Beiträge von state_of_Trance

    Ich erinnere mich dunkel ... Ich habe den Tipler zu Hause. Für mich als dumme Chemikerin hat's der immer getan. ^^

    Für mich als "dummen Lehramtler" auch. Außer für die theoretische Physik. Da hat aber auch keine Literatur der Welt geholfen. Die Mechanik ging noch, aber bei der theoretischen E-Lehre war ich völlig raus. Es ist mir ein Rätsel, wie der Schnitt der Klausur damals so weit runter gesetzt werden konnte, dass ich noch zu den Bestehern gehört habe.

    Dass das einfach mit einem Schulterzucken hingenommen wird, ist hingegen ein Gerücht und liegt daran, dass die damit verbundenen Maßnahmen natürlich nicht im Kollegium breit getreten werden.

    Ich glaube meine Schulleitung ist da zu "nett" und zögerlich. Mir fallen wie gesagt drei ein, die ich alle schon zum Amtsarzt gezerrt hätte. Man kann sich absolut nicht darauf verlassen, dass nicht immer wieder Ausfälle kommen.

    Solche Kollegen gibt es glücklicherweise extrem selten und diese geben tatsächlich genug Anlass für amtsärztliche Begutachtungen und daraus abgeleitete Maßnahmen. Das bekommt man als "normaler" Kollege aber eher selten mit.

    Extrem selten? Ich weiß nicht, wie du das definierst, aber ich kenne kein Kollegium wo nicht mindestens zwei Kollegen diese Tendenzen zeigen. In meinem sind es sogar drei. Das ist, da wir ein sehr kleines System sind, eine üble Quote.

    Bei "unverständlich geschrieben und wenig ansprechend" tippe ich auf den Metzler. Ich hab ihn daheim, brauche ihn aber kaum zur Vorbereitung. Ist mir zu aufgeblasen, dafür, dass dann eben doch nicht wirklich erklärt wird. Hauptsache Formeln gefleddert. Die Texte finde ich beim Dorn Bader dann eben schon recht umgänglich.

    Die Uni-Variante davon ist dann der absolut furchtbare Demtröder. Wenn man Physik nur möglichst abschreckend darstellen will, mit möglichst vielen Integralen und Differentialen und wenig sinnvoller Erklärung, dann bitteschön. Ich mag den amerikanischen Stil dann doch mehr.

    Klassischer Fall für ChatGPT:

    Es freut mich zu hören, dass du dich auf deine Klausur vorbereitest! Hier sind einige Kurzgeschichten, die du für dein Thema "Beziehung" oder "Rollenbilder Mann/Frau" in Erwägung ziehen könntest:

    1. "Geschlossene Gesellschaft" von Sibylle Berg: Diese Kurzgeschichte beleuchtet auf ironische Weise die Probleme und Herausforderungen in einer Beziehung. Es bietet Raum für Diskussionen über Kommunikation und die Dynamik zwischen Partnern.
    2. "Der letzte Gast" von Saki (H.H. Munro): Diese satirische Kurzgeschichte könnte interessant sein, um die Rollenbilder Mann/Frau zu untersuchen. Saki ist bekannt für seine scharfe Kritik der Gesellschaft, und diese Geschichte ist keine Ausnahme.
    3. "Am Abend" von Bertolt Brecht: Hierbei handelt es sich um eine moderne Kurzgeschichte von Brecht, die die Beziehung zwischen Mann und Frau aus einer unkonventionellen Perspektive beleuchtet. Es bietet Raum für tiefgründige Diskussionen über gesellschaftliche Normen.
    4. "Das Brot" von Wolfgang Borchert: Diese Kurzgeschichte thematisiert nicht nur die Beziehung zwischen Mann und Frau, sondern auch die Auswirkungen des Krieges auf die Gesellschaft. Es bietet somit eine breite Palette von Themen für die Analyse.
    5. "Erdbeerzeit" von Ulla Hahn: Diese Geschichte von Ulla Hahn erzählt von einer jungen Frau, die ihre eigenen Vorstellungen von Liebe und Freiheit erkundet. Es bietet Raum für Diskussionen über individuelle Freiheit und gesellschaftliche Erwartungen.

    Denke daran, dass es wichtig ist, eine Geschichte zu wählen, die dir persönlich zusagt und die genügend Raum für Analyse und Diskussion bietet. Viel Erfolg bei deiner Klausur!

    Meine jetzige Schulleitung hatte alleine in den letzten paar Jahren mit der Planung und Durchführung einer Gebäudesanierung sowie der Zusammenlegung zweier Schulen (inklusive kommissarischer Leitung) an zwei Standorten, sowie mit dem geplanten Umzug des zweiten Standortes zu tun.

    Das sind unfassbar viele Termine und Gespräche und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Aufgaben.

    na gut (ich spiele jetzt Teufels Anwalt, weil ich da voll bei deinem Argument bin, als Mensch mit dem Bedürfnis, aber auch als Gesellschaft und Arbeitsmarkt beobachtende Sozialwissenschaftlerin), aber du hast Home Office ca. 6-7 Wochen im Jahr ;)

    DU bist halt so effizient, dass du kaum noch HO hast ;)

    Gerade korrigiere ich übrigens tatsächlich. Also, ich prokastriniere. Deshalb bin ich gerade besonders aktiv im Forum ;)

    Meine Kollegen müssen ca. 55 % ihrer Arbeitszeit nach Plan in der Schule sein (Unterricht, Aufsichten, Konferenzen). Der Rest der Zeit ist völlig flexibel und örtlich ungebunden.

    Man kann aber nie einen ganzen "Home-Office-Tag" machen und attraktiv sind diese frühen Zeiten für die meisten auch nicht sonderlich. Mein Partner startet gegen 9 Uhr ohne Anfahrt im Home-Office. DAS ist attraktiv.

    Oder einfach mal eine Woche auf den Kanaren arbeiten, jetzt im Winter z.B. DAS meine ich mit Home-Office. Nicht mittags vorbereiten und korrigieren bei 5 Tagen die Woche vormittags Schulbeschallung.

    Ich habe einen Kollegen, der in massiver Teilzeit plus Altersermäßigung unterrichtet. Seine Klausuren entsprechen nicht im Ansatz den Anforderungen (keine Operatoren, zu wenige und einfache Aufgaben "Wie finden Sie das Gedicht"), seine mündlichen Abiturprüfungen genauso und keiner traut sich, etwas zu unternehmen, weil er sonst einfach wieder erneut dauerhaft ausfällt.

    Da wünscht man sich fast die bayrische Reszipienz herbei.

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