Beiträge von state_of_Trance

    Nur mal das "Ist" danebengestellt für den VRR, einen der größten - und sogar günstigeren - deutschen Verkehrsverbände:Eine Einzelfahrt (Innerhalb eines Tarifbereichs) kostet da derzeit 2,80 bzw 2,90.
    Das ist das Problem.

    Jap, ich lebe im VRR-Gebiet... Wie schnell man da auch auf kurzen Strecken in einer Preisstufe B landet, ist eine absolute Unverschämtheit. Da ist man dann bei 6 Euro pro Person und Weg, teilweilse für Strecken um oder gar unter 10km. Da ist nichts mehr verhältnismäßig.

    @Jule13 Ich nehme an du sprichst von Einzeltickets. Die sind immer teurer. Abotickets sind da günstiger.
    Ich wäre da durchaus auch für das Wiener Modell. 1 € pro Tag.

    Und für nicht-Abonnenten bitte auch das Einzelticket für 1€. Dass es selbst alleine in vielen Relationen günstiger ist Sprit plus Parkgebühren zu zahlen als die Bahn zu nehmen, ist eine absolutes Unding. Von mehreren Personen ganz zu schweigen.
    Ich beispielsweise möchte/brauche kein Abo, die Einzelpreise sorgen dafür, dass man nur in absoluter Not zähneknirschend die Bahn nimmt. Da kommt ja selbst Carsharing oft günstiger, die anderen diversen Leihfahrzeuge sowieso.

    Ich hab die QA während meine Referendariats am Rande mitbekommen. Teil des Schauspiels war, dass wir die Woche nicht bei anderen Kollegen den Unterricht übernehmen durften. :victory:

    Was die Kollegen sonst für Shows abgezogen haben weiß ich nicht, ich hab einen Herren von der QA gesehen als er bei einem Mathekollegen hospitiert hat. Der (ältere) Kollege hat absolut genauso fragend-entwickelnd und medienfrei unterrichtet wie immer (das ist keine Kritik, sein Unterricht war toll). War wohl auch kein Problem, die Bewertung der QA war am Ende sehr positiv.

    Niemand. Die Tickets sind zu teuer, der Service lausig, die Busfahrer oft bessere Schiffschaukelbremser.
    Ich habe kein Auto, weil ich keins brauche. Aber ich denke auch, der ÖPNV sollte gratis werden. Generell. Dann wird er auch genutzt.

    Da bin ich mir nicht so sicher, gab doch auch bereits einige Umfragen dazu. Bemängelt wurden Takt, Zuverlässigkeit und vor allem die Fahrzeiten.

    Ich würde auch bei gratis ÖPNV den Arbeitsweg nicht mit der wohlgemerkt direkten "U"-Bahn zurücklegen wollen. Zu langsam. So viel Stau kann nicht sein und ist auch nie. Heißt nicht, dass ich das Auto unbedingt nehme, ich nehme lieber das motorisierte Zweirad. Übrigens auch umweltfreundlich, denn man bewegt für seinen eigenen Hintern nicht ne ganze Tonne und entlastet zusätzlich den Verkehr und produziert keine Parksuchverkehr.

    Ich denke, dass es in jeder schulform gute und schlechte Schulen gibt.

    Das sicherlich, aber man sollte sich schon ein paar Gedanken machen. Ich wäre an einer guten Hauptschule auch nicht glücklich, mir kommt dein Bewerbungsprozess doch ein bisschen sehr beliebig vor, mit welcher Altersgruppe würdest du gerne arbeiten?

    Standortnachteil: wir liegen nicht in Münster oder Köln.

    Das sind halt für den "typischen" Absolventen gleich zwei Kompromisse, der "unattraktive" Standort und das Berufskolleg. Trotzdem geht mir nicht in den Kopf, dass Leute mit Deutsch Gym/Ge Ausbildung lieber jahrelang vertreten, statt zu euch zu kommen.

    Ich schließe mich den anderen an. Wenn eine Villa am Starnberger See der Maßstab ist, sollte man nicht Lehrer werden. Prestigeträchtig ist der Beruf auch nicht so sehr. Aber mir und meiner Familie fehlt es an nichts.

    Jetzt müssen wir aber auch mal ehrlich sein, also um eine schöne Wohnung, geschweige denn ein Haus in einer Stadt wie Düsseldorf zu finanzieren, sollte der Partner schon auch ganz gut verdienen. In den teuren Ballungsgebieten merkt man es durchaus, dass man kein Topverdiener ist.

    Gar an München mag ich gar nicht denken, da hilft die Regelbeförderung auf A14 auch nicht mehr.

    Mikael hatte mal so einen Thread eröffnet "Armer Schlucker oder Krösus - Auf den Wohnort kommt es an", da stimme ich zu.

    Stimmt, das Praktikum ist vielleicht ein Grund, wenn man anfängt zu studieren.

    Wie kommt es eigentlich, dass man aber nach Beendigung des Referendariats an einem Gymnasium (oder Gesamtschule) mit allgemeinbildenden Fächern trotzdem einfach ans Berufskolleg wechseln kann. Das ist auch irgendwie nicht zuende gedacht. Das Referendariat ist natürlich auch Berufserfahrung, aber bei der Bewerbung fürs Studium ist wohl etwas anderes damit gemeint.

    Bei ZON (allerdings ein Plus-Artikel) steht's grad m.E. ganz treffend: Die Gesellschaft nimmt uns nur als "Anhängsel" der betrieblichen Ausbildung wahr.

    Ok, wenn ich ehrlich bin, im Studium hab ich berufliche Schulen auch in keinster Weise im Blick gehabt. Mit der Vielfalt der angebotenen Bildungsgänge habe ich mich erst auseinander gesetzt, als ich im Referendariat merkte, dass ein reguläres Gymnasium mit Sek I einfach keine Option für mich ist.

    Ich verstehe es einfach nicht, dass die Absolventen das Berufskolleg so meiden. Irgendetwas scheint die Leute zu den "lieben" Kleinen zu ziehen, ich weiß allerdings noch nicht, was es ist. Die Lautstärke? Die massive Elternarbeit? ;)

    Ich kann mich nur anschließen, eine SSD ist der absolute Wahnsinn. Bevor ich nicht auch eine hatte, hab ich das kaum für möglich gehalten, aber die macht echt den Unterschied zwischen "Computer ist quasi sofort an" und mühseligem Hochfahren, wie man es vielleicht vom eigenen alten Rechner (oder einigen Schulgeräten ;) ) kennt.

    Da stimme ich chilipaprika zu.

    Bei Referendaren ist es ja nicht, dass es eine große Herausforderung ist, eine schwierige Klasse zu bändigen, sondern auch, dass Unterrichtsbesuche dadurch sehr erschwert werden.

    Ich hab mir zum Schuljahreswechsel damals explizit gewünscht eine Klasse nicht zu behalten, weil ich keine Chance sah dort noch Stunden zu zeigen.

    Zum Ausgangsthema: Was ich nicht verstehe, wieso gehst du denn zu derlei Veranstaltungen offenbar immer wieder, wenn dir die Inhalte schon so vertraut sind? Da solltest du dich nicht über die Kollegen wundern, sondern über dich selbst.

    Ich gehe nicht "immer wieder" zu derlei Veranstaltungen. Aber um das, was schulintern läuft (pädagogischer Tag zum Beispiel) kommt man ja nicht wirklich drum herum.

    Und sonst ist es ja so, wie DaPaelzerBu auch angedeutet hat, dass man die Erwartung hat etwas neues zu erfahren, aber man nicht über absolute Basics hinauskommt.

    So unrealistisch ist das aber nicht. Ich habe mal an einer Schule gearbeitet, in der ganz überwiegend Smartboards in den Klassen hingen, die nur mit einem bestimmten Programm in allen ihren Funktionen genutzt werden konnten (EasyTeach). Die Dateien, die ich dafür erstellt hatte, habe ich hinterher nie wieder gebraucht.

    Ja das stimmt, die Smartboardsysteme sind in der Tat sehr fies, da die Funktionalität nur mit diesem konkreten Gerät gegeben ist. Das trifft bei uns auch einen Kollegen hart, der sich sehr intensiv damit beschäftigt hat, da Smartboard bei uns langfristig auslaufen werden.

    2.) Es gibt mir nichts. Trial an Error ja klar, aber wozu? Es kostet einen Haufen sinnloser Zeit. Oder glaubst du, dass die aktuell vorhandene Technik samt deiner Unterrichtsentwürfe noch in 5 Jahren genutzt werden kann?

    Ich finde: wer Ahnung hat, möge den Schüler*innen Informatik näherbringen, das sind Kenntnisse mit Zukunft. Aber ob ich ein Bild hochhalte oder an der einzig vorhandenen interaktiven Tafel präsentiere, deren Nutzung ich 3 Wochen im Voraus anmelden musste... ich nehm das Bild zum Hochhalten.

    1. Jap, meine Unterrichtsentwürfe sind sicherlich in 5 Jahren noch nutzbar, auch in 15. Sie sind schön sortiert in OneNote und alle Arbeitsblätter als doc und als pdf verfügbar, auch in der Cloud gespeichert und somit im Notfall auch auf meinem Handy einsehbar.

    2. Von Informatik hat niemand gesprochen.


    Nochmal zum Thema Forbildungen: Mir graut es jetzt schon davor, was schulintern erzählt wird, wenn unsere iPads vorgestellt werden. Wahrscheinlich 4 Stunden Diskussion für etwas, was man in 30 Minuten selbst ausprobiert hätte.

    Was ich interessant finde ist ja, dass die Kollegen die keinen DVD abgespielt kriegen und solche Fortbildungen extrem ausbremsen, nicht unbedingt nur die "faulen" Kollegen sind. Oft genug machen diese Kollegen sich sogar viele Gedanken um ihren Unterricht, ihre Korrekturen etc., aber es fehlt irgendwie der Wille sich mal ein wenig per Trial and Error mit den "neuen" Medien auseinanderzusetzen.

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