Einige meiner Bekannten, die an einer FH studiert haben, betonen immer wieder, dass das Studium dort praxisorientierter sei als das an einer Uni. Ob dem so ist, kann ich aber als Uni-Absolventin nicht beurteilen.
Das ist Teil des "einfacher Seins". Für die meisten Menschen ist es einfacher, etwas theoretisches zu lernen, wenn möglichst zeitnah eine Rückkopplung zur Praxis stattfindet oder gleich von der Praxis zur Theorie gearbeitet wird. An Unis ist das häufig nicht der Fall. Dafür wird dort öfter eher auf theoretische Tiefe Wert gelegt.
So jedenfalls die Theorie. Praktisch ist nicht jede FH gleich und auch nicht jede Uni gleich. Und nur, weil im Studienplan steht, dass total tief theoretisch gearbeitet wird, heißt nicht, dass das wirklich gemacht wird und auch nicht, dass jeder Veranstaltungsteilnehmer am Ende viel schlauer ist als vorher.
Und nur, weil Veranstaltungen "praktisch" sein sollen, heißt das nicht, dass da nie über irgendwas länger nachgedacht wird.