Es ist völlig normal, dass man bei Einstellung zum 1.5. direkt nach dem Referendariat erst einmal als Angestellter startet. So schnell sind die Unterlagen gar nicht durch. Mein Amtsarzttermin war zwar rechtzeitig, aber bis dann alle Unterlagen fertig waren, wurde es dann doch Mitte Mai. Da würde ich dann vereidigt.
Beiträge von state_of_Trance
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Hatten wir nicht schon einmal einen Thread, in dem wir gesammelt haben, was wir tun würden, wenn wir kein Geld mehr verdienen müssten?
Ich meine ja. Und da habe ich das gleiche gesagt. Da habe ich auch Zustimmung erhalten. Von diesen Personen ist wohl keiner im Lehrerforum. Ich sollte mich auch mal ausloggen.
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Ok, verstehe.
Ist es denn für Dich nachvollziehbar, dass es Menschen gibt, die Sinn in ihrer Arbeit sehen und darin Zufriedenheit oder gar Erfüllung finden?
Sinn, ja. Den sehe ich auch.
Zufriedenheit sehe ich eher auf dem Kontoauszug, mit Erfüllung hat Arbeit für mich aber so gar nix zu tun.
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Diese Krankheit des Berufs "liebens" scheint unter Lehrkräften sehr stark ausgeprägt zu sein. Da kenne ich aber in anderen Berufsfeldern keinen, der nicht sofort aufhören würde.
Ich finde meinen Beruf unter der Prämisse, dass die Besoldung nicht einfach so überwiesen wird, okay. Ich hänge aber sicherlich nicht an ihm. Ein Bürojob ohne Kundenkontakt für A14 wäre mir lieber. Aber auch an dem würde ich nicht hängen. Ich brauche keine Arbeit.
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Hast Du ein Problem mit Leuten, die ihrer Arbeit positiv gegenüber stehen?
Nein, aber Leute die nicht augenblicklich ihre Arbeit niederlegen würden, egal welche, wenn sie finanziell nicht darauf angewiesen sind, irritieren mich.
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"Liebe" ist natürlich ein großes Wort, trotzdem: Ich glaube nicht, dass die meisten sich das "einreden" müssen. Anscheinend kennst du nur wenig Leute, die in "anderen" Berufen arbeiten und diesen lieben.
Ich finde es verstörend, einen Beruf zu lieben. Vielleicht im sehr seltenen Fall, dass man sein "Hobby zum Beruf gemacht hat".
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Hallo miteinander,
ich bin Gymnasiallehrer in NRW für D und E. Generell liebe ich meinen Job.
Ich kenne übrigens keinen anderen Beruf, wo sich die Leute immer wieder einreden müssen, dass sie ihn ja lieben würden.
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Relevant ist immer schon, dass eine Menge Lehrpersonen schlicht zu faul sind, genannte Aufgabenfirmate sinnvoll zu bewerten.
Ich kündige halt immer an, dass ich Nachfragen stelle und erwarte dass ähnliche Aufgabentypen vorgerechnet werden können. Komischerweise wollte dann nie mehr jemand bei mir ein "Referat" halten.
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Ich würde niemals etwas benoten, was die SuS zu Hause gemacht haben. Weil ich ja gar nicht weiß, wem ich die Note geben muss: Dem großen Bruder, der Oma, dem Nachhilfelehrer oder dem Bekannten der Eltern, der Lehrer ist.
Es sind ja mittlerweile viele Kollegen wegen KI völlig panisch. Ich konnte den Aufschrei nie verstehen. Genau die genannten Punkte waren ja immer schon relevant.
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Genau so mache ich es inzwischen auch. Wenn man korrigiert, wie nahegelegt (mit Positivkorrektur und inhaltlichem Kommentar zu Stärken und Schwächen usw.), dauert es einfach ewig und ich hab beschlossen, dass ich das erst wieder mache, wenn ich einstempeln darf und Zeiterfassung mitläuft 😄
Du hast ja den besseren Vergleich. Ich meine, dass das, was den Kollegen in Deutsch und Englisch am WBK zugemutet wird, nochmal eine Ecke krasser ist, als an üblichen Gymnasien. Dank der sinkenden Schülerzahlen ist das Korrekturvolumen sicherlich geringer, aber jede einzelne Klausur dauert im Schnitt länger.
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Notendiskussionen kann man ja immer noch bei der Somi starten, da muss man nicht an die Klausurbewertung ran.
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In der Regel. Kann man aber auslegen, dass völlig abstrusen Fällen nichts mehr dazu konstruiert werden muss.
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Mir hat neulich jemand erzählt, bei Nachschreibklausuren wären EWHs nicht mehr verpflichtend. Keine Ahnung, ob das so stimmt, aber das wäre ja immerhin eine Erleichterung.
Wenn sie bei der regulären Klausur verpflichtend sind, sind sie es wohl auch bei der Nachklausur. Die meisten meiner Kollegen machen es bei Nachklausuren aber nicht oder nur sehr reduziert und mit wenig Mühe.
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Aus Interesse: Wir hatten kürzlich den Fall, dass eine (unglaublich problematische) Schülerin in gutem Englischen totalen, sich wiederholenden, ausgedachten Schwachsinn geschrieben hat. Ich kenne es so, dass man in solchem Fall auch die Darstellungsleistung abwerten muss, aber das gab heftige Diskussionen.
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Ok, gut, dann übernimmt man halt genau das. Aber von Positivkorrektur steht da nix.
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Genau so funktioniert es mit verbindlich vorgegebenen EWH mit allein 12 ausdifferenzierten Einzelkriterien in der sprachlichen Bewertung eben nicht.
Das hat Bolzbold auch schon geschrieben, ich meine dass nirgendwo steht, dass diese EWHs verpflichtend wären.
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Zur Positivkorrektur: Lasst die dich einfach weg und es mal drauf ankommen.
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NRW hat immer noch viele staatliche Weiterbildungskollegs. Die Bezahlung ist besser als zb in RLP (unabhängig von den Zuschlägen). Stellen werden schulscharf ausgeschrieben.
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