Beiträge von Schmidt

    Mein Gott, ihr wollt wohl nicht verstehen, oder?

    4 Lehrer (von insgesamt 12) mussten sich 2 Zimmer teilen.

    Oder anders ausgedrückt: 4 Lehrer haben kein Einzelzimmer bekommen.

    Noch mal anders: Es standen für 4 Lehrer nur 2 Zimmer zur Verfügung.

    Ich habe verstanden, was du sagen wolltest.

    Du hast offenbar nicht verstanden, was ich gesagt habe. Passt schon.

    Zitat

    Naja, Küppersbusch ist eindeutig links eingestellt.

    Und weiter? Das macht den Beitrag nicht grundsätzlich richtig oder falsch. Wie auch eine eher rechte oder konservative ider liberale Einstellung Aussagen nicht grundsätzlich richtig oder falsch macht.

    Schämt er sich auch für Scholz - CumEx oder Habeck - Graichen oder Spahn - Maskendeals?

    Auch wenn die Graichen Geschichte nicht ganz korrekt war, ist es doch ein Unterschied, ob ein Politiker für einen Steuerschaden im drei-stelligen Millionen bis Milliarden Bereich verantwortlich ist ("Ich-kann-mich-nicht-erinnern" Scholz, "Ich-kaufe-mir-von-den-Bestechungsgeldern-eine-Villa" Spahn, "Ist-mir-egal-ist-ja-nicht-mein-Geld-und-wird-schon-schief-gehen" Scheuer, etc.) oder ob er (Habeck) einen Freund/Bekannten auf einen Posten setzt, für den er grundsätzlich qualifiziert ist, dieser sich dann aber nicht korrekt verhält.

    Diese im gleichen Kontext zu nennen verzerrt die Darstellung. Aber das wolltest du sicher so.

    Kannst du so sehen - trifft jedoch nicht zu. Deine Vorstellung der "heilen freien Wildbahn" ist romantisch verklärt, aber wirklichkeitsfremd.

    Wer redet von "heile freie Wildbahn"? Die "freie Wildbahn" ist für viele Tiere brutal und das Leben ist kurz. Darum geht es aber gar nicht. Menschen sind Zerstörer der Artenvielfalt, nicht deren Retter.

    Es gibt gute Projekte, in denen auch große Tiere auf ausreichend Platz gesichert leben können. (Stadt-)Zoos gehören nicht dazu. Die Minigehege und die alten Käfiganlagen in die Tiere dort regelmäßig eingesperrt werden, grenzen schon an Tierquälerei.

    Hi, Aufbaulehrgang klingt gut. Hast du noch

    Hi CDL, Aufstiegslehrgang oder auch Ausnahmegenehmigung wäre eine echte Alternative. Ist irgendjemand diesen Weg bereits gegangen und kann berichten. Danke.

    In Hessen kann man Lehrämter nur "nach unten" erweitern. Weiterbildungskurse gibt es in Hessen auch, allerdings waren da meines Wissens noch keine für L2er dabei, die L3er werden wollen. Die Erweiterung von L1 auf L2 ist in einzelnen Fächern über eine Weiterbildung möglich.

    Am Gymnasium gibt es generell keinen Mangel (mit Ausnahme der Fächer Informatik, Physik, Kunst), daher bezweifle ich, dass du mit einer Ausnahme rechnen kannst, selbst, wenn das theoretisch möglich wäre.

    Dass du geglaubt hast, mit dem ersten Stex und ohne Referendariat in der Oberstufe unterrichten zu dürfen, irritiert mich um ehrlich zu sein. Die Befähigung für ein Lehramt ist nicht das 1. Stex, sondern das Zweite.

    Hallo.

    Ich habe "nur" einen Master professionell of technical Management (CCI) und unter anderem nen Techniker für Elektrotechnik (Spez. Automatisierungstechnik) und habe auf meine erste Bewerbung fürs Lehramt an Sekundarschule eine Absage bekommen (das war bevor man in Sachsen-Anhalt den Einstieg auch mit DRQ6 ermöglichte)

    Der Abschluss heißt zwar "Master", ist aber keiner im Sinne des Quer-/Seiteneinstiegs. Der Technische Betriebswirt ist eine berufliche Aufstiegsfortbildung, kein (wissenschaftliches) Studium. Mit dem DQR hat das nichts zu tun, da es dabei um Gleichwertigkeit, nicht aber um Gleichartigkeit geht.

    Daher auch die unterschiedliche Besoldung.

    Sehr interessante Frage, mit der ich mich schon öƒters beschäftigt habe (im Erwachsenenkontext)

    In der ersten Unterrichtsstunde frage ich die Schüler (zwischen 17 - 40) immer, ob sie geduzt oder gesiezt werden möchten. Es ist noch nicht einmal vorgekommen, dass jemand gesiezt werden wollte :).

    In meiner Abteilung (BK, IT-Sektor) bin ich der einzige, der daher konsequent alles und jeden duzt und mit Vornamen anspricht (vom Schüler bis zum Schulleiter).

    Aus der IT in der freien Wirtschaft und im ÖD kenne ich das auch so. Da ist es eine Anomalie, wenn man sich siezt. Bei meinem ersten Job außerhalb der Uni bin ich da mit meinem ansozialisierten Sie aufgeschlagen und wurde komisch angeguckt. Andersrum war es dann wieder ein (sehr) kleiner Kulturschock, in der Schule auf Menschen zu stoßen, die Sie + Nachnamen oder gar Sie + Vornamen verwenden. Naja, man gewöhnt sich daran. Für mich persönlich schließe ich Sie + Vornamen aus. Entweder Sie + Nachname oder Du + Vorname.

    Ich frage deshalb, weil ich niemandem

    das Geld aus der Tasche ziehen möchte, mich aber auch nicht unter meinem Wert verkaufen will, zudem ich Nachhilfe nicht aus Zeitvertreib geben würde, sondern um über die Runden zu kommen

    Nachhilfe ist ganz schlecht, wenn du damit deinen Lebensunterhalt bestreiten willst. In den Sommerferien hast du in der Regel deutlich weniger Kundschaft, wenn überhaupt. Die Leute springen auch gerne mal einfach so ab, so dass du von heute auf morgen weniger Einkommen hast und nicht immer sofort neue Nachhilfeschüler nachkommen. Wenn du z.B. 25 Euro pro Stunde nimmst, würde ich als Elternteil erwarten, dass du auch Material vorbereitest und nicht einfach nur bei den Hausaufgaben daneben sitzt, das kostet auch Zeit. Bei den Arbeitszeiten bis du zudem auf ein relativ enges Zeitfenster eingeschränkt, das sich durchaus mit Unizeiten überschneiden kann.

    Als Zubrot ist Nachhilfe nett, aber nicht als Haupteinkommensquelle.

    Gastro würde ich, wie andere hier, auch empfehlen. Man verdient ganz gut (Mindedtlohn + Trinkgeld), die Atbeitszeiten sind außerhalb der Unizeiten und vor allem hat man, wenn man nicht gerade arbeitet, den Kopf frei.

    Du zeigst keine Widersprüche auf, du stellst einfach nur ein paar "unschuldige" Fragen mit dem sehr eindeutigen Ziel mich zu diskreditieren. Das ist keine Diskussion, das ist "hahaha, du bist dumm".

    Wow, für so paranoid hätte ich dich nicht gehalten.

    Zitat

    Und ich schreibe nicht von "Menschen" (Plural!), deren Diskussionsstil ich ermüden finde, sondern explizit von deinem Diskussionsstil.

    Ich weiß, was du geschrieben hast und habe daraufhin erläutert, dass deine Reaktionen auf andere Forenteilnehmer ähnliches nahelegen.

    Deine Art zu diskutieren finde ich in letzter Zeit ausgesprochen ermüdend. Ich wiederhole jetzt nicht, was ich bereits schrieb und setzte das Thema auf "ignorieren".

    Deine Begründung habe ich schlicht nicht verstanden. Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Verteidigung, vollkommen egal, was ihm vorgeworfen wird. Es ist Otto Schily hoch anzurechnen, dass er seinen Job rational gemacht und Rechtsstaatlichkeit vor emotionale Reaktionen gestellt hat.

    Antisemitismus mit der Umsetzung rechtsstaatlicher Prinzipien gleichzusetzen ist bestenfalls irritierend.

    Dass du es "ermüdend" findest, wenn Menschen deine Ansichten nicht teilen und Widersprüche in deinen Aussagen aufzeigen, ist mir auch schon aufgefallen.

    Otto Schily z. B. hat als Anwalt in den 70ern Gudrun Ensslin vor Gericht verteidigt, unter Kanzler Gerhard Schröder war er in den späten 90ern dann Bundesinnenminister.

    Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

    Und was hat die Tatsache, dass Otto Schily seine Arbeit gemacht hat mit einem antisemitischen Flugblatt zu tun?

    Mit einer entsprechenden Zeiterfassung und einer Zeitausgleichsmöglichkeit kann ich aus eigener Erfahrung sagen, es ist nicht schlimm, wenn man Urlaub und Frei beantragen muss. Ich hatte bis dato trotzdem immer überwiegend freie Ferien.

    Bei regulärer Beschäftigung stimmt das.

    Ich empfinde es aber als Lehrer gerade als Vorteil, dass ich in den Ferien spontan entscheiden kann, wann ich arbeite und wann nicht und, dass ich keine Rechenschaft über meine Arbeitszeiten ablegen muss. Sollte sich das hin zu einer regulären Zeiterfassung mit Beantragung von Urlaub/Freizeitausgleich ändern, wäre das eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen.

    Nun - deine Vorstellung von Zoos als Panoptikum ist überholt. Zoos sind heute "Retter der Artenvielfalt" und letztes Refugium bedrohter Tierarten.

    Trotzdem werden dort große Tiere auf sehr kleinem Raum gehalten. Das ist besonders bei Stadtzoos ein Problem. Großkatzen gehören, genauso, wie andere große Tiere nicht in Zoos. Und "groß" fängt bei Tieren schon ca. beim Pinguin an. Die winzigen Flächen, auf denen Pinguine oder Löwen in Zoos exitieren müssen, sind traurig.

    Deine verklärte Vorstellung von Zoos und dem Menschen als "Retter der Artenvielfalt" ist unzutreffend.

    Schmidt Man kann es so sehen (und auch sagen, dass Lehrkräfte nur die 45 Minuten arbeiten und jede Stunde 5-10 Minuten Pause haben, die nicht zur Arbeitszeit zählen), oder durchaus auch "aufrunden".

    Was kann man so sehen? An den SWS hat sich de facto nicht viel geändert. Ich verstehe gerade nicht, was du kritisierst.

    Zitat

    Dass Praktika nicht kreditiert werden, ist hoffentlich eine Sache der Vergangenheit (dein Präteritum) und nicht mehr aktuell, da würde ich mich sehr wundern, wie das durch die Akkreditierung ging.

    Wir haben nocch das Staatsexamen. Die Studiengänge sind modularisiert, müssen aber nicht akkreditiert werden, weil es keinen Bachelor/Master gibt. Das Praxissemester gibt mittlerweile ECTS, nicht aber die wissenschaftliche Hausarbeit (= Abschlussarbeit/Examensarbeit/Zulassungsarbeit) und auch nicht die anderen Examensprüfungen. Der Teil gehört nicht mehr zum Studium.

    Das ist aber eine ziemlich "ich nehme dir an die Hand"-Umsetzung und keine "du arbeitest auch einiges selbstständig".
    Wenn ich in 20 Stunden Präsenz 30 ECTS Punkte erhalte, habe ich kaum Vor- und Nachbereitung, die mir durchaus in einzelnen Fächern / Kursen / Seminaren wünsche. Also eine Hausarbeit schreiben, eine umfangreiche Klausur, die relativ viel Stoff kombiniert abfragt, usw..

    1 ECTS entspricht rechnerisch 30 Zeitstunden Arbeitsaufwand. 30 ECTS pro Semester sind also 900 Stunden in sechs Monaten. 21 SWS sind ca. 240 Zeitstunden. Da bleibt noch einiges (660 Zeitstunden) für Vor- und Nachbereitung sowie Prüfungen.

    Die alten Diplom Studiengänge hatten bei uns auch um die 20 SWS.

    Zitat

    Und nicht zu vergessen: im Lehramtsstudium hat man ja durch die Praktika im Studium nicht in jedem Semester 30 ECTS.

    Praktika fanden vor dem Praxissemester in der vorlesungsfreien Zeit statt. Für die Praktika selbst gab es keine ECTS, die liefen extra. In fen umschließenden Vorlesungszeiten hat man trotzdem jeweils 30 ECTS erworben. Das Praxissemester iet jetzt selbst 30 ECTS wert, umfasst also genau ein Semester. Es bleibt also nach wie vor bei 30 ECTS pro Semester.

    Zitat

    Aber egal: 21 SWS zu festen Zeiten in der Woche und 10 oder 14 Schulstunden zu festen Zeiten, das kann ich mir beim besten Willen nicht als möglich vorstellen (und ich bin DIE Königin von "ich will alles und zwar jetzt", aber die festen Zeiten lassen nicht mal zu, dass man annimmt, dass du super effizient arbeitest, Vorwissen hast, usw....

    Ich hatte Kommilitonen, die das geschafft haben. Allerdings gibt es bei uns nicht überall Anwesenheitspflicht und einiges wird aufgezeichnet, sodass man da im Studium flexibler ist und Vorlesungen bspw. auch nach 22 Uhr nachholen kann.

    Anstrengend wäre es auf jeden Fall.

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