Beiträge von s3g4

    EIN VERWANDTER, AUTIST, HAT, NACH VIELEM HIN UND HER EINE LEHRE ABSOLVIEREN KÖNNEN - ER HAT DIES NICHT OHNE BEGLEITUNG GESCHAFFT UND IST DANN IN EINE ÜBERBETRIEBLICHE AUSBILDUNGSMAßNAHME GEKOMMEN. ER HAT DORT DIE KOCHLEHRE SUPERGUT HINGELEGT, HATTTE ABER IMMER WIEDER HIFLESTELLUNGEN, WEIL ER ES IN KEINEM BETRIEB LANGE AUSGEHALTEN HAT. MITTLERWEILE IST ER AUSGEBILDET UND HAT EINE FESTANSTELLUNG IN SEINEM FACHGEBIET.

    Das ist Prima. Du musst aber trotzdem nicht so schreien.

    Uns hat noch nie ein Elternteil gefragt, ob es auch Kuchen spenden oder etwas helfen kann. Im Förderverein meiner Schule waren vorletztes Jahr 4 Leute Mitglied. SL und ein Kollege.

    Wie trägt sich denn Förderverein? Der kann ja mit 4 Mitgliedern gar nichts reißen. Unser Förderverein hat über 300 Mitglieder (sehr viele davon natürlich nur passiv).

    Einige Tage nach dem Schulfest an meiner Schule war das an der Grundschule meines Kindes, da durften die Eltern alles Essen kochen und die Zutaten dafür selbst einkaufen, danach das gekochte Essen am Schulfest selbst wieder einkaufen. Und natürlich alle Stände mit betreuen. Ach ja.


    In der Grundschule meiner Kinder ist es ähnlich. Hier machen die Eltern den Verkauf, Kuchen etc. Organisiert wird das vom Förderverein. Wir haben auch einen Kuchen gebacken dafür (dafür habe ich mir eine Spendenquittung erstellen lassen [der Förderverein war zwar etwas irritiert von meiner Anfrage] und die Kosten wenigstens von der Steuer abgesetzt).

    Wenn dank der Erneuerbaren in Zukunft Strom billig sein wird, macht auf einmal auch die Wasserstoff-Elektrolyse Sinn, auch wenn der Eirkungsgrad sehr bescheiden ist. Damit sollte man die Energie aus dem Sommer für den Winter einlagern können.

    Wenn die Kapazität mal hoch genug ist, dann brauchen wir irgendwelche variable Lasten. Das kann auch Elektrolyse sein. Der Marktpreis für Strom wird noch mehr schwanke, damit werden viele andere Dinge, die schnell angeschaltet oder abgeworfen werden können, sehr interessant.

    Ein weiteres Beispiel sind bitcoin-mining-farmen. Diese werden z.B. schon heute zur Netzstabilisierung in Texas verwendet.

    Bitcoin-Mining stärkt das texanische Stromnetz und spart Milliarden

    Es gibt noch viele weitere, dezentrale, Lösungsansätze.

    Die Ironie besteht allein schon darin, dass als SL hier pausenlos zu jeder Tag- und Nachtzeit geschrieben werden kann und solche langen threads verfolgt werden können…(oftmals auch vormittags) das wünschte sicher das ein oder andere Lehrerlein auch…keine Ahnung, an welchem System das möglich ist…

    Noch ironischer, dass wir normalen Lehrkräfte hier auch lesen und schreiben, obwohl wir in Pausaufsichten und Vertretungen versinken.

    Es wird langsam echt nur noch lächerlich hier.

    Das ist persönlich natürlich echt bitter.

    Systemisch ist es aber richtig, wenn das Kerngeschäft unseres Jobs vorgeht.

    Die Frage ist halt generell, ob man es sich in Zeiten des Lehrermangels leisten kann, Lehrer in nachrangige Tätigkeiten abzuordnen.

    Als SL ist es auch grenzwertig eine Abordnung zu befürworten, wenn dann Engpässe an der Schule entstehen.

    Das ist ein ziemlich schwaches Argument. Die SL hat bei sowas eigentlich kaum bis kein Mitspracherecht. Die personalführende Dienststelle schon mehr. Die Abordnungen kommen aber eher von weiter oben und die sind auch nicht so zahlreich, dass das System zusammenbricht.

    Hier wird echt gerne an einander vorbei geredet.

    Ich versuche zu tauschen, dass ich es möglichst zwischen 2 Mathestunden erledigen kann. Aber es gab Zeiten, in denen ich wenig Mathe unterrichtet habe. Ich darf die Schüler aber auch nicht alleine im Chemieraum lassen, um die Chemikalien zu holen oder wegzuräumen (wir haben keine getrennten Räume für Theorie und Praxis wie fast keine Schule in Deutschland). Also hoffen wir alle, dass nichts passiert und jeder Chemiekollege kennt Geschichten aus 1. Hand, wo doch etwas passiert ist.

    Immer diese privilegierten Lehrkräfte mit ihren "gEfÄhRlIcHeN cHeMiKaLiEn". /s

    Für BW stimmt diese Aussage so nicht, dazu gibt es auch Gerichtsurteile, die ich mir im Rahmen meiner Personalratstätigkeit genauer ansehen musste/durfte. Gerade wer durch schulscharfe Ausschreibung (im Gegensatz zur Regelbeförderung) aufsteigt, muss definitiv eine höhere Arbeitszeit ableisten.

    Hast du diese Urteile? Mir ist das keine Rechtsgrundlage bekannt, die die gesetzlich festgelegte Arbeitszeit erhöhen würde.

    Sollte man dann nicht vielleicht auch Kollegen, mit korrekturlastigen Fächern weniger Aufsichten und Vertretungen geben?
    Das müsste ja dann ebenso okay sein. Heißt, die Funktionsinhaber machen diese Zusatzaufgaben nicht, weil sie andere (wichtigere?) Dinge zu tun haben, Korrekturfachlehrer machen sie nicht, weil sie eben mit Korrekturen ausgelastet sind, Musik- und Kunstlehrer machen sie nicht, weil sie ständig für Schulveranstaltungen und Projekte herhalten müssen, NaWi-Lehrer machen sie nicht, weil sie ständig Experimente auf- und abbauen müssen. Bleiben sonstige Nebenfachlehrer, die das alles übernehmen können.

    Werden denn in der Pause Klausuren korrigiert anstatt die Aufsicht zuführen? Langsam wirds echt ein bisschen albern oder meinst du nicht?

    Die Personalrätin, die für mich mit der Schulaufsicht gesprochen hatte (vorher bekam ich ja keine Begründung für die Absage), wirkte auch etwas perplex. Sie hat mich daher extra nochmal gefragt, ob ich denn die SL informiert hätte. Die Schulaufsicht hätte dann aber gesagt, dass ich auch aufgrund meiner Zusatzqualifikarion als Beratungslehrerin eher an der Schule gebraucht werde. Ich kann das schon auch verstehen und werde mich auf diese Rolle erstmal wieder verstärkt fokussieren. Ich werde das mit dem Entwicklungsgespräch machen...

    Ist die Abordnung an das Ministerium oder wohin soll es gehen? Wenn ja, würde ich mich einfach bei der zuständigen Referatsleitung melden und die Situation schildern. Die haben einen größeren Hebel als die untergeordnete Behörde.

    Die Aufgaben A14 und A15 werden über das deutlich höhere Gehalt abgebildet (in Vollzeit und je

    nach Familienstand ist es deutlich mehr Geld), außerdem über die damit verbundenen Entlastungs-

    stunden (bei A14 ist es oft 1, bei A15 mehr).

    Das ist so Pauschal nicht richtig. Die Aufgaben kommen nicht ontop, denn die Arbeitszeit bleibt die gleiche. Die Aufgabenbereiche verändern nicht. Nur weil mal als A14 200€ mehr hat ist damit die Arbeitswoche nicht pauschal länger.

    Soweit die Theorie, dass es trotzdem zu Mehrarbeit führt/führen kann ist unbestritten. Alleine deswegen würde ich deiner Argumentation nicht folgen wollen.

    Ich kann zum eigentlichen Thema nichts beisteuern, aber wenn ich sowas lese komme ich mir immer wie der schlechteste Lehrer auf diesem Erdball vor, weil ich mir nie die Arbeit machen würde so Duplobandarolen oder ähnliches zu basteln.

    Die Kosten/Nutzenrechnung bei solchen Dingen steht in keinem Verhältnis. Da habe ich eher Mitleid mit der aufgebrachten Zeit der Lehrkraft und bin damit zufrieden, dass ich da keine Zeit reingesteckt habe.

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