Kris24 ich glaube wir sind uns doch einig, dass eine längere Klausur in Mathe absolut NICHTS an den Leistungen ändert. ![]()
Beiträge von state_of_Trance
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Ich habe gerade extra nochmal nachgeschaut.
https://bass.schule.nrw/pdf/17924.pdf?20250127092332
Da ist rechts die aktuell gültige Tabelle. Die habe ich sofort an einen Kollegen weitergeleitet und ich möchte darüber sprechen, dass wir uns ab sofort am unteren Ende der Skala orientieren.
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Wow!!!
Ich halte also fest: "Unsere" (NRW-)Korrekturlehrer*innen sind eh im Vergleich zu ihren "Nebenfach-)Kolleg*innen vera.... aber die Diskrepanz ist noch mal höher als in anderen Bundesländern...
Und das passt trotzdem von der Qualität in der sprachlichen / Sozialwissenschaften?In anderen Bundesländern gibt es diese Diskrepanz ja generell gar nicht. Das Konzept "Korrekturfach" ist klassisch NRW. In anderen Bundesländern werden in jedem Fach regulär Prüfungen geschrieben.
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Keine Klausur ab der Q-Phase ist jemals kürzer als 3 Schulstunden, die Klausuren im LK sind teils noch deutlich länger. Da kann man nicht jedes mal Toilettenaufsicht machen. Bei 90 Minuten fände ich es ok, "die Toilette zu umgehen", wie du es formuliert hast.
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Tja, in NRW sind die Klausuren aber verpflichtend deutlich länger als zwei Stunden. Da ich selbst häufig zur Toilette muss, fände ich das regelrecht unmenschlich.
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Ich habe es ähnlich wie Maylin85 erlebt: Ich bin vom Gymnasium zur Gesamtschule und dann zum BK und mit jedem Wechsel war ich wieder erstaunt, wie sehr man das Niveau noch absenken kann. Und ich staune noch immer. Ich bin seit mittlerweile fünf Jahren am BK und dort sowohl im Fachabi als auch im Abi viel unterwegs und ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: Wir verteilen Noten, die das Bestehen garantieren, geradezu inflationär, nur damit genügend Leute es irgendwie schaffen und die SL ruhig schlafen kann, weil der Bildungsgang gesichert ist.
Ich kann nur sagen, dass an meiner Schule nahezu jeder, der keinen Stress macht, das Fachabitur bekommt. Vollabitur klappt dann in der Regel aber doch nicht mehr, weil der Spielraum zu zaubern geringer ist bei den zentralen Prüfungen.
Ich bin auf einige meiner Kollegen auch äußerst sauer, erlebe aber den selben Effekt wie du Schokozwerg . Ich merke nach Jahre einen Anpassungsprozess und je länger man in einem solchen Niveau unterrichtet, desto mehr verliert man den Bezug dazu, was eigentlich ein "normales Niveau" wäre.
Anekdote dazu: Ich hatte mal einen furchtbar schlechten Grundkurs. Während ich den hatte, musste ich mehrere Klassen in der Abendrealschule (Niveau: Berufsvorbereitung, schwache Gesamtschulklasse) vertreten. Plötzlich fand ich, dass die Schüler dieses Grundkurses doch eigentlich ganz ok wären. Eine Lehrkraft an einem durchschnittlichen Gymnasium wäre spontan ergraut, wenn sie diesen Grundkurs gesehen hätte.
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Das klingt, als suche man sich " das ständige Fehlen" aus. So ist es ja aber nicht.
Ich weiß, Aber trotzdem ist es eine Belastung für die Kollegen. Ich unterstelle dir kein "blau machen". Aber in dem Moment, wo man SCHON WIEDER in die ätzende 8c als Vertretung geschickt wird, empfindet man das einfach anders.
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Es hängt brutal von der eigenen Persönlichkeit ab, wie man in den Beruf reinfindet. Wie nützlich daher Erfahrungsberichte von Fremden sind, weiss ich nicht recht.
Absolut. Wichtig ist aber auch zu erwähnen, dass dieser Beruf, wie jeder andere auch, erlernbar ist. Auch Personen, die sich beim Sprechen vor Gruppen tendenziell schwerer tun, können daran arbeiten und im Leherberuf Fuß fassen.
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Naja, ganz grundsätzlich hat man keinen Anspruch auf Freistellung für Kinderarzttermine. Deswegen würde ich auch nicht mehr freifragen, was eigentlich ein Entgegenkommen ist, sondern nur noch ankündigen, dass das Kind krank ist. Wenn die Klinik keine Krankschreibung ausstellen kann, wird es hoffentlich der Kinderarzt tun.
Auch in diesem Fall können die kinderlosen Kollegen, dann gucken wo sie bleiben. Ich weiß keine gute Lösung, aber "kollegial" ist dieses ständige Fehlen, besonders an Schulformen, wo tatsächlich immer vertreten wird, sicherlich auch nicht.
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So ganz grob ist Unterrichthalten mit Referaten, die du schon aus Schule und Studium kennst, vergleichbar.
Finde ich so ganz und gar überhaupt nicht.
Wenn man in die Klasse kommt, hat man die führende Persönlichkeit zu sein. Wenn man keine Ansagen macht, passiert überhaupt nichts in der Klasse. Ich fand es tatsächlich die ersten paar Male "aufregend" und ungewohnt. Schon im Laufe des Referendariats hat es sich gelegt und mittlerweile macht es mir überhaupt nichts mehr aus, egal in welche Klasse ich gehe.
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Stimmt. Abi ist wichtiger als Hochzeit. Außer für Beamte, da gibt's ja Zuschläge fürs Ja-Wort.
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Ich liebe dieses "Hä?"
Auftakeln ist das passende Wort für unbequeme pseudomodische und teilweise alberne Bemühungen...
So wie bei diesen "neumodischen" Hochzeiten?
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Hä? Also, dass man sich beim Abitur einmal in seinem Leben auftakelt gehört doch dazu.
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Wie immer: Es ist massiv befremdlich, wie in Bayern die Noten „berechnet“ werden.
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Dieser Aprilscherz ist so gut, dass mir direkt ein paar Kolleg*innen einfallen würden die das buchen. Die fühlen sich von dieser Anti-Digitalisierung auch direkt abgeholt.
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Schüler beschweren sich grundsätzlich immer und überall. Das ist erstmal nicht persönlich zu nehmen. Dass die Klassenlehrerin da so ein Fass aufmacht, finde ich allerdings auch unangessen.
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