Beiträge von Schmidt

    Ich bin fassungslos. Da gebe ich ein Beispiel, dass eine Lehrerin in ihrer Freizeit menschenverachtende Thesen aufstellt, damit im Nebenjob Geld verdient. Ich kritisiere das sehr indirekt und werde hierfür angegriffen. Unfassbar.

    Was ist menschenverachtend daran, aus ökologischen Gründen die freie Entscheidung zu treffen, keine eigenen Kinder haben zu wollen? Was genau stört dich an ihren Aussagen? Wo/von wem wirst du angegriffen und was genau ist unfassbar?

    Ich wurde gar nicht angegriffen.

    Warum schreibst du dann, dass du angegriffen worden seist?

    Zitat

    Dass viele Forenteilnehmerinnen und Forenteilnehmer aber menschenverachtende Thesen einer Autorin unterstützen, lässt mich erschaudern.

    Wieviele Forenteilnehmer sind "viele"? Was verstehst du hier unter "unterstützen"? Welche Aussage ist deiner Ansicht nach menschenverachtend?

    Zitat

    Damit meine ich nicht gewollte Kinderlosigkeit - das steht jedem in seiner freien Persönlichkeit zu. Aber Kindern auch anderer Menschen das Recht auf Leben abzusprechen, das medial als Nebenverdienst zu vermarkten und dann selbst mit Kindern seine Brötchen im Hauptverdienst zu verdienen. Das hat nichts mit Linientreue zu tun.

    Wo spricht sie Kindern und anderen Menschen das Recht auf Leben ab? Sie sagt doch sogar explizit, dass sie kein Problem damit hat, wenn andere Menschen Kinder in die Welt setzen.

    Naja, aber wie ist denn das bei euch, werden die Kinder bei der Schulleitung krank gemeldet?!? Wohl eher nicht. Die meisten machen es doch über die Klassenlehrer und somit wissen wir dann auch Bescheid. Und doch bin und bleibe ich der Meinung, dass jeder betroffene Kollege (der in der Klasse ist) informiert sein sollte.

    Bei uns werden Krankheiten vom behandelnden Arzt oder vom Labor gemeldet. Warum sollte das die Schule machen und auf welcher Grundlage überhaupt?

    Eltern informieren die Schulleitung über diagnostizierte meldepflichtige Krankheiten. Wir Lehrer haben damit nichts zu tun.

    Zu den Nebentätigkeiten: Ich habe ehrenamtlich - mit Genehmigung der Schulbehörde - Prüfungsvorbereitungskurse gegeben. Die Einnahmen habe ich immer gespendet, das muss aber auch gar nicht sein. Sofern dienstliche Belange nicht betroffen sind, wird dir das niemand verbieten - außer, du beginnst mit Spinnereien wie folgende Frau. Habe ich letztens gelesen, macht mich fassungslos.

    Was ist daran Spinnerei? Keine Kinder haben zu wollen ist eine vollkommen vertretbare Einstellung. Auch die Begründung ist nachvollziehbar.

    Extrem viele ist für mich schon wenn wir pro Klasse so ein bis zwei Fall hatten, was in der zweiten Hälfte 2022 so war.

    In Hessen alleine gibt es ca. 11200 Grundschulklassen. In ganz Deutschland gibt es rund 18.000 Kinder-Betten in Krankenhäusern. Bei 1.5 Hospitalisierungsfällen pro Klasse, wären die bundesweiten Betten alleine mit hessischen Kindern quasi voll. Ich halte deine Einschätzung für vollkommen unrealistisch.

    Oder meinst du, dass die Eltern mit dem Kind in die Notaufnahme gefahren sind, dort eine Virusinfektion festgestellt wurde und die Eltern mit ihren Kindern dann direkt wieder nachhause gefahren sind?

    Zitat von Dr. Caligiari

    Sicherlich. Vielleicht sollte man beim Girlsday Mädchen künftig ermutigen, sich den Erzieher:innenberuf einmal anzusehen. Dies nur den Jungs zu empfehlen wirkt dann irgendwie deplaziert.

    Mädchen sehen den Erzieherberuf bereits als Option (die sie sich aussuchen können oder eben nicht). Bei Jungs ist das gesellschaftlich bedingt seltener der Fall. Da ein höherer Anteil männlicher Erzieher erwünscht ist (was sinnvoll ist), ist es hilfreich, wenn Jungen dabei gefördert werden, den Erzieherberuf als Option wahrzunehmen (die sie sich aussuchen können oder eben nicht).

    Zitat

    Ich denke, dass ich abseits dieses Offtopics die fragende Person kontruktiv und nach bestem Gewissen beraten habe.

    Ob man "Nimm Mathe, weil es flexibler ist" als konstruktive und gewissenhafte Beratung des TE bezeichnen kann, ließe sich diskutieren.

    Hey:)

    ich bin mal gespannt ob ich hier eine Antwort bekomme, das Internet hilft nicht wirklich.

    ich studiere aktuell Lehramt fürs Gymnasium, da es mein Ziel ist danach an einer FOS/BOS zu unterrichten und das Berufsschullehramt nicht die passenden Fächer für mich bereitgehalten hat. Ich selbst war an einer Realschule und dann eben auf der FOS/BOS, ich würde schon am Gymnasium unterrichten falls ich keine Stelle auf der FOS/BOS bekomme, aber in diesem Fall die Realschule trotz Gehalteinschränkungen bevorzugen.

    Warum?

    Zitat

    Ich höre oft die Erzählungen von Gymnasiallehrern die ohne große Umschulung an die Realschule konnten, da dort ein großer Mangel herrschte, wie es die nächsten Jahre wieder der Fall sein sollte.

    Wenn an Realschulen ein Bedarf bestehen sollte, der nicht durch studierte Realschullehrer gedeckt werden kann, dann kannst du auch als fertiger Gymnasiallehrer an einer Realschule arbeiten. (Art. 21 II 2 1. HS BayLBG) Eine generelle Erweiterungsmöglichkeit auf das Realschullehramt ist für Gymnasiallehrer in Bayern nicht vorgesehen. (Art. 17 BayLBG)

    Noch einmal zum Ausgangsthread zurück.

    Ich kenne das so, dass eher jüngere Kolleginnen und Kollegen auf A14 befördert werden. Hieraus ergibt sich dann ein Pool an Interessenten, wenn es mal A15er-Stellen gibt. Es ist eher selten, dass noch jemand Ü50 aus dem Eingangsamt an eine A14er kommt, da strategisch für die Personalentwicklung nicht mehr so interessant.

    Die Erfahrung, dass eher jüngere befördert werden, habe ich auch gemacht. Das liegt, bei uns jedenfalls, aber nicht an Fragen der Personalentwicklung, sondern daran, dass die Kollegen Ü50 entweder keine Energie für neue Aufgaben oder kein Interesse daran haben. Die Ansicht, dass es für eine Beförderung eines Parteibuches bedürfe und man sich daher ohne ein solches gar nicht bewerben brauche, ist in dieser Altersgruppe auch recht weit verbreitet.

    weil bei uns extrem viele ins Krankenhaus mussten und dort dann Grippe oder RSV Viren festgestellt wurden.

    Woher weißt du das? Außer von ein paar Kollegen, mit denen ich enger und auch privat zu tun habe, wissen wir untereinander nicht, wer was hat und warum ausfällt. Das geht auch niemanden etwas an. Bei Schülern muss ich auch nicht wissen, was die haben. Die Eltern entschuldigen und fertig.

    Wieviele sind "extrem viele"? Dass "extrem viele", also bspw. zwei bis drei Schüler pro Klasse, hospitalisiert werden mussten, halte ich für ein Gerücht.

    Damit das irgendwelche Konsequenzen hat, müsste es erstmal jemanden stören. Die allermeisten Schüler lesen Anmerkungen und Korrekturen nicht. Die schauen auf die Note und damit ist die Klausur abgehakt. Ich stehe immer zur Verfügung, Klausuren individuell zu besprechen, das wird relativ regelmäßig vo denselben Schülern in Anspruch genommen. Einzelne Schüler sprechen mich darauf an, dass sie gerne eine ausführlichere Korrektur hätten, die bekommen sie dann auch. Ich mache mir aber keine vollkommen überflüssige Arbeit. Soviel ist mir meine Zeit wert.

    Ich bin regelmäßig für Diagnostik und Beratung an Regelschulen. Außerdem habe ich Praktika an Regelschulen absolviert. Fest an einer Regelschule gearbeitet habe ich nicht. Welche Rolle spielt das für die Diskussion?

    Du stellst dir also nur vor, dass die Arbeit an einer Regelschule identisch zu der an Förderschulen (GE/LE/EE) bzw. die Arbeit mit geistig behinderten Schülern dieselbe iet wie mit nicht geistig behinderten Schüler. Gut zu wissen.

    Ich mache bei uns in der Kita um die Ecke die IT und habe mal ein Praktikum in einer Kita gemacht. Ich bin also quasi Erzieher und weiß ganz genau, wie die Arbeit dort läuft. 👍

    Dann kann man diese Bereitschaft nämlich mal so kanalisieren, dass man sich überlegt, wie denn die Arbeit an der (eigenen) Schule zukünftig aussehen wird, wenn diese Menschen zu einem kommen.

    Wenn du mit "diese Menschen" generell Behinderte meinst, dann brauchen wir uns an meiner Schule dazu nicht überlegen, wie die Arbeit mit ihnen aussieht. Behinderte sind schon längst da.

    Dass Schüler, die das Abitur nicht erreichen könne, an Gymnasien beschult werden, ist bisher glücklicherweise noch keine Idee, die auf breite Zustimmung stößt. Unabhängig davon, ob Schüler behindert sind oder nicht.

    Zitat

    Wer seitenweise „Haha“-Emoticons verteilt, ist vielleicht nicht der beste Maßstab für Getrolle und on topic.

    Deine Beiträge sind offensichtlich Getrolle. Du liest Beiträge nicht, wirfst pauschal mit Unterstellungen um dich, schreibst die ganze Zeit davon, dass hier niemand mit Behinderten arbeiten wolle usw. usf. Darauf ist die haha Reaktion durchaus angemessen.

    Wie kann man hier eigentlich auf ganze Seiten reagieren? Bei "seitenweisen" Emojis müsste das möglich sein.

    Zitat

    Du entscheidest, ob und wie du antwortest, was du schreibst. Ich schreibe, was ich möchte. Kann man lesen, muss man nicht.

    Joa, und weiter?

    Zitat

    Inhaltliches Interesse wäre wohl der bessere Diskussionsanlass. Also, wo wir gerade übers Trollen sprachen.

    Das stimmt. Wann nimmst du dir das zu Herzen und schreibst ohne konfuse Rundumschläge und unsinnige Unterstellungen?

    Nun aber heißt es, besonders tapfer zu sein: Die Ansicht, rationale Entscheidungen bestimmten unsere Entscheidungen, ist aus historischer, philosophischer und neurowissenschaftlicher Hinsicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eines: ein (schöner) Selbstbetrug.

    So kannst du dich natürlich aus der Verantwortung für deine Entscheidungen nehmen. 🤷🏾‍♂️ Macht das Leben und das Selbstmitleid einfacher.

    Und RV - Pflicht egal wie viel? Das heisst jeder Studienkreis-Student usw. der Nachhilfe gibt, zahlt in die Rentenkasse ein? Kaum vorstellbar

    Wenn der Studienkreis-Student mehr als 450 bzw. jetzt 520 Euro im Monat verdient, dann ja. Die meisten meiner Kommilitonen, die arbeiten und keine Hiwis sind, verdienen mehr als 450/520 Euro, zahlen also auch in die RV ein. Allerdings ist der Beitrag gestaffelt. Er steigt von ca. 3,5% stufenweise auf die vollen 9,95%.

    Dann war ich wohl wirklich zu kryptisch oder schreibfaul - tut mir leid!

    Aus meiner Retrospektive ist das Zweite Staatsexamen nur sinnvoll, wenn man an der Schule verbleiben will. Der Plan, man könne danach immer noch außerhalb von Schule arbeiten, lässt sich leichter verwirklichen, wenn man sich nicht durch den Abschluss stärker an das System bindet

    Danke für die Erklärung.

    Du bindest dich nicht stärker ans System, du fühlst dich bestenfalls stärker daran gebunden. Gegen irrationale Gefühle gibt es den Verstand.

    Bei meinem Ref Durchgang war ein Kollege dabei, der bereits vor dessen Ende eine andere Beschäftigung in der Tasche hatte, das Ref aber trotzdem noch durchgezogen hat. Ein weiterer Kollege war später als Refi an meiner Schule und hat sich danach auch gegen die Lehrertätigkeit entschieden. Beendet ist beendet und ob man irgendwann doch noch als Lehrer arbeiten möchte, kann man so im Vorfeld noch nicht immer abschätzen. Also lieber noch ein paar Monate das Ref fertig machen und sich so Möglichkeiten offen halten.

    Dass du es jetzt bereust, Lehrer geworden zu sein, ist schade. Es hängt aber rational nicht daran, dass du das Ref beendet hast, sondern daran, dass du entschieden hast, Lehrer zu werden/zu bleiben. Die Entscheidung hast du ja hoffentlich nicht getroffen, weil das zweite Examen eben da war und es leichter war, dabei zu bleiben, als etwas anderes zu machen.

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