Ich hab jetzt auch vermutet, dass die Vokabeln ohnehin so schlecht gelernt wurden, dass die Schüler nicht bemerkt haben, dass es andere waren.
(Zumindest sagen die Kollegen im Sprachanfangsunterricht immer vergleichbares.)
Beiträge von state_of_Trance
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ich bin dabei!

Und ich bin raus
Ich dachte Adverb heißt sprachunabhängig "nähere Bestimmung eines Verbes". Also ist für mich "Ich fahre schnell" ein Adverb, da es das fahren näher beschreibt.Dem ist im Deutschen nicht so? Wäre das dann ein "Adjektiv in adverbialer Verwendung"? Dann bin ich auch dabei.
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Ich denke, das ist aber genau der Punkt, den die Latein-Fraktion weiter oben schon mal genannt hat: Ein bisschen oberflächlich Konversation halten ist was anderes als die Sprache richtig zu beherrschen.
Die Frage ist halt, ob im Schulunterricht "Latein" das richtige Beherrschen in dem Maße in den Schülerköpfen ankommt. Wenn man das Lernen ernst nimmt, lernt man sicherlich auch Spanisch ohne Latein vertieft.
Die Grammatikaspekte die bisher so genannt wurden, da würde ich mir persönlich auch wünschen, dass die wieder im Deutschunterricht ankommen.
(Aber ich würde mir auch wünschen, dass wieder mehr formale Mathematik statt Pseudoanwendungen unterrichtet wird, von daher passt das alles ganz gut ins Konzept: Oberflächlich, schnell, einfach, "kompetenz"orientiert, ...)
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Es wird ja gerne das Argument gebracht, Latein helfe beim Lernen weiterer romantischer Sprachen.
Ich weiß nicht, also ich finde das Erlernen von z.B. Französisch hilft doch mindestens genauso viel beim Spanisch oder Italienisch lernen, nur dass man zusätzlich auch bereits eine andere lebendige Sprache gelernt hat.
Was ein Adverb ist, habe ich übrigens erst im Englischunterricht verstanden.
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Du musst dir keinerlei Sorgen machen. Um die Frage zu beantworten, du kannst in jedes Bundesland damit.
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@Miss Jones
Als ich nach NRW kam haben mich diese Bezirke auch sehr sehr gewundert. Darunter kann man sich wirklich schlecht vorstellen, was dazugehört. -
@ BS: In meiner Nähe gibt es 2 ... sitze mitten im Ruhrgebiet und bin örtlich „leider“ auch extrem gebunden. Ich muss aber auch sagen, dass ich nicht gern hin würde.
@ Lehrermangel: Es liegt nicht nur an meiner Fächerkombi. Für andere Fächer gibt es am Gymnasium auch nichts & auch Sek 2 Stellen an Gesamtschulen gibt es kaum.
Wenn du "mitten im Ruhrgebiet" sitzt, dann müssten Schulen z.B. in Essen oder Duisburg gut erreichbar sein. Die gehören zum Bezirk Düsseldorf, da gab es mehr Stellen.
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Liest man nicht überall vom Lehrermangel? *verwirrt*
Der bezieht sich halt nicht auf die Fächer Deutsch und Englisch am Gymnasium...
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Ach schade, schon vorbei. Hatte gehofft noch ein paar mehr Antworten lesen zu können.

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Wie kommst du eigentlich darauf, unabhängig vom Abschluss, dass gerade du so perfekt für den Lehrerberuf geeignet bist?
Übrigens noch zu deiner Anmerkung, dass man die Inhalte des Masters nicht unterrichtet:
Nach der Logik reicht doch das Abitur, machen wir doch eine einjährige Ausbildung aus dem Beruf, damit wird sich der Lehrermangel dann beheben lassen.
Mit Blick nach Berlin sieht man ja, wie gut das funktioniert, wenn man jeden als Lehrer anstellt, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist.
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Für den Beruf zählt die einschlägige Erfahrung und die Fähigkeiten, der Abschluss ist doch nach dem ersten Job nach der Uni schon für jeden egal. Nur eben für NRW nicht.
Für den kompletten öffentlichen Dienst nicht. Da zählt die Qualifikation auf dem Papier. Das kannst du jetzt gut oder schlecht finden, so ist es aber.
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FH ist Fortsetzung Schule, Uni ist Uni. Ich habe übrigens mein Studium 2015 beendet.
Du glaubst also als du wärst mit einem FH Bachelor gleichgestellt mit einem Master Uni, guter Witz.
In deinem jetzigen Job hast du großes Glück, bleib dort.
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Dann bleib in deinem jetzigen Beruf.
Die Unterschiede zwischen FH und Uni sind gewaltig, die Themen sind ähnlich, aber der Anspruch ist ein ganz anderer.
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Finanziell lohnt sich die Pampa auch, da hat man echt mehr von seinem A13.
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Initiativbewerbungen lohnen nicht. Man wird ohnehin nur nach Note zum Gespräch eingeladen, wenn die Stelle ausgeschrieben ist.
Die kann kein Schulleiter herzaubern, aufgrund einer Initiativbewerbung.
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Wer zweimal durch das Staatsexamen rasselt, hat in der Regel nachgewiesen, dass er nicht geeignet ist für den Lehrberuf. Zumindest würde ich es so auch als Schule / Schulamt deuten. Warum sollte man also gerade dich einstellen?
Man sollte nicht noch Salz in die Wunde streuen, aber... normalerweise gibt es schon schwerwiegende Gründe, dass man die Person selbst beim zweiten Mal nicht zumindest mit 4.0 irgendwie durchwinkt. Da muss wirklich massiv viel schief gelaufen sein.
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Danke Sissymaus, ganz genau so ist es. Deshalb wundert mich auch der genau falsche Ratschlag mit halber Stelle einzusteigen doch sehr. Das ist genau falsch, so lernt man nie mit der Belastung umzugehen
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Dennoch ist es gerechtfertigt sich mal mit der Aufgabenkultur in diesen Prüfungen auseinander zu setzen. Zunehmend werden sie textlastiger, pseudo-anwendungsbezogen und länger.
Das ist ja in NRW schon spätestens seit 2017 der Trend. Ich habe den Eindruck, dass das in Bayern bis vor kurzem noch nicht so wahr und dort eher die "typischeren" Aufgaben vorherrschen.
Dann textlastige Aufgaben vorgesetzt zu bekommen wirft Schüler aus dem Konzept, auch wenn mathematisch nichts dahinter ist.
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Was meinst Du damit? Ich schreibe in den Aufgabentext "der Rechenweg muss eindeutig nachvollziehbar sein". Der Schüler muss doch wissen, was ich von ihm haben will, ich kann nicht erwarten, dass er das errät. Nennen, erklären, begründen ... das sind tatsächlich Wörter, die ich auch benutze (man nennt das wohl Operatoren ...) und absolut sinnvoll finde.
Das ist ein ewiger Diskussionspunkt, was mit den Taschenrechner erledigt werden darf und was nicht.
Da geht der Begriff "Berechnen" gegen den gesunden Menschenverstand.
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