An der Regierung wird sie Regierungspolitik machen, wie alle anderen auch - und dazu gehört mind. die Unterscheidung in Staatsbürger und Ausländer und allem was das mit sich bringt. Für die Betroffenen wird es keinen Unterschied machen, ob sie von den Grünen oder der AfD abgeschoben werden, ob Waffen geliefert werden oder nicht, ob unsere Freiheit am Hindukusch oder sonst wo verteidigt wird.
Es ist ein Unterschied, ob jemand, der kein Bleiberecht hat abgeschoben wird oder ob Deutschen der Pass entzogen wird, um sie dann abzuschieben.
ZitatAlles anzeigenDeine Interpretation der AfD-Karikatur deckt sich ja mit dem Lösungsvorschlag.
Ich glaube, dass das bei Schülern so ankommt, dass ihnen "von oben" (Schule, KuMi, Regierung) gesagt wird, dass sie die nicht wählen sollen.
Das bewirkt m.E. bei vielen eine Trotzreaktion.
Bei manchen Schülern geht das so weit, dass sie im Politik-Unterricht gar nicht mehr ihre tatsächliche Meinung sagen, weil sie wissen, dass der Lehrer das unsympathisch findet und Angst haben, zurecht oder zu unrecht, deshalb schlechtere Noten zu bekommen.
So erlebe ich das an meiner Schule, wie das bei Dir/Euch allen ist weiß ich nicht.
Dadurch ist dann keine Auseinandersetzung mit dem Thema mehr möglich.
Ich halte es für besser über die Inhalte zu reden, z.B. Ausländerpolitik, anstatt immer explizit über die AfD zu reden.
Wenn im Unterrichts-Einstieg klar wird, dass es um die AfD als solche geht, wissen die Schüler doch schon ganz genau, was der Lehrer von ihnen erwartet. Der Lehrer selbst weiß dann gar nicht mehr, ob jemand aus Überzeugung oder Unterordnung über sein hingehaltenes Stöckchen springt.
Das sehe ich genauso.