Aus Erfahrung aus einem sehr kleinen Kollegium, was wiederum aus zwei ursprünglich noch kleineren Kollegien entstanden ist... Mindestens ein "Treffer" ist immer dabei. Wo kämen wir denn hin, wenn es in Schule mal effiziente Konferenzen gäbe.
Beiträge von state_of_Trance
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Ne, viel verwirrender als deine furchtbaren Ratschläge und Weisheiten (draufzahlen? WTF) kann es nicht mehr werden.
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Wer anfängt in Teilzeit zu arbeiten, lernt es nie richtig und landet in der Dauerteilzeitfalle. Herzlichen Glückwunsch.
Der Start mit einer halben Stelle ist der toxischste Rat, den man Neueinsteigern nur geben kann.
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Das Problem liegt darin, dass wir nicht einfach während der Unterrichtszeit Urlaub nehmen können.
Warum eigentlich nicht? Das wäre mal ein Benefit unseres Berufs. Klassenfahrten gehen ja auch. Die könnte man mal einschränken und mehr an die Kollegen denken statt an die Schüler.
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Was meinst du mit 5 Stunden pro Werktag? 5 Stunden inklusive Unterricht? Oder 5 Stunden exklusive Unterricht? Zweiteres finde ich erstaunlich viel, ersteres aber erstaunlich wenig, alleine durch die Präsenzzeiten.
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Immer wieder.
Viel Erfolg damit, ich hoffe dein Schulleiter lässt dich früher gehen als ernsthaft erst nach den 5 Jahren

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Was im Ref dazukommt: Eine völlig neue Rolle, eine 24/7 Bewertung deiner Person, Kontakte (positiv wie negativ) mit Schülern, Eltern, Kollegen, Vorgesetzten, Eigenverantwortung im bedarfsdeckenden Unterricht, ggf. Klassenleitungen.
Das IST weitaus stressiger als das Studium. Mein Kernseminarleiter meinte mal, dass wir als Lehrer "Komplexitätsmanager" sind und das trifft es ziemlich gut.
Als "normaler" Lehrer kommen dann organisatorische Dinge wie Klassenleitungen, Planen von Klassenfahrten sowie die Abnahme von Prüfungen hinzu.Und keins dieser trivialen Dinge ist mit einem Fortgeschrittenenpraktikum Physik an der Uni, theoretischer Physik oder Vorlesungen zur Gruppentheorie (Das ist nicht das gleiche wie "soziale Gruppen" in den Geisteswissenschaften) vergleichbar. Nicht einmal ansatzweise.
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In keiner Sekunde meines Berufs, weder im Referendariat noch in der festen Stelle habe ich zu irgendeiner Zeit auch nur ansatzweise den Stress eines naturwissenschaftlichen Studiums gespürt. Das war alles ein Wellnessurlaub im Vergleich.
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Manchmal wiehert der Amtsschimmel eben ganz gehörig. Ich wurde gerade von meinem RP (BW- Äquivalent zur BR) aufgefordert mein Zeugnis des 1. Staatsexamens zuzusenden, weil Abteilung X das benötigt und es zu lange dauern würde, das von Abteilung Y direkt anzufordern (die dieses natürlich haben, schließlich habe ich seit drei Jahren eine Planstelle und habe davor bereits das Ref im selben Bundesland absolviert).

Wow, ohne Worte :O
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Also das ist nun wirklich nicht der Grund für den Lehrermangel.
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Von wöchentlich war keinerlei Rede. Sonst würde wohl kaum überhaupt ein Einsatz der betreffenden Lehrkräfte im Unterricht oder der Hausaufgabenbetreuung an diesem Tag eingeplant sein.
Aber es gibt doch den festen Tag und die feste Zeit. Das klingt für mich sehr nach wöchentlich.
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Ihr besprecht wöchentlich irgendeinen sinnlosen Quatsch und dafür soll es auch noch Minusstunden geben? Absolut unfassbar.
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Fiese Situation, aber der Abschlag wird irgendwann kommen, keine Sorge

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Ok, danke für die Info. Meine Erfahrungen sind nämlich andere. An meiner Schule gab es, seit ich dort bin, nie einen Mangel an Informatik-KuK.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Meine Schule ist aktuell auch in Mathe überbesetzt.

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OT: Mal was anderes: Ist es tatsächlich so, dass Informatik-Lehrkräfte überall händeringend gesucht werden?
Ja, ist so. Informatik wird gar nicht ausgeschrieben, weil es sowieso ein Ding der Unmöglichkeit ist da jemand grundständig ausgebildetes zu finden. Eine solche Stelle läuft Gefahr leer zu laufen.
Da schreibt man lieber Mathe - beliebig aus und hofft die Person hat Lust auf einen Zertifikatskurs.
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Ich finde es ethisch richtig alles vom Tier zu verwerten.
Leider esse ich sie trotzdem nicht gerne und ekle mich leider auch tendenziell eher davor.
Wie siehst du das?
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Bei rot wird auch irgendein Autoverkehr grün haben. Bei grün ist es höchstens der Rechtsabbieger, der grün hat. Die werden zumindest aufgrund der scharfen, engen Kurve nicht rasen.
Ich meine natürlich, wenn offensichtlich kein Querverkehr kommt. Dann ist man sicherer als wenn man bei grün geht mit Rechtsabbiegern.
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Okay, es ist aber trotzdem minimal über die Vorbildfunktion zu erklären. Unabhängig davon ist es definitiv sicherer auf Grün zu warten, weil dann die anderen Rot haben und einen nicht über den Haufen fahren.
An vielen Ampeln in Städten ist man sicherer dran, wenn man über rot geht als Fußgänger. Bei grün hat oft der Autoverkehr auch grün und rast einen beim Abbiegen um.
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