Ich habe Kids an der Schule, deren Eltern bereits in Sozialhilfe-Verhältnissen aufgewachsen sind, in deren Familien Arbeiten nicht die Regel, sondern die Ausnahme ist, denen etwas vorgelebt wird, dass sich die Durchschnittsforist*innen hier offensichtlich nicht vorstellen können.
"Ich habe es auch geschafft ..." ist für die nicht gleichbedeutend mit "Ich habe das Abitur gut gemeistert, konnte studieren und habe jetzt einen Beruf, der mir Freude macht."
Was genau ist denn jetzt dein Punkt? Du siehst immer nur ganz furchtbares und alle anderen sind priviligiert... bla bla bla.
Natürlich gibt es viele, die schlechtere Ausgangslagen als wir haben/hatten. Was genau soll denn da gemacht werden? Einfach Geld draufschütten?
Aber nur weil wir das gepackt haben , heißt es nicht das es jeder packt. Und gerade bei denen die es nicht packen verschwenden wir als Gesellschaft Talente und Potenziale.
Das ist richtig. Es es wird auch niemals jeder packen. Dafür gibt es die Absicherung, wenn wirklich gar nichts geht. Die verschenkten Potenziale kann man in Schule versuche zu bergen. Jedes positive Erlebnis trägt dazu bei, auch wenn es vielleicht erst viel später zur Zündung führt. Ich glaube es gibt keinen Lebenslauf, den es noch nicht gegeben hat. Zuspät ist es eigentlich nie (ok ab 60 wirds schon eng) und wir haben in Deutschland auch gute Angebote um die Bedürfnisse abzudecken.
Aber bei Menschen, die es nicht wollen nützen Angebote auch nichts.