Ja tut er.
DUum prokastriniert auch?
Ja tut er.
DUum prokastriniert auch?
Wenn du einen Papierstau am Kopierer hast … wartest du, bis der Schulassistent kommt und den Stau beseitigt?
Für mich ist das unvorstellbar.
Besser als wie es jetzt läuft. Da haben wir so einige Kolleg*innen, die mit dem Kopierer, wie mit jeder "Technik" völlig überfordert sind und das Chaos einfach so lassen. Können sich andere drum kümmern.
Ach, was gibt es besseres als massig Temu-Gutscheine.
Ich hatte vor und direkt nach dem Ref die Wahl, in Chemie zu promovieren und dann evtl. in die Forschung zu gehen wie meine Studienkollegen. Ich habe nicht auf Lehramt studiert.
Das mag sein, aber je länger man bereits im Schuldienst ist, umso schwieriger ist es wieder raus zu kommen. Man hat kaum noch Kompetenzen für andere Berufe und die Verbeamtung macht es auch finanziell extrem unattraktiv. Ich habe ein Nische gefunden, mit der ich glücklich bin, aber die findet nicht unbedingt jeder.
Für mich war Lehramt auch die richtige Entscheidung. Es gab kaum Situationen, in denen ich über Alternativen ernsthaft nachgedacht habe.
Warum auch. Gibt ja keine in dieser Einbahnstraße.
Und wie ist der Anteil in einem üblichen Lehrerkollegium? Da würde ich auf mehr tippen.
Nachdem du die Stelle an dieser Schule angenommen hattest, wurde der Standort um 120 km verlegt?
Möglich … bei einer Bundesfachschule für …
… Chembalo-Bau, Optometrie oder Glaskunstwerk.
Nach seinen Erzählungen hat er tatsächlich ein sehr orchideeiges berufliches Fach.
Ansonsten verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum hier einige vermeintlich ihr Lebensglück davon abhängig machen, ob Schüler anwesend sind. Ich würde sowas rein formal abhandeln.
Das versteh ich an allgemeinbildenden Schulen auch nicht. Sind ja trotzdem genug Schüler da. An meiner Schulform kann es in den höheren Semestern wirklich lästig sein, wenn man dann wirklich nur noch mit Einzelpersonen da sitzt, weil zu viele fehlen.
... und es ist für viele Studiengänge an vielen Universitäten / Hochschulen schlicht falsch.
Es geht um die erworbenen Kompetenzen und nicht um das Plattsitzen des Hinterns in der VL von Prof. Dr.
DAS Argument ist also total schief (was es auch wäre, auch ohne die Veränderungen an den Hochschulen)
Man merkt, dass du keine Naturwissenschaften studiert hast. Es geht nicht um die Vorlesungen, aber in den Übungen darf man tatsächlich nur sehr begrenzt fehlen, da wird auch aktive Mitarbeit und Präsentation der Übungszettel verlangt.
Bei uns geht eine Mitteilung raus, dass 5km Fußweg als zumutbar gelten. Wer außerhalb dieses Radius wohnt, wird nach Ermessen der Klassenlehrkraft entschuldigt. Theoretisch könnte man sich die Mühe machen und gucken, wo jemand wohnt und ob dessen Verkehrslinien überhaupt vom Streik betroffen sind - ob das praktisch auch tatsächlich passiert, weiß ich nicht.
Habe ich zum Spaß öfter schonmal nachgeschaut, die Schüler dann aber nicht damit konfrontiert, weil es mir im Endeffekt auch egal ist. Ich denke mir halt meinen Teil. Bei Streiks fehlen gerne auch mal die sonst Autofahrer, weil "ist ja Streik", oder die, die 1km entfernt wohnen.
Das ist wohl das Einzige, was am Ende funktionieren wird: wenn die Umstellung auf Erneuerbare günstiger ist und keinen vermeintlichen Verzicht darstellt.
Eigentlich wollten die Grünen das auch so, sie waren nur nicht imstande dem wütenden Mob das zu vermitteln.
Das ist mit Verlaub Quatsch, man darf sich aussuchen von wem man behandelt werden möchte, das muss nicht der Chefarzt sein.
Ein paarmal davon war wegen Notarzteinsatz im Gleis - das ist nicht vorhersehbar und entschuldbar. Wenn ich aber die Bahn nehme, die laut Fahrplan um 5-10 Minuten vor Beginn erst da ist, dann plane ich falsch.
Naja, da muss man wohl eher die Bahn nehmen, die 65-70 Minuten vor Beginn ankommt, damit man eine gute Chance hat wirklich pünktlich zu starten.
(Ich denke gerade an deine aktuelle Pendelstrecke. Wenn ich das richtig im Kopf habe: Mein Beileid und viel Durchhaltevermögen!)
aber nur an deiner Schulform, wo es vielleicht noch keinen Lehrermangel gibt und keine Vertretungen gibt.
Stundenentfall wird bei uns mittlerweile fast komplett durch Vertretungsbereitschaften und/oder Übernahme anderer Lerngruppen kompensiert.
Mit Pech übernimmt man bei uns auch eine Krankheitsvertretung, also eine langfristige. Aber ja, einzelne Ausfälle werden nicht vertreten.
Abikorrekturen sind doch durch den massiven Stundenentfall mehr als genug entlastet.
Ich fand die Belastung auch am WBK sehr unterschiedlich. Mein Englisch LK hatte 18 Schüler, in meinem letzten Geokurs hatte ich dagegen anfangs 3, später gar keinen Klausurschreiber mehr. Und im 3. Semester schrieben die sowieso nur eine statt zwei Klausuren. Ohne Klausurentlastung hätten die D/E Kollegen sicherlich (zu Recht) gemoppert 😊
Unsere Entlastung belief sich auf bestenfalls 0,2 Stunden als Vollzeitkollege. Was soll man damit, das kann man sich auch sonstwo hin stecken. Vielleicht habt ihr anders entlastet.
Schreiben am WBK die Studierenden in ALLEN Fächern eine Klausur?
Oder schreibt jeder im Deutsch- oder Mathekurs, aber nur ein Teil in Physik, Religion oder Geschichte?
(Mir ist allerdings klar, dass eure Kurse so klein sind, dass es ein Witz ist, zwischen "voll" und "ein Teil" zu differenzieren, deswegen nur aus Neugier, ob die APO-GOSt nicht bei euch gilt (was ich dachte) )
Die APO-GOST gilt nicht, es gibt eine APO-WBK.
Wir haben so wenige Fächer, dass es nur einen "mündlichen" Kurs geben kann. Da wird im 3. und 4. Semester eine Klausur geschrieben, im 5. und 6. keine. In Biologie (einzige angeboten NaWi) kann die Schriftlichkeit komplett abgewählt werden, das hat aber zur Folge, dass Mathe Abifach ist und das machen auch nicht allzu viele dann.
So klein sind die Kurse aktuell (leider/zum Glück) allerdings gar nicht^^
Ich gebe dir Recht, in der Sek I sind das ja MASSIVE Unterschiede. Aber bei uns in einem reinen Sek2-System finden in jedem Fach Klausuren statt. Und eine Gewichtung nach Fächern haben wir da nie vorgenommen. Wir haben aber z.B. Kollegen, die sich aus Klassen- und Stufenleitungen völlig raushalten. Da finde ich es gerecht, dass, wenn alle korrigieren, doch eher solche Tätigkeiten entlastet werden.
Korrekturentlastung ist der einzige Hebel, um die sehr unterschiedliche Fachbelastung auszugleichen. Finde ich persönlich fast am wichtigsten für Entlastungsstunden.
Am WBK korrigieren alle. Und aus Sonderaufgaben halten sich viele komplett raus.
Um das vielleicht nochmal zu erläutern, wir haben uns entschieden diese Brotkrumen lieber konkreten Sonderaufgaben zuzuweisen.
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