Beiträge von Schmidt

    • GKV, da Gesundheitsprüfung bei der PKV nicht geschafft
    • Pendelstrecke 120km einfach
    • Stiefkinder, für die ich keine Zulage bekomme, aber selbstverständlich zahle

    Nochnichtirre Reicht das so grob als Erklärung?

    A14 Stufe 5 sind in NRW in Steuerklasse III, verheiratet rund 4300 Euro netto.

    GKV/PV sind ca. 1000 Euro, bleiben 3300 Euro netto

    Pendelstrecke 120 Km einfache Richtung: selbst schuld, das hast du dir so ausgesucht. Kann man als Hobby verbuchen.

    Kinder: Stiefkinder können, wenn sie in deinem Haushalt leben und du oder deine Frau für sie Kindergeld erhalten, berücksichtigt werden. Das solltest du schnell beantragen. In Mietstufe III kommen da bei zwei Kindern nochmal 600 Euro bei rum, in Mietstufe I immerhin noch 400 Euro.

    Wenn der andere Elternteil das Kindergeld erhält, zahlt er Unterhalt, das eurem Familieneinkommen auch noch zurgerechnet wird. Kindergeld sind für zwei Kinder nochmal 500 Euro.

    Kann sein, dass es bei euch knapp ist, weil ihr u.a. in einem unsanierten Uralthaus lebt und du hobbymäßig schultäglich über 200 km fährst. Aber bei den Tatsachen zu bleiben und sich nicht ärmer zu rechnen, ist schon hilfreich.

    Einen Neuwagen zu kaufen ist in dieser Einkommensklasse übrigens unsinnig.

    Oder mit den Nerven. Wie meine Freunde.

    A: "Sagen Sie doch mal was."

    B: "Sie reden die Schüler ja an die Wand, so wird das nix."

    Ich habe quasi noch nie was Positives über das Ref gehört. Nur das Gegenteil. Das Leute so kaputt gemacht werden mit diesen Stundenentwürfen, von denen eigentlich ja jeder weiß, dass die niemals so funktionieren können. Und Ausbildern, dich nicht ausbilden, sondern sich daran erfreuen, Leute in Zwickmühlen zu treiben.

    Oder du gehst einfach unvoreingenommen heran, statt Geschichten anderer Menschen zu verinnerlichen. Irgendwelche Narrative in deinem Kopf aufzubauen, ist in keiner Lebenssituation hilfreich.

    Noch einmal: Wenn man der Meinung ist, dass der gemeine Wähler nicht willens und/oder in der Lage ist, zu beurteilen, was bei der politischen Wahl "gut" oder "schlecht" ist, "klug" oder "dumm", "demokratisch" oder "undemokratisch" ist, dann spricht man sich gegen die demokratische Staatsform aus.

    Die meisten Menschen treffen auch bei den Wahlen emotionale und unreflektierte Entscheidungen. Das ist schade und etwas, das eigentlich im Bildungssystem noch stärker angegangen werden müsste. Wieviele Wähler haben tatsächlich die Wahlprogramme gelesen und die Ansichten der Personen, die sie wählen geprüft? Das dürfte die deutliche Minderheit sein.

    Meine Schwiegermutter wählt AFD, weil die ganzen Ausländer so hässlich sind und die armen Rentnerinnnen zu wenig Geld haben, während den Ausländern alles in den Allerwertesten geschoben wird (was offensichtlich nicht stimmt). Ja gut, da gibt es dann nicht mehr viel zu zu sagen. Dass sie wählen darf, halte ich dennoch für richtig.

    Zitat

    In diesem Fall wäre die Autokratie das bessere System. Dann bräuchte man sich mit den "blöden Wählern" nicht (mehr) herumschlagen.

    Den Zusammenhang verstehe ich nicht.

    Zitat

    Nur eine Meinung eines überzeugten Demokraten.

    Wie bringst du dich denn in die Demokratie ein? Demokratie ist ein bisschen mehr, als nur zur Wahl zu gehen und sich ansonsten in seiner Bubble zu beschweren.

    Als Oberarzt hast du evtl. die Verantwortung über Leben und Tod, als Schulleitung bist du aber dennoch nicht weniger in der Verantwortung hinsichtlich korrektem Umgang mit Geldern der Steuerzahler/Vertrauensbildung in staatliche Institutionen/Zukunft von Jugendlichen.

    Als Lehrer hat man Verantwortung dafür, dass keiner aus dem Fenster fällt, bei Ausflügen nicht vors Auto läuft oder ins Gleisbett fällt, beim Schwimmen ertrinkt oder sich bei der Leichtathletik das Genick bricht etc. pp. Die Gefahr ist natürlich deutlich geringer, als beim Oberarzt in der Chirurgie, aber trotzdem nicht zu vernachlässigen. Zumal es auch Fachärzte gibt, bei denen die Gefahr, dass jemand stirbt nicht besonders hoch ist.

    In Sachsen kommst du sofort mit Mathe und Physik Anerkennung an die Schule - aber nicht ans Gymnasium. Die ganzen Master und Doktores sammeln sich bei uns an der Oberschule (also Haupt- und Realschule).

    Auch in Sachsen gibt es an Gymnasien einen Mangel an Physik Lehrern und auch Mathe ist nicht im Überfluss vorhanden. So, wie auch in NDS und wahrscheinlich den meisten anderen BL.

    Die kleine, gemütliche Grundschule hast aber dann doch du, Schmidt , herangeführt.

    Das eine Schule gemütlich ist, heißt doch nicht, dass die Schulleitung oder die Lehrkräfte nichts zu tun haben, faul sind oder den halben Tag Däumchen drehen.

    Zitat

    Ich halte es für falsch, dass der Weg in die Behörde über den Posten der SL gehen muss,

    Das halte ich auch nicht für gut. Aber so ist es leider häufig.

    Zitat

    und finde es fatal, Vorstellung von kleinen Schulen als gemütlich darzulegen.

    Ok, Grundschulen sind Höllenlöcher, in denen die Freude stirbt. Besser?

    Es gibt durchaus Menschen, die aus dem größeren System auf die "kleine, gemütliche Grundschule" schauen und der Meinung sind, dass sich dort die SL ganz locker machen lässt... um dann bald eines Besseren belehrt zu werden.

    Stimmt

    Und weiter?

    Niemand hier hat behauptet, dass sich Leiter von Grundschulen einen faulen Lenz machen. Nicht immer gleich motzen. ;)

    Dann spricht doch nichts dagegen, denjenigen Personen, die das dennoch wagen möchten, bei gleicher Qualifikation und Eignung den Vorzug zu geben, um langfristig diese Diskrepanz abzubauen.

    Warum muss diese Diskrepanz abgebaut werden? Diese basiert offensichtlich nicht aut Diskriminierung, sondern auf unterschiedlichen Interessenlagen.

    Zitat

    Im Übrigen sind es nicht immer die Frauen, die unterrepräsentiert sind. Entsprechende Maßnahmen können genauso auch Männern zugute kommen.

    Diese Maßnahmen kommen Männern nicht zugute. Mir ist noch nie eine Stellenanzeige untergekommen, in der für den öffentlichen Dienst in frauendominierten Berufen explizit Männer bevorzugt werden. Das wäre genauso ein Problem, wie eine Bevorzugung von Frauen.

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