziellen Streckennetzes ist, entscheidend ist der direkte räumliche Bezug zur Schule.
Siehe mein Beitrag oben, in NRW scheint das nicht allgemeingültig so zu sein.
-
Ich habe das Bus-Thema jetzt für NRW mal nachgeschaut in der BASS:
Zitat7 Der Schulweg (Weg zwischen Schule und Wohnung) fällt nicht in den Aufsichtsbereich der Schule; er endet und beginnt am Schulgrundstück, nicht am Schulgebäude. Die Beförderung in Schulbussen fällt in den Verantwortungsbereich des Schulträgers. Insofern besteht grundsätzlich keine Aufsichtspflicht der Lehrkräfte an Schulbushaltestellen außerhalb des Schulgrundstücks. Eine Aufsichtspflicht der Schule an Schulbushaltestellen kann sich in Ergänzung zur Verpflichtung des Schulträgers nur dann ergeben, wenn die Schulkonferenz zu dem Ergebnis kommt, dass
- an der Schulbushaltestelle selbst oder auf dem Weg von dieser Haltestelle bis zum Schulgrundstück oder Unterrichtsort (z.B. Sportanlage, Schwimmhalle) eine besondere Gefahrenlage besteht und
- Aufsicht durch Lehrkräfte wegen der geringen Entfernung der Schulbushaltestelle zum Schulgrundstück oder Unterrichtsort ohne unverhältnismäßigen Aufwand möglich ist.
Eine Aufsichtspflicht der Schule an diesen Schulbushaltestellen entsteht allerdings erst dann, wenn die Schulleiterin oder der Schulleiter einvernehmlich mit dem Schulträger festgestellt hat, dass die oben genannten Voraussetzungen gegeben sind.
Diese Bedingungen waren scheinbar an keiner der Schulen, die ich kenne erfüllt.
Werbung