Beiträge von Schmidt

    Hallo Liebe Community,

    mein Name ist Marie. Ich befinde mich gerade im letzten Semester meinen Studiums Bildungswissenschaft und schreibe aktuell meine Bachelorarbeit, die sich mit der Digitalisierung im Unterricht Smartboards beschäftigt.

    Was genau ist denn deine Fragestellung?

    Zitat von Magil 90

    Im Rahmen der Forschung habe ich eine kleine Umfrage erstellt, und ich würde mich freuen, wenn möglichst viele 10 Minuten ihrer Zeit investieren

    Eher 2 Minuten.

    Das ist kein besonderer Effekt. Wenn man sich mit Dingen beschäftigt, die man interessant findet, investiert man Zeit und wird darin gut/besser.

    Die wenigsten Schüler scheitern intellektuell am Abi oder an guten Noten.

    Warum hast du eigentlich so furchtbare Angst davor, dass Menschen ohne Abitur intelligenter, fleißiger und/oder erdolgreicher als du sind? Und warum klammerst du dich immernoch an soetwas, global am Leben gemessen, unwichtigem wie dem Abitur fest, das auch bei dir ja schon einige Jahre zurückliegt? Hast du in der Zwischenzeit nichts anderes geleistet?

    Schmidt: Wir hatten letztens einen ganzen Thread, in dem verglichen wurde, ob die Anforderungen vom allgemeinen und vom beruflichen Gymnasium vergleichbar sind und sind glaube ich auf keinen grünen Zweig gekommen. Wäre denke ich schwierig, hier die Diskussion hierzu wieder aufflammen zu lassen.

    Hm? In dem Thread war der Konsens, dass Berufliche Gymnasien anders sind als Allgemeinbildende Gymnasien, aber nicht grundsätzlich "einfacher".

    Die einzigen, die das am Ende anders gesehen haben waren ein Referendar an einer Grundschule und jemand, der nicht so genau sagen wollte, wo er eigentlich was unterrichtet.

    Zumal eine abstrakte Vorstellung von "Anspruch" kein Kriterium für eine Studienberechtigung ist.

    Die Diskussion ist so oder so müßig. Abiturienten vom Beruflichen Gymnasien studieren seit Jahrzehnten erfolgreich an Universitäten und Schüler, die aus anderen berufsbildenden Schulzweigem kommen, sind seit Jahrzehnten in Ausbildungen aller Art erfolgreich. Kein Grund für Standesdenken.

    Ich sags mal so: im Gegensatz zu dir habe ich Analysis 1 und LA 1 bestanden. Und das mit meinem "Schmalspur" Abi von einem Beruflichen Gymnasium (noch ohne Zentralabitur). So ein Schulabschluss sagt wenig über den potentiellen Studienerfolg aus.

    (Das ist kein flex, nur eine Verdeutlichung der Realität).

    Sind die Schüler danach eingeschränkt, was die Aufnahme von Ausbildungen angeht (z.B. nur kaufmännische Berufe), oder dürfen sie mit Absolventen allgemeinbildender Schulen konkurrieren? Wenn ja, weiß ich nicht, ob das wirklich fair ist, gerade wenn die Mathematikanforderungen (keine Ahnung, wie es bei anderen Fächern aussieht) sehr schwankend seien.

    Mit dem Abitur von einem Berufliche Gymnasium darf man auch alles studieren. Warum auch nicht?

    Ende April/Anfang Mai gibt es die "Goldene Woche" mit vielen aufeinanderfolgenden Feiertagen und Brückentagen, die kann bis zu 10 Tage lang werden. Das O-Bon-Fest im Sommer dauert auch noch mal 3 Tage, manche Arbeitgeber geben die ganze Woche frei. So relativiert sich das mit den wenigen Urlaubstagen wieder etwas.

    Bayern hat auch 12 Feiertage. Zusätzlich zu mindestens 20 Tagen, meist deutlich mehr Urlaubstagen, die genommen werden müssen.

    Ja, die japanischen Feiertage relativieren etwas, aber nicht viel.

    1) Das musst du an der Uni erfragen. Sprich einfach mal mit der WiPäd Studienberatung.
    https://www.uni-muenchen.de/adressen/fachs…paed/index.html

    Ich tippe, ohne Kenntniss des bayerischen Systems, darauf, dass du (unter Umständen mit Auflagen) direkt zum Master zugelassen werden kannst.

    2) Ja, gibt das selbe Geld.

    3) Es gibt an beruflichen Schulen den Bildungsgang Berufliches Gymnasium, dort wirst du auch arbeiten.

    Ein normales Gymnasium ab Klasse 5 wirst du wohl nicht von innen sehen.

    Aus dem Fakten-Thread:

    https://www.news4teachers.de/2020/07/in-den…ach-den-ferien/

    86 Schulen wurden ganz oder teilweise geschlossen, und das nur in BW.

    Mal schauen was wird, wenn alle Schüler wieder in der Schule sind.:(

    Zur Einordnung:

    B-W hat insgesamt 3349 Fälle pro Million Menschen.

    Wenn die Hälfte davon in den letzten drei Monaten (Mai, Juni, Juli) hinzugekommen ist, sind 82 Fälle bei über 1 Million Schüler in B-W nicht viel.

    Von den 3500 Schulen in B-W mussten 86 / ca. 2,5% vorübergehende geschlossen werden. Auch das ist nicht viel und war zu erwarten.

    Schüler sind nicht immun gegen Covid-19.

    An die Effizienzargumentation glaube ich auch eher, denn wenn Supermärkte, angenommen, von 8-20 Uhr und Montag bis Samstag geöffnet haben, sind es bei der klassischen 40h-Woche bleiben rein rechnerisch noch 32h (man müsste hier noch Pausen- und Fahrzeiten abziehen), die zum Einkaufen zur Verfügung stehen. Die Meisten von uns schaffen das ja dann doch, scheint also hierzulande gut zu klappen.

    Hä?

    Wenn du nicht an beruflichen Schulen Wirtschaft unterrichten willst, sondern Sport und Italienisch an Gymnasien (wovon ich abraten würde), wirst du nicht um ein komplettes Studium herum kommen. In Bayern kannst du diese Kombination nicht studieren (Englisch / Sport geht meines Wissens), in Hessen ginge das.

    Beamter kannst du auch als EU-Ausländer werden, in Bayern gibt es aber ein Altersgrenze von derzeit 45 Jahren. Zum Wintersemester 2020/21 könntest du dich jetzt noch schnell bewerben (in Hessen jedenfalls; wenn du das Sportabzeichen und den Rettungsschwimmer schon hast), 5 Jahre Studium (eigentlich weniger, aber Prüfungsvorlauf und Ref-Vorlauf sind ein paar Monate), 2 Jahre Ref, dann bist du 44. Das dürfte für Bayern zu spät sein. In Hessen ist die Alteregrenze zur Zeit 50 Jahre, das dürftest du schaffen.

    Italienisch/Sport oder Spanisch/Sport würde ich sein lassen. Englisch/Sport ist eine häufige Kombination, die zwar keine bombastischen, aber ganz oke Einstellungschancen mit sich bringt.

    Ich hatte letztes Jahr ein paar TN aus Shanghai, die meinten, sie hätten immer geglaubt, dass die Deutschen so extrem fleißig seien und warum seien dann die Supermärkte sonntags komplett zu und werktags bereits ab 20:00 h geschlossen.

    In der großen Stadt haben die Supermärkte sogar bis 24 Uhr offen (Samstag bis 23:30 Uhr)! :ohh:

    Vielleicht sind Deutsche insgesamt effizienter. Wir arbeiten viel weniger, als so manch andere Nation und haben trotzdem eine hervorragende Wirtschaftsleistung. An irgendwas muss das ja liegen. An der grundsätzlichen Intelligenz der Menschen liegt es jedenfalls nicht.

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