Beiträge von Schmidt

    Anderes Szenario einer Personalratsfortbildung, die zeigt, warum man nie Geld über ein privates Konto laufen sollte. Mrs Pace fällt einen Tag, nachdem das Geld auf ihr Konto überwiesen worden ist, tot um. Eine Erbengemeinschaft aus Geschwistern und Eltern erbt. Natürlich auch das Geld auf ihrem Konto. Sehr komplizierte Rückabwicklung folgt.

    Ähm, ja. Das plötzliche Ableben sollte man immer berücksichtigen.

    Das erscheint mir ziemlich unlogisch. Es wäre doch viel sinnvoller, die direkten Kontaktpersonen eines Verdachtsfalls 2-3 Tage in Quarantäne zu schicken (bis das Testergebnis vorliegt) als zu riskieren, dass die Infektion weitergegeben wird und am Ende die halbe oder ganze Schule für mindestens 2 Wochen geschlossen werden muss.

    In KW22 waren ca. 1,1% der Tests positiv. Die Chance, dass ein Schüler mit typischen Symptomen tatsächlich infiziert ist, ist eher gering.

    Doch: Die Eltern stellen den Antrag auf Erstattung, geben darin ihre Kontonummer an und der Schulträger überweist das Geld an die Eltern, so wie es seine Aufgabe ist. Ich versteh das Problem nicht...

    Das Geld liegt, wenn ich den Ausgangspost richtig verstanden habe, nicht mehr beim Schulträger.

    Die Schulleitung hat keine Lust, sich selbst darum zu kümmern und will Verantwortung und Arbeit auf die Klassenlehrer abwälzen.

    Ich würde mich als Klassenlehrer weigern, derart hohe Beträge über mein Privatkonto zu verarbeiten.

    Das Konto habe ich zwar auch schon für Schulangelegenheiten genutzt, aber in deutlich kleinerem Maßstab und nur, um Geld, das ich bereits ausgelegt hatte einzusammeln, nicht, um es weiter zu verteilen.

    Hard-copy Überweisungsträger, die von der Schulleitung besorgt, über Klassenlehrer verteilt/eingesammelt und dann von der Schulleitung an die Bank weiter gegeben werden, sind mMn die einzig sinnvolle Möglichkeit.

    So, wie der Frosch es erklärt hat, ist es meines Wissens richtig.

    Wir haben auch Studenten mit TV-H Vertrag (nach dem Praktikum / den Praktika, andere werden bei uns nicht genommen), die ebenfalls in E6 eingruppiert sind.

    Seit zwei Wochen haben die Kitas wieder auf, und die Schließungen sind seitdem deutlich nach oben gegangen: Wegen Verdachts- und Infektionsfällen mussten allein in München bis zum 2. Juli bereits in 13 Einrichtungen Gruppen wieder schließen (man schließt nicht die ganze Kita, sondern nur die betroffenen Gruppen).

    Der Artikel ist so schlecht, dass er kaum lesbar ist. In München müssen nicht "immer mehr Kitas wegen Corona-Infektionsfällen" schließen, sondern einzelne Gruppen wegen des Verdachts (!) auf eine Corona-Infektion. Es gibt in München rund 1400 Kitas. Dass in nicht mal 1% davon (unter der Annahme, dass alle wieder offen haben) einzelne Gruppen vorübergehend geschlossen werden, ist kein Grund zur Sorge, sondern ein Zeichen dafür, dass das System bisher funktioniert. Für das Infektionsgeschehen sehe ich in den paar Verdachtsfällen noch keine nennenswerte Bedeutung. Im Gegensatz zu Gottendiensten.

    Wenn wir am Ende bei im Schnitt 1,5 Verdachtsfällen pro Kita sind, ist alles gut. Das entspricht dann ungefähr den polizeilich untersuchten Drogenverstößen an Münchener Schulen (350 Schulen, 464 Verstöße in 2016; habe keine neueren Zahlen gefunden).

    Keine Angst vor Sprachdegeneration? => Keine eigenen Kinder.

    - Die Youtubefilme über Spieleapps gucken und dann begeistert erklären, wie man es vermeidet, „Schaden zu bekommen“ (Gegenteil: „Schaden machen“) oder wie etwas „gespawnt“ wird.:staun: :autsch::tot:

    So reden wir auch, wenn wir über Spiele reden. Das ist Gamer Sprech. 8)

    Toll, der nächste, der mein Leid verkennt. Aber bitte, dann habt halt Spaß. Und ich, ich betrauere des Genitivs Tod an einen Donnerstagabend. Denn, wenn ich's richtig sehe ist nicht nur der Dativ dem Genitiv sein Tod, sondern der Akkusativ auch den Dativ seiner?

    Ich labe mich am Leid anderer. :teufel:

    Ich fühle mich von der Entwicklung der deutschen Grammatik über das letzte Jahrtausend genau so wenig bedroht wie von der Entwicklung der französichen, englischen, spanischen, russischen, serbokroatischen etc. pp.

    Aber vielleicht verstehe ich einach nur zu viel von Linguistik, um diese Ängste zu teilen.

    Man kann auch mal den Stock Stock sein lassen und sich mit einem Thema etwas Spaß gönnen. Vollkommen egal, wie gut man sich damit auskennt.

    Welche weiteren Kriterien stellst du dir denn vor? In der Regel wird man ja nicht feststellen können, wo der Kontakt stattgefunden hat.

    Ich stelle mir da gar nichts vor. Wie schon jetzt sind das in erster Linie Symptome. Es gibt Ärzte, die testen, wenn man sich in ihrer Praxis nur mal räuspert, andere wollen auch bei Fieber und Erkältungssymptomen erst mal nicht testen. Man hat jedenfalls keinen Anspruch auf einen Test, wenn die App einen Kontakt zu einem positiv Getesteten anzeigt.

    Da man mit einer Benachrichtigung der App, dass man eine Risikobegegnung hatte, auch das Recht auf einen Corona Test hat, gehe ich doch Mal stark davon aus, dass man dann bis zum Ergebnis auch erstmal Zuhause bleibt. Sonst bringt die App ja nichts.

    Man hat kein Recht auf einen Corona Test. Wenn die App einen positiven Kontakt anzeigt, kann man zum Arzt gehen, der dann anhand weiterer Kriterien entscheidet, ob ein Test angebracht ist oder nicht. Also im Prinzip wie jetzt auch schon, nur dass man weiß, wenn man "Kontakt" zu einem positiv Getesteten hatte. Man darf dann auch nicht automatisch zuhause bleiben.

    In Niedersachsen kann man mit der FHR auch Lehramt an einer Uni studieren, nämlich das Lehramt für berufliche Schulen! Beispielsweise kann man, wenn man die FHR an einer FOS mit dem Schwerpunkt Wirtschaft erworben hat, die berufliche Fachrichtung "Wirtschaftswissenschaften" mit einem beliebigen Unterrichtsfach studieren.

    Für Hessen mag das nicht zutreffen, das entzieht sich meiner Kenntnis.

    Geht in Hessen auch. Lehramt für berufliche Schulen ist auf Bachelor/Master umgestellt und Bachelor kann man mit FHR studieren.

    Und Lehramt kann man eben nicht mit einer Fachhochschulreife studieren. Das sollte doch eigentlich bekannt sein...

    Wer behauptet das? Eine Erzieherausbildung entspricht, wie auch ein Meister, einer allgemeinen Hochschulreife, nicht einer fachgebundenen Hochschulreife oder einer Fachhochschulreife. Damit ist dann natürlich auch ein Lehramtsstudium möglich.

    Dass du Zitate verkürzt und damit ihre Aussage veränderst, lasse ich ansonsten mal unkommentiert.

    Edit: Du musst schon richtig hinschauen. https://www.uni-frankfurt.de/39840595/Beruflich_Qualifizierte

    Ich meinte nur für fachlich einschlägige Studiengänge. Also z.B. ein Bachelor in Erziehungswissenschaft nach einer Erzieherausbildung oder ein Bachelor in BWL nach einer Ausbildung zum Industrie- oder Bankkaufmann.

    Ein Studium der Erziehungswissenschaften hat, an meiner ehemaligen Uni, null Komma gar nichts mit einer Erzieherausbildung zu tun. Mit Sozialer Arbeit schon eher.

    Zumal man als Erzieher, wie ich oben bereits erläutert habe, so oder so studieren kann, was man will. Auch Wiwi, Jura, Lehramt für Gymnasien oder Mathematik.

    Ich wäre einfach zumindest dafür, dass wenn Personen mit FHR an der Uni studieren dürfen, auch Personen mit abgeschlossener Ausbildung an der FH studieren dürfen ohne Zusatzqualifikation (fachliche Einschlägigkeit vorausgesetzt).

    Du würdest sehen: Die Ausbildungszahlen würden rapide ansteigen und dass dann nachher wirklich so viele das Studium aufnehmen würden, glaube ich nicht. Man hätte aber das, was man sich so lange wünscht: Mehr Aubildungstellen werden besetzt.

    Es ist irgendwie müßig, sich mit dir zu unterhalten. In Hessen darf man mit abgeschlossener Ausbildung und Mindestnote 2,5 ohne Zusätze an FHs studieren. Betriebe haben auch keine Probleme kaufmännische Ausbildungsstellen zu besetzen. Ausbildungsstellen sind begrenzt und orientieren sich nicht an der Menge der Bewerber.

    Bitte lies dich in das deutsche (Aus-)Bildungssystem ein.

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