Nymphicus ist zurück und postet in der Zeit ![]()
Beiträge von state_of_Trance
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Ich stimme dir beim genannten vollends zu. Du bist auch nicht gemeint gewesen, du hast nicht zocken und Digitalisierung im Unterricht in einen Topf geworfen.
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Ich check's auch grad nicht so ganz, dass man sich ausgerechnet in Deutschland über die "böse Digitalisierung" aufregt, wo sie doch eh praktisch nicht stattfindet.
Weil wie gesagt die Boomer-Deutschen nicht mal zwischen zocken in der Freizeit und Digitalisierung in der Schule differenzieren können. Hauptsache rumgebrüllt "digital ist Mist".
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Das kannst du dir doch anhand der Besoldungstabellen ausrechnen, was dies aktuell jeweils wäre.
Man kennt es ja, für was große Probleme selbst die Prozentrechnung die Allgemeinheit stellt.
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Also alles wie früher. Nur dass das heutige Fernsehen restlos jeden dumm macht, mehr als ein Smartphone es je könnte.
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oder das der Mensch zu gierig ist.
Ich empfinde es nicht als gierig keine Lust zu haben 42% des Bruttolohnes abzugeben. Ich finde das Konzept des sozialen Netzes prinzipiell gut und möchte keine amerikanischen Zustände, aber ein Mittelmaß wäre schon nicht schlecht.
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Ist ein pädagogischer Tag, der so abläuft, gewinnbringend?
Nein, aber seit wann ist er das jemals gewesen?
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... in den zwei fastnachtsfreien Jahren durch Corona habe ich besonders gemerkt, wie wichtig die Fastnacht ist. Zwei Jahre ohne waren verdammt hart und Januar und Februar so grau, wie ich sie nie vorher erlebt habe. Wie die Fastnacht durch diese Zeit trägt, ist Wahnsinn.
Aber wer's nicht braucht/will/mag, muss ja nicht

Hä? Dann bleib doch drinnen und zocke, das ist bunter als die Saufnacht

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Das klingt furchtbar! Sorry, aber ich würde das niemals mitmachen. Ich mag halt Karneval (oder wie auch immer es in den verschiedenen Gegenden genannt wird) überhaupt nicht und bin daher mehr als froh in einer Region zu wohnen, wo der nur wenig gefeiert wird. Würde ich in einer Hochburg des Karnevals/Faschings/... wohnen, wäre ich die erste, die davor flüchten würde!
Ich wohne in einer dieser Hochburgen. Ich habe außer, wenn ich bedauerlicherweise den Zug nehmen musste, noch nie etwas davon mitbekommen. Wenn man sich nicht zu den Plätzen begibt, wo das groß gefeiert wird, geht es auch hier spurlos an einem vorbei.
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Rechnung: Soll 13 Stunden, geleistet auf Klassenfahrt 25,5 => Differenz 12,5 auszugleichende Stunden.
Pädagogischer Tag von 9-16 Uhr (1 Stunde Mittagspause): 8 Unterrichtsstunden
Das kann rechtlich nicht haltbar sein. Der pädagogische Tag ist ein Absitzen ohne Vorbereitung und mit Unterricht nicht vergleichbar. Eine Unterrichtsstunde ist mehr als 45 Zeitminuten wert, sonst würden wir ja außerhalb der Ferien 46 Unterrichtsstunden wöchentlich abhalten
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Das kann ich offen gestanden nicht ganz nachvollziehen. Mal abgesehen davon, dass die SoMi nur zu kleinen Teilen auf Unterrichtssituationen beruht (zumindest beruhen sollte), kann auch dieser Teil kriteriengeleitet gut als Fachleistung eingeschätzt werden. Das geht dann auch deutlich über "...hat sich oft gemeldet...." hinaus.
PS: Gerade in unseren Fächern ist zum Beispiel gut beobachtbar (übrigens auch für die Schüler als Selbsteinschätzung)…
Oh nicht falsch verstanden. Ich kann das kriteriengeleitet beurteilen und gebe dir völlig Recht, dass das in Mathematik gut erkennbar ist, was wer macht, wenn man nur ab und zu mal aufsteht und schaut, was die Schüler so arbeiten. Ich beziehe mich nicht auf die Häufigkeit der Meldungen.
Aber wie gesagt, die 1% in denen die Selbst- und Fremdwahrnehmung massiv auseinander gehen muss man wirklich eklige Gespräche führen. Da würde ich lieber nur konkrete Überprüfungen bewerten.
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Sehe ich auch so. Ich hab aktuell einige Kandidaten, die schriftlich eine 5 oder 6 hingelegt haben, mündlich aber durchaus "gut mitmachen". Bei nur einer Klausur im Semester stehen da jetzt also eine 5 bzw. 6 und 2 SoMi 3er ... ist das jetzt insgesamt ausreichend? Eigentlich nicht vertretbar.
Da kann man, und würde ich auch, pädagogisch argumentieren, dass das im Gesamtsemester nicht ausreichend sein kann.
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Ich bin in 99% der Fälle bei dir, aber das 1% wo die SoMi ein Problem ist, ist sie ein heftiges Problem. Ich hasse nichts an meinem Beruf mehr als über SoMi-Noten zu sprechen. Da würde ich lieber massiv mehr Tests korrigieren.
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Und trotzdem wird "hat gut mitgemacht" immer wieder eine Rolle spielen. Das finde ich persönlich nicht in Ordnung. Das Konzept der "SoMi" in NRW dient nur der Schönung der Abiquote.
Wer außerstande ist eine ausreichende schriftliche Leistung zu fabrizieren darf meiner Meinung nach nicht mit ausreichend oder gar besser beurteilt werden.
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Nicht schriftlich heißt keine Klausuren.
Sonstige Mitarbeit ist aber ja nicht nur die Teilnahme im Plenum.
Tests, Referate, schriftliche Ausarbeitungen, Protokolle, Arbeits- und Sozialverhalten und bestimmt noch mehr, fließt da ja ein.
Ich weiß, ich finde es trotzdem unmöglich. Der Unterricht sollte ein Angebot sein und die Note sollte rein anhand schriftlicher (und oder mündlicher) konkreter, messbarer Überprüfungen gebildet werden.
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Interessant war die Haltung mancher Praktiker, alles, was sie konnten, als trivial und selbstverständlich anzusehen und dann jeden, der es noch nicht kannte, als Idiot hinzustellen.
Ich habe verschiedene "einfache" Berufe als Nebenjob ausgeübt. Eins hatten sie alle gemeinsam: Der Umgangston war unter aller Kanone und man wurde für angebliche Selbstverständlichkeiten, die einem aber nie jemand vernünftig erklärt hat, regelmäßig angemeckert. Nein danke.
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Ich denke nicht, dass die Digitalisierung in den Schulen gemeint ist, sondern das private Vergnügen bringende Daddeln der Schülern. Zumindest meine Vierer prahlen damit, was sie so alles spielen den ganzen Tag, manche können aber kaum lesen. Sie geben sich sogar gefährlicherweise älter aus als sie sind, um mit irgendwem zu Chatten.
Und? Ich habe in den 90er auch den ganzen Tag gezockt, weißt du was, ich mache es sogar heute noch.
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Damals im Praktikumsbetrieb für das Vorpraktikum hatten die Azubis einen Metallwürfel bekommen. "1cm oben weg" war der erste Auftrag. Als sie dann nach sehr sehr langem Feilen damit fertig waren und dachten, dass der Mist endet: "Nächster Zentimeter weg"... Wen das glücklich und kompetent macht? Erschreckend, dass das heute teils immer noch so läuft.
Die Ausbilder, die sowas verlangen sind die gleichen, die auf die ganzen "Studierten" schimpfen, die angeblich nicht wissen, wie der Laden "eigentlich läuft".

(Mein Vater ist gelernter Schlosser, ich kenne solche Sprüche wirklich zu genüge).
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