Beiträge von Schmidt

    Nun, haben Japaner nicht bloß 10 bezahlte Urlaubstage/Jahr? Wenn du dann noch die Flugzeit mit einrechnest, ist es kein Wunder, dass sie dann versucht haben "Europa in 5 Tagen" zu machen (1-2 Tagen waren dann noch notwendig für das Bearbeiten der Fotos :D)

    10 Tage Urlaub sind üblich, manchmal gibts etwas mehr. Aber je nach Unternehmen kann es sein, dass man sich dafür rechtfertigen muss Urlaub tatsächlich zu nehmen.

    In anderen Ländern ist das zum Teil auch nicht besser. Ich habe Bekannte, die nach dem Studium in den USA bei kleineren Unternehmen als Softwareentwickler gearbeitet haben. Die hatten 10 - 15 Tage bezahlen Urlaub im Jahr und 5 Krankheitstage (d.h. ab dem 6.Krankheitstag keine Bezahlung mehr). Wir haben es hier schon extrem luxuriös, was das Arbeitsrecht angeht.

    Japan und Südkorea haben kaum Reisebeschränkungen gehabt und arbeiten vornehmlich über Masken, Nachverfolgung und Abstand und haben ihren Quatsch unter Kontrolle.

    Japan hat seit Ende März ein striktes Einreiseverbot für die meisten Nicht-Japaner. Das würde ich nicht als "kaum Reisebeschränkungen" bezeichnen. Außerdem wird dort überall die Devise ausgegeben, auch als Japaner nicht unnötig, also z.B. als Tourist, ins Ausland zu reisen. Das ist in Japan so oder so nicht so beliebt, wie zum Beispiel bei uns. Außer mal schnell rüber nach China kommen die meisten Japaner kaum aus ihrem Land raus.

    Ach, komm schon, was ist denn daran frauenverachtend? Es wurden doch auch Männerpendants geliefert... Du darfst auch noch gerne Pendants für diverse Lehrer liefern, wenn du welche kennst.

    Der Ton und der Kontext machen die Musik. Was unter guten Kollegen oder Freunden im richtigen Kontext witzig ist, ist es noch lange nicht, wenn es mehr oder weniger random in einem Forum oder in einem eigentlich professionellen Kontext kommt.

    Wenn man 40+ Stunden in einem Job arbeitet, den man kacke findet, der aber das Dach über dem Kopf und das Essen auf dem Tisch finanziert, ist der Jahresurlaub im Sommer am Strand vielleicht das einzige, auf das sich die Menschen freuen.

    Ich war nicht besonders lange in der freien Wirtschaft tätig, aber in allen Jobs gab es Kollegen, für die das so war. In furchtbar ermüdenden und langweiligen Jobs wie im Call Center oder in der Fast Food Branche waren das der überwiegende Teil der Kollegen. Aber auch im Software Startup und Konzern gab es da einige.

    Nebenbei: aus diesen Kreisen aber auch aus anderen kenne ich einige "Vollwaldis", also ehemalige Schüler*innen einer Waldorfschule mit externem Schulabschluss. Zwei davon sind promovierte Volljurist*innen mit Spitzenexamen (eine davon übrigens aus dem Arbeitermilieu), einer ist "Lehrer" in einer reisenden freien Schule (nach 2. Staatsexamen, auch wenn es ihm sehr schwer fiel), viele leben ein "ganz normales" Leben.

    Mit mir fing im Studium ein ehemaliger Waldorfschüler an, der bis zum Abi an der Waldorfschule war. Für den war es deutlich leichter, den Studieneinstieg zu managen, weil er schon dran gewöhnt wsr, alles selbst zu organisieren. Der hat auch nicht, wie viele Kommilitonen, erwartet, alles portionsgerecht präsentiert zu bekommen, sondern sich Stoff selbst zu erarbeiten.

    Alle Schulformen haben Vor- und Nachteile und für unterschiedliche Schüler passen unterschiedliche Formate. Meiner Meinung nach ist es gut, dass es verschiedene pädagogische Konzepte gibt.

    Ich habe zum Teil ganz andere Ansichten, als die meisten User. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, dafür von der Moderation abgestraft zu werden (obwohl mir mindestens ein User einfällt, der mich wahrscheinlich lieber los wäre).

    Man muss auch mal wissen, wann es gut ist und eine Diskussion einfach ausklingen lassen.

    Allerdings habe ich auch keine Ahnung, warum genau O. Meier und Mikael gesperrt worden sind.

    Sorry, aber wenn ich mir die gestiegenen ÖPNV-Tarife und die Fahr- + Wartezeiten an den Bhf anschaue (von den Mieten auch in Wiesbaden und DA mal ganz zu schweigen), finde ich es schon respektabel, dann noch bei einer 39-Std.-Wo noch zu pendeln (habe ich selbst jahrelang gemacht und da waren die Jahrestickets der einzelnen ÖPNV-Betriebe noch großzügiger und günstiger als heute).

    Bietet ihr euren Mitarbeiter*n Jobticket?

    Ich bin aus Friedberg nach Frankfurt gependelt. Das geht schon. Je nachdem, wo man in Frankfurt wohnt, dauert es auch nicht länger, aus Darmstadt oder Friedberg zu pendeln.

    Es ist für die meisten Arbeitnehmer vollkommen normal, am Tag 1 - 1,5 Stunden zu pendeln, das ist sicher kein Ausschlusskriterium.

    demokratischeschule

    Goldstein ist in Frankfurt

    Sicher zeigen konnte die Studie lediglich dass diese Art von Masken Influenza-Viren *nicht* zurückhalten. Was dann übrigens auch zeigt, das die Schlussfolgerung "Maske hält Aerosole zurück = Maske hält Viren zurück" ganz einfach Bullshit ist. Nachzulesen hier:

    https://www.nature.com/articles/s4159…Ps9ylFrkuPuivIs

    "Our results indicate that surgical face masks could prevent transmission of human coronaviruses and influenza viruses from symptomatic individuals."

    Ein MNS verringert die ausgestoßene Virenmenge. Da die Virenlast relevant für die Schwere eines Covid-19 Verlaufs relevant zu sein scheint, ist weniger besser als mehr. Der MNS bringt also wahrscheinlich etwas. Grund genug, das Ding einfach zu tragen.

    Und nein, Lehrer werden nicht nach Stunden bezahlt, aber die U-Plus-Kräfte (Hessen)! Wir reden hier schließlich nicht über Leute mit erstem Staatsexamen oder voll ausgebildete Lehrkräfte, die richtige Vertetungsverträge erhalten.

    U+ gibt es schon länger nicht mehr. Du meinst VSS-Kräfte (exrerne Kräfte zur Gewährleistung der Verlässlichen Schule). Und das ist wieder etwas anderes, als Vertretungslehrer (mit festen Stunden im TV-H Vertrag) wie du zum Beginn geschrieben hast.

    Ich würde als geringerverdienender Ehepartner (egal ob M oder F) tunlichst die Steuerklasse V vermeiden (mit wenigen AUsnahmen abgesehen, Elterngeld pushen etc pp) . Mit SK 4 oder 4 mit Faktor ist man besser dran und man verliert auch kein Geld. Aber durch das Nettoeinkommen, also die Zahl die auf dem Konto steht, wird ja auch irgendwie der Wert der Arbeit definiert. Und häufig, nicht immer (!) betrachtet der Mann das Mehreinkommen durch SK III als sein Einkommen, während eine eventuelle Nachzahlung etc aus dem Familientopf genommen wird. Und das verhindert man durch 4/4

    Uns ist bares Geld wichtiger, als irgendwelche Wettbewerbe innerhalb der Familie. Wir investieren zusammen, sind gemeinsam veranlagt und mehren unser gemeinsames Geld.

    Wenn man nicht zusammen vernünftig mit Geld umgehen und über Geld reden kann, gar anfängt, Geld voreinander zu verstecken, ist das ein grundsätzliches Problem in der Beziehung.

    Ich finde es auch nicht verwerflich. Mein Ärger kam v.a. auf, weil BaldPension geäußert hatte, dass das Lehrerdasein für Frauen einfacher sei, weil diese vermehrt in Teilzeit arbeiten und daher nicht wüssten, wie anstrengend der Beruf im Gegensatz dazu zu den voll arbeitenden Männern ist. Ich mache ja selbst Teilzeit: 25/28. In diesem Schuljahr gar 23/28, weil ich deutlich merke, dass die Regeneration am Nachmittag/Abend länger dauert als noch vor ein paar Jahren.

    Ah, ok. Das ist natürlich Nonsens.

    Ich verstehe das jetzt nicht so ganz. Aber bei hier gepriesenen Teilzeit der Lehrerinnen ergibt es sich doch recht schnell, dass meistens die Frau :sauer: (ich weiß, dass Schmidt und DpB Ausnahmen sind) viel weniger verdient und automatisch in 5 rutscht.

    Nach der Hochzeit sind automatisch beide in 4. Für 3/5 muss man aktiv werden.

    Die Steuerklassenkombination 3/5 macht insofern gar keinen Sinn, als dass es nur eine monatliche Vorauszahlung ist. Der Steuerspareffekt bei unterschiedlichen Einkommen entsteht durch das Splittingverfahren - unabhängig von der Steuerklasse

    Geld, das ich im Januar habe, hat mehr Wert, als Geld, das ich erst im April des Folgejahres bekomme. Deshalb ist es wichtig, gar nicht erst zu viele Steuern zu zahlen. Wir sind auch mit 3/5 veranlagt und haben dadurch monatlich mehr Geld zum Arbeiten, als mit 4/4.

    Wahrscheinlich wird es deshalb nie für uns GS Lehrerinnen A13 geben, wenn das alle so sehen, dass das in der Grundschule ein bisschen Spaß und dazuverdienen ist.

    Bin gerade etwas entsetzt.

    Das habe ich nicht geschrieben. Auch nicht, dass die weiblichen Kollege, die erheblich Stunden reduzieren ihren Job nicht ernst nehmen. Ich habe auch kein Problem mit A13 für alle (wobei das in Hessen wegen der sehr kurzen Studiendauer von 6 Semestern plus 1 veranstaltungsfreies Prüfungssemester vielleicht ein rechtliches Problem wäre). Dadurch verdiene ich ja nicht weniger. Ich halte um ehrlich zu sein die Arbeit in der Grundschule sogar für wichtiger als die, in der Sek II.

    Ich finde es, offenbar im Gegensatz zu dir (?), auch gar nicht verwerflich, weniger Stunden zu Gunsten der Familie zu unterrichten.

    Die sollen sich mal schnell ihre Pensionsansprüche ausrechnen lassen. Jede Stunde weniger macht sich bemerkbar. Wenn er sich dann nach Jahren eine neue sucht und sich trennt, machen manche große Augen, wenn sie ihm die ganze Zeit den Rücken frei gehalten haben.

    Die sehen das nicht als "Rückenfreihalten". Die meisten Menschen neigen zur Faulheit. Es ist einfach bequemer, wenn jemand anderes für den Lebensunterhalt sorgt und man sein Leben so gestalten kann, wie man will. Für viele Frauen heißt das, der Mann ist Hauptverdiener, sie verdient dazu und kümmert sich um Haushalt, Kinder und soziale Kontakte.

    Das ist natürlich kein Naturgesetzt. Aber es ist schon auffällig, dass sich diese Strukturen auch bei freier Berufs- und Lebenswahl häufig reproduzieren.

    Dass Menschen nicht über ihre Finanzen nachdenken, Frauen noch deutlich seltener als Männer, ist auch kein Geheimnis. Wieviele Menschen machen sich tatsächlich gedanken darüber, ihr Geld sinnvoll anzulegen, statt es irgendwo auf einem Sparkonto und in einer Lebensversicherung vergammeln zu lassen?

    Deshalb wackelt mir auch der Deckel, wenn ich Manches hier lese.

    Das ist doch gar kein persönlicher Angriff. Dass die Mehrheit der weiblichen Lehrer es als nützlich empfindet, Teilzeit dazuzuverdienen, sich primär um ihre Familie zu kümmern und sich keinen Stress zu machen, entwertet doch nicht, dass du das anders gemacht hast. Im Gegenteil.

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