Wie groß wäre das Geschrei, wenn man das Angebot der Testung auch Schülern zugänglich machte, die Eltern diese aber bezahlen müssten...
Mit Recht.
Wie groß wäre das Geschrei, wenn man das Angebot der Testung auch Schülern zugänglich machte, die Eltern diese aber bezahlen müssten...
Mit Recht.
Aber genau so ist es doch auch. Lehrer kriegen 2 FFP2-Masken pro Tag, Lehrer können sich 2 mal die Woche testen lassen. Für Schüler gibt es gar nix.
Was ein Glück, dass es Leute wie Waldemar gibt, die gerne freiwillig mit jüngeren Schülern arbeiten, dann muss man keine Abordnung an eine andere Schulform fürchten ![]()
Mal im Ernst, ich hatte Spaß am Erklären und an meinen Fächern und habe deshalb ein Studium auf Gymnasiallehramt begonnen. Ich hätte mir nie vorstellen können auf die Oberstufe zu verzichten, bereits in den Praktika hat mir der Umgang dort und die ein klein wenig weitergehende fachliche Tiefe mehr zugesagt.
Als ich dann im Referendariat war habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit mit den "Kleinen" einfach nicht liegt. Ab etwa Klasse 9 hatte ich Spaß dran, während eine frische 5 aus der Grundschule für mich das Allerschlimmste war.
Mir hat außerdem die Atmosphäre am Gymnasium nicht gefallen. Ich war kurz davor mir etwas ganz anderes zu suchen. Schulisch konnte ich mir nur Berufskolleg noch vorstellen. Glücklicherweise bin ich auf die Schulform Weiterbildungskolleg gestoßen und dort war auch nahtlos nach meinem Ref eine Stelle ausgeschrieben. Dass ich diese ohne große Kenntnis der Schulform angenommen habe, war die beste Entscheidung meines beruflichen Lebens. Ich bin jetzt 4 Jahre an der Schule und dort macht mir der Beruf sogar Spaß.
Das muss ja auch vorbereitet/erstellt werden.
Wenn ich den Anspruch an mich habe, dass dieses Selbstlernmaterial gerade im Fach Mathe gut ist und auch schwächere Schüler damit klar kommen, dann würde ich behaupten die Erstellung solches Material ist sogar weitaus anstrengender als eine Videokonferenz. Die ist dem routinierten Unterricht doch viel ähnlicher.
Wir sind ein kleines System in einem großen Gebäude. Wir sind mit Tablets, Beamern und Streamingmöglichkeiten gut ausgestattet. Wir machen die Raumteilung, aber mit einem Lehrer. Der pendelt entweder zwischen den Räumen oder streamt sich in den Nebenraum (das haben manche Kollegen schon im ersten "Lockdown" so praktiziert).
Dass es Biotonnen gibt ist auch längst nicht selbstverständlich, an vielen Orten wird der gemeinsam mit Restmüll entsorgt.
Papiertonnen hatte ich in meinen letzten beiden Wohnungen gar nicht, nur öffentliche Container.
Selbst wenn man von heute auf morgen den Impfstoff und die magischen Impfkapazitäten hätte an einem Tag den ganzen Kreis Tirschenreuth durchzuimpfen, würde es mindestens 4 Wochen dauern bis die zweite Impfung durch ist und ein ernsthafter Schutz ist sowieso erst einige Zeit nach der zweiten Impfung zu erwarten. Also sagen wir mal magisch 5 Wochen ab heute ist der Kreis immun. Was meinst du, was bis dahin noch los ist?
Spontane Impfumverteilungen zur Eindämmung einer solchen Inzidenz sind keine Lösung.
Das kommt darauf an, ob über den Amazon Marketplace bestellt wurde. Das ist manchmal nicht so leicht ersichtlich, ob die Pakete von Amazon direkt kommen. In Großstädten kommen die Pakete von Amazon selbst immer von deren eigenen Firmen. Ab und zu wird aber auch mal DHL genutzt.
Man muss auch mal sehen, dass in einem kleinen Kreis wie Tirschenreuth auch kleinere Cluster zu massiven Inzidenzen führen. Dort leben nur knapp 70.000 Menschen. Das heißt eine 7-Tage-Inzidenz von 300 bedeutet, dass sich in den letzten 7 Tagen täglich im Schnitt 30 Menschen angesteckt haben.
Klar, die die sich an die Regeln halten, werden bestraft damit, dass es mit der Impfung länger dauert. Logik Lindbergh Style.
Da spricht nichts gegen. Viel Erfolg bei der Prüfung und der Stellensuche:)
Aber AZ hat nicht nur weniger Wirksamkeit (und scheinbar lästigere Nebenwirkungen, was für mich aber vernachlässigbar wäre), sondern auch noch unabsehbarere Langzeitfolgen.
Corona auch, steht sogar in deinem Artikel ![]()
https://m.tagesspiegel.de/wissen/studie-…r/26900620.html
Risiko am höchsten, auch mit AHA etc? Schulen und Büros.
Mit einer Maske mit Filterleistung von 50%. Was trägst du noch gleich? Ach FFP2? Dann ist dein "Risiko" aber deutlich geringer.
Die Skepsis der Allgemeinheit beruht aber auf dem Vergleich 70% zu 95% oder neuerdings auch auf den "Nebenwirkungen". Und ersteres nur, weil die Zahlen falsch interpretiert werden. Wie Jule13 schrieb, bisher spricht alles dafür, dass AZ genauso wie Biontech und Moderna zuverlässig vor schweren Verläufen schützt.
Bei uns gibt es OP-Masken, und zwar auf alle KuK umgerechnet 3 pro Woche. Wiederverwerten macht Sinn oder man tauscht ein bisschen, haben ja nicht alle an 5 Tagen Präsenzunterricht.
In NRW hat man Anrecht auf 2 FFP2-Masken pro Präsenztag. Und ab nächster Woche habe ich alle Tage in Präsenz. Das ist schon ein gravierender Unterschied. OP-Masken kosten ja wirklich gerundet nichts.
Dass es diese Möglichkeit in SH (das ist dein Bundesland, oder?) noch nicht gab, genauso wenig wie FFP2-Masken, das finde ich wirklich erschreckend. Ich kann mir mittlerweile so viele FFP2-Masken abholen, dass ich schon ein paar weitergegeben habe.
Genau, das ist der springende Punkt: Anlasslose Tests, Reihentests, Schnelltests etc. sollte und müsste der AG definitiv bezahlen.
Symptombezogene Tests sind m.E. Aufgabe des Arztes.
Ne, ne. Ich finde Firelilly zwar radikal, aber dass man zwischen 150 und 200 für einen Test selbst bezahlt (ja, so viel wird von Arzt+Labor abgerechnet), das ist skandalös. Deshalb ja das Schlupfloch einfach trotzdem zum Testzentrum zu gehen.
Wo wir schon beim Thema abstrus und Hitze sind:
Meine Schule wird momentan sehr umfangreich saniert. Wie kann es sein, dass man bei Millionen über Millionen, die diese den Steuerzahler kostet keine Klimaanlage einbaut? Wohl aber eine neue Heizung und ein Belüftungssystem. Die Sommer werden immer heißer und 6 Wochen Sommerferien, egal wie sie liegen, decken den Zeitraum in dem man unter unwürdigen Bedingungen, sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern, arbeitet, einfach nicht ab.
Jetzt muss ich aber fairerweise sagen, dass in NRW schon seit nach den Sommerferien Tests großzügig bezahlt werden. Die eigentlich anlasslosen. Aber es hindert mich ja niemand mit Symptomen zum Testzentrum zu gehen.
Ich möchte nochmal auf die kurzen Hosen zurückkommen, das habe ich im Referendariat schon so gehandhabt. Wenn jemand ein Problem damit gehabt hätte, wäre ich an heißen Tagen nicht arbeitsfähig gewesen. So einfach ist das. Eine Schule, bei denen erwartet wird, dass Männer mit Hemd und Cordhose aufkreuzen wäre bei mir aber auch ein Anlass um Entlassung aus dem Dienst zu bitten.
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