Das Studium war schlimm genug. All diese Leute, die keine Schule von innen kennen.
Weil fachwissenschaftliche Dozenten an Universitäten keine Lehrer sind, willst du nicht ins Referendariat, in dem du ja gerade in der Praxis bist? Das ergibt keinen Sinn.
ZitatDiese Hausarbeiten, um zu lernen, wie man "wissenschaftlich" arbeitet, aber keine Informationen oder Ausbildungen zu Didaktik und Elternarbeit...
Genau das ist von einem wissenschaftlichen Studium zu erwarten.
ZitatMeine gleichalten Freunde sind im Ref echt kaputt gemacht worden und tw ohne Prüfung durchgefallen, weil der Dozent sich profilieren wollte.
Ich will niemandem zu nahe treten, aber vielleicht sind deine gleichalten Freunde nicht mehr flexibel genug, um Neues zu Lernen und mit dem Stress umzugehen, der mit dem Ref einhergeht. Wenn man schon mit der Einstellung, dass man da ja eh nichts lernt und alles besser weiß rein geht, kann das nichts werden.
ZitatMittlerweile ist das Land angeschneckt gekommen und sie haben unbefristete Stellen.
Wenn deine Freunde das so gemacht haben, warum fragst du dann nicht bei denen nach, wie du an eine unbefristete Stelle kommst bzw. wie die da ran gekommen sind? Wenn es dafür eine rechtliche Möglichkeit gibt, steht dir diese auch offen. Vielleicht findet sich sogar an einer Schule, an der einer deiner Freunde arbeitet etwas.
ZitatEs ist eine Katastrophe, wie hier mit Leuten umgegangen wird, die in Schulen arbeiten wollen und können.
Du kannst ja in der Schule arbeiten. Machst du nach eigener Aussage schon. Du kannst auch an eine andere Privatschule wechseln oder schauen, ob du irgendwo eine (befristete) Vertretungsstelle bekommst.
Wenn du sicher unbefristet an eine öffentliche Schule willst, geht das mit dem Referendariat. Wenn ich mir deine Beiträge hier ansehe, glaube ich allerdings nicht, dass das erfolgreich verlaufen wird. Mit nur noch 8 bis 10 Jahren bis zur Rente muss man das vielleicht auch nicht mehr durchstehen (wollen/können).