Beiträge von Schmidt

    Krass, dass der Ärztemarkt so angespannt ist. Warum können die Universitäten noch einmal nicht mehr Medizinstudienplätze anbieten?

    Weil Medizinstudenten im klinischen Teil des Studiums in den Universitätskliniken ausgebildet werden müssen.

    Die Uni Frankfurt nimmt jedes Jahr ca. 500 neue Medizinstudenten auf. Mehr kann im klinischen Teil nicht sinnvoll versorgt werden.

    Bei uns in der Gegend bekommt man aber auch innerhalb von 3 Wochen einen Termin beim Zahnarzt, beim Frauenarzt oder beim Endokrinologen.

    Mehr fertig studierte Ärzte heißt auch nicht, dass es auf einmal mehr niedergelassene Ärzte gibt. Dafür braucht es eine Lizenz und die gibt es nicht einfach so.

    Das wurde dir alles schon an anderer Stelle erklärt. Hast du mal dein Gedächtnis checken lassen? Du vergisst einiges sehr schnell wieder.

    Alterra: Ich weiß von einem Freund aus Bayern, dass er (Erzieher) die Eltern bitten kann, die Kinder zuhause zu behalten, wenn kein Notbedarf vorhanden ist. Vlt. ist es also kein Fall von "nicht dürfen", sondern eher von "nicht wissen" seitens der Erzieher, dass die Gruppen teilweise wieder so groß ist.

    Bitte kann er viel. Wenn es keine Rechtsgrundlage dafür gibt, die Kinder abweisen zu dürfen, bringt das nur im Zweifelsfall nichts.

    OK, "wollen" war von mir falsch gewählt, vlt. aber wissen sie nicht, dass sie Kinder abweisen dürfen oder wollen sich nicht mit den Eltern anlegen.

    Wo steht, dass sie abweisen dürfen?

    Kennst du tatsächlich jemanden, der keinen Hausarzt hat? Ich nicht, muss ich sagen, zumindest wüsste ich das von niemandem.

    Das finde ich wirklich überraschend, dass es scheinbar so unterschiedlich ist.

    Wir haben keinen Hausarzt. Ich bin nie so krank, dass ich nicht arbeiten kann und auch ansonsten sind wir gesund und haben keine Beschwerden. Es gibt für uns keinen Grund, einen "Hausarzt" zu haben. Die meisten unserer Freunde (U45) haben auch keinen Hausarzt. Die sind zum Studium oder zur Ausbildung umgezogen, auch nie krank gewesen und haben deshalb auch keinen Hausarzt, bei dem sie in den letzten 10 Jahren mal gewesen wären.

    Aber das mag ich gerade auch an der Harry Potter Welt, die Vielfalt an Steinen, Farben und Bauweisen. Gerade zuletzt bei der Winkelgasse.

    Die Harry Potter Serie ist super gelungen. Wir halten uns etwas zurück mit dem Kaufen von Klemmbausteinen (steht schon zuviel rum), aber 4 Privet Drive musste sein.

    Gut, der super flexible Ferrari mit Loch und ohne jegliche Technik (außer man betrachtet Die Karosserie-Biegung als solche) für 180 Steine war ja nun auch wirklich Müll.

    Das Teil ist ein schlechter Witz. Wie das durch irgendeine Form von Qualitätskontrolle gekommen ist, ist mir ein Rätsel.

    Ich bin wirklich hin-und hergerissen bei dem Thema. Letzte Woche wurde ein der Onkel meines Mannes (Prof. Dr. med.) mit AZ geimpft und den hat es für einige Tage komplett aus den Socken gehauen. Keine Vorerkrankungen, keine Vorinfektionen etc., topfitter Typ in den 50ern. So richtig mutmachend ist das irgendwie nicht.

    Einige Tage aus den Socken gehauen zu sein, ist besser, als ernsthaft an Covid-19 zu erkranken.

    Ich bin gegenüber AZ selbst skeptisch (aus anderen Gründen), aber dass man ein paar Tage ausgeknockt ist, ist mMn keine ernstzunehmende Nebenwirkung.

    Den OT hast du doch begonnen, mein Lieber ;) . Ich bestelle aus unterschiedlichen Gründen möglichst wenig online und dann nur im Notfall bei Amazon. Ich bin jung, mobil und kann das selbst erledigen.

    Nein. Du hast aus nicht nachvollziehbaren Gründen mit Amazon angefangen.

    Mit dem Alter hat das wenig zu tun. Das meiste, das ich online bestelle, bekomme ich in lokalen Geschäften nicht oder nur zu einem deutlich höheren Preis ohne einen Mehrwert zu haben.

    Klar, im Geschäft vor Ort die Ware zu sehen, anzufassen, ggf. auch testen und mit anderen Waren zu vergleichen, ist im Zweifelsfall immer besser und ich hoffe, dass nach dem Lockdown die Leute davon wieder großzügig davon Gebrauch machen. Es hat schon seinen Grund, warum es die Redewendung "Die Katze im Sack kaufen." gibt.

    Der Kauf eines Buchs, eines Kamerastativs oder von Computer Hardware erfordert keinen Vergleich im Laden. Diese Produkte kann man, wie viele andere, getrost online bestellen. Ein Ladengeschäft bietet in diesen Fällen keinen Mehrwert.

    Das Thema gab es hier aber schon und hat mit Corona und dem Impfen gar nichts mehr zu tun.

    Nein, da steht, dass reservieren und abholen in allen Häusern für ALLE Kunden möglich ist.

    Du kannst doch lesen. Also warum die Rechthaberei?

    Ich sagte nur, dass die Baumärkte geschlossen haben. Keine Rechthaberei, sondern eine Tatsache.

    Dass man online zur Abholung bestellen kann, mag stimmen, bringt aber bei vielen Projekten nicht unbedingt etwas. Armaturen, Fliesen, Pflanzen etc. muss man (ich zumindest) mit eigenen Augen sehen. Holz will ich auch begutachten, bevor ich es mitnehme. Uns wurde schon (vor Corona) halb vergammeltes Holz geliefert. Das war ein Spaß, das zurück zu kriegen.

    Mich selbst betrifft das im Moment nicht, wir könnten für unsere Unternehmen in den Baumarkt rein.

    Ich denke mal schon dass es sowas wie einen "Lockdown-Koller" gibt. Die Leute hocken daheim und können nicht mal was am Haus/Wohnung etc. machen, weil beispielsweise die Baumärkte zu sind.

    Lesen, Spielen, etwas neues lernen, Serien oder Filme gucken, Entspannen, Zeit mit dem Partner verbringen, Sport machen etc. pp. Ich war selten so entspannt und produktiv, wie im letzten Jahr. In den letzten zwei Semestern habe ich, da es keine sinnfreie Anwesenheitspflicht gab und alles digital abgelaufen ist, etwas mehr als zwei volle Semester Veranstaltungen abgearbeitet (70 CP), mehrere Playstation Spiele durchgespielt, diverse Gesellschaftsspiele die schon länger daheim rumstehen mit meiner Frau und Freunden ausführlich gespielt, einen Haufen Filme, Serien und Bücher, die ich/wir schon lange endlich sehen/lesen wollte(n) können, hatte Zeit täglich Piano zu üben und zwei neue nebenberufliche Projekte soweit zum Laufen gebracht, dass sie mittlerweile Gewinn abwerfen. Alles dank weggefallener Fahrtzeiten, Stundenplanlücken und unnötiger Aufenthalte in der Schule sowie quasi komplett weggefallenen Stress durch nervige Kollegen, sinnlose Endlosdiskussionen in Lehrerzimmer und Konferenzen (die gibt es immer noch, aber am Rechner kann ich nebenbei arbeiten) und Lärm. Dass alle Abgaben und Materialien digital sind hat den positiven Effekt, dass Korrekturen/Bewertungen deutlich schneller gehen und ich Material besser wiederverwenden kann.

    Dass Menschen einen Koller kriegen, weil sie nichts zu tun haben, ist eher ein generelles Problem. Man muss schon mit sich selbst klar kommen, wenn man nicht mehr ständig unter Leute kommt um sich abzulenken. Die wenigsten Menschen werden wegen des Lockdowns depressiv; diese Leute hatten schon vorher entsprechende Tendenzen, diese sind dann nur "durchgebrochen", weil es keine externe Ablenkung mehr gibt. Und dass der Lockdown häusliche Gewalt verstärkt, halte ich auch für ein Gerücht. Wenn es in einem Haushalt häusliche Gewalt gibt, dann ist daran nicht der Lockdown schuld, sondern die Person, die häusliche Gewalt ausübt. Das macht diese Person aber auch, wenn es keinen Lockdown gibt. Ein Lockdown macht die Probleme nur sichtbar, er verursacht sie nicht.

    Hier sind die Blumenläden und Gartenfachmärkte ganz normal geöffnet, es darf sich eben nur eine beschränkte Anzahl von Kunden im Geschäft aufhalten.

    Gartenfachmärkte (welche gibt es da eigentlich, ich kenne nur die angeschlossenen Gartenabteilungen der Baumärkte) sind geöffnet, Baumärkte aber zu? Merkwürdige Regelung. Wer sich das nur ausgedacht hat...

    Dein Friseur riet dir dazu? Hätte er nicht eher ein wirtschaftliches Interesse daran, deine Haare in regelmäßigen Abständen zu färben?

    Manche Menschen sind ehrlich und beraten gut. Gut beraten heißt nicht, aus dem Kunden möglichst viel Geld heraus zu quetschen, sondern dem Kunden das zu raten, was am besten passt. Unter welchem Stein lebst du eigentlich?

    Ich wieß auch in der Vergangenheit auf Kinder mit entsprechendem familiären Hintergrund hin. Daher finde ich es immer schade, wenn ich dann von manchen Usern hier lese: "Also meine Schüler finden es momentan gut so und wollen gar nicht in die Präsenz zurück." :/ .

    Verständnis sollte das Ziel sein, ist aber bei direkter Betroffenheit schwierig. Mit dem Hintergrund sehe ich die Spaltung während der Trump-Präsidentschaft und Brexit-Thematik mit anderen Augen, da ich in beiden Fällen Außenstehender war, während ich jetzt von den coronaspezifischen Entscheidungen im Rahmen der Coronapolitik direkt betroffen bin und ich mich schon eher der Gruppe derjenigen zuordnen würde, die unter der Situation leiden.

    Wo ist der Zusammenhang?

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