Ich persönlich finde es furchtbar, wenn die Studierenden immer nur auf die Schule blicken und überhaupt kein Interesse an ihrem Fach zeigen. Da habe ich auch einige gruselige Gestalten kennengelernt, die immer nur mit der Schule rumgenervt haben.
Damit der Lehrerberuf noch als halbwegs akademischer Beruf ernst genommen werden kann gehört dazu, auch ein ernsthaftes akademischen Studium absolviert zu haben, wenigstens mal, wenn man auch in der Sekundarstufe II unterrichtet. Sonst kann man sich echt anfangen die Frage zu stellen, wieso man nicht gleich nur eine "Ausbildung" zum Lehrer macht, wenn man sowieso nicht mehr wissen muss als die Schüler.
Ohne das Mathematikstudium hätte ich das Fach gar nicht in seiner eigentlichen Form kennengelernt, das fände ich äußerst absurd. Auch, wenn ich rein inhaltlich natürlich kaum etwas von dem unterrichte, was ich dort gelernt habe.