Disclaimer: Ich arbeite weder in Bayern noch an Förderschulen noch habe ich besondere Kenntnisse des bayerischen Landesrechts.
https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayLArbzkoEV/true
Vielleicht hat das etwas mit der Ansparphase/dem Arbeitszeitkonto dieses Gesetzes zu tun?
Das würde dann definitiv nicht greifen, weil die aktuelle Ansparphase nur für Lehrer, die überwiegend an Grundschulen eingesetzt werden gilt und insbesondere nur für Beamte auf Lebenszeit. Passen würden die 26 Zusatzstunden (angespart wird 1 zusätzliche Stunde pro Woche).
Vielleicht ist das noch als falsch verstandenes Relikt übrig geblieben (ohne Ausgleichsphase nach dem Ansparen) oder man versucht es halt mal und schaut, wer die kostenlose Mehrarbeit mitmacht.
Vielleicht will man auch die Arbeitszeit von Beamten und Angestellten unter der Hand angleichen (was so nicht funktioniert)? Das wäre für Angestellte auch eine Stunde mehr pro Woche (Bayern hat doch 41 Stunden wöchentliche Arbeitszeit für Beamte?).
Die Regelung ist jedenfalls obskur.
Ich würde die Schulleitung und den Betriebsrat schriftliche dazu auffordern, die Rechtsgrundlage mitzuteilen, nach der von TV-L Beschäftigten eine Mehrarbeit von 26 Stunden verlangt wird. Alternativ kann die Schulleitung auch schriftlich Mehrarbeit anordnen. Kommt keine Antwort, würde ich genau das machen, was vertraglich vereinbart ist und keine zusätzlichen Stunden leisten.