Jo, das Problem sehe ich durchaus!
Ich fürchte aber, dass mehr Praktika nur für Vereinzelte einen frühen Exit bedeuten würden, da ich mal zu behaupten wage, dass
a) viele Lehrer/Betreuer sich scheuen, Praktikanten so ehrlich und direkt genug, dass die Botschaft wirklich ankommt, ins Gesicht zu sagen, dass sie nicht geeignet sind, eben weil ihnen klar ist, dass Persönlichkeit niemandes "Schuld" ist, sich da Lebensträume zerschlagen und vllt. auch noch die (bei einigen bestimmt auch berechtigte) Hoffnung besteht, dass der junge Praktikant sich noch weiterentwickeln könnte.
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bei uns im Studium, ok das ist kürzer in als in Deutschland, da es für Primarstufe ein Bachelorstudium ist, gab es im 1. Studienjahr eine Eignungsabklärung. Dafür gab es insgesamt 3 Pratika, in denen wurde man von den jeweiligen Lehrpersonen beurteilt. Dazu kam pro Praktikum ein Besuch vom Dozent für Berufskompetenzen (genaue Name fällt mir gerade nicht ein). Wer da dann auf der Kippe stand, hat dann nochmals eine Chance bekommen. Und das war je nach Thematik nochmals eine Lektion vorzeigen oder eine Gruppendiskussion oder oder. (Die PH hat das dann in einem Jahr gerade geändert, davor hätte es ein Assesment gegeben). Und ja die Kriterien waren sehr transparent. Es gab aber auch da welche, die es nicht geschafft haben.