Beiträge von state_of_Trance
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Vielleicht kommt ja Berufskolleg im Frage? Ich spreche für NWR, Da sieht es mit deutsch ganz gut aus. Geschichte gibt es da kaum, aber man kann stattdessen auch SoWi als zweitfach nehmen.
Ich habe auf einen Betrag des Berufskollegs gewartet. Ich bin ja am Weiterbildungskolleg, wir haben mehrere Kollegen mit Deutsch in den letzten Jahren eingestellt, darunter auch Deutsch Geschichte und Deutsch Sowi. Wobei an Sowi mehr Bedarf ist.
Erdkunde ist schlecht, das Fach bieten wird beispielsweise gar nicht an und die Bks wohl auch kaum.
Wenn du allerdings nicht mit älteren Schülern arbeiten willst, sondern auf ein Regelgymnasium hofftst, ignoriere die Ratschläge.
Gerade am Gymnasium in den Großstädten wird es sehr schwer, da sind Top Noten Pflicht und 100+ Bewerber auf eine solche Stelle die Regel.
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Mich würde aber wirklich auch mal interessieren, was so schrecklich gewesen sein soll. Schlussendlich zeigt sich an solchen "Vorfällen" ja nur, dass der Modus der zentralen Prüfungen halt doch nicht so geil ist. Gefragt werden darf dann eben nur noch, was mit den Aufgaben der Jahrgänge zuvor vergleichbar ist und dementsprechend per "teaching to the test" Bulimie-geübt werden konnte.
Ja genau so ist es vermutlich auch. Wenn mal sowas wie ein kreativer Ansatz gefordert ist, rächt sich das ständige Üben alter Kochrezepte, ohne jedes Verständnis. Aber es schreiben halt auch genug Schüler, die wirklich überfordert sind...
Nachtrag: Ich sehe gerade, dass Deadpoet ein ganz ähnliches Zitat bereits angeführt hat.
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Ach dieser Artikel ist doch kompletter Null-Journalismus!
Warum werden nicht Aufgaben aus dem Abi und dem vorherigen Abi zum Vergleich gezeigt, so dass ich mir eine eigene Meinung bilden kann?
Warum werden die Fakultas der Personen nicht genannt, die sich dazu äußern (zumindest, wenn sie aus dem Bildungsbereich kommen)?Wahrscheinlich weil der gemeine Leser dann sowieso sofort abschaltet oder mit "Mathe hab ich eh nie kapiert"-Parolen beginnt. Wie immer in Deutschland: Zelebrierung des Nichtwissens.
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Über das NRW Abi gab es keine Beschwerden, das war so leicht, das haben selbst die Schüler eingesehen.
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Ich hoffe du weißt, dass du deine "tiefen fachlichen Kenntnisse" auch an einer Schule mit "Mint Schwerpunkt und hoher fachlicher Qualität des Unterrichts" kaum nutzen können wirst. Auch im LK nicht.
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Such dir eines aus. Außer zu Zeiten eines allgemeinen Einstellungsstops (zumindest in NRW ist aktuell das Gegenteil der Fall), hat noch jeder in letzter Zeit mit Mathe eine Stelle gefunden. Die Kombi mit Drittfach halte ich für übertrieben, es sei denn, du hast wirklich Lust darauf.
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Warum nur da? Bei uns war Darstellendes Spiel genauso ein Kurs in der Oberstufe, wie Deutsch, Mathe, Physik usw.
Du hast Recht. Ich habe nur an die AG gedacht.
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Abitur = Allgemeine Hochschulreife. Wenn Abiturienten einem komplexerem Text keine Informationen entnehmen können, sind sie definitiv nicht reif für ein Studium.
Das sind die meisten Abiturienten ja auch nicht, oder denkst du bei einer Abiquote von 50% wären die alle ernsthaft studierfähig?
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Ich finde du wirst diese Kompetenz sehr gut verwerten können, da bin ich mir ziemlich sicher

Ja, die kann man wirklich gut verwerten. In unbezahlter Extraarbeit.
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Nee das hat nichts mit der Schönheit des Bundeslandes zu tun.
Für mich wirkt das System dort sehr komisch, vielleicht weil ich Bayern gewohnt bin. Nur um einige Beispiele zu nennen:
Wir berechnen die Noten hier nach dem Durchschnitt der erzielten Leistungen
Wir trennen noch zwischen Förderschülern und Regelschülern
Bei uns gibt es nur selten QuereinsteigerUnd wir haben keinen Bock auf:
- ein örtlich zerrissenes Ref
- intransparente Einstellung per Liste
- Regelbeurteilungen
- Überwachung der Klausuren durch Kollegen -
Also Geschichte und Erdkunde ist schon eine ziemlich miese Kombi.
Wie so schön in den Prognosen formuliert wird, fehlt da das Stundenvolumen und beide Fächer sind nicht sonderlich gesucht (Geschichte traditionell besonders wenig...).
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Danke für die vielen Beiträge! Ich freue mich so unterschiedliche Sichtweisen zu Gesicht zu bekommen, das hilft mir dabei meine Situation einzuschätzen.
Tatsächlich ist die Lage in Hessen durchwachsen, zumindest laut Erfahrungsberichten von Freunden und Bekannten. Niemand kann einem so wirklich sagen, ob man ein gutes 1. Staatsexamen, die richtigen Fächer oder Vitamin B braucht. Manche warten mit super Examen ewig, manche kriegen wegen der Fächerkombi sofort einen Platz... letztens hat mir aber eine junge Lehrerin an der Schule, an der ich arbeite, erzählt, dass sie in Rheinland-Pfalz sofort einen Ref-Platz bekommen hat, da würde jeder was kriegen, hat da jemand Erfahrungswerte?
In RLP bekommt nicht jeder einen Ref-Platz. Für diese Garantie musst du nach NRW kommen.
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In NRW sind es glaube ich 10 Semester für alle und aufgrund der 18 Monate, die in November/Mai anfangen, quasi 2 Jahre Ref.
Ich finde der Ref-Beginn in NRW passt doch gerade gut zur Uni. Ich habe in einem Sommersemester meine Masterarbeit abgegeben und dann im November in NRW angefangen. Mit 24. Mein Abi war G8,5 in RLP.
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Kann ich so bestätigen. Wenn Interesse besteht, können die Behörden plötzlich ungewohnt flexibel werden.
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Alternativvorschlag: lasst die verdammten Dinger zu Hause, wer's hier verliert, hat Pech gehabt.
Bei allem Respekt, ich führe genug Listen.Du glaubst nicht im Ernst, dass die Schüler vom PaelzerBu (alle 16+) ernsthaft ihr Smartphone zuhause lassen würden.
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Ich unterrichte zwar nicht in der Unterstufe, stelle aber auch bei uns gerade in den schwächeren Kursen fest, dass jeden Tag ein bisschen durchaus mehr bringt, als wenige Doppelstunden. Die Aufmerksamkeitsspanne für 90 Minuten ist auch bei vielen Erwachsenen nicht vorhanden, da kann ich mir das bei den "Kleinen" umso mehr vorstellen.
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