Aha. Und was genau hat das mit Inklusion zu tun bzw. wie führt zu einer ständigen Beschäftigung mit dem Thema?
Inklusion heißt doch nicht: "Wir lassen (einzelne, möglichst wenig störende) Menschen mit Behinderung gnädigerweise mitmachen."
Köperlich behinderte Kinder, die von ihren Eltern an unserer Schule angemeldet werden, werden aufgenommen. Da wird keine Auswahl anhand der Behinderung getroffen. Je nachdem, welche Behinderungen die Schüler haben, muss ich mich damit beschäftigen, ob/wie ich diese im Unterricht berücksichtigen muss.
Ich frage mich ernsthaft, was genau du erwartest. Am Gymnasium werden nur Menschen beschult, die das wollen und ein gewisses Mindestmaß an Leistung zeigen. Ob diese Menschen behindert sind oder nicht, spielt dabei grundsätzlich keine Rolle.
Warum sollten Menschen mit geistiger Behinderung, die sie daran hindert, diese Mindestleistung zu erbringen, in Gymnasialklassen sitzen, während andere, die nicht behindert sind, an eine andere Schulform wechseln (müssen)? Die Antwort kann nicht "Inklusion" lauten. Denn auch bei der Inklusion geht es nicht darum, dass Behinderte aufgrund ihrer Behinderung überall dabeisitzen.