Beiträge von state_of_Trance

    da bin ich fachlich aber nicht so gefordert. Mich stresst auch dieser hohe Anspruch. Die Erzieher haben alle Fachabi und der Lehrplan ist heftig

    Ernsthaft jetzt?
    Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll, seltsam finde ich das auf jeden Fall. Also ich freue mich über jede Stunde, in der ich annähernd fachlich anspruchsvoll arbeiten darf, verglichen zu den endlosen Stunden, in denen es sich immer nur um die absoluten Basics dreht.

    Vielen Dank für eure schnellen Antworten.

    Ja, ich bin Beamtin auf Probe und unsicher, wie man so etwas kündigt. Es geht ja auch darum, dass ich aus finanziellen Gründen nur zum Schuljahresende kündigen kann. Ich müsste mich aber schon Monate vorher bewerben.

    Auf eine gymnasiale Stelle bin ich nicht versessen. Hauptsache wieder Kinder unterrichten & weg von hier. Gilt dieses 2 Jahre Versprechen auch an Bewerber außerhalb NRWs? In BW gibt es nur das Lückenfüller-Programm. Grundschule bis 2020, danach wieder ab auf die Berufsschule.

    Was ist eigentlich dein genaues Problem?
    Ist der Wunsch kleine Bies..., eh Kinder zu unterrichten sooo groß?
    Oder ist dir einfach nur die Klientel an der jetzigen Berufsschule zu ruppig?
    Im zweiten Fall könnte es doch auch eine Möglichkeit sein, eine Versetzung an eine andere Art von Berufsschule anzustreben, bestenfalls im Bereich "Soziales". Da gibt es ja durchaus Unterschiede.

    Dazu muss man in Berlin ja auch eine Wohnung finden, noch dazu eine bezahlbare. Kenne die Preise nun nicht, aber wenn das gute Gehalt dann in das Mehr für die Wohnung drauf geht hat man nichts gewonnen. Kenne die Preise aber nicht.

    Die Preise sind mittlerweile wirklich auf dem Niveau anderer klassisch teurer Städte, das ist aber eine Entwicklung grob der letzten 10 Jahre. Berlin galt lange als unfassbar günstige Großstadt. Mittlerweile nicht mehr.

    Das höhere Gehalt für Grundschullehrer wurde ja auch erst vor kurzem eingeführt, ob das zieht? Ich würde mich trotzdem lieber in Brandenburg verbeamten lassen.

    Ich denke es ist einfach die Kombination aus schwieriger Klientel und fehlender Verbeamtung, die diese Stadt unattraktiv machen. Ich kam örtlich ungebunden nach NRW und hab Berlin, solange ich diesen Beruf ausübe, von vornherein ausgeschlossen. Und das werden viele andere genauso sehen.

    Medienkonsum bis zum Koma? Ist bei uns ein riesen Problem, auch in "guten Elternhäusern".

    Ich weiß nicht, ob es wirklich das ist. Meine Mama hat sich auch immer große Sorgen gemacht, dass ich es mit Videospielen übertreibe. Ich bin halt in den 90ern aufgewachsen. Allerdings kann ich mich auch ehrlich nicht daran erinnern, dass Hausaufgaben jemals ein Problem waren, die hat man halt mittags nach dem Essen eben gemacht und dann waren andere Sachen dran. Stundenlang.

    Naja, bei der Lehrerin kann man teilweise auch sagen: Selber schuld. Warum belastet sie sich auch am Schuljahresende mit Theateraufführung und Vorbereitung eines "Buffets" für die Schüler? Da muss man auch mal "Nein!" sagen können. Dann hat man auch keine "60 bis 70 Stunden Woche".

    Gruß !

    Genau das dachte ich mir auch, als ich die Reportage gerade geschaut habe. Mit der braucht man kein Mitleid haben, ganz offensichtlich findet sie es so genau richtig. Aber sie sagt ja selbst, dass sie es gerne macht. Wem es Spaß macht...

    Die Frage müßte doch eher lauten: Was mache ich, wenn ich die 41 Stunden voll habe und ich die Überstunden, die in den Ferien abgefeiert werden, auch schon aufgebraucht habe? Darf ich dann den Griffel wegschmeißen und die Korrektur der Abschlußprüfungen verweigern? ;)

    Die Abschlussprüfungen korrigierst du natürlich und betrachtest die Arbeit sozusagen als Darlehen für eine darauf folgende Zeit, wo der Unterricht äußerst minimalistisch geplant wird :P

    Ich find Schülerfeedback auch hilfreich, aber nur wenn es hilfreich ist. In einer Abiklasse gesagt zu bekommen, dass man zu oft Analysen macht (weil es nicht gut klappt) hilft nicht, genau so wenig wie: Sie bestehen immer auf ihren Unterricht, auch wenn die 3 Stunden davor ausfallen und das nervt.
    Also Feedback einholen (auch mal nach einer Stunde oder neuen Methode) aber reflektiert annehmen.

    Ja, das ist leider eine Komponente des Schülerfeedbacks, die nerven kann. Dass sie sich beschweren, dass man manche Themen langfristig übt und nicht sofort wieder vergisst. Dabei handelt es sich ja oft um elementares Grundwissen.

    Mir sagt mein schwacher GK auch gerne mal wie eiskalt ich denn wäre und nie was ausfallen lasse. Tja, das geht halt im GK erst Recht nicht, es ist fast so viel zu tun wie im LK mit viel weniger Stunden und Schülern, die für alles länger brauchen. Da muss man eiskalt sein :D

    Physik ohne Leifi ist für mich geradezu unvorstellbar. Das ist für mich immer eine der ersten Quellen und man wird nahezu immer fündig.

    Für Mathe bin ich ein großer Fan von
    https://matheportal.com

    Die Einstiege etc sind sehr klassisch und die Übungen auch tendenziell der alten Schule zuzurechnen. Aber gerade für schwächere Schüler ist das ein toller Fundus und ich bediene mich immer wieder gerne an den Aufgaben.

    Ich habe nur die anderen Beiträge überflogen, aber für mich klingt das so, dass sich die Teilzeit eben NICHT lohnt. Du planst einfach viel ausführlicher.
    So lernst du doch nie eine volle Stelle wirklich zu händeln.

    Frei nach Mikael, du schmälerst deinen Stundenlohn durch die Teilzeit und arbeitest nur marginal weniger.

    Gerade! frisch nach dem Ref musst du doch lernen Prioritäten zu setzen.

    Coole Idee, das probier ich auch aus. Wie wärs mit "Zeiterfassung"? ist eine kostenlose Stechuhr, man muss nur auf Einstempeln/Ausstempeln klicken und die Zeit wird ausgerechnet...

    Die hab ich auch mal verwenden wollen, fand die App auch gut.

    Aber ich konnte furchtbar schlecht entscheiden, ob ich wirklich arbeite. Oft kommen da leider die Ablenkungen des Internets dazwischen.

    Das muss in der Regel sehr deutlich Leuten (auch Schulleitern!) erklären, die mit "stellen Sie sich doch nicht so an, das können Sie doch alles absetzen" kommen...

    Und naiven Referendaren, die denken der Staat schenkt ihnen all das Material, was sie bunkern. Besonders die, die im November beginnen. Die kriegen die paar Euro Lohnsteuer für zwei Monate ja ohnehin zurück, da lohnt es sich erst Recht nicht, irgendwas anzuschaffen.

    Ich nutze Variante 1, da diese dazu motiviert nur anzukreuzen, wenn man sich wirklich sicher ist.

    Die Idee mit Fehlerpunkten wie in der Fahrschule finde ich aber auch genial. Da dürfen die Fragen aber nicht ganz so schwer sein, denke ich.

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