Beiträge von Schmidt

    Das glaube ich nicht. Dafür kenne ich auch in der Schweiz viel zu viele Menschen, die morgens mit dem Auto zur Arbeit fahren obwohl der nächste Bahnhof nur 10 min fussläufig entfernt wäre und alle 15 min eine S-Bahn vorbeikäme. Das ist schon OK so, dass diese "Spinner" sich auf der Strasse festkleben und allen auf den Sack damit gehen. Wer nicht hören will ... etc.

    Ich kenne einige Menschen, die Auto fahren, weil sie mit dem ÖPNV zwei bis drei mal so lange brauchen, entweder viel zu früh oder zu spät auf der Arbeit sind usw.

    Konstruktiv wäre es, den Leuten auf den Sack zu gehen, die den ÖPNV nutzbar machen können. Aber warum konstruktiv, wenn man auch Leuten sinnlos auf den Sack gehen kann. Was genau bringt die Kleberei, außer zu nerven? Kein einziger Autofahrer denkt sich "Ja gut, die haben schon recht. Dann fahre ich halt mit dem ÖPNV." Was genau soll das dann?

    Den Motor von meinem Auto kann ich ausschalten, wenn ich im Stau stehe und eh nicht vorankomme.

    Wir waren auch einmal von der Kleberei betroffen. Wenn man nicht direkt vor den Klebern steht, kommt man schon voran, nur eben sehr langsam im stop and go, weil alle anderen Wege stärker belastet werden. Die ganze Kleberei ist einfach nur dämlich.

    Und nein, ich bin micht grundsätzlich gegen Aktivisten. Fridays for Future, die Blockaden im Hambacher Forst oder die Proteste in Lützerath begrüße ich sehr. Ich bin auch selbst früher in Bürgerinitiativen aktiv gewesen und fleißig auf diversen Demos dabei (letzteres noch heute gelegentlich). Aber was der Sinn darin sein soll, Leuten auf den Sack zu gehen, die einfach nur zur Arbeit wollen/müssen, erschließt sich mir nicht. Die meisten dieser Menschen fahren Auto, weil der ÖPNV unglaublich schlecht ist und nicht, weil sie es so geil finden, Abgase in die Luft zu blasen.

    Muss in Pausen nicht eigentlich ausgestempelt werden? Ich erinnere mich dunkel an so Artikel bezüglich der Raucher.

    Kommt drauf an. In meinen Jobs vor dem Lehrerdasein musste man sich nur ausstechen, wenn man das Gebäude verlassen hat. Kaffee holen, mit Kollegen quatschen und sogar in der Teeküche zu Mittag essen lief ohne ausstechen. Fürs Rauchen, irgendwo Essen holen oder auswärts essen musste ausgestochen werden. 30 Minuten Pause wurden nach sechs Stunden Arbeit mindestens abgezogen.

    Das ist aber nicht überall so. Theoretisch muss man eingestochen auch durchgängig arbeiten. In manchen Jobs muss man das auch tatsächlich. In typischen Bürojobs ist es häufiger akzeptiert, dass man zwischendrin mal einen Plausch hält.

    Wenn ich meine Arbeitszeit festhalte, dann gehören kürzere Unterbrechungen, die ich auch in einem Bürojob hätte, wie aufs Klo gehen, kurz aus dem Fenster gucken, Dehnen oder Getränk holen, zur Arbeitszeit. Andere Unterbrechungen wie Wäsche machen oder Mittagessen vorbereiten gehören nicht zur Arbeitszeit.

    Mein Gott, bevor ich zweimal ''Mann'' schreibe und das für Verwirrung sorgt, differenziere ich etwas beim Alter. Der eine davon ist halt dann der junge Mann und der andere der ältere Mann. Also bitte, jetzt hängst du mir vermutlich auch noch am Age-bashing an, oder? ^^ Ich werde mich aber nun wirklich nicht mehr äußern. Ihr habt recht und ich meine Ruhe. Schönen Abend noch.

    Was ist denn bei dir los? Entspann dich. Du stehst gerade nicht wegen Klima-Klebern im Stau, also kein Grund, so angespannt zu sein.

    Im Internet kursieren vereinzelt Videoaufnahmen, die ihr euch selbstständig heraussuchen und angucken könnt, in denen Polizisten Klimaaktivisten von der Straße zerren, sogar deutlich vehementer als das in dem diskutierten Video der Fall war. Wie wird hierzu Stellung bezogen?

    Was ist das für eine merkwürdige Frage? Irgendwelche angepissten Typen sind keine Polizisten.

    Mir gehen die Klima-Kleber auch auf die Nerven und ich bezweifle, dass die Kleberei irgendeinen Nutzen hat. Ich käme aber nicht auf die Idee, am fremden Menschen herumzuzerren und sie zu treten.

    Wo siehst du in dem Video eigentlich einen "älteren Herren"? Der "ältere Herr" ist höchstens 35.

    Zitat

    Vielen Dank für deine Ansicht und Meinung, laleona ! Freut mich, dass du zu meinen Fragen Stellung bezogen hast.

    Ich bin gerade unsicher, ob du das ernst meinst. Dass Selbstjustiz nicht dasselbe wie Aufgabenerfüllung der Polizei ist, müsste eigentlich jedem Erwachsenen bekannt sein.

    Wird auch Zeit. Die Arbeit an Grundschulen ist nicht weniger wichtig als die an weiterführenden Schulen.

    Bisher war die Ausrede ja immer, dass Grundschullehrer kürzer studieren (was stimmt) und deshalb nur mit A12 besoldet werden können nicht

    aber mit A13. Das einfach über eine Stellenzulage zu A12 zu regeln, wurde, zumindest in den Diskussionen, die ich mitbekommen habe, nie diskutiert.

    Ob du dir ein Lehramtsstudium, das Referendariat und die Tätigkeit als Lehrerin zutraust, kann aus der Ferne niemand beantworten. Das kannst du nur selbst.

    Ich persönlich sehe weder bei deinem Alter noch bei deiner Schüchternheit ein generelles Problem bzgl. des Berufs.

    Um welches Bundesland geht es denn? Damit wären gezieltere Ratschläge besser möglich. Je nachdem wo du studieren möchtest, kommt es bspw. in Frage, beim Nachhilfe Institut Stunden zu reduzieren (nicht weniger als 21, sonst wird die KV teurer) und parallel lamgsam mit dem Studium zu beginnen. Unter Umständen können dir auch Leistungen aus deinem vorherigen Studium angerechnet werden.

    Wir haben oft die Situation als Sportlehrer mit ins Krankenhaus zu müssen, und da man meistens die Eltern nicht erreicht, stehst du da mit nem Berg voller Verantwortung. Auch ist ein Schüler von mir letztes Jahr in der Schule verstorben, da fühlst du eine ungeheure Last.

    Und die Verantwortung liegt ja in 1000 anderen Bereichen noch…

    Klar, das ist genau dasselbe wie Verantwortung für 80 - 120 Soldaten zu haben. 👍 Da gibts keinen Unterschied.

    Letztendlich ist das für NRW natürlich insofern egal, weil man derzeit spätestens bei der Einstellung in den Schuldienst in dieser Konstellation scheitert.

    Da wäre ich nicht so sicher. Die Regelung ist dafür gedacht, dass niemand, der das Ref nicht bestanden hat, in den Schuldienst kommt. Wenn aber jemand ein anderes Ref bestanden hat, gibt es keinen vernünftigen Grund dafür so eine Person nicht einzustellen. Dass man in der Vergangenheit in irgendwas nicht gut war, hat keinen Einfluss darauf, dass man die Leistung später erbracht hat. Es gibt beim Ref ja sogar Regelungen dafür, was passiert, wenn zwei Lehrämter studiert wurden und ein anderes Ref nicht bestanden wurde. Welchen Sinn hat es, Menschen für den Vorbereitungsdienst zuzulassen, sie dann aber trotz dessen erfolgreichen Abschlusses nicht einzustellen.

    Dieser Fall (Ref I nicht bestanden, Ref II bestanden) dürfte aber so oder so quasi nicht vorkommen. Es hat in der Regel durchaus gute Gründe, wenn jemand das Referendariat nicht besteht.

    Die Summer der beiden darf nicht die Maximalversorgung des Endamts (71,75%i übersteigen.

    So liegst du bei deiner Annahme richtig.

    Ergänzt die Rente die Pension? Also bspw. 60% Pension plus angesammelte Rente bis zum Maximum von 71,75% Pension? Odet sind die 60% Pension dann das Maximum, von dem die Rente abgezogen wird?

    Das magst du so sehen. Dafür gibt es aber keine Grundlage. Kannst ja froh über deine hochgradig egoistischen Eltern sein.

    Aber hey das Gute daran: Alle die so denken gibt es in der nächsten Generation nicht mehr. Natürliche (selbstgewählte) Auslese.

    Warum so motzig? Dass die Erde überbevölkert ist, ist doch kein Geheimnis. Weniger Menschen sind, global gesehen, besser für die Erde. Dass bspw. unsere Volkswirtschaft das Problem hat, dass zu wenige Kinder geboren werden um das System am Laufen zu halten, ist davon unabhängig.

    Das grundsätzliche Problem anzuerkennen tut doch nicht weh. Ob man sich dann trotzdem für Kinder entscheidet ist davon ja auch unabhängig. Ich will ja auch welche (das ist egoistisch: ICH will Kinder also mache ich welche; nicht um jeden Preis und natürlich auch nur, weil meine Frau das auch will) und am besten eigene (was durchaus narzisstisch ist: ICH halte meine Frau und mich für so tolle Menschen, dass ich möchte, dass meine Kinder auch diese Gene haben) obwohl ich das ökologische Argument nachvollziehen kann.

    Diese Frau aus Regensburg ist zum Thread OT. Krass finde ich auch Begriffe wie „Karnickelprämie in NRW“. Ich bin selbst leider kinderlos, finde aber, dass Prämien für Kinder völlig in Ordnung sind, da Kinder ja neben Freude auch Kosten verursachen. Ob ein Zuschlag kinderlos für die Ehe vonnöten ist, sei dahingestellt. Auch hier ist es meines Erachtens aber in Ordnung, da es höhere Ausgaben gibt.

    Ich finde den Begriff "Karnickelprämie" witzig. Und auch irgendwie zutreffend, weil mit mehr Kindern der Zuschlag für jedes weitere Kind steigt.

    Die Ansicht, dass Zuschläge für Kinder angemessen sind, ist legitim. Muss nicht jeder so sehen.

    Dass man verheiratet höhere Ausgaben hat, musst du erläutern. Für uns hat sich in dieser Hinsicht gegenüber dem einfach so Zusammenleben, keine Verteuerung ergeben.

    Frau B. fordert beispielsweise die Einstellung aller kinderbezogenen Transferzahlungen, aber eine 50.000-Euro-Prämie für Frauen, die freiwillig kinderlos geblieben sind.

    Das sind von ihrem Standpunkt aus konsequente Forderungen. Solange sie nicht bereits existierenden Kindern an den Kragen oder Frauen zwangssterilisieren will, ist an der Position nichts Verwerfliches.

    Zitat

    Sie versucht, andere Frauen mit kruden Argumenten gegen das Kinderkriegen zu überzeugen. Die Argumente haben etwas von Eugenik und das als schriftstellerischer Nebenjob im Arbeitsbereich Schule. Ich bleibe dabei: Schwierig

    Welche Argumente bspw.? Das Umweltargument ist vernünftig. Global gesehen gibt es erheblich zuviele Menschen. Kinder in die Welt zu setzen ist in erster Linie hochgradig egoistisch.

    Bzgl. deines Eugenik Vergleichs: Vielleicht liest du mal nach, was Eugenik ist.

    Ich sehe nach wie vor nicht, was an der dargestellten Position problematisch ist.

    Ich selbst habe die (egoistische) Entscheidung getroffen, dass ich eigene Kinder haben möchte. Meine Frau sieht das auch so, also werden wir uns fortpflanzen (bzw. es versuchen, man weiß ja nie genau, ob das auch klappt). Dass andere Menschen das anders sehen, nicht wollen oder sogar (nachvollziehbare) Gründe gegen das Kinder-in-die-Welt-Setzen aufzeigen, ist trotzdem vollkommen in Ordnung.

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