Frau B. fordert beispielsweise die Einstellung aller kinderbezogenen Transferzahlungen, aber eine 50.000-Euro-Prämie für Frauen, die freiwillig kinderlos geblieben sind.
Das sind von ihrem Standpunkt aus konsequente Forderungen. Solange sie nicht bereits existierenden Kindern an den Kragen oder Frauen zwangssterilisieren will, ist an der Position nichts Verwerfliches.
Zitat
Sie versucht, andere Frauen mit kruden Argumenten gegen das Kinderkriegen zu überzeugen. Die Argumente haben etwas von Eugenik und das als schriftstellerischer Nebenjob im Arbeitsbereich Schule. Ich bleibe dabei: Schwierig
Welche Argumente bspw.? Das Umweltargument ist vernünftig. Global gesehen gibt es erheblich zuviele Menschen. Kinder in die Welt zu setzen ist in erster Linie hochgradig egoistisch.
Bzgl. deines Eugenik Vergleichs: Vielleicht liest du mal nach, was Eugenik ist.
Ich sehe nach wie vor nicht, was an der dargestellten Position problematisch ist.
Ich selbst habe die (egoistische) Entscheidung getroffen, dass ich eigene Kinder haben möchte. Meine Frau sieht das auch so, also werden wir uns fortpflanzen (bzw. es versuchen, man weiß ja nie genau, ob das auch klappt). Dass andere Menschen das anders sehen, nicht wollen oder sogar (nachvollziehbare) Gründe gegen das Kinder-in-die-Welt-Setzen aufzeigen, ist trotzdem vollkommen in Ordnung.