Wenn irgendwelche Gleichstellungsbeauftragten wieder irgendwas wollen, Kurse für Frauen anbieten, damit diese lernen, sich durchzusetzen, wenn es irgendwelche Kurse zum "Kampf gegen Antifeministischekommunikation" gibt, wenn es Frauenvollversammlungen gibt, wenn es darum geht zu betonen, dass die Vereinbarung von Familie und Beruf schwierig ist (was in den Köpfen der meisten Kolleginnen nur ein Frauenproblem ist), etc. pp. Die Liste ist lang.
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Und warum schreibst du weibliche Kollegen? Ich dachte, je länger das Konstrukt, desto weniger durchsetzungsfähig.
Kontext beachten
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Nicht wurscht ist es, wenn Kindern vermittelt wird, dass es vornehmlich Erzieherinnen und Chemiker gibt. Naturwissenschaftliche Studienberufe sind nicht Männern vorbehalten und Ausbildungen in pflegenden oder erziehenden Berufen nicht Frauen.
Dann sag das denjenigen Kollegen und vor allem Eltern, die genau dieses Bild vermitteln. Wenn der überwiegende Teil der weiblichen Personen im Umfeld von Kindern (real und digital) Stereotype ganz selbstverständlich weiter reproduziert und als Fakten darstellt, braucht sich wirklich niemand wundern, dass Mädchen das übernehmen. An mir liegt es jedenfalls nicht.
Mit dem Gendern hat das allerdings auch nichts zu tun. Ich gendere nicht und bei mir sind es dann Erzieher, Chemiker, Krankenpfleger, etc. Wenn ich über Individuen spreche, sind da Männer und Frauen in ganz unterschiedlichen Kontexten vertreten.
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Es wurde hier schon sehr oft geschrieben, wenn in einer Stellenanzeige steht "KFZ-Mechatroniker (mwd)", bewerben sich mehr Frauen.
Das ist gesetzlich so vorgeschrieben (bzw. eröffnet sich bei Missachtung direkt ein Angriffspunkt für Entschädigung nach dem AGG).
Wo genau kommt diese Aussage eigentlich her? Wo kann man die Studie nachlesen und von wann ist die?
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Das kannst du nicht glauben, oder doof finden oder finden, dass die jungen Frauen selbst Schuld sind, wenn sie sich vom "KFZ-Mechatroniker" weniger angesprochen fühlen, es ist aber so.
Das ist nicht mein Problem. Irrationale Menschen gibt es überall.
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Und das ist nur ein Beispiel, das zeigt, das die Realität eben so ist, auch wenn manche Männer das doof finden, nicht glauben oder finden, dass Frauen selbst Schuld sind.
Natürlich ist man selbst schuld daran, wenn man meint, vom generischen Maskulinum ausgeschlossen zu werden. Sorry, aber die Fähigkeit, zu reflektieren, was man erlebt und nicht einfach nur seine akuten Emotionen als Nachweis der einzigen Wahrheit anzunehmen, ist eine Grundfunktion des Menschen, die durch Bildung eigentlich gefördert werden sollte. Wie hilfreich es ist, wenn leicht beeinflussbare Emotionen das Maß der Dinge sind, zeigt sich immer wieder. Und es führt einfach zu nichts.