Da sind die 14-15... Neee 17 wäre für mich die Schmerzgrenze.
Das ist so stufenweise.
5-7 Hölle auf Erden.
8-9 Nervige Pubertiere, aber schon erträglicher als die Kleinen.
So ab Klasse 10 fängt der Job dann an, auch Spaß zu machen.
Da sind die 14-15... Neee 17 wäre für mich die Schmerzgrenze.
Das ist so stufenweise.
5-7 Hölle auf Erden.
8-9 Nervige Pubertiere, aber schon erträglicher als die Kleinen.
So ab Klasse 10 fängt der Job dann an, auch Spaß zu machen.
Kennt ihr alle Karin Ritter nicht? Die war sogar mal im Forum.
Die echten Lehrer verstehen den jetzt:
Anzeige ist raus
Dat jibt ne Anzeije ans Ordnungsamt.
Ja da hatte ich vor lannger Zeit mal einen Mathekurs. Ähem was soll ich sagen, war gegenüber meinen Klassen in der Realschule Erholungsurlaub. Wirklich.
Auch dort gibt es solche und solche Klassen. Ich glaube dir aber sofort, dass viele Klassen an einer "normalen" Realschule heutzutage schwieriger sind. Ich finde aber auch den generell den Unterricht mit Kindern schwieriger und anstrengender.
Es gilt hier wirklich das Broken window Prinzip. Liegt irgendwp Dreck run, dauert es nicht lange bis das ganze Treppenhaus vermüllt ist. Wenn eine Klasse als Müllklasse bekannt ist, unbedingt 5 Minuten vorher durch die Reihen gehen und schauen, ob unter den Tischen Müll liegt- Auch im Chemieraum schauen ob Müll in den Wasserausgüssen liegt. Falls ja bleibt der Ordnungsdienst so lange da, bis aufgeräumt ist. Notfalls bin ich 10 Minuten später in der nächsten Klasse. Aber sobald das durchgeht, sieht die Klasse beim nächsten Mal aus, als hätte es im Kinio eine Schmeiß mit Popcorn Veranstaltung gegeben. Und Ja beim nächsten Mal, schon während der Stunde kontrollieren und wenn da eine offene Tüte Chips liegt, dann fragen ob jemand Eigentümsansprüche erhebt, falls nicht --> Müll. Falls doch: Schreiben an die Eltern. Ach ja, im Chemieunterricht bedeutet das, dass grundlegende Sicherheitsvorschriften nicht beachtet wurden. Im praktischen Arbeiten hat das Einfluss auf die Bewertung.
Spätestens in Klasse 10 funktioniert es.
So etwas sind aber auch deutliche Belastungsfaktoren für Lehrkräfte, was den genannten Punkt wieder bestätigt. Damit man eine schwierige Klientel in den Griff bekommt, darf man nie locker lassen. Das kostet viel Kraft. Wir haben ja in der Abendrealschule und den unteren Semestern auch Härtefalle des ersten Bildungsweges in den Klassen, ganz unbekannt ist mir das also nicht in der "Erwachsenen"bildung. Meist ist es aber harmloser, weil die größen pubertären Auswüchse bereits in der Vergangenheit liegen.
Wie muss ich mir diese "schlimmen Zustände" eigentlich vorstellen? Ist ne ernst gemeinte Frage, ich glaube nämlich, ich habe überhaupt keine Ahnung von sowas ...
Lautes Rumgeschreie, Heulanfälle, fliegende Stühle, keine bis kaum Deutschkenntnisse, kein Material dabei, Eltern alles egal bzw. nicht erreichbar, alle Arten von Gewalt zuhause, Verwahrlosung,…
Das kann vieles bedeuten. Eine gute Freundin von mir hat den Job jetzt komplett geschmissen ![]()
Meiner Info nach nicht. Der Träger muss grundsätzlich erstmal weiterbeschäftigen; kann er das nicht mehr (z.B. wegen Schließung), erfolgt die Übernahme durch das Land NRW.
Schon etwas älter, aber interessant dazu vielleicht auch das hier: https://lehrernrw.de/wp-content/upl…chulen-2014.pdf (S. 16).
Du hast sicher mitbekommen, dass ein kirchliches WBK in der Gegend aufgelöst wurde. Die Kollegen, Beamte in Kirchendienst, wurden an andere kirchliche Schulen des BISTUMS zwangsversetzt. Das sind teilweise wirklich weite Wege (und alles „Kinder“schulen). Fieses Schicksal.
Ach was, der harte Forenkern weiß sogar ohne nachzuschauen, wer welche Reaktionen gesetzt hat. Oder wer sie setzen wird 😂
Ansonsten halte ich die Forderung vieler Kolleginnen und Kollegen, die Pläne möglichst kompakt, idealerweise ohne Freistunden/Springstunden/Hohlstunden zu machen, für utopisch. Für die Vertretungsplanung ist das halt sehr schwierig.
Ich empfinde einzelne Hohlstunden als etwas positives und entlastendes. Längere solche Phasen kann man auch gut zum arbeiten nutzen. Setzt natürlich entsprechende Räumlichkeiten voraus. Die NaWi-Kollegen haben eigentlich immer mindestens den Rückzugsort der Sammlungen,
Das ist ja nichts gegen NRW, wo Kollegen die teilweise Jahrzehnte nur Erwachsene unterrichtet haben and Grund--und Förderschulen abgeordnet werden.
Und andersherum geht das einfach?
Ja. Da wird man in NRW einfach hin abgeschoben, entweder gleich bei Vertragsunterzeichnung oder später als Abordnung.
Schmidt, du musst nicht verwirrt sein, Plattenspieler war es bezüglich des Vorschlags selbst und hat den Beitrag offensichtlich ironisch verfasst.
Warum?
Warum nicht?
Man kann seinen Job auch ordentlich machen, ohne durch leuchtende Studentenaugen motiviert zu sein.
Typisch Lehrer. Wehe man möchte "Karriere" machen. Die Motivation darf immer nur ausschließlich intrinsisch sein.
So machen sich Kolleg(inn)en gegenseitig kaputt.
Ich mache Klausur- und Nachklausurplanung für A14 in einem kleinen System. Damit habe ich noch eine der umfangreicheren A14-Aufgaben an meiner Schule.
Webuntis administriere ich auch mit, für den Bruchteil einer Entlastungsstunde. In großen Systemen sind diese Aufgaben aber nicht ansatzweise mit dem vergleichbar, was ich an einer Schule am unteren Ende der Existenzberechtigung zu leisten habe. Da muss schon ordentlich was her an Entlastung.
Weiß ich nicht, ob du das so machen möchtest. Bei state_of_Trance scheint das jedenfalls eine Option zu sein. Ich persönlich mag dann doch den Sommer zu sehr, um da in der unterrichtsfreien Zeit zu arbeiten.
Ich arbeite in allen Ferien nicht, höchstens mal einzelne Tage. Ich arbeite in der Regel die Unterrichtstage im Wesentlichen durch und sonst gar nicht. Damit komme ich besser klar.
eigentlich sind ist der gesamte Sommer innerhalb irgendwelcher Sommerferien.
Das stimmt. Ich brauche aber auch keinen Urlaub im deutschen Sommer.
Es war Ironie, weil ich oben geschrieben habe, dass ich davon ausgehe, dass viele Mütter keine Lust auf den Stress der "Unflexibilität" des Verwaltungsjobs ohne die unterrichtsfreie Zeit.
Ich finde die Aussicht auf nur 6 Wochen Urlaub traurig, aber da er frei wählbar ist, ist er wenigstens zum Reisen besser geeignet. Ich würde ja niemals freiwillig in den deutschen Sommerferien Urlaub nehmen.
q.e.d. : Eltern wollen ihre Flexibilität und Ferien
Eltern?
Also einfach eine "normale" Verwaltungsstelle.
Dann überrascht es mich nicht besonders (aber ehrlicherweise habe ich auch viele männliche Kollegen, die genau das als Argument gegen die Verwaltung eingebracht haben: die Schulferien sind heilig.)
Der Hauptgrund, wieso ich mich trotz Interesse aktuell nicht auf eine Behördenstelle bewerbe.
Das Wichtigste beim Thema Burnout: Nie "brennen".
Hilft dir jetzt nichts mehr, aber für die Zukunft.
Werbung